Die 8 besten Elektrogrills im Test inklusive Testsieger 2026
Deutschland ist eine Grillnation – vor allem im Sommer. Dann ist das gemeinsame Grillen mit Familie, Freunden oder Nachbarn im Garten, auf der Terrasse oder im Park eine beliebte Möglichkeit, Speisen im Freien zuzubereiten. Doch welcher Elektrogrill ist derzeit der beste? Um diese Frage zu beantworten, hat produktvergleich.de 8 aktuell im Handel erhältliche Elektrogrills über mehrere Wochen hinweg ausführlich getestet. Im Fokus standen dabei der Aufbau der Geräte, die Grillleistung bei Fleisch, Würsten und Gemüse sowie die Temperaturstabilität auf der gesamten Grillfläche. Des Weiteren wurde auf die Bedienung geachtet und die Ausstattung verglichen. Abschließend wurde noch geprüft, wie leicht sich die Elektrogrills reinigen und aufbewahren ließen. All diese Kriterien bildeten die Basis für die abschließende Testnote, die entscheidend für die Platzierung der Modelle im Elektrogrill-Test war.
Testsieger wurde der Char-Broil Evolve Electric Elektrogrill, der optisch an einen typischen Gasgrill erinnert und sich komfortabel per App steuern lässt. Er lieferte die besten Grillergebnisse im Test und bot eine angenehme und intuitive Handhabung. Kein anderes Modell erreichte dieses Gesamtpaket. Auf Platz zwei folgte mit dem Q 1400 Elektrogrill der einzige Grill aus dem Hause Weber. Er steht sehr stabil und hat einen zweiteiligen Gussrost mit exzellenter Wärmespeicherung. Der Ninja Woodfire Elektrogrill war das vielseitigste Modell im Test. Er ist nicht nur ein Elektrogrill, sondern bietet eine Heißluftfunktion und ist mit einer Smokerbox ausgestattet. Erwähnenswert sind noch der Enders eCRAVE 2 Elektrogrill, der die höchste Leistung im Test lieferte, und der WMF Lono Master-Grill Elektrogrill, der als bester Tischgrill für den Einsatz in Innenräumen zu empfehlen ist.
Nach dem umfangreichen Praxistest informiert ein ausführlicher Ratgeber über die wichtigsten Kaufkriterien eines Elektrogrills. Zudem werden die Unterschiede zwischen den verschiedenen Grill-Typen (Standgrill, Tischgrill, Kugelgrill) herausgestellt und die Funktionsweise eines Elektrogrills erklärt. Darüber hinaus werden bekannte Hersteller von Elektrogrills vorgestellt. Im Anschluss gibt es einen FAQ-Bereich mit Antworten zu häufig gestellten Fragen rund um das Thema. Abschließend wirft produktvergleich.de einen Blick auf den Elektrogrill-Test der Stiftung Warentest.
produktvergleich.de empfiehlt diese Elektrogrills

"produktvergleich.de Testsieger"

"Weber-Grill mit exzellenter Wärmespeicherung"

"Vielseitigster Elektrogrill im Test"

"Elektrogrill mit der höchsten Leistung"

"Bester Kontaktgrill für das Grillen auf dem Tisch"
- 1. produktvergleich.de empfiehlt diese Elektrogrills
- 1.1. Char-Broil Evolve Electric Elektrogrill (produktvergleich.de Testsieger)
- 1.2. Weber Q 1400 Elektrogrill (Weber-Grill mit exzellenter Wärmespeicherung)
- 1.3. Ninja OG701UK Woodfire Elektrogrill (Vielseitigster Elektrogrill im Test)
- 1.4. Enders eCRAVE 2 Elektrogrill (Elektrogrill mit der höchsten Leistung)
- 1.5. WMF Lono Master-Grill Elektrogrill (Bester Kontaktgrill für das Grillen auf dem Tisch)
- 2. Alle Produkte aus dem Elektrogrill-Test
- 3. Vergleichstabelle mit allen Produktdetails
- 4. So hat produktvergleich.de getestet
- 5. Alle Infos zum Thema
Inhalt
1. Testsieger: Char-Broil Evolve Electric Elektrogrill mit Steuerung per App und Selbstreinigungsprogramm
Der Char-Broil Evolve Electric E-Power Elektrogrill ist ein elektrischer Standgrill für den Außenbereich. Im ausführlichen Praxistest zeigte sich, dass kein Gerät dieselbe Grillleistung bot wie der Testsieger Evolve Electric. Welche Stärken den Testern dabei besonders ins Auge gefallen sind und welche kleineren Schwächen, abgesehen vom vergleichsweise hohen Anschaffungspreis, der Elektrogrill vielleicht sonst noch hatte, erfahren Interessierte in den folgenden Absätzen. Zuvor gibt es eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des elektrischen Grills laut der Bedienungsanleitung des Herstellers:
- Maße / Gewicht: 123,6 x 57,9 x 113,7 Zentimeter (B x H x T) / 49 Kilogramm
- Leistung: 2.400 Watt
- Maximale Temperatur: 370 Grad Celsius
- Grillfläche: 57 x 39 Zentimeter (2.223 Quadratzentimeter)
- Aufheizzeit: 25 Minuten
- Ausstattung: App, Timer, Warmhaltefunktion und mehr
Der Elektrogrill von Char-Broil wurde per Spedition auf einer Palette geliefert. Alles war gut und sehr sicher verpackt. Die ausführliche Aufbauanleitung ist in elf Sprachen verfasst und konnten im Alltagstest in weniger als einer halben Stunde durch den Aufbau führen. Danach musste der Grill nur noch an eine Steckdose angeschlossen werden und schon war er einsatzbereit. Das Gerät hat eine maximale Leistung von 2.400 Watt und kann Temperaturen von bis zu 370 Grad Celsius erreichen. Die niedrigste einstellbare Temperatur ist 90 Grad Celsius.
Die Bedienung erfolgt über einen großen Touchscreen mit einem in der Mitte angebrachten Drehregler. Die 57 x 39 Zentimeter große Grillfläche (2.223 Quadratzentimeter) ist in zwei Hälften aufgeteilt, die sich wie bei einem Gasgrill separat ansteuern lassen, allerdings nur bis zu einem Temperaturunterschied von 150 Grad Celsius. Die Grillroste bestehen aus Porzellan-emailliertem Gusseisen. Das Kernelement des Elektrogrills, zwischen den Rosten und den Heizspiralen, ist aber die patentierte TRU-Infrarot-Technologie mit der einzigartigen Emittierplatte. Sie war im Test in der Lage, die Hitze gleichmäßig über dem gesamten Rost zu verteilen, was zu saftigeren Ergebnissen führte.
Im Test wurden unterschiedliche Fleischstücke auf dem Char-Broil-Elektrogrill zubereitet. Es gab Burgerpatties, Schweinefleisch, Bratwürstchen und Bacon. Das Grillgut wurde ideal durchgegart, nichts ist angebrannt oder verkokelt, stattdessen gab es eine gleichmäßige Bräunung und angenehme Röstaromen auf der Fleischkruste. Wie von Char-Broil versprochen, waren alle Fleischstücke enorm saftig und nicht durch den Garprozess ausgetrocknet. Geschmacklich gab es im Vergleich zu einem Holzkohle- oder Gasgrill nichts an dem Fleisch auszusetzen. Gegenüber Holzkohle bietet der Elektrogrill den Vorteil, dass es nicht zu einer Rauchentwicklung kommt und die Nachbarn nicht gestört werden.
In Sachen Handhabung konnte der Elektrogrill ebenfalls voll überzeugen. Die Einstellungen am Gerät selbst lassen sich einfach und intuitiv vornehmen, aber noch besser hat den Testern die Steuerung per App gefallen. Der Char-Broil-Elektrogrill hat einen Korpus aus Stahl mit den Maßen 123,6 x 57,9 x 113,7 Zentimeter in Breite, Tiefe und Höhe. Die Ablageflächen links und rechts bieten Platz, um Grillutensilien abzustellen. Um bei der Lagerung Platz zu sparen, lassen sich beide Ablagen einfach einklappen. Im Unterschrank ist auf zwei Ebenen ebenfalls Platz für Grillutensilien. Mit den vier Rollen lässt sich der Grill leicht bewegen und von einem Standort zum anderen manövrieren.
Nach dem Grillen steht die Reinigung an und dazu ist der Elektrogrill von Char-Broil mit einer Auto-Clean-Funktion (Selbstreinigungsfunktion) ausgestattet. Sie funktioniert recht gut, indem sie bei hohen Temperaturen Rückstände wegbrennt, um den Grill so zu reinigen. Allerdings kam es im Test dabei zu einer starken Rauchentwicklung und nach der automatischen Reinigung waren weiterhin Verkrustungen am Rost vorhanden. Zum Lieferumfang gehört auch eine Reinigungsbürste, aber wer solche Verkrustungen und die Rauchentwicklung bei der Selbstreinigung von vornherein vermeiden will, greift am besten zu Grillmatten. Damit erwies sich der Elektrogrill im Test als äußerst pflegeleicht.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Der Char-Broil Evolve Electric E-Power Grill hat sich im Elektro-Test den Testsieg gesichert. Die Grillergebnisse waren hervorragend, das Fleisch war saftig und gleichmäßig gegart. Die Handhabung ist intuitiv und einfach. Besonders gut hat den Testern die übersichtliche App gefallen, mit der sich alle Funktionen vom Sofa aus oder am Tisch mit Gästen steuern lassen und mit der alle wichtigen Parameter jederzeit im Blick waren. Dieser Elektrogrill für den Außenbereich ist eine sehr gute Alternative zu einem Gasgrill. Einzig die hohe Rauchentwicklung bei der Selbstreinigung und die verbleibenden Krusten am Rost waren Schwachstellen, wer aber mit Grillmatten grillt, für den ist der Char-Broil Evolve sehr pflegeleicht.






























































































































- Hervorragende Grillergebnisse
- Intuitive Bedienung
- Einfache und komfortable Steuerung per App
- Keine Rauchentwicklung beim Grillen
- Temperaturbereich zwischen 90 und 370 Grad Celsius
- Zwei Temperaturbereiche gesondert einstellbar (maximal 150 Grad Celsius Unterschied)
- Mit zwei Temperaturfühlern
- Kerntemperaturen werden auf dem Display und in der App angezeigt
- Gasgrilloptik mit Seitenablagen und Unterschrank
- Vier Transportrollen
- Recht starke Rauchentwicklung beim Auto-Clean-Programm
- Verkrustungen bleiben auch nach Selbstreinigung
FAQ
2. Der Elektrogrill mit der besten Wärmespeicherung: Der Weber Q 1400 Elektrogrill mit starker Hitzeleistung
Der Weber Q 1400 Elektrogrill ist das einzige Gerät aus dem renommierten Haus Weber im Elektrogrill-Test von produktvergleich.de. Der Grill bietet ein einfaches Handling, eine sehr starke Hitzeleistung und eine hochwertige Verarbeitung. Hinzu kommt die charakteristische Weber-Optik, die bereits auf den ersten Blick hochwertig erscheint. Durch seine kompakten Maße bei gleichzeitig leichter Handhabung war er im Alltagstest die beste Wahl für alle, die gerne auf dem Balkon oder der Terrasse grillen und dabei auf echte Markenqualität setzen wollen. Wie der Elektrogrill Q 1400 von Weber im mehrwöchigen Praxistest der produktvergleich.de-Redaktion abgeschnitten hat und wo sich das Spitzenmodell noch verbessern kann, zeigen die folgenden Absätze. Zuvor gibt es an dieser Stelle eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften und technischen Daten des Modells laut der Anleitung von Weber:
- Maße / Gewicht: 68,6 x 36,9 x 42 Zentimeter (Breite x Höhe x Tiefe) / 12,9 Kilogramm
- Leistung: 2.200 Watt
- Maximale Temperatur: 315 Grad Celsius
- Grillfläche: 43 x 32 Zentimeter (1.376 Quadratzentimeter)
- Aufheizzeit: 20 Minuten
- Ausstattung: Auffangschale, Deckel und Transportgriff
Der Weber Q 1400 Elektrogrill kam in einem großen, weißen Karton an, auf dem außen bereits wichtige Produktinformationen aufgedruckt waren. Das Lieferpaket ist übersichtlich gehalten und beschränkt sich auf das Wesentliche. Dazu zählen der Grill selbst mit seinem Alugussgehäuse, ein zweiteiliger Grillrost, das integrierte Heizelement, eine herausnehmbare Auffangschale für Fett sowie das passende Stromkabel mit einem Temperaturregler als Drehregler. Je nach Variante kann zusätzlich ein Untergestell oder Standfuß dabei sein. Bereits beim Auspacken wird klar, dass Weber seinem Ruf mit diesem Grill gerecht wird: Der Karton ist schwer und die einzelnen Teile fühlen sich hochwertig an. Nichts klappert, nichts wirkt billig. Stattdessen wird sofort ein Gefühl von Langlebigkeit und Robustheit vermittelt.
Der Zusammenbau des Elektrogrills ist denkbar einfach: Es muss lediglich der Griff im Deckel montiert werden, dafür liegen die passenden Schrauben bereits bei. Anschließend wird der Grillrost eingesetzt und die Auffangschale in das „Fach“ unter dem Grill eingelegt – schon kann es losgehen. Optionales Zubehör wie das Untergestell oder ein Standfuß nehmen etwas mehr Zeit in Anspruch. Wem die einzelnen Schritte bei der Montage unklar sind, findet in der Bedienungsanleitung eine bebilderte Anleitung, die Schritt für Schritt durch den Aufbau führt. Die Anleitung zählte zu den besten im Test und war in mehreren Sprachen verfasst, darunter neben Deutsch auch in Englisch.
Hinzu kommt, dass beim Grillen feine Partikel und Fett-Aerosole entstehen, die sich in Innenräumen anreichern können. Normale Dunstabzugshauben, wie sie in modernen Küchen hängen, sind nicht darauf ausgelegt, diese vollständig zu erfassen und zu filtern. Gleichzeitig kann der Weber-Elektrogrill Temperaturen von bis zu 315 Grad Celsius erreichen, was zwar im Test für exzellente Grillergebnisse sorgte, im Innenbereich aber durch die Hitzeentwicklung, Fettspritzer und mögliche Brandgefahr – etwa bei unzureichendem Abstand zu Gardinen – zusätzliche Risiken mit sich bringt.
Das Design des Grills ist ikonisch und unverkennbar Weber: Kompakt, funktional und ohne irgendwelchen Schnickschnack. Das zentrale Element ist der zweiteilige Gusseisenrost, der schwer in der Hand liegt und im Praxistest eine exzellente Hitzespeicherung lieferte. Das Netzkabel hat eine Länge von 1,8 Metern und bietet damit eine ausreichende Reichweite für alle Alltagssituationen. Etwas besser gelöst hätte in den Augen der Tester die Platzierung des Temperaturreglers sein können. Dieser befindet sich nämlich etwas versteckt an der Seite direkt am Kabel und ließ sich wegen des Transportgriffs direkt darüber aus manchen Winkeln nur schwer bedienen. Zudem ist die Grillfläche des Q 1400 mit 43 x 32 Zentimetern nicht gerade riesig, für die Verpflegung von 3 bis 4 Personen aber ausreichend. Weber selbst spricht sogar von 4 bis 6 Personen, da dürfen die Gäste dann aber keinen großen Hunger haben.
Wichtig ist, den Grill vor dem ersten Gebrauch etwa 20 bis 25 Minuten auf der höchsten Temperaturstufe vorzuheizen. Nur so kann er seine vollen 2.200 Watt ausspielen, um auf Spitzentemperaturen jenseits von 300 Grad Celsius zu kommen. Auf diese Weise werden bei der ersten Nutzung außerdem Produktionsrückstände abgebrannt, was den Gusseisenrost optimal auf seinen ersten Einsatz vorbereitet. Andere Geräte benötigten im Test deutlich kürzer, um aufzuheizen, doch sie erreichten auch nicht ansatzweise die Hitze des Weber Q 1400. Nach genau 18 Minuten und 37 Sekunden Vorheizen mit geschlossenem Deckel erreichte der Elektrogrill am Rost eine Temperatur von über 400 Grad Celsius. Das ist mehr als ausreichend für die „Maillard-Reaktion“, die chemische Reaktion, die dafür verantwortlich ist, dass beim Grillen Röstaromen entstehen und das Fleisch eine braune Kruste bekommt.
Für Elektrogrills ist die Maillard-Reaktion besonders relevant, weil sie stark von der Temperatur abhängt, die ein E-Grill erreichen kann. Darüber hinaus kommt es darauf an, wie direkt die Hitze übertragen wird. Hochwertige Geräte wie der Weber Q 1400 schaffen es, ausreichend hohe Temperaturen an der Grillfläche zu erzeugen, sodass die Reaktion zuverlässig stattfinden kann. Sichtbar wird das in der Praxis beispielsweise an kräftigen Grillstreifen und einer aromatischen Kruste. Gleichzeitig erfordert die Reaktion etwas Technik: Das Grillgut muss möglichst trocken sein, die Grillfläche gut vorgeheizt und der Kontakt zum Grillrost intensiv.
Nach dem Aufheizen ging es an den Praxistest, wo sich jeder Elektrogrill im Test auf die gleiche Art bewähren musste. Zunächst kamen zwei Rindersteaks auf den Rost, die von beiden Seiten für ein paar Minuten angebraten wurden. Beim Weber Q 1400 bekamen die Steaks innerhalb von kurzer Zeit ein auffallendes Branding mit scharfen und dunklen Grillstreifen. Der Geschmack war hervorragend und geschmacklich ohne Unterschied im Vergleich zu Bratgut vom Gasgrill. Das Geheimnis ist, den Deckel während des Grillvorgangs so oft und so lange wie möglich geschlossen zu halten. Der Deckel aus Aluminiumguss reflektiert die Hitze nach oben, wodurch das Grillgut nicht nur unten durch den Rost, sondern auch durch Umluft von allen Seiten gegart wird. Das sorgte in der Praxis für sehr saftige und leckere Grillergebnisse.
Der gute Eindruck des Grills bestätigte sich beim Würstchen-Test. Diese wurden rundherum knusprig und waren geschmacklich exzellent. Selbst empfindliches Grillgut wie Fisch oder Gemüse ließ sich dank des stufenlosen Reglers an der Seite bei niedrigeren Temperaturen ideal zubereiten. Ähnliches gilt für Hähnchenschenkel und Putenbrust, die im Test ebenfalls auf den Grill kamen. Beeindruckend war während des gesamten Testverlaufs, wie gleichmäßig die Hitze über den Rost verteilt wird. Überprüft wurde das durch eine Wärmebildkamera, die Aufschluss darüber gab, ob die Hitze nur mittig im Rost hoch ist oder auch an den Seiten. Das Resultat: In der Mitte des Rosts waren es nach der knapp 20-minütigen Aufheizzeit im Schnitt um die 200 Grad Celsius, an den Seiten jeweils 180 respektive 155 Grad Celsius. So gut schnitt in dieser Kategorie kaum ein anderer Elektrogrill im Test ab.
Abschließend noch zur Reinigung. Die tägliche Reinigung der Oberfläche ist ein Kinderspiel, denn der Gusseisenrost lässt sich am einfachsten reinigen, wenn der Grill nach dem Essen noch einmal für knapp 10 bis 15 Minuten auf die höchste Stufe gestellt wird und sich der Anwender den Pyrolyse-Effekt zu Nutzen macht, den manch einer beispielsweise auch von Backöfen kennt. Die dadurch verbrannten Grillreste lassen sich einfach mit einer Grillbürste abbürsten. Das abtropfende Fett beim Grillen sammelt sich in der darunterliegenden, herausnehmbaren Auffangschale aus Aluminium. Dazu ein cleverer Tipp: Wird die Schale mit Alufolie ausgelegt oder eine passende Einweg-Aluschale hineingestellt, ist die Entsorgung des Fetts nicht nur sehr sauber, sondern eine Sache von Sekunden.
Die große Herausforderung ist jedoch die Tiefenreinigung des Weber Q 1400. Mit der Zeit sammeln sich im Grill eingebrannte Fettreste an, die schwer zu erreichen sind, weil das Heizelement fest mit dem Gehäuse verbunden ist. Dafür muss der Grill nicht für jede tiefergehende Reinigung direkt auseinandergenommen werden, doch mühsam ist die Reinigung an dieser Stelle definitiv. Für eine sehr gründliche Reinigung muss das Heizelement tatsächlich abgeschraubt werden. Daher lautet der Tipp der produktvergleich.de-Tester: Regelmäßig eine schnelle Reinigung durchführen und je nach Nutzungshäufigkeit ein- bis zweimal pro Saison eine Tiefenreinigung planen. Das ist ein Kompromiss, den Nutzer angesichts der herausragenden Grillleistung aber gerne eingehen dürften.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Der Weber Q 1400 ist einer der besten Elektrogrills, die es derzeit im Handel gibt. Er löst das Kernproblem, das die meisten Stadtgrills haben, meisterhaft, indem er authentische Grillergebnisse mit sehr hohen Temperaturen und perfekten Brandings liefert, ohne dabei zu aufdringlich zu wirken. Die Kombination aus starkem Heizelement und solidem Gusseisenrost ist der Schlüssel zum Erfolg, wo sich das massive Gerät von der oftmals „billig“ wirkenden Konkurrenz abhebt. Die Verarbeitungsqualität ist über jeden Zweifel erhaben und die Montage sehr einfach. Einzige Nachteile: Der Elektrogrill benötigt vergleichsweise lange zum Aufheizen (circa 20 Minuten) und die Tiefenreinigung ist aufwendig. Ansonsten gibt es wenig zu kritisieren und der Q 1400 landet im Gesamtranking nur knapp hinter dem Testsieger von Char-Broil.














































































































- Echte Markenqualität aus dem Hause Weber (herausragende Verarbeitung)
- Sehr hohe Grilltemperatur für einen Elektrogrill (über 400 Grad Celsius nach dem Aufheizen)
- Einfache Montage und Inbetriebnahme
- Massiver, porzellanemaillierter Gusseisenrost für optimale Brandings
- Kompaktes Design, ideal für den Balkon und kleine Terrassen
- Extrem gute Hitzeverteilung auf dem gesamten Rost
- Exzellente Grillergebnisse bei Fleisch, Fisch und Gemüse
- Liefert im Betrieb das Gefühl eines „echten“ Gasgrills
- Leichte alltägliche Reinigung der Oberfläche
- Nicht für Innenräume geeignet
- Vergleichsweise lange Aufheizzeit (circa 20 Minuten)
- Grillfläche nur durchschnittlich groß
- Gründliche Reinigung der Grillwanne ist umständlich
- Vergleichsweise hoher Anschaffungspreis
- Temperaturregler etwas ungünstig platziert
FAQ
3. Vielseitig und komplett: Der Ninja Woodfire Elektrogrill Outdoor mit sieben Garfunktionen
Der Ninja Woodfire Elektrogrill lag der Redaktion von produktvergleich.de für einen ausführlichen Praxistest vor. Der Elektrogrill mit einer Leistung von 2.400 Watt ist für die Nutzung im Außenbereich vorgesehen, für die Nutzung in geschlossenen Räumen ist er nicht geeignet. Im Test überzeugte das Gerät vor allem durch seine Vielseitigkeit und seine gute Grillleistung, vor allem durch die rauchigen Aromen, die trotz des Strombetriebs bei diesem Grill entstehen. Die große Schwäche des Modells und der Hauptgrund, warum es nicht Testsieger wurde, ist die sehr kleine Grillfläche. Bevor es an die konkreten Erkenntnisse des Praxistests geht, hier eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Elektrogrills laut der Bedienungsanleitung des US-amerikanischen Herstellers:
- Maße / Gewicht: 46 x 46 x 34 Zentimeter (B x H x T) / 12 Kilogramm
- Leistung: 2.400 Watt
- Maximale Temperatur: 260 Grad Celsius
- Grillfläche: 26 x 33 Zentimeter (858 Quadratzentimeter)
- Aufheizzeit: 15 Minuten
- Ausstattung: Frittierkorb, Timer, Smokerbox und mehr
Der Grill kam gut verpackt bei den Testern an. Vor der Nutzung müssen lediglich die beiden Seitengriffe angeschraubt werden. Die Schrauben sind bereits vormontiert und ein entsprechendes Werkzeug ist im Lieferumfang enthalten. Alles in allem dauert es nicht länger als eine halbe Stunde, bis der Ninja Woodfire einsatzbereit auf der Terrasse steht. Der Tischgrill wird ohne Ständer geliefert und muss daher auf einem Tisch oder einer anderen Fläche aufgestellt werden.
Der Elektrogrill von Ninja bietet insgesamt sieben Garfunktionen:
- Räuchern
- Grillen
- Heißluftfrittieren
- Braten
- Backen
- Dörren
- Aufwärmen
Entsprechend umfangreich ist das mitgelieferte Zubehör. Neben der geriffelten Grillplatte mit einer Keramik-Antihaftbeschichtung wird ein Korb zum Heißluftfrittieren mitgeliefert. In der Grillplatte befinden sich vier kleine Vertiefungen, in die der Korb hineingestellt wird. Außerdem gehören zwei Probepackungen mit Woodfire-Pellets und eine Pelletschaufel zum Lieferumfang. Die Schaufel fasst genau die Menge an Pellets, die in die Smokebox passen. Die Box muss immer voll gefüllt sein, da die Pellets oben entzündet werden.
Die Smokebox befindet sich an der rechten Außenseite des Elektrogrills und ist mit einer kleinen Klappe gesichert. Bei der Garfunktion „Räuchern“ werden die Pellets automatisch entzündet, bei den anderen sechs Programmen kann das Räuchern optional zugeschaltet werden. Dazu ist neben dem Drehregler, über den das Programm ausgewählt wird, eine Woodfire-Aroma-Taste angebracht. Nach der Auswahl des gewünschten Programms und Druck auf die Woodfire-Taste erscheinen im Display die Buchstaben IGN für „ignite“ (Englisch für „entzünden“). Ein Flammensymbol im Display zeigt an, dass der Räuchermodus aktiviert ist. Im Bedienpanel lassen sich außerdem noch Garzeit und Temperatur einstellen.
Nachdem das Programm, die Garzeit und die gewünschte Temperatur sowie optional die Räucherfunktion gewählt worden sind, heizt der Elektrogrill von Ninja vor. Je nach gewähltem Programm und gewählter Temperatur dauert das etwa 2 bis 5 Minuten. Das Ende der Vorheizzeit wird durch ein akustisches Signal angezeigt und das Display fordert mit dem Schriftzug „ADD FOOD“ (Englisch für „Füge Essen hinzu“) zum Auflegen des Grillguts auf.
Die Programmauswahl und die allgemeine Handhabung des Woodfire-Elektrogrills sind sehr einfach und bereiteten im Test keine Probleme. Auch das Entzünden der Räucherpellets funktionierte problemlos. Im Praxistest wurden zunächst Bratwürstchen und ein Baguette zubereitet. Die Räucherfunktion wurde dabei nicht eingeschaltet. Würstchen und Brot waren im Programm Grill mit der Einstellung Medium nach 8 Minuten fertig gegrillt und schmackhaft.
Als Nächstes wurde ein Stück Lachsforelle geräuchert. Die Lachsforelle war vorher über Nacht in einer Salzlake eingelegt worden. Zum Garen wurde die Räucherfunktion genutzt und der Fisch bei 120 Grad Celsius für 25 Minuten geräuchert. Das Ergebnis war ein sehr wohlschmeckender, gut gegarter Fisch mit deutlichem Raucharoma. Anschließend wurden noch etwas frischer, vorgegarter Zuckermais und ein paar Burger-Patties gegrillt. Dazu wurde wieder die Grillfunktion auf der Stufe Medium gewählt. Fleisch und Mais haben das Raucharoma gut angenommen, was für einen guten Geschmack sorgte.
Die Reinigung des Grills ist dank der guten Antihaftbeschichtung der Grillplatte sehr einfach. Die Platte ist abnehmbar und lässt sich unter fließendem Wasser abspülen. Die Fettauffangschale lässt sich leicht hinten aus dem Gerät herausziehen und abspülen. Die Grillplatte, der Korb und die Fettauffangschale dürfen jedoch nicht in der Spülmaschine gereinigt werden, was mit Ausnahme des Geräts von Hersteller WMF aber für alle Elektrogrills im Test galt.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Der Ninja Woodfire Tischgrill kombiniert Elektrogrillen, Smoken und Air-Frying in einem Gerät und wurde damit als vielseitigster Elektrogrill im Test ausgezeichnet. Dank einer Pellet-Smokerbox liefert er ein rauchiges Aroma und eine gleichmäßige Hitzeverteilung. Die Ergebnisse im Praxistest konnten sich sehen lassen und die Reinigung war dank Antihaftbeschichtung sehr einfach. Die einzige nennenswerte Schwäche, die aber schwer wiegt, ist die sehr kleine Grillfläche. Hier waren größere Geräte von Char-Broil oder Weber deutlich besser. Besonders gut eignet sich der Woodfire-Grill daher für kleine Terrassen oder Balkone, wo offene Flammen nicht erlaubt sind, Nutzer aber dennoch ein vielseitiges Modell wollen.




























































- Vielseitigstes Modell im Test (Smokerbox, Frittierkorb und mehr)
- Sieben Garfunktionen
- Raucharoma zuschaltbar
- Leichte Reinigung dank Antihaftbeschichtung
- Sehr einfache Bedienung
- Ganzjährig für den Außenbereich geeignet (Schutzart IPX4)
- Starke Grillergebnisse bei Fleisch, Fisch und Gemüse
- Leicht lesbares Display vorhanden
- Gleichmäßige Hitze auf der gesamten Grillfläche
- Langes Anschlusskabel (200 Zentimeter)
- Mit Rezeptheft und zwei Pellet-Sorten im Lieferpaket
- Vergleichsweise kleine Grillfläche (858 Quadratzentimeter)
- Niedrige Arbeitshöhe naturgemäß gegeben (Tischgrill)
- Keine App-Steuerung vorhanden
- Ohne speziellen Warmhalterost/-platte
FAQ
4. Höchste Leistung im Test: Der Enders eCRAVE 2 Elektrogrill mit erstklassiger Ausstattung
Der Enders eCRAVE 2 Elektrogrill verspricht die Power und das Gefühl eines großen Gasgrills, verpackt in einem balkonfreundlichen, elektrischen Format. Dabei handelt es sich um einen von nur zwei Grillwägen neben dem Testsieger von Char-Broil, den die Tester von produktvergleich.de unter die Lupe genommen haben. Vor dem ausführlichen Testbericht gibt es aber noch eine kleine Übersicht über die wichtigsten technischen Daten und Eigenschaften des Grills, wie sie in der Bedienungsanleitung von Enders stehen:
- Maße / Gewicht: 103 x 99 x 51,5 Zentimeter (B x H x T) / 24,5 Kilogramm
- Leistung: 2.600 Watt
- Maximale Temperatur: Über 300 Grad Celsius
- Grillfläche: 51 x 33,5 Zentimeter (1.708,5 Quadratzentimeter)
- Aufheizzeit: 20 Minuten
- Ausstattung: Warmhalterost, Windschutz, Ablageflächen und Timer
Mit der Ankunft des Lieferpakets ging der Spaß los. Geliefert wird der Grillwagen in einem schweren und kompakten Karton, noch nicht fertig montiert. Beim Auspacken bot sich direkt ein Eindruck, der die Aussagen aus vielen Kundenrezensionen zum eCRAVE 2 bestätigt: Eine leider nur durchschnittliche Verpackungs- und Lieferqualität. Die Tester fanden einige der dünneren Blechteile des Unterwagens verbogen vor. Nun war das nichts, was die Funktion beeinträchtigte oder nicht mit etwas Geschick wieder hingebogen werden konnte, aber es trübte den ersten Eindruck. Zudem war das wohl noch eine glückliche Lieferung, da es nur minimale Verformungen der Bleche gab. Andere Nutzer berichten von stärkeren Dellen, die den Aufbau erschweren. Hier scheint die Qualitätskontrolle beim Verpackungsprozess von Enders in jedem Fall stark verbesserungswürdig.
Die Montage des Grills war im Anschluss eine wahre Geduldsprobe. Das bezieht sich vor allem auf die Montage des Unterwagens, die mit verschiedenen Schrauben durchgeführt wird. Das Problem: Die Anleitung ist rein bildlich und die Teile in sich etwas verbogen, was es schwer machte, jedes Teil an die passende Stelle zu bringen. Wer keine Erfahrung im Aufbau von komplizierten Möbeln oder Testprodukten hat, sollte mindestens 90 Minuten für den Aufbau einplanen. Selbst die erfahrenen Tester benötigten im Test 80 Minuten, bis der Grillwagen endlich stand. Ist diese Hürde aber genommen, steht am Ende ein erstaunlich stabiler Grillwagen, der mit seiner schwarzen Pulverbeschichtung einen eleganten und hochwertigen Eindruck macht.
Dass der Unterbau so „windig“ wirkt, ist echt schade, denn die eigentliche Grilleinheit war tadellos verarbeitet – massiv, schwer und mit einer Porzellan-emaillierten Grillhaube. Auch der Gussrost fühlte sich solide an und versprach für den Praxistest eine exzellente Hitzespeicherung. Der legierte Stahl war zudem robust, die Haube schloss satt und das integrierte Thermometer im Deckel wurde als nützliches Feature für die Überwachung der Temperatur im Garraum empfunden – auch wenn es ein echtes Grillthermometer in Sachen Messgenauigkeit nicht ersetzen kann.
Abgesehen von der Leistung, die mit 2.600 Watt hervorragend ist, punktet der Elektrogrill vor allem mit seiner enormen Praktikabilität. Die beiden Seitenablagen bieten mehr als genug Platz für einen Teller, eine Grillzange und Gewürze, die beim Grillen womöglich benötigt werden. Wenn der Grill gerade nicht gebraucht wird, lassen sie sich einfach einklappen, was die Stellfläche deutlich reduziert und das Gerät auch für schmale Balkone interessant macht. Der Unterschrank bietet darüber hinaus einen Wind- und wettergeschützten Ort für die mitgelieferte Haube sowie weiteres Zubehör.
Die vier Rollen an der Unterseite sind stabil genug für Fliesen oder ebenen Beton, auf unebenem Rasen hingegen war die Fortbewegung nur eingeschränkt möglich. Es gibt die Möglichkeit, eine Bremse an jeder der vier Rollen manuell zu aktivieren, um ein ungewolltes Wegrollen beim Grillvorgang zu verhindern. Die formstabile Garhaube hielt die Hitze im Test selbst bei sehr windigem Wetter erstaunlich gut im Inneren. Die beiden Drehregler für die separate Steuerung der beiden Heizelemente ließen sich angenehm und einfach bedienen, jede Interaktion im Test fühlte sich intuitiv an.
Entscheidend ist aber nicht nur die Maximalleistung auf dem Papier, sondern auch, wie gut der Grill die Hitze verteilt und nachregelt. Eine schwache Wattzahl führt in der Praxis oft dazu, dass die Temperatur einbricht, sobald Grillgut auf dem gesamten Grillrost verteilt wird. Für anspruchsvolles Grillen, beispielsweise von Steaks, sollte kein Elektrogrill unter 2.400 Watt genommen werden – idealerweise kombiniert mit einem Deckel und getrennt regelbaren Heizzonen. Solche Leistungsbereiche sorgen dafür, dass der Grill schneller aufheizt, weniger empfindlich auf äußere Einflüsse wie Wind reagiert und selbst bei voller Belegung genügend Power hat.
Damit zur Grillleistung, wo der Enders eCRAVE 2 Grillwagen seine Stärken voll ausspielen kann und die Mühen des Aufbaus schnell in Vergessenheit geraten lässt. Nach dem Einstecken heizt der Grill dank seiner Leistung von 2.600 Watt innerhalb von knapp über 17 Minuten auf. Im Alltagstest wurde die Temperatur im Innenraum mit einem externen Thermometer des Herstellers Meater überprüft, die maximale Temperatur betrug 275 Grad Celsius, wohlgemerkt bei geschlossener Grillhaube. Auf dem Rost waren es sogar über 400 Grad Celsius, wie eine Wärmebildkamera von Bosch anzeigte. Diese hohe Hitze ist der Schlüssel für ein erfolgreiches Grillen. Der zweigeteilte Grillrost speichert die Hitze hervorragend und gibt sie direkt ans Grillgut ab. Mithilfe der Wärmebildkamera wurde zudem geprüft, ob die Hitzeverteilung auf dem gesamten Rost gut ist, das Ergebnis: Ist sie, es gab nur minimale Abweichungen von knapp 40 bis 50 Grad Celsius (gerechnet von der Mitte des Rosts nach außen). Hier ist mit Sicherheit von Vorteil, dass der Enders-Elektrogrill über zwei separat regulierbare Heizelemente verfügt.
Das Grillergebnis fiel entsprechend positiv aus: Auf den Rindersteaks gab es schöne, dunkle Grillstreifen. Nach außen hin entwickelten sie eine köstliche Kruste und innen blieben sie aber noch saftig weich. Von Vorteil waren die beiden getrennt voneinander regelbaren Heizelemente nicht nur bei der gleichmäßigen Wärmeverteilung, sondern auch bei der Handhabung. Denn während links auf höchster Stufe zunächst die Steaks und dann die Würstchen gebraten wurden, ließen sich auf der rechten Seite bei reduzierter Hitze Gemüsespieße garen. Der mitschwingende Rost aus Edelstahl war dabei ideal, um fertiges Grillgut warm zu halten oder Brot aufzubacken, ohne dass es verbrennt. Perfekt war auch die Hitzeverteilung über den Gussrost, die gesamte Fläche ließ sich effektiv nutzen, ohne dass es klassische und ärgerliche „Hot Spots“ oder kalte Zonen gab.
Damit abschließend noch zur Reinigung, die ja oft als Achillesferse von Elektrogrills gilt. Angebrannte Fette und Marinaden können die Grillfreue sehr schnell trüben. Mit dem sogenannten „SIMPLE CLEAN“-Reinigungssystem verspricht Enders eine Revolution, die tatsächlich gelungen ist. Nach dem Abkühlen des Grills konnten die wesentlichen Innenteile der Brennkammer, die sogenannten Flammabdeckungen über den beiden Heizelementen, ganz ohne Werkzeug entnommen werden. Diese Teile und auch die darunter liegende und ausziehbare Fettschublade bestehen aus Edelstahl und können ohne Probleme in der Spülmaschine gereinigt werden. Im Test wurden sie sowohl im Geschirrspüler als auch per Hand gereinigt, beides funktionierte tadellos.
Wichtig: Fette und Säfte, die beim Grillen entstehen, tropfen nicht direkt auf die Heizelemente, sondern werden in der Auffangschale oder Schublade aufgefangen. Das minimiert zum einen die Rauchentwicklung und vereinfacht zum anderen die Reinigung deutlich. Der Gussrost selbst wird am besten noch im warmen Zustand mit einer Grillbürste gereinigt. Dank der Porzellan-Emaillierung haftet dabei nur sehr wenig an. Dieses durchdachte Reinigungssystem ist ein großer Vorteil im Vergleich zur Konkurrenz und ein entscheidender Vorteil des eCRAVE 2 Elektrogrills im direkten Vergleich zum Q 1400 von Weber oder dem Testsieger von Char-Broil.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Nach intensiven Tests sind die Tester von produktvergleich.de zu dem Entschluss gekommen, dass der Enders eCRAVE 2 Elektrogrill eine Kaufempfehlung verdient hat – allerdings mit einer klaren Einschränkung: Käufer müssen bereit sein, über die anfänglichen Hürden bezüglich Lieferqualität und Schwierigkeit der Montage hinwegzusehen. Wer ein perfekt verpacktes Produkt erwartet, das in spätestens 20 Minuten montiert ist, wird enttäuscht sein. Wer sich jedoch die Zeit nimmt und wem kleine Schönheitsfehler im Bereich des Unterschranks nichts ausmachen, der wird mit einem stabilen Elektrogrill belohnt, der hohe Temperaturen erreicht und exzellente Grillergebnisse liefert. Highlights des Grills sind die individuell steuerbaren Heizzonen und die einfache Reinigung dank „SIMPLE CLEAN“-System. produktvergleich.de empfiehlt das Gerät daher allen ambitionierten Grillmeistern, die eine Alternative zu Gas- oder Holzkohlegrills für den heimischen Balkon oder die Terrasse suchen.








































































































- Hervorragende Heizleistung von 2.600 Watt (höchste Leistung im Test)
- Kann Temperaturen von mehr als 400 Grad Celsius erreichen
- Zwei getrennt regelbare Heizzonen für maximale Flexibilität
- Massiver, emaillierter Gussrost für optimales Branding und Hitzespeicherung
- Exzellentes „SIMPLE CLEAN“-System für eine unkomplizierte Reinigung
- Stabiler Grillwagen mit viel Stauraum und zwei seitlichen Ablagen (einklappbar)
- Mit Warmhalterost ausgestattet
- Exzellente Grillergebnisse bei Fleisch, Fisch und Gemüse
- Erstklassige Verarbeitung aller Teile oberhalb des Unterschrankes
- Verbogene und zerkratzte Blechteile bei der Lieferung (mal schlimmer, mal weniger schlimm)
- Aufbau des Unterwagens ist fummelig und zeitaufwendig (mehr als 1,5 Stunden)
- Keine ideale Arbeitshöhe für normal große Menschen (83 Zentimeter)
- Anleitung ist eine reine Explosionszeichnung
- Nicht für die Verwendung in Innenräumen geeignet
- Vergleichsweise hoher Anschaffungspreis
FAQ
5. Ideal für Terrasse oder Tisch: Der WMF Lono Master-Grill Elektrogrill mit hervorragender Verarbeitung
Wer den Namen WMF hört, denkt unweigerlich an Qualität und hochwertige Verarbeitung aus Deutschland. Der Lono Master-Grill Elektrogrill steht diesem Ruf in nichts nach und war der beste reine Tischgrill im Test. Durch seine kompakten Maße ist er die ideale Wahl für Tische in Innenräumen, aber auch für kleine Balkone oder Terrassen im Sommer sowie Winter. Rein leistungstechnisch und auf die Hitze bezogen, die der kleine Tischgrill erreichen kann, lag er aber deutlich hinter der „größeren“ Konkurrenz. Für wen sich das Gerät aber dennoch eignet und welche Stärken und Schwächen im Test auffielen, zeigen die folgenden Absätze. Zuvor gibt es eine kleine Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Elektrogrills laut der Bedienungsanleitung des Herstellers:
- Maße / Gewicht: 50 x 18 x 28 Zentimeter / 7,1 Kilogramm
- Leistung: 2.400 Watt
- Maximale Temperatur: Bis 220 Grad Celsius
- Grillfläche: 50 x 28 Zentimeter (1.400 Quadratzentimeter)
- Aufheizzeit: 5 Minuten
- Ausstattung: Auffangschale, Windschutz und Timer
Der WMF Lono Master-Grill Elektrogrill kam in einem schlichten weißen Karton mit dem Aufdruck WMF bei den Testern an. Der Lieferumfang ist bewusst auf die Nutzung als Tischgerät ausgelegt und umfasst alle wesentlichen Komponenten für den sofortigen Einsatz: Neben dem eigentlichen Tischgrill zählen dazu zwei abnehmbare Grillplatten, eine herausnehmbare Auffangschale für Fett und ein Wind- und Spritzschutz. Dieser bietet eine Höhe von 6 Zentimetern und lässt sich einfach über entsprechende Einkerbungen im Gehäuse montieren. Abgerundet wird das Lieferpaket von einer ausführlichen Bedienungsanleitung. Diese ist in mehreren Sprachen verfasst, darunter Deutsch und Englisch, und zählt zu den besten im Test. Alle Anweisungen sind klar formuliert und es gibt viele Bilder und Abbildungen, die den Aufbau und die Einrichtung des Grills vereinfachen.
Die Montage des Grills war im Vergleich zu den größeren Grillwägen und Kugelgrills im Test aber sowieso ein Kinderspiel: Es reicht, einfach die Platten in das Gehäuse einzuklicken, den Windschutz zu montieren und das 190 Zentimeter lange Stromkabel an der Unterseite einzuklicken. Zum Herausnehmen der Platten wird einfach ein kleiner Knopf an der Seite des Gehäuses gedrückt. Insgesamt dauerte der Aufbau keine 5 Minuten. Etwas mehr Zeit muss in Anspruch genommen werden, wenn der Tischgrill zusammen mit dem passenden Standfuß bestellt wird. Diesen gibt es beispielsweise direkt beim Hersteller oder auch bei Drittanbietern wie Amazon. Der Grill kam für den Test ohne Standfuß an, doch die Montage des Standfußes war ein Kinderspiel.
Bei der Verarbeitung macht WMF in der Regel niemand so schnell etwas vor und das stimmt auch beim Lono Master-Grill: Das Gehäuse besteht aus dem patentierten „Cromargan“ – einem mattierten Edelstahl, der nicht nur optisch sehr hochwertig wirkt, sondern sich auch sehr robust und pflegeleicht präsentierte. Die beiden Grillplatten des Elektrogrills bestehen aus Aluminium-Druckguss und verfügen über eine Antihaftbeschichtung. Die Heizelemente sind direkt an der Rückseite der Platten angebracht, was im Test für eine größtenteils gleichmäßige Hitzeverteilung sorgte. Zumindest gab es keine klaren Hotspots. Dank vier kleiner Standfüße an der Unterseite stand der Elektrogrill im Test auf jeder Unterlage sicher, was gerade im Tischbetrieb entscheidend ist, da das Gerät im maximalen Betrieb besser nicht verrutschen sollte.
Auch die Handhabung des Lono Master-Grills ist auf eine möglichst intuitive Nutzung am Tisch konzipiert. Über zwei separat regulierbare Temperaturzonen lässt sich die Hitze flexibel an verschiedene Lebensmittel anpassen – und das ganz ohne komplizierte Programme oder Automatik-Modi. Gesteuert werden die beiden Grillzonen ganz klassisch über jeweils einen Drehregler mit fünf Temperaturstufen. Im Test war es auf diese Weise beispielsweise möglich, auf der linken Platte auf Stufe 5 zwei Rindersteaks bei maximaler Leistung und Temperatur zu braten, während rechts auf Stufe 2 ein wenig Paprika und Zucchini aufgelegt wurde. Die stabile Bauweise und die Saugnäpfe an der Unterseite sorgen dafür, dass das Gerät niemals verrutscht, während es für den Transport des Geräts rechts und links jeweils einen Tragegriff gibt.
In puncto Ausstattung fokussiert sich WMF beim Lono Master-Grill auf funktionale Elemente, die in erster Linie den Tischbetrieb unterstützen. Neben den abnehmbaren Grillplatten verfügt das Gerät noch über eine herausnehmbare Auffangschale, die alles an Fett, Öl und anderen überschüssigen Flüssigkeiten, die während des Grillbetriebs entstehen, aufnimmt. Ebenfalls zur Ausstattung gehört ein 6 Zentimeter hoher Wind- und Spritzschutz aus Cromargan, der Fett- und Wärmeverluste im Test effektiv reduzierte, was gerade bei der Nutzung auf Balkonen oder der Terrasse von Vorteil ist. Die Grillfläche liegt mit 50 x 28 Zentimetern (1.400 Quadratzentimeter) im mittleren Bereich, was den Vergleich zur Konkurrenz betrifft. Damit eignete sich der Grill nach Erfahrungen der Tester für knapp 4 bis 5 Personen, ist also durchaus familiengeeignet.
Die Vorteile von Cromargan liegen in erster Linie in seiner Robustheit und Alltagstauglichkeit. Es gilt als rostfrei, säurebeständig und unempfindlich gegenüber Lebensmitteln wie Fett, Marinade oder Grillrückständen. Gleichzeitig ist Cromargan aber sehr pflegeleicht, da sich Verschmutzungen leicht abwischen lassen und viele Teile sogar in die Spülmaschine dürfen. Das Material hält zudem hohen Temperaturen stand, bleibt selbst bei starker Hitzeformung stabil und verzieht sich nicht. Darüber hinaus sorgt die dichte und glatte Oberfläche für eine sehr gute Hygiene, da sich kaum Gerüche oder Bakterien festsetzen können.
Damit zum Praxistest, wo der Lono Master-Grill zunächst einmal auf volle Temperatur aufgeheizt wurde. Das ging erstaunlich schnell und es wurden nach handgestoppten 5 Minuten und 3 Sekunden eine Temperatur von 208 Grad Celsius in der Mitte und 260 Grad Celsius am Rand, wo das Heizelement verläuft, messen. Höher wurde die Temperatur im Test leider nicht, die Grenze liegt laut WMF offiziell bei 220 Grad Celsius. Für die Bildung der Maillard-Funktion sind die Temperaturen ausreichend, was sich anhand eines ordentlichen, wenn auch nicht idealen Brandings bei den Rindersteaks zeigte. Die zweigeteilte Grillplatte speicherte die Hitze ordentlich und verteilte sie auf der gesamten Fläche, wie mithilfe einer Wärmebildkamera überprüft wurde. Außen an den Platten war die Hitze nur geringfügig höher als in der Mitte (235 zu 225 Grad Celsius). Hier ist mit Sicherheit von Vorteil, dass der Elektrogrill von WMF über zwei separat regulierbare Grillzonen mit jeweils einem Heizelement verfügt.
Das Grillergebnis war ordentlich, wenn auch nicht sehr gut: Die Steaks bekamen außen durchaus eine leichte Kruste, aber nicht im Ansatz so sehr wie bei den größeren Grillwagen und Kugelgrills im Test. Innen war das Rindfleisch aber noch saftig. Das alles gilt aber nur, wenn nicht zu viel Fleisch auf einmal aufgelegt wird – dann stieß der Master-Grill nämlich schnell an seine Grenzen. Bei den Steaks zeigte sich besonders der Nachteil, dass der Grill „nur“ knapp 260 Grad Celsius erreicht und das nicht einmal an allen Stellen: Das ist zwar hoch genug zum Anbraten, erreicht aber nicht ansatzweise die Intensität der Grills von Weber, Enders oder Char-Broil. Die Würstchen wurden im Test dafür schnell fertig und schmeckten echt lecker. Von Vorteil war zudem die Teilung der Grillfläche, wodurch auf der rechten Seite Gemüse auf niedriger Stufe gegrillt werden konnte. Diese Aufgabe erledigte der Lono Master-Grill sehr gut.
Damit abschließend noch kurz zur Reinigung, die ein großer Vorteil dieses Elektrogrills ist. Wichtig ist, den Grill nach der Nutzung zunächst abkühlen zu lassen. Anschließend lassen sich die Grillplatten einfach abnehmen und in der Spülmaschine reinigen. Im Test wurden die Platten sowohl per Hand als auch im Geschirrspüler gereinigt, beides hielten sie locker aus. Bereits beim Grillen sorgte die Antihaftbeschichtung dafür, dass kaum angebrannte Rückstände zurückbleiben und sich Fett sowie Grillreste schon mit einem feuchten Tuch lösen ließen. Von zusätzlichem Vorteil war die herausnehmbare Fettauffangschale, die dafür sorgte, dass sich kein überschüssiges Fett im Gehäuse verteilte.
Im Alltag zeigte sich zudem, dass sich der Grill in nur wenigen Handgriffen auseinandernehmen und wieder zusammensetzen lässt. Damit gibt es keine schwer zugänglichen Stellen oder Ecken wie bei so manchen Grills, bei denen sich die Platten nicht abnehmen lassen. Das Cromargan-Gehäuse konnte ebenfalls einfach mit einem Tuch abgewischt werden und zeigte sich als unempfindlich gegenüber Verfärbungen oder Fettspritzern. Nur ein kleines Manko gibt es: Durch die Rillenstruktur mussten die Platten einmal mit einer Reinigungsbürste oder einem Schwamm nachgearbeitet werden, wenn doch einmal Rückstände eingebrannt sind. Das ist aber ein mehr als annehmbarer Kompromiss angesichts der zahlreichen Vorteile.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Der WMF Lono Master-Grill ist ein vielseitiger Elektrogrill, der die beste Wahl für die Nutzung auf Tischen in Innenräumen ist. Sein Design und sein Aufbau mit zwei separat voneinander regulierbaren Grillplatten erinnert beinahe schon an einen Raclette-Grill, auch wenn die Funktionalität (2.400 Watt, Rillen auf den Platten) klar eine andere Richtung vorgibt. Die Verarbeitung ist, wie von WMF gewohnt, sehr gut: Das Gehäuse besteht aus dem rostbeständigen Cromargan, die Platten haben eine Antihaftbeschichtung. Optisch macht der Grill also einiges her. In der Praxis gab es mehr Licht und Schatten: Das Grillergebnis bei Fleisch und Fisch ist zwar durchaus in Ordnung, aber nicht mehr den Top-Modellen von Weber, Char-Broil und Ninja vergleichbar. Dafür ließ sich Gemüse gut zubereiten. Leider sind nur Temperaturen bis maximal 220 Grad Celsius drin. Dafür ist die Reinigung sehr einfach. Das ergab in der Summe die Bewertung „Gut“ und einen Platz im Mittelfeld des Elektrogrill-Tests von produktvergleich.de.








































































































- Bester Tischgrill für den Einsatz in Innenräumen
- Hochwertige Verarbeitung aus Cromargan
- Geriffelte und abnehmbare Grillplatten mit Antihaftbeschichtung
- Zwei getrennt regulierbare Grillzonen (zwei Drehregler, zwei Platten)
- Hohe Leistung auf dem Papier (2.400 Watt)
- Mit abnehmbarem Wind- und Spritzschutz
- Outdoor-Zertifizierung nach der Schutzart IPX4
- Spülmaschinenfeste Teile für leichte Reinigung
- Sicherheitsfunktion für korrekte Platteninstallation
- Gutes Grillergebnis bei Gemüse
- Sehr verständliche Anleitung auf Deutsch und Englisch
- Grillergebnis bei Fleisch und Fisch „nur“ ordentlich
- Begrenzte maximale Hitze (nur 260 Grad Celsius)
- Röstaromen und Grillkrusten fallen schwächer aus
- Kein geschlossener Deckel
- Ohne echtes Outdoor-BBQ-Gefühl
- Ohne speziellen Warmhalterost
FAQ
6. 2-in-1-Gerät als Stand- oder Tischgrill: Der George Foreman 22460-56 Elektrogrill
Der George Foreman 22460-56 Elektrogrill verspricht ein vielseitiges Grillergebnis für drinnen sowie draußen. Er kann durch eine einfache Montage und Demontage des Untergestells (Standfuß) sowohl als Tischgrill als auch als Standgrill verwendet werden und soll durch seine extra große Grillfläche mit einem Durchmesser von 44,5 Zentimetern Platz für bis zu 15 Portionen bieten. Im Vergleich zu älteren Modellen des US-amerikanischen Herstellers, der nach dem bekannten Boxer George Foreman benannt ist, überzeugt der Grill gerade durch diesen Zuwachs an Platz auf der Grillfläche und den fünf Möglichkeiten der Temperatureinstellung. Doch wie gut ist der Grill in der Praxis wirklich für Familien geeignet? Vor den Ergebnissen aus dem Praxistest gibt es eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Elektrogrills laut der Bedienungsanleitung des Herstellers:
- Maße / Gewicht: 48 x 97,5 x 56 Zentimeter (B x H x T) / 6,5 Kilogramm
- Leistung: 2.400 Watt
- Maximale Temperatur: 250 Grad Celsius
- Grillfläche: 44,5 Zentimeter im Durchmesser (1.555 Quadratzentimeter)
- Aufheizzeit: 10 Minuten
- Ausstattung: Deckel, Auffangschale und Thermometer im Deckel
Zum einen lässt sich sichtbar in einer aufrechten und natürlichen Position grillen, was weniger Belastung für Rücken und Knie bedeutet. Zum anderen besteht so ein besserer Überblick über die Grillfläche und grilltypische Arbeiten wie Wenden des Fleisches werden um ein Vielfaches komfortabler. Darüber hinaus ist durch die hohe Arbeitshöhe das Risiko kleiner, dass Kinder oder Haustiere an die heiße Fläche kommen oder, dass Fett in Bodennähe herum tropft.
Der George Foreman 22460-56 Elektrogrill kam in einem großen Produktkarton an, auf dem außen bereits wichtige Informationen zum Grill aufgedruckt waren. Das Lieferpaket ist übersichtlich und funktional zusammengestellt, mit dem Ziel, einen schnellen Start in den Grillspaß zu ermöglichen. Davor muss jedoch die Montage erfolgen, die durchaus ein paar Schritte umfasst. Zunächst ging es im Test an den Aufbau des Standfußes, der in Einzelteilen ankam. Die Füße wurden einfach an die Basis geklickt und die Stangen in die entsprechenden Löcher eingesetzt. Anschließend ließ sich die Grillwanne auf dem Rohr platzieren und daraufhin die runde Grillplatte drauflegen. Nun noch den Deckel draufsetzen. Danach musste noch der Cool-Touch-Griff mithilfe von zwei Schrauben an den Deckel geschraubt und das Thermostat an der Seite der Platte eingesteckt werden.
Insgesamt dauerte die Montage knapp 20 Minuten. Käufer sollten sich zu Beginn nicht von den vielen Einzelteilen abschrecken lassen, alle Montageschritte sind unkompliziert. Gibt es doch einmal Fragen, hilft eine gut verständliche Anleitung inklusive Montagezeichnung (Explosionszeichnung) weiter. Eine Fettauffangschale wird von George Foreman übrigens auch mitgeliefert, diese befindet sich bereits eingesetzt in der Grillwanne. Einmal aufgebaut, überzeugte der Standgrill durch das Design und die Ästhetik eines typischen Holzkohle-Kugelgrills. Die Arbeitshöhe ist mit 96 Zentimetern sehr angenehm und der Deckel in einem glänzenden Silber gehalten. Wie im Test aber schnell auffiel, hat die Höhe des Grills auch ihre Nachteile: Der Standfuß war recht wackelig und auch der Deckel selbst wackelt gerne hin und her, wenn er nicht absolut korrekt auf der Grillplatte befestigt wird. Der Stand war zwar nicht im Ansatz so wackelig und gefährlich wie etwa beim Modell von TZS First Austria, aber wirkliche Sicherheit kam auch nicht auf.
In puncto Verarbeitung machte der Elektrogrill einen zweckmäßigen und soliden Eindruck. Das Gehäuse selbst sowie alle Teile des Untergestells oder Standfußes bestehen aus Kunststoff und sind sauber verarbeitet, mit klaren Übergängen und Kanten. Der Deckel besteht aus emailliertem Stahl. Die ebenfalls emaillierte Grillplatte aus Aluminiumguss ist mit einer Antihaftbeschichtung versehen, die einerseits das Anhaften von Speisen verhindert und andererseits die Reinigung erleichtert. Die Materialien wirkten langlebig, auch wenn sie sich eher im funktionalen als im hochwertigen Segment bewegen. Alle Scharniere und Verschlüsse sind stabil ausgeführt, sodass davon ausgegangen werden kann, dass der Elektrogrill selbst bei intensiver Nutzung mehrere Jahre durchhält.
Der Elektrogrill bietet auf dem Papier eine Leistungsaufnahme von 2.400 Watt, in der Praxis kamen davon etwa 2.220 Watt tatsächlich am Gerät an. Die Temperatur lässt sich in fünf Stufen über einen Drehregler an der Seite verstellen, was zwar für Fleisch grundsätzlich ausreichend ist. Für empfindlichere Lebensmittel wäre eine stufenlose Einstellung oder zumindest eine Einstellung in noch mehr Stufen sinnvoll gewesen. Ein tolles Feature, das nicht jeder Deckelgrill im Test hatte, ist das integrierte Deckelthermometer. Dieses war im Test, wie sich anhand eines Vergleichs zu einem professionellen Grillthermometer zeigte, gar nicht einmal so ungenau und wich nur um wenige Grad ab. Für einen ungefähren Überblick über die Temperatur im Garraum ist es also Gold wert.
Praktisch fiel darüber hinaus das abnehmbare Thermostat an der Seite ab, das eine leichte Aufbewahrung ermöglicht. An ihm befindet sich auch das Stromkabel des Elektrogrills, das mit 245 Zentimetern zu den längsten im Test zählte. Das bemerkenswerteste Merkmal des Grills ist aber ohne jeden Zweifel seine Flexibilität: Mit nur einem Griff kann der Standgrill zum Tischgrill umgebaut werden und umgekehrt. Sollte es am Abend also plötzlich regnen, nachdem zuvor noch gemütlich draußen in der Sonne gegrillt wurde, lässt sich der Grill einfach zum Tischgrill umbauen und auf dem Wohnzimmertisch verwenden. Damit fällt kein Grillabend mehr ins Wasser und das Gerät ist ein echter Elektrogrill für das ganze Jahr.
Darüber hinaus spielt der Standort eine zentrale Rolle für die Sicherheit. Der Grill sollte immer auf einer stabilen, trockenen und möglichst rutschfesten Unterfläche stehen, damit er nicht kippt. Alle Verlängerungskabel sollten für die Nutzung draußen geeignet und mindestens gegen Spritzwasser geschützt sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, nutzt eine Steckdose mit FI-Schalter (Fehlerstromschutzschalter), wo im Ernstfall die Stromzufuhr sofort unterbrochen wird. Leichter Nieselregen ist unbedenklich, bei starkem Regen oder Gewitter sollte das Grillen aber unterlassen werden.
Damit zum eigentlichen Praxistest, bei dem der Grill zunächst einmal auf die maximale Temperatur aufgeheizt wurde. Das dauerte im Test dank der starken 2.400 Watt, die der George Foreman Elektrogrill bietet, nur handgestoppte 7 Minuten und 17 Sekunden und damit deutlich weniger als die 10 Minuten, die der US-amerikanische Hersteller angibt. Dabei erreichte das Gerät Temperaturen von knapp 300 Grad Celsius in der Spitze, wie der Test mit einer Wärmebildkamera von Bosch ergab. Für den anschließenden Test der Hitzeverteilung wurde die Temperaturstufe am Thermostat auf 5 (von 5) gelassen. Das Resultat: In der Mitte, wo das Heizelement des Elektrogrills sitzt, wurden mit 190 Grad Celsius im Schnitt deutlich höhere Temperaturen erreicht als am Rand, wo es nur knapp über 100 Grad Celsius waren. Im Vergleich zur Konkurrenz, die hier teilweise nur 30 bis 40 Grad Celsius auseinander lag, muss das leider als Manko angesehen werden.
Die Grillergebnisse waren dafür ordentlich bis überzeugend. Das Rindersteak erhielt ein schönes Branding und war nach knapp 7 bis 8 Minuten auf dem Grill durch. Trotz der ausgewählten Garstufe „Well Done“ auf einem ebenfalls getesteten Grillthermometer des Herstellers Outdoorchef war das Fleisch innen noch saftig und schmeckte sehr lecker. Hilfreich ist dabei der Deckel des Grills, der die Temperatur im Inneren hält und dafür sorgt, dass das Fleisch nicht nur von unten, sondern von rundherum gegart wird. Das beschleunigt aber nicht nur das Kochen und macht den Grill homogener (wie ein Konvektionsofen), sondern begrenzt auch den Wärmeverlust und reduziert die Anzahl an Fettspritzern nach außen. Für Würste sorgte das Kochen bei mittlerer Temperatur mit geschlossenem Deckel ebenfalls für saftige Ergebnisse und auch die Grillleistung bei Gemüse (im Test Zucchini und Paprika) konnte sich sehen lassen.
Damit zur Reinigung, wo sich der Elektrogrill von George Foreman weder besonders auszeichnen konnte noch schnitt er schlecht ab. Sobald die Platte des Grills abgekühlt ist, reicht es aus, mit einem feuchten Tuch die gröbsten Grillrückstände zu entfernen. Sollten die Rückstände, wie es im Test mit dem Rindersteak der Fall war, doch einmal stärker eingebrannt sein, lässt sich die Platte mit nur einem Handgriff entnehmen und unter warmem Wasser mit etwas Spülmittel reinigen. Theoretisch darf die Grillplatte sogar in die Spülmaschine, was ebenfalls getestet wurde. Das Ergebnis: Die Antihaftbeschichtung funktionierte im Anschluss nach wie vor, doch für eine dauerhafte Nutzung ist zu einer manuellen Reinigung zu raten.
Abschließend noch zwei Tipps: Wichtig ist, die Grillplatte niemals mit einem scheuernden Schwamm oder aggressiven Reinigungsmitteln zu pflegen, da sonst die Antihaftbeschichtung beschädigt wird. Diese funktionierte im Test einwandfrei und wurde als sehr effektiv bewertet. Darüber hinaus brennt Fett in der Auffangschale sofort ein, wenn die Schale nach der Nutzung einmal nicht grundlegend gesäubert wurde. Daher sollten sich Griller nach jedem Grillabend die Zeit nehmen, die Schale auszuleeren und kurz auszuspülen. Das dauert in der Regel keine Minute.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Der Wunsch nach einem Elektrogrill, der flexibel und einfach zu bedienen ist, wird mit dem George Foreman 22460-56 weitgehend gut erfüllt. Obwohl der Standfuß des Grills etwas wackelig ist, überzeugt der Grill durch seine große, runde Grillfläche, die einfache Handhabung und das ordentliche bis gute Grillergebnis. Besonders vorteilhaft ist die Möglichkeit, den Elektrogrill in nur wenigen Handgriffen von einem Standgrill zum Tischgrill umzubauen. Die Reinigung ging ebenfalls leicht von der Hand und die Antihaftbeschichtung sorgte dafür, dass kaum Rückstände beim Grillen an der Platte haften blieben. Die Verarbeitung war gut, allerdings zeigte sich beim Grillen mit geschlossenem Deckel immer wieder Kondensationsbildung. Zudem wurde ein Warmhalterost vermisst. Alles in allem überwiegen aber die Vorteile, gerade angesichts des niedrigen Anschaffungspreises.




































































































- Vielseitig einsetzbar als Tischgrill oder als Standgrill
- Große, runde Grillfläche mit 44,5 Zentimetern Durchmesser (bis zu 6 Personen)
- Grillplatte mit Antihaftbeschichtung versehen
- Abgewinkelte Grillplatte lässt Fett Richtung Auffangschale ablaufen
- Schnelles Aufheizen in nur knapp 7 Minuten im Test
- Ordentliche bis gute Grillergebnisse bei Fleisch und Gemüse
- Abnehmbare Grillplatte darf zur Reinigung in die Spülmaschine
- Deckel mit integriertem Cool-Touch-Griff zum geschlossenen Grillen
- Mit Thermometer zur Messung der Garraumtemperatur im Deckel
- Solides Branding angesichts der Preisklasse
- Geeignet für den Innen- und den Außenbereich
- Wackeliger Standfuß aus Kunststoff
- Deckel ebenfalls etwas wackelig, wenn er nicht korrekt sitzt
- Kondensation am Deckel beim Grillen mit geschlossenem Deckel
- Keine seitlichen Ablagen vorhanden
- Ohne speziellen Warmhalterost
- Schwache Mobilität (keine Rollen, keine Tragegriffe)
FAQ
7. Tischgrill für Gemüse und Fisch: Tefal Maxi Plancha CB690D Elektrogrill
Der Tefal Maxi Plancha CB690D Elektrogrill verspricht auf den ersten Blick ein gesundes und unkompliziertes Grillvergnügen mit einer großen Teppanyaki-Platte. Im Vergleich zur restlichen Konkurrenz im Bereich der Tischgrills fällt sofort die große Grillfläche ins Auge, die weit über das übliche Maß hinausgeht und den Grill zu einer attraktiven Option für größere Personengruppen macht. Die Redaktion von produktvergleich.de hat den Maxi Plancha CB690D für mehrere Tage im Test gehabt und geschaut, ob sich diese Stärke in der Praxis auch widerspiegelt und welche anderen Vorzüge sowie Nachteile das Gerät sonst noch bietet. All das erfahren Leser in den folgenden Absätzen. Zuvor gibt es eine kurze Übersicht über die wichtigsten technischen Eigenschaften des Elektrogrills laut der Bedienungsanleitung des französischen Herstellers:
- Maße / Gewicht: 52 x 10,9 x 39,5 Zentimeter / 6,4 Kilogramm
- Leistung: 2.300 Watt
- Maximale Temperatur: Bis 220 Grad Celsius
- Grillfläche: 52 x 38 Zentimeter (1.976 Quadratzentimeter)
- Aufheizzeit: 7 Minuten
- Ausstattung: Auffangschale, Windschutz und Transportgriffe
Der Tefal Maxi Plancha CB690D Elektrogrill kam in der Redaktion von produktvergleich.de in einem großen, weißen Karton an, auf dem außen bereits die wichtigsten Produktdetails aufgedruckt waren. Wichtige Teile wie die Grillplatte und der Windschutz waren bei der Lieferung noch einmal zum Schutz in eine Plastikfolie gewickelt. Das Lieferpaket ist eher funktional als üppig: Enthalten ist die große Plancha-Grillplatte mit der zugehörigen Antihaftbeschichtung und integriertem Heizelement, ein abnehmbarer Windschutz für den Einsatz auf Balkon oder Terrasse, eine Auffangschale für Fett oder Öl und ein Thermostat mit Netzkabel zur Regulierung der Temperatur. Abgerundet wird der Lieferumfang durch einen Holzspatel zum sanften Abschaben der Speisen von der Grilloberfläche sowie eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen, darunter Deutsch, Englisch und natürlich Französisch. Letztere war leider eine der schwächeren im Test, mit sehr kleinem Text und kaum hilfreichen Abbildungen oder Tipps.
Die Gesamtverarbeitung des Plancha-Elektrogrills ist gut. Alle Gehäuseteile sind passgenau und es gibt keine unsauberen Grate oder scharfe Kanten am Gerät. Die Kombination aus dem Edelstahl des Gehäuses und den schwarzen Teilen aus Kunststoff verleiht dem Elektrogrill ein wertiges Aussehen. Mit seinem Gewicht von 6,4 Kilogramm steht er stabil auf vier gummierten Standfüßen und verrutscht nicht leicht. Die großzügige Grillfläche ist mit einer Antihaftbeschichtung versehen, die nicht nur das Anhaften beim Grillen reduziert, sondern auch die Reinigung im Anschluss erleichtert. Ein kleiner Kritikpunkt ist das Fehlen eines physischen Ein- und Ausschalters, denn selbst auf Stufe 0 leuchteten im Betrieb die Betriebs-LEDs. Die Funktionalität beeinträchtigt das aber nicht. Der mitgelieferte Spatel besteht aus Holz und war im Test sehr praktisch, um Speisen zu wenden oder auf der Platte zu verteilen, ohne dabei die wertvolle Beschichtung zu beschädigen.
Ein weiterer positiver Aspekt des Elektrogrills von Tefal ist, dass er sich sowohl in Innen- als auch in Außenräumen verwenden lässt. Eine echte Bereicherung ist dabei der abnehmbare Windschutz, denn nur so kann der Grill auf Balkon oder Terrasse verwendet werden, wenn das Wetter einmal nicht mitspielt. Die kleine Barrikade schützt aber nicht nur vor Wind, der die Temperatur auf der Grillfläche beeinflussen könnte, sondern auch vor Fettspritzern, was in Innenräumen die Umgebung fettfrei hält. Das bietet den Vorteil, dass mit dem Plancha-Elektrogrill bei jedem Wind und Wetter gegrillt werden kann. Dabei entstand in Innenräumen im Test kaum Rauch, was bei herkömmlichen Grills oft ein Problem darstellt. Positiv war im Test, dass die Unterseite des Grills selbst bei einer hohen Hitzeentwicklung auf der Platte kaum heiß wurde. Dadurch kann der Maxi Plancha CB690D Elektrogrill im Prinzip auf jeder Oberfläche verwendet werden, ohne Schäden befürchten zu müssen.
Sehr einfach gehalten ist die Bedienung des Elektrogrills. Während es bei anderen Grills dieser Preisklasse teilweise zwei separat regulierbare Platten oder Zonen auf einer Platte gibt, erfolgt die Steuerung des Maxi Plancha Elektrogrills über einen einzigen Drehregler in insgesamt fünf Stufen. Eine komplexe Elektronik oder Programme gibt es leider nicht, stattdessen arbeitet der Grill ganz klassisch mit einer direkten und manuellen Regelung. Dadurch ist die Handhabung im Alltag sehr unkompliziert und einsteigerfreundlich, doch für ambitionierte Hobbygriller gibt es eben auch keine „Lernkurve“, was den Anreiz der komplexeren Elektrogrills im Test liefert. Insgesamt steht bei Tefal weniger die „Grilltechnik“ im Vordergrund als vielmehr ein unkompliziertes, kontrolliertes Braten, das mehr an die Nutzung einer Pfanne oder eines Raclette-Grills erinnert.
Selbst wenn der Vermieter das Grillen mit einem Elektrogrill grundsätzlich erlaubt, gilt in Deutschland immer das Gebot der Rücksichtnahme: Intensives oder sehr häufiges Grillen, starke Geruchsentwicklung oder die Entwicklung von Rauch und Fett führen im Alltag schnell zu Konflikten mit Nachbarn und können aus rechtlicher Sicht sogar Abmahnungen nach sich ziehen. Daher empfiehlt es sich, in einer Mietwohnung nur hin und wieder zu grillen, dabei auf windarme Tage zu achten und möglichst rauchfreie Geräte zu verwenden. Wichtig sind zudem ein sicherer Standort auf dem Balkon, ausreichender Abstand zu brennbaren Materialien wie Gardinen und eine stabile Stromversorgung. Wer in seinem konkreten Fall unsicher ist, ob er in seiner Wohnung grillen darf, fragt am besten beim Vermieter nach. Das schafft Klarheit und beugt eventuellen Streitigkeiten vor.
Damit zum Praxistest, wo der Maxi Plancha von Tefal ein fixes Testprozedere durchlaufen musste. Zunächst wurde der Grill aufgebaut und auf die höchstmögliche Temperatur aufgeheizt. Das sollen laut Tefal bis zu 220 Grad Celsius sein. Im Test dauerte es nur handgestoppte 5 Minuten und 24 Sekunden, bis der Grill über eine Kontrollleuchte signalisierte, dass er aufgeheizt ist. Das ist sehr schnell und ein klarer Vorteil für alle, die möglichst schnell mit dem Grillspaß beginnen wollen. Das Messen mit einer Wärmebildkamera zeigte aber, dass die Temperatur auf der Oberfläche starke 280 Grad Celsius betrug. Dieser Wert galt nur kurz nach dem Aufheizen und pendelte sich später deutlich niedriger ein. Eine Wärmebildkamera zeigte in der Mitte knapp 250 Grad Celsius an, doch außen auf der Platte, wo das Heizelement weiter entfernt liegt, waren es teilweise unter 220 Grad Celsius. Das sind vergleichsweise niedrige Temperaturen, was sich in der Praxis in Form eines ordentlichen, wenn auch nicht optimalen Brandings der Rindersteaks zeigte. Zudem dauerte es aufgrund der Temperaturen vergleichsweise lange, bis das Steak wirklich „Well Done“ war.
Die Einstellung der Leistung (bis 2.300 Watt) und Temperatur erfolgte über den Drehregler, wobei die Steaks ganz klar auf maximaler Stufe (Stufe 5) gebraten werden müssen. Beim Anbraten von Würstchen, Gemüse oder auch Fisch zeigte sich aber schnell, dass die Stufe 3,5 oder 4 oftmals der „Sweet Spot“ ist, da sie eine gleichmäßige und gleichzeitig doch kräftige Hitze liefert. Positiv fiel auf, dass die Wärmeentwicklung selbst bei längerer Nutzung sehr konstant blieb. Es gab zwar, wie die Wärmebildkamera zeigte, eine leichte „Hysterese“, also ein Schwanken der Temperatur um den eingestellten Punkt, das hatte in der Praxis aber keinen Einfluss auf das Grillergebnis. Das war ordentlich, wenn auch aufgrund der niedrigen Temperaturen nicht auf dem Niveau von Top-Modellen wie Weber oder Char-Broil oder selbst des WMF Lono Master-Grills, der als bester Tischgrill ausgezeichnet wurde.
Nach jedem Grillen muss das Gerät gereinigt werden, was oft eine echte Plage sein kann. Nicht so beim Maxi Plancha Elektrogrill, der hier wirklich glänzte. Dank der Antihaftbeschichtung ließen sich Essensreste auf dem Grill einfach mit einem feuchten Lappen oder einem Küchenpapier abwischen. Selbst Marinaden und eingebrannte Saucen, mit denen beispielsweise der Master-Grill von WMF zu kämpfen hatte, ließen sich nach dem Abkühlen der Platte mühelos entfernen. Ein cleveres Detail ist zudem die herausnehmbare Auffangschale für Saft oder Fette an der Vorderseite. Dadurch, dass die Grillfläche leicht geneigt ist, fließen überschüssiges Fett und Bratensaft direkt in die Schale, was das Grillen nicht nur fettarmer macht, sondern auch die Reinigung der Grillfläche erleichtert. Die Schale selbst ist leider nicht für die Spülmaschine geeignet, ließ sich in der Praxis aber schnell per Hand spülen.
Wiederum für die Spülmaschine geeignet ist der abnehmbare Windschutz aus Metall. Im Test konnte das bestätigt werden, doch auch eine manuelle Wäsche per Hand erfordert nicht viel Aufwand. Die Platte des Grills darf aus gleich mehreren Gründen nicht in den Geschirrspüler: Einerseits ist sie fest mit dem Gerät verbunden und kann (zumindest ohne viel Aufwand und Mühe) gar nicht abmontiert werden. Doch selbst wenn das möglich wäre, würde die Antihaftbeschichtung durch die „aggressive“ Reinigungsweise einer Spülmaschine auf Dauer signifikanten Schaden nehmen. Wichtig: Eine Handwäsche mit einem milden Spülmittel und einem weichen Tuch schont die Beschichtung und kann die Lebensdauer des Grills erheblich verlängern.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Der Tefal Maxi Plancha CB690D Elektrogrill zeigte im Praxistest viel Licht, aber auch Schatten. Er überzeugte durch seine große Teppanyaki-Grillplatte, die gerade für empfindliche Lebensmittel wie Fisch und Gemüse exzellent geeignet ist. Die Antihaftbeschichtung der Platte sorgte für eine angenehme Reinigung nach dem Grillen und ermöglicht das Braten oder Grillen ohne jegliche Form von Fett oder Öl. Positiv ist zudem der abnehmbare Windschutz, der eine Nutzung in Außenbereichen ermöglicht und gleichzeitig in Innenräumen einen Schutz der Umgebung vor Fettspritzern bietet. Dafür erreichte der Elektrogrill in der Praxis gerade einmal Temperaturen von um die 200 Grad Celsius und das Grillergebnis bei dickeren Fleischstücken wie den im Test verwendeten Rindersteaks war zwar ordentlich, aber weit von der Leistung der Spitzenmodelle im Test entfernt. Das ist in den Augen der Tester aber der wichtigste Aspekt, weswegen es am Ende nur zur Bewertung „Befriedigend“ und einen Platz im unteren Mittelfeld des Elektrogrill-Tests von produktvergleich.de reichte.










































































































- Große Teppanyaki-Platte, ideal für Fisch und Gemüse (52 x 38 Zentimeter)
- Sehr einfache Bedienung (ein Regler, sofort einsatzbereit)
- Kaum Rauchentwicklung, gut geeignet für Innen- und Außenbereich
- Fett läuft dank leichter Plattenneigung kontrolliert in Auffangschale ab
- Sehr einfache Reinigung dank Antihaftbeschichtung
- Grillen und Braten ohne jegliches Fett möglich
- Vergleichsweise langes Anschlusskabel (200 Zentimeter)
- Mit abnehmbarem Windschutz ausgestattet
- Gute Verarbeitung und hitzebeständiges Gehäuse
- Temperatur am Rand teilweise unter 220 Grad Celsius
- Kaum starke Röstaromen oder Branding möglich
- Grillplatte nicht abnehmbar (erschwert die Reinigung)
- Kaum Zusatzfunktionen wie Timer oder getrennte Grillzonen
- Ohne physischen Ein- und Ausschalter (LEDs leuchten auch auf Stufe 0)
- Leichte Temperaturhysterese (geringfügige Temperaturschwankungen, kaum Einfluss auf Grillergebnis)
FAQ
8. Budget-Modell mit klaren Schwächen: TZS First Austria FA-5350-3 Elektrogrill für die gelegentliche Nutzung
Der TZS First Austria FA-5350-3 Elektrogrill ist ein klassischer Stand- und Tischgrill für Innen- sowie Außenräume, den die Redaktion von produktvergleich.de über mehrere Tage hinweg genau unter die Lupe genommen hat. Beim Aufbau und Test zeigte sich schnell, dass das Gerät deutlich hinter den High-End-Modellen von Weber, Char-Broil oder Enders liegt, aber auch eine ganz andere Zielgruppe ansprechen will. Welche Stärken und Schwächen es im Praxistest bezüglich Verarbeitung, Ausstattung und Grillleistung gab, erfahren Interessierte in den folgenden Absätzen. Zuvor gibt es noch eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften und technischen Details des Grills laut der Bedienungsanleitung des österreichischen Familienunternehmens aus Wien:
- Maße / Gewicht: 60 x 88 x 48 Zentimeter / 4,4 Kilogramm
- Leistung: 2.200 Watt
- Maximale Temperatur: Bis 200 Grad Celsius
- Grillfläche: 39,5 x 24 Zentimeter (948 Quadratzentimeter)
- Aufheizzeit: 3 Minuten
- Ausstattung: Auffangschale, Warmhalterost und beidseitige Ablageflächen
Der TZS First Austria FA-5350-3 Elektrogrill kam nur wenige Tage nach der Online-Bestellung in seinem Produktkarton bei den Testern von produktvergleich.de an. Auf dem Karton sind mehrere Abbildungen des Elektrogrills enthalten, weswegen er als Überraschungsgeschenk eher ungeeignet ist. Die Lieferung erfolgte noch nicht montiert und in folgenden Einzelteilen: Der Tischgrill als Ganzes, das Gestell mit insgesamt vier Standfüßen (Gummifüßen), jeweils eine Ablagefläche für die rechte und die linke Seite, ein montierbarer Windschutz für die Verwendung draußen, ein Warmhalterost zum Warmhalten der Speisen, eine Auffangschale für Fette und Öle und Montagematerial wie Schrauben. Abgerundet wird das Lieferpaket durch eine kurze Anleitung, die leider nur sehr kompakte Texte enthielt. Die Anleitung zur Montage war gar nicht beschriftet, sondern bestand nur aus Bildern (eine sogenannte Explosionszeichnung).
Laut Hersteller soll es gerade einmal 20 Minuten dauern, bis der Standgrill vollständig aufgebaut ist. Dies bewahrheitete sich im Test, solange der Nutzer ein wenig Erfahrung mit dem Aufbau von elektrischen Produkten hat. Ein Laie benötigt wohl eher 30 Minuten. Die Montage ging dafür unkompliziert von der Hand, bis auf einen Schraubenzieher war alles Notwendige bei der Lieferung dabei. Zunächst wurden die Standfüße in mehreren Schritten aneinandergeschraubt und anschließend unten mit jeweils einer Gummikappe versehen. Anschließend konnte der Tischgrill einfach oben auf das Gestell aufgesetzt werden. Das ist zwar einerseits sehr einfach, doch war in der Praxis häufig ein Problem, das Nutzer geneigt sind, den Grill genau dort anzuheben, um ihn umzustellen. Das sollte aber unterlassen werden, da einem sonst der heiße Grill entgegenkommt.
Zum Schluss wurden noch die Ablageflächen seitlich eingeklickt und schon stand der Elektrogrill fertig vor den Testern. Einen stabilen Eindruck machte der Grill dabei allerdings nicht. Das liegt auch an der Verarbeitung der Materialien, die ebenfalls nicht überzeugte. Die Teile aus Kunststoff oder Metall wirkten „billig“, wenig robust und wogen erstaunlich wenig. Mit einem Gesamtgewicht von 4,4 Kilogramm ist der Standgrill trotz montiertem Gestell um fast 2 Kilogramm leichter als beispielsweise der Tefal Maxi Plancha, der „nur“ ein Tischgrill ohne Unterstand ist. Die einzelnen Komponenten des Grills sind funktional gestaltet, doch auch hier merkt man, dass bei Materialstärke und Detailverarbeitung gespart wurde.
Die Bedienung des Elektrogrills ist selbsterklärend. Nach dem Aufbau war es wichtig, das Thermostat mit dem Drehregler zwischen den Grillrost und die Fettauffangschale einzusetzen, da dort auch das Heizelement integriert ist. Negativ fiel leider sofort auf, dass das Kabel mit nur 130 Zentimetern vergleichsweise kurz ist, weswegen in vielen Situationen eine Verlängerungssteckdose zum Einsatz kommen muss. Darüber hinaus sind weder der Stecker des Thermostats noch der Stromstecker offiziell gegen Wasser geschützt, was insofern ein Problem ist, dass die Fettauffangschale nach Angaben des Herstellers immer bis zur „MAX“-Anzeige mit Wasser gefüllt werden soll. Da der Grill instabil steht und das Wasser dementsprechend immer wieder stark hin und her schwankt, ließen sich nicht gerade optimale Grillbedingungen erzeugen.
Der Drehregler des Elektrogrills funktioniert stufenlos von „OFF“ bis „MAX“, wobei die Kontrollleuchte daneben sofort aufleuchtet, sobald das Gerät an das Stromnetz angeschlossen wird. Hier vermissten die Tester einen separaten Ein- und Ausschalter, um nicht unbeabsichtigt an den leichtgängigen Regler zu stoßen und die Grillplatte zu erhitzen. Die Ausstattung des Modells ist für ein Budget-Produkt dafür umfangreich: Es gibt einen integrierten Windschutz, der die Wärme stabil hält und gerade das Grillen im Freien erleichtert. Praktisch ist auch die Auffangschale für Fette und Öle, die die Reinigung vereinfacht. Zusätzlich bietet der Grill jeweils eine Ablagefläche auf der rechten und der linken Seite, auf der Zubehör und Grillgut gelagert werden können. Der Grillrost ist zudem höhenverstellbar und mit hitzeisolierten Griffen ausgestattet.
Wichtig ist, keine aggressiven Reinigungsmittel oder scheuernde Bürsten zu verwenden, da sonst die Oberflächen beschädigt werden können. Das Heizelement darf niemals in Wasser getaucht werden und wird daher nur mit einem feuchten Tuch abgewischt, sobald es abgekühlt ist. Nach der Reinigung müssen alle Teile erst einmal vollständig trocknen, bevor der Grill wieder zusammengesetzt wird. Interessant zu wissen: Eine regelmäßige Reinigung des Grills verhindert nicht nur unangenehme Gerüche, sondern sorgt auch dafür, dass das Gerät länger hält und selbst nach Monaten oder Jahren noch gleichmäßig erhitzt.
Nachdem beide Grillroste einmal kurz abgewaschen und im Leerlauf alle Ausdünstungen entfernt wurden, konnte der eigentliche Test losgehen. Dafür wurde der Grill zunächst auf die maximal mögliche Temperatur aufgeheizt. Eine Anzeige, wann die maximale Temperatur erreicht wurde, gab es nicht, also wurde im Test mit einer Wärmebildkamera nachgemessen. Diese zeigte eine Temperatur von über 400 Grad Celsius direkt auf dem Heizelement an, was die Angaben von TZS First Austria deutlich übertrifft. Es dauerte aber handgestoppte 15 Minuten und 37 Sekunden, bis dieser Wert erreicht wurde, was deutlich mehr ist als die „3 Minuten“, die der Hersteller angibt. Da die Wärmebildkamera schon daneben lag, wurde auch gleich noch geprüft, wie gut die Wärmeverteilung auf der gesamten Grillfläche ist. Das Resultat: Über den Heizelementen ist die Temperatur sehr hoch („Hot Spots“), doch weiter am Rand und weg von diesen Spots gibt es mehr kältere Flächen. Teilweise waren die Temperaturunterschiede hier sehr groß, von um die 350 Grad Celsius auf der Heizspirale zu 185 Grad Celsius dazwischen und nur noch 160 Grad Celsius bei echten „Cold Spots“ – das spricht nicht unbedingt für einen hochwertigen Elektrogrill.
Was den Testern komplett fehlte, war das Grillfeeling, das bei einem Elektrogrill aber nie wirklich zustande kommt. Dennoch hatten die Tester bei den Grillwägen von Char-Broil und Enders sowie bei den Modellen von Weber und Ninja deutlich mehr das Gefühl, gerade zu grillen. Dafür ist das Grillen mit dem TZS First Austria deutlich gesünder als mit einem Holzkohle- oder Gasgrill. Die Grillergebnisse waren ordentlich, aber weit von gut entfernt. Die Würstchen bekamen eine ordentliche Farbe und eine knackige Haut ab, aber das Fleisch (ein eher dünnes Rindersteak) hatte kaum eine nennenswerte Kruste und war nicht so saftig wie bei der Konkurrenz. Dafür war das Branding für einen Grill dieser Preisklasse überraschend gut. Gemüse und Brot ließen sich dagegen sehr leicht grillen, hier musste eher darauf geachtet werden, nicht zu übergaren, da es keine getrennt regelbare Grillzonen gibt.
Damit abschließend noch kurz zur Reinigung, wo der Grill ebenfalls mehr Schatten als Licht zeigte. Die Fettrinne blieb beim Test zwar sauber, da durch das vergleichsweise schwere Stromkabel ein leichter Schiefstand besteht, dafür sammelte sich alles am Rand und drohte bei der leichtesten Berührung auszulaufen. Erst, wenn auf der gegenüberliegenden Seite ein wenig entgegen gedrückt wurde, lief das Fett gut in die Wanne darunter ab. Das hatte auch mit dem allgemein schiefen Stand des Elektrogrills zu tun. Bei Einsatz als Tischgrill dürfte dieses Problem aber entfallen, da der Stand dann deutlich stabiler ist. Die Instabilität liegt in den Augen der Tester vor allem an den leichten und etwas wackeligen Verbindungsstangen.
Der Grillrost musste nach dem Test per Hand gereinigt werden, gleiches galt für den Warmhalterost. Beide dürfen laut dem österreichischen Hersteller nicht in die Spülmaschine, da sie sonst beschädigt werden können. Das gilt allerdings nicht für die Fettauffangschale, die sowohl manuell als auch im Geschirrspüler gereinigt wurde. Dabei wurden keine Schäden nach dem Ausräumen der Spülmaschine bemerkt. Mit einem weichen Schwamm und etwas handelsüblichem Spülmittel ließen sich die Roste einfach säubern, auch wenn es teils stärker eingebrannte Rückstände in den Zwischenräumen gab. Das Gehäuse ließ sich mit einem feuchten Tuch abwischen. Nach der Reinigung ließ sich das Gerät dank des geringen Gewichts einfach komplett aufgebaut wegtragen, was ein klarer Vorteil ist.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Der TZS First Austria FA-5350-3 Elektrogrill konnte im Test von produktvergleich.de leider nicht vollständig überzeugen und belegte den letzten Platz. Das Gerät richtet sich als Budget-Modell vor allem an Einsteiger in das elektrische Grillen und lässt sich leicht aufbauen sowie intuitiv bedienen. Die Ausstattung ist sehr gut, es gibt sowohl seitliche Ablagen als auch einen Warmhalterost und eine Auffangschale für Fett. Zudem ist die Rauch- und Geruchsentwicklung des Grills sehr gering. Die Grillleistung war allerdings die schwächste im Test und die Hitze wurde nicht gleichmäßig auf dem Rost verteilt. Zudem ließ die Verarbeitung an vielen Stellen zu wünschen übrig und das Gerät stand sehr klapprig auf seinen vier Standfüßen. Ambitionierte Grillmeister sollten sich daher definitiv nach einer Alternative umsehen.










































































































- Budget-Modell für absolute Grill-Einsteiger
- Warmhalterost zum Warmhalten der bereits gegrillten Speisen
- Zwei seitliche Ablageflächen für Grillgut und Zubehör
- Sehr niedrige Rauch- und Geruchsentwicklung
- Für Innenräume und Außenräume geeignet
- Auffangschale für Fett und Öl (spülmaschinengeeignet)
- Mit Windschutz für die Verwendung in Außenbereichen
- Erstaunlich solides Branding für die Preisklasse
- Sehr hohe Temperatur direkt nach dem Aufheizen (circa 400 Grad Celsius)
- Aufbauanleitung ist nur eine Explosionszeichnung ohne direkte Anweisungen
- Sehr schwache Grillleistung bei Fleisch und Gemüse
- An vielen Stellen mangelhafte Verarbeitung
- Unsicherer Stand auf „klapprigen“ Standfüßen
- Keine gleichmäßige Hitzeverteilung auf dem Grillrost
- Vergleichsweise kurzes Anschlusskabel (130 Zentimeter)
- Ohne physischen Ein- und Ausschalter
- Kontrollleuchte bei Sonneneinstrahlung kaum zu sehen
- Temperatur knackt an vielen Stellen die 200 Grad Celsius nicht
FAQ
8 beste Elektrogrills aus dem Test in der umfangreichen Vergleichstabelle
So wurden die Elektrogrills getestet
Bevor es mit dem Praxistest der Elektrogrills losging, stand noch einiges auf der To-do-Liste der Tester. Zunächst wurden alle relevanten Informationen zu den 8 Modellen recherchiert, um sie später mit eigenen Praxiseindrücken und Messwerten zu vergleichen. Anschließend wurden die Grills ausgepackt, wobei aus Gründen der Nachhaltigkeit darauf geachtet wurde, wie viel Plastik bei der Lieferung verwendet wird. Zudem wurde ein Blick auf den Lieferumfang und die Bedienungsanleitung geworfen. Nun ging es an den aufwendigsten Teil des Tests, den Aufbau der Geräte. Hier wurde exakt die Zeit gestoppt, die vom Beginn bis zur letzten montierten Schraube gebraucht wurde. Probleme, die bei der Montage auftraten, wurden umgehend notiert.

Nach der Montage begann der eigentliche Test: Dafür wurde zunächst jeder Elektrogrill auf die vorgegebene Marke von 250 Grad Celsius aufgeheizt und die benötigte Zeit per Uhr gestoppt. Konnten Grills diese Temperatur gar nicht erst erreichen, wurde die Zeit bis zum Erreichen der maximalen Grilltemperatur gemessen. Zudem notierten die Tester Unterschiede hinsichtlich der vom Hersteller angegebenen Maximaltemperatur und der tatsächlichen Hitze. Sobald ein Grill seine maximale Temperatur erreichte, wurden zwei Rindersteaks an zwei verschiedenen Stellen des Rosts oder der Platte aufgelegt und von beiden Seiten jeweils 2 bis 3 Minuten angebraten. Anschließend wurden die Saftigkeit des Fleisches, das Grillmuster, die Bräunung und die Röstaromen bewertet.
Im Anschluss folgte der Würste-Test: Dafür wurde der Grill auf 200 Grad Celsius heruntergeregelt und die Würste aufgelegt. Nach mehrmaligem Wenden wurde auch hier die Bräunung geprüft und untersucht, ob die Würste im Betrieb aufgeplatzt sind oder ob Hotspots auf der Grillfläche entstanden sind. Natürlich wurden auch die Gemüse-Liebhaber nicht vergessen: Auf niedriger Temperatur (160 Grad Celsius) wurde geprüft, ob das Gemüse auf der Platte des Grills schnell anbrennt oder kontrollierbar gegart wird. Zudem war wichtig, wie gut die Antihaftbeschichtung (falls vorhanden) ein Anhaften des Gemüses verhindert. Um zu testen, ob die Grillplatte im Betrieb an allen Stellen gleichmäßig erhitzt wird, wurde die Temperatur auf der Oberfläche mithilfe einer Wärmebildkamera geprüft.
Während des Betriebs wurde darauf geachtet, wie leicht sich die Geräte bedienen ließen und wie hilfreich die zugehörige App, wenn es denn eine gab, war. Zudem wurde die Standsicherheit geprüft und die Leistungsaufnahme auf der höchsten Stufe mit einem entsprechenden Gerät gemessen. Abschließend stand die Reinigung auf dem Prüfstand: Dabei wurde separat geprüft, wie leicht sich die Grillplatten oder Grillroste säubern und ob sich das Gehäuse leicht abwischen lässt. Pluspunkte gab es, wenn die Platten oder Roste für die Reinigung in den Geschirrspüler durften.
Fazit zum Test der Elektrogrills
Im Test offenbarten sich teils große Unterschiede zwischen den einzelnen Elektrogrills, unabhängig von der Art und dem Anschaffungspreis des Geräts. produktvergleich.de Testsieger wurde der Char-Broil Evolve Electric Elektrogrill, der die beste Grillleistung im Test lieferte und sich bequem per App steuern ließ. Darüber hinaus gestaltet sich die Handhabung des Grills angenehm und intuitiv und die Reinigung war kinderleicht. Schwächen gab es nur wenige, beispielsweise die hohe Rauchentwicklung bei der Selbstreinigung.

Platz zwei sicherte sich der Weber Q 1400 Elektrogrill, der die bekannte Weber-Qualität liefert und im Test sehr hohe Temperaturen erreichte. Zudem lieferte der zweiteilige Gussrost eine exzellente Wärmespeicherung. Auf dem dritten Platz landete mit dem Ninja Woodfire Elektrogrill das vielseitigste Modell im Test, das über eine Heißluftfunktion verfügt und mit einer Smokerbox für zusätzliches Raucharoma ausgestattet ist.
Erwähnenswert war zudem der Enders eCRAVE 2 Elektrogrill auf Rang vier, der mit 2.600 Watt die höchste Leistung im Test bietet. Als bester Tischgrill für den Einsatz in Innenräumen überzeugte der WMF Lono Master-Grill Elektrogrill auf Rang fünf.
Was ist ein Elektrogrill und wofür wird er benötigt?
Gerade in den Sommermonaten gehört das Grillen im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon für viele zum Alltag. Steht jedoch nicht genügend Platz für einen großen Gas- oder Holzkohlegrill zur Verfügung, ist ein Elektrogrill eine praktische Alternative. Die Geräte sind kompakt, einfach zu bedienen und schnell einsatzbereit. Wie klassische Holzkohlegrills sind sie in verschiedenen Ausführungen erhältlich:
- Standgrill
- Tischgrill
- Kugel- oder Haubengrill
- Kontaktgrill
Stand- und Tischgrills unterscheiden sich vor allem durch ihren Aufbau. Während ein Standgrill auf einem Gestell oder Standfuß steht, wird ein Tischgrill direkt auf einer geeigneten Fläche platziert. Die meisten Elektrogrills eignen sich sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich und bieten dadurch vielfältige Einsatzmöglichkeiten.
Ein Grillabend mit Freunden oder der Familie ist im Freien meist auf die Sommermonate und gutes Wetter beschränkt. Deshalb liegt es nahe, den Grill bei Regen in die Garage zu stellen oder die Grillrunde in die Wohnung zu verlegen. Das ist allerdings ausschließlich mit einem Elektrogrill möglich. Holzkohle- und Gasgrills dürfen in Innenräumen nicht verwendet werden, da durch sie eine lebensgefährliche Kohlenmonoxidvergiftung entstehen kann. Warum das Gas so gefährlich ist, zeigt das folgende Video:
Neben diesem Sicherheitsaspekt sprechen weitere Gründe für einen Elektrogrill. Im Vergleich zu einem Holzkohle- oder Gasgrill gelingt die Zubereitung schneller und mit deutlich weniger Aufwand. Zudem arbeitet ein Elektrogrill wesentlich sauberer. Die Geruchs- und Rauchentwicklung fällt gering aus. Dadurch ist das Grillen auf dem Balkon häufig auch dann problemlos möglich, wenn Nachbarn empfindlich auf Rauch oder Gerüche reagieren.
Mit einem Elektrogrill lassen sich nahezu alle Arten von Grillgut zubereiten. Dazu gehören Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst. Sowohl Liebhaber saftiger Steaks als auch Vegetarier und Veganer kommen auf ihre Kosten. Im Vergleich insbesondere zu Gasgrills fällt die Grillfläche vieler Elektrogrills jedoch kleiner aus, sodass weniger Grillgut gleichzeitig Platz findet. Wie Grillspieße besonders gut gelingen, erklärt die Stiftung Warentest auf dieser Seite.
Wie funktioniert ein Elektrogrill?
Elektrogrills werden über das Stromnetz betrieben. Vor dem Grillen müssen die meisten Modelle zunächst kurz aufgeheizt werden. Viele Geräte verfügen über einen Temperaturregler, mit dem sich die Hitze stufenlos einstellen lässt. Das erleichtert die Zubereitung verschiedener Lebensmittel, da die Temperatur optimal an das jeweilige Grillgut und dessen Garzeit angepasst werden kann.
Im Inneren eines Elektrogrills befinden sich Heizstäbe oder Heizspiralen. Sie erreichen innerhalb kurzer Zeit ihre Betriebstemperatur und übertragen die Hitze gleichmäßig auf den Grillrost oder die Grillplatte.
Bratensaft und herabtropfendes Fett werden in integrierten Auffangbehältern gesammelt. Diese werden vor dem Grillen mit Wasser befüllt, damit Fett nicht verbrennt. Das Wasser reduziert die Rauch- und Geruchsentwicklung deutlich und minimiert gleichzeitig das Risiko durch entstehende Verbrennungsgase. Dadurch eignen sich Elektrogrills, insbesondere Tischgrills, auch für den Einsatz in der Wohnung oder auf dem Balkon.
Welche Vor- und Nachteile hat ein Elektrogrill?
- Schnelle Zubereitung
- Einfach zu bedienen
- Minimale Rauchentwicklung
- Einstiegsmodelle bereits zu günstigen Preisen erhältlich
- Nutzung im Innen- und Außenbereich möglich
- Das typische Raucharoma eines Holzkohlegrills mit Grillkohle fehlt
- Die Grillflächen fallen im Vergleich zu Holzkohlegrills teilweise klein aus
Noch immer stehen viele Grillfans dem Elektrogrill skeptisch gegenüber. Als Hauptargument gilt das typische Grillaroma, das nach Ansicht vieler ausschließlich ein Holzkohlegrill erzeugen kann. Dieses Argument ist zwar teilweise subjektiv, lässt sich jedoch nicht vollständig entkräften. Bei der Größe der Grillfläche haben Gasgrills häufig die Nase vorn. Inzwischen gibt es allerdings zahlreiche Elektrogrills, die ausreichend Platz für größere Grillrunden bieten. Insgesamt überzeugen vor allem die unkomplizierte Bedienung, die kurze Aufheizzeit, die geringe Rauchentwicklung und die oft günstigen Anschaffungskosten. Mit einem Elektrogrill samt Deckel lässt sich das Grillen selbst im Winter problemlos ins Wohnzimmer oder in die Küche verlegen. Wer es traditionell mag, grillt natürlich auch in der kalten Jahreszeit im Freien.
Welche Grillarten von Elektrogrills gibt es?
- Der Standgrill
Ein Standgrill steht auf einem Gestell oder Standfuß und eignet sich daher besonders für den Einsatz auf der Terrasse oder im Garten. Im Vergleich zu einem Tischgrill fällt der Preis meist etwas höher aus. Bei vielen Modellen lässt sich der Standfuß jedoch abnehmen, sodass der Grill auch als Tischgrill genutzt werden kann. Einige Standgrills verfügen zusätzlich über praktische Ablageflächen oder Rollen, mit denen sich das Gerät bequem an den gewünschten Standort bewegen lässt.
- Der Tischgrill
Der Tischgrill eignet sich ideal für die Küche, kleine Balkone oder andere begrenzte Flächen. Das Angebot ist groß und reicht von einfachen Einsteigermodellen bis hin zu hochwertig ausgestatteten Geräten. Entsprechend unterscheiden sich Ausstattung, Leistung und Größe der Grillfläche deutlich, was sich auch auf den Preis auswirkt. Die meisten Tischgrills besitzen offenliegende Heizstäbe oder Heizspiralen sowie einen Auffangbehälter, der vor dem Grillen mit Wasser befüllt wird.
- Der Kugel- oder Haubengrill
Ein Kugel- oder Haubengrill ist ein Tischgrill mit einem meist halbrunden Deckel. Viele Modelle verfügen über eine herausnehmbare Grillplatte, die sich bequem in der Spülmaschine reinigen lässt. Während des Grillens hält der Deckel die Hitze im Garraum. Dadurch gelingt das Grillgut gleichmäßiger und kann nach dem Garen auch warmgehalten werden.
- Der Kontaktgrill
Auch der Kontaktgrill zählt zu den Elektro-Tischgrills. Im Unterschied zu klassischen Flächengrills erhitzt er das Grillgut gleichzeitig von oben und unten. Dadurch eignet er sich besonders für Sandwiches, Toasts oder ähnliche Speisen. Seine zwei Grillflächen unterscheiden ihn optisch und funktional vom Flächengrill. Dieser bietet zwar mehr Platz für Grillgut, benötigt aber meist mehr Zeit, da die Hitze nur von unten einwirkt.
Grillplatte oder Grillrost – was ist besser?
Die Heizstäbe bilden das Herzstück eines Elektrogrills. Darüber befinden sich entweder eine Grillplatte oder ein Grillrost. Beide Varianten bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile.
Bei einer Grillplatte gelangen weder Fleischsaft noch Fett oder Speisereste auf die Heizstäbe oder in den Grill. Allerdings können sich austretender Fleischsaft und Fett auf der Platte sammeln, wodurch das Grillgut häufig weniger kross wird.
Viele Grillplatten sind mit einer Antihaftbeschichtung versehen und lassen sich deshalb besonders leicht reinigen. Zahlreiche Modelle sind zudem spülmaschinengeeignet.
Bei einem Grillrost tropfen Fleischsaft, Fett und Speisereste durch den Rost in den Grill. Dank eines mit Wasser gefüllten Auffangbehälters bleibt die Rauch- und Geruchsentwicklung bei Elektrogrills dennoch meist gering. Da überschüssiges Fett ablaufen kann, gilt das Grillen auf einem Grillrost häufig als etwas fettärmer.
Beide Varianten bieten spezifische Vorzüge und Nachteile. Welche Grillauflage besser geeignet ist, hängt daher letztlich von den persönlichen Vorlieben und den gewünschten Grillergebnissen ab.
Von welchen Herstellern und Marken gibt es Elektrogrills?
Zu den bekanntesten Marken und Herstellern, die den Markt für Elektrogrills in Deutschland und der Europäischen Union prägen, gehören:
- Tefal: Tefal zählt zu den bekanntesten französischen Marken für Haushalts- und Küchengeräte. Das Unternehmen wurde im Jahr 1956 gegründet und gehört heute zur französischen Groupe SEB. Der Markenname setzt sich aus den Begriffen Teflon und Aluminium zusammen. Eine Besonderheit: Aufgrund von Markenrechten rund um den Begriff Teflon wird die Marke in den USA unter dem Namen T-fal vertrieben.
- WMF: Die WMF Group ist ein traditionsreicher deutscher Hersteller von Haushalts- und Gastronomieprodukten. Die Abkürzung WMF steht für Württembergische Metallwarenfabrik. Das Unternehmen wurde bereits im Jahr 1853 in Geislingen an der Steige gegründet und gehört heute ebenso wie Tefal zur Groupe SEB. Bekannt ist WMF vor allem für den hochwertigen, rostfreien und besonders langlebigen Edelstahl Cromargan, der seit vielen Jahren als Markenzeichen gilt.
- Severin: Die Severin Elektrogeräte GmbH ist ein deutscher Hersteller von Haushalts- und Küchengeräten mit Sitz in Sundern im Sauerland. Das Familienunternehmen wurde bereits im Jahr 1892 gegründet und konzentriert sich bis heute auf solide, funktionale und bezahlbare Haushaltsgeräte. Vor allem im Einstiegs- und Mittelklassebereich genießt Severin einen guten Ruf.
- Char-Broil: Char-Broil ist ein US-amerikanischer Hersteller, der im Jahr 1948 gegründet wurde und seinen Hauptsitz in Columbus hat. Das Unternehmen hat sich auf Grills und Outdoor-Kochgeräte spezialisiert und gehört heute zur W.C. Bradley Co. Char-Broil zählt in den USA zu den Pionieren des Gasgrills und ist insbesondere für innovative Technologien wie TRU-Infrared bekannt, die eine gleichmäßige Hitzeverteilung ermöglichen.
- Ninja: Ninja Kitchen, meist nur Ninja genannt, ist eine Marke des US-amerikanischen Unternehmens SharkNinja, das seit den 2010er-Jahren ein starkes Wachstum verzeichnet. Zum Sortiment gehören unter anderem Airfryer, Indoor-Grills, Multikocher und weitere moderne Küchengeräte. Die Marke setzt konsequent auf Multifunktionalität, modernes Design und eine starke Markenpräsenz und zählt inzwischen zu den bekanntesten Herstellern in diesem Segment.
- Weber: Weber-Stephen Products, meist einfach Weber genannt, gilt als der weltweit bekannteste Grillhersteller. Das Unternehmen wurde im Jahr 1952 von George Stephen in den USA gegründet und hat seinen Hauptsitz heute in Palatine im Bundesstaat Illinois. Weber gilt als Erfinder des Kugelgrills, der das indirekte Grillen nachhaltig verändert hat. Die Marke steht seit Jahrzehnten für eine hohe Verarbeitungsqualität, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit und gilt besonders im Premiumsegment als Maßstab.
- Enders: Die Enders Colsman AG, meist einfach Enders genannt, ist ein deutscher Hersteller von Grills und Outdoor-Heizgeräten. Das Unternehmen wurde bereits im Jahr 1883 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Werdohl in Nordrhein-Westfalen. Enders konzentriert sich traditionell auf hochwertige Outdoor-Produkte und bietet insbesondere bei Gas- und Elektrogrills ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Vor allem preisbewusste Käufer finden hier häufig leistungsstarke Alternativen zu den Premium-Herstellern.
Wie schwer ist die Reinigung eines Elektrogrills?
Der Praxistest zeigte, dass sich ein Elektrogrill im Vergleich zu einem Holzkohle- oder Gasgrill deutlich einfacher reinigen lässt. Da weder offenes Feuer noch eine starke Rauchentwicklung entstehen, bilden sich wesentlich weniger eingebrannte Rückstände. Vor allem hochwertige Modelle von Herstellern wie Weber, Char-Broil oder Ninja sind so konstruiert, dass überschüssiges Fett gezielt in Auffangschalen abläuft. Dadurch bleibt die Grillfläche sauberer und hartnäckige Verkrustungen entstehen deutlich seltener. Mit etwas Routine nahm die vollständige Reinigung im Praxistest meist nur wenige Minuten in Anspruch.
Wie aufwendig die Reinigung tatsächlich ausfällt, hängt allerdings in erster Linie von der Bauweise des Geräts und der Art der Nutzung ab. Besonders pflegeleicht sind Elektrogrills mit herausnehmbaren Grillplatten oder einer hochwertigen Antihaftbeschichtung. Diese Komponenten lassen sich in der Regel problemlos mit warmem Wasser, etwas Spülmittel und einem weichen Schwamm reinigen. Bei vielen Modellen können die Grillplatten sogar direkt in der Spülmaschine gereinigt werden.
Etwas aufwendiger gestaltet sich die Reinigung bei Geräten ohne herausnehmbare Bauteile oder wenn Fett, Marinade und Speisereste stark eingebrannt sind. In solchen Fällen hilft häufig ein kurzes Einweichen der betroffenen Bereiche. Anschließend lassen sich die Rückstände vorsichtig mit einer geeigneten Reinigungsbürste oder einem weichen Reinigungsschwamm entfernen, ohne die Oberflächen unnötig zu beschädigen.
Worauf gilt es beim Kauf eines Elektrogrills zu achten?
Angesichts der großen Auswahl an Elektrogrills fällt die Kaufentscheidung häufig nicht leicht. Standgrill oder Tischgrill, Kontaktgrill oder Kugelgrill, Grillplatte oder Grillrost – welches Modell die beste Wahl ist, hängt vor allem von den eigenen Anforderungen und den Platzverhältnissen ab. Für das Grillen auf einer großen Terrasse, im Garten oder auf einem geräumigen Balkon bietet sich in der Regel ein Standgrill an. Soll der Grill dagegen regelmäßig im Innenbereich zum Einsatz kommen, ist ein Tischgrill meist die bessere Wahl. Wer den Elektrogrill zusätzlich für Sandwiches oder Toasts nutzen möchte, sollte zu einem Kontaktgrill greifen.
Ein Kugelgrill, der häufig zugleich als Standgrill ausgeführt ist, eignet sich nicht nur zum klassischen Grillen, sondern auch zum schonenden Garen bei gleichmäßiger Hitzeverteilung. Ebenso kann ein Kombigerät sinnvoll sein, das sich sowohl als Stand- als auch als Tischgrill verwenden lässt. Darüber hinaus gibt es weitere Kriterien, die vor dem Kauf eines Elektrogrills sorgfältig berücksichtigt werden sollten:
- Die Leistung
Die Leistung zählt zu den wichtigsten Kaufkriterien. Liefert ein Elektrogrill zu wenig Leistung, bleibt häufig auch das Grillergebnis hinter den Erwartungen zurück. Das gilt insbesondere beim Grillen im Freien, da Wind und niedrigere Außentemperaturen zusätzliche Energie erfordern. Ein Elektrogrill sollte daher mindestens 2.000 Watt leisten. Grundsätzlich gilt: Je höher die Leistung, desto schneller erreicht das Gerät die gewünschte Temperatur.Elektrogrills mit einem Deckel erzielen das gewünschte Grillergebnis meist schneller, weil die Wärme im Garraum gespeichert wird. Gleichzeitig sorgt der Deckel für eine gleichmäßigere Hitzeverteilung und damit für ein homogeneres Garergebnis. Ein Haubengrill bietet zudem den Vorteil, dass das Grillgut häufig nicht gewendet werden muss, da die Hitze den gesamten Garraum gleichmäßig umschließt. Das sogenannte indirekte Grillen eignet sich besonders gut für empfindliche Lebensmittel wie Fisch oder Gemüse.
- Die Auffangschale beziehungsweise der Wasserbehälter
Die meisten Elektrogrills verfügen über eine Wasserschale, die gleichzeitig als Fettauffangbehälter dient. Sie fängt das aus dem Grillgut austretende Fett zuverlässig auf und verhindert dadurch die Entstehung von Stichflammen.
- Abnehmbare Teile
Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass sich alle direkt mit dem Grillgut in Berührung kommenden Bauteile leicht entnehmen lassen. Dazu gehören insbesondere Grillrost, Grillplatte und Fettauffangbehälter. Idealerweise sind diese Komponenten spülmaschinengeeignet. Zusätzliche Vorteile bieten Grillplatten oder Grillroste mit einer Antihaftbeschichtung. Sie verhindern das Anhaften von Speiseresten und erleichtern die Reinigung deutlich.
- Die Größe der Grillfläche
Vor dem Kauf sollte überlegt werden, für wie viele Personen regelmäßig gegrillt wird. Ob der Elektrogrill in einem Single-Haushalt oder in einer Familie mit 5 Personen zum Einsatz kommt, macht bei der Wahl der Grillfläche einen erheblichen Unterschied. Deshalb empfiehlt es sich, von Anfang an auf ausreichend Platz zu achten. Die Grillfläche vieler Modelle liegt bei etwa 800 bis 1.000 Quadratzentimetern. Das reicht in der Regel für die Zubereitung von Grillgut für etwa 4 bis 5 Personen. Einige Elektrogrills bieten deutlich größere Grillflächen und eignen sich damit auch für Großfamilien oder Grillabende mit vielen Gästen.
- Material des Elektrogrills
Das verwendete Material spielt vor allem dann eine wichtige Rolle, wenn der Elektrogrill dauerhaft im Außenbereich genutzt oder gelagert werden soll. In diesem Fall sind Modelle aus Edelstahl oder Aluminium besonders empfehlenswert, da sie witterungsbeständiger sind. Dennoch empfiehlt es sich, den Grill nach dem Gebrauch im Haus aufzubewahren oder zumindest mit einer geeigneten Abdeckhaube vor Regen und anderen Witterungseinflüssen zu schützen. Bei einem Tischgrill, der überwiegend im Innenbereich verwendet wird, ist das Material weniger entscheidend. Geräte mit einem Kunststoffgehäuse sind häufig besonders leicht und lassen sich zudem einfach reinigen. - Länge des Stromkabels
Im Gegensatz zu Gas- oder Holzkohlegrills sind Elektrogrills zwingend auf eine Steckdose angewiesen. Deshalb zählt die Länge des Stromkabels zu den wichtigsten Kaufkriterien. Im Praxistest zeigten sich hier erhebliche Unterschiede. Einige günstige Modelle verfügten lediglich über ein 130 oder 150 Zentimeter langes Anschlusskabel. Empfehlenswert sind dagegen mindestens 180 bis 200 Zentimeter, sofern kein Verlängerungskabel verwendet werden soll.
Genau hier zeigte sich im Test jedoch ein weiterer wichtiger Punkt. Mehrere Hersteller weisen bereits in ihren Bedienungsanleitungen darauf hin, dass beim Betrieb über ein Verlängerungskabel ein spürbarer Leistungsverlust auftreten kann. Dieser Eindruck bestätigte sich auch im Praxistest. Je nach Qualität und Länge des verwendeten Verlängerungskabels heizten einige Elektrogrills deutlich langsamer auf oder erreichten ihre maximale Temperatur nur verzögert. Deshalb empfiehlt produktvergleich.de, falls möglich ein möglichst kurzes und hochwertiges Verlängerungskabel zu verwenden oder den Elektrogrill direkt an eine Schuko-Steckdose anzuschließen.
- Arbeitshöhe des Grills
Ein häufig unterschätztes Kaufkriterium ist die Arbeitshöhe. Gemeint ist der Abstand zwischen dem Boden und der Grillplatte beziehungsweise dem Grillrost. Bei einer Körpergröße von etwa 180 Zentimetern sollte die Arbeitshöhe mindestens 80 Zentimeter betragen, idealerweise sogar etwas mehr. Andernfalls muss sich der Nutzer beim Wenden des Grillguts ständig nach vorne beugen, was den Rücken auf Dauer unnötig belastet.
Da viele Hersteller die tatsächliche Arbeitshöhe nur unzureichend oder gar nicht angeben, haben die Tester von produktvergleich.de sämtliche Modelle selbst mit einem Zollstock nachgemessen. Bei Tischgrills hängt die tatsächliche Arbeitshöhe selbstverständlich zusätzlich von der Höhe des verwendeten Tisches ab, da diese Geräte selbst meist lediglich eine Gesamthöhe von etwa 30 bis 40 Zentimetern besitzen.
Wie sicher ist das Grillen mit einem Elektrogrill?
Das Grillen mit einem Elektrogrill gilt grundsätzlich als sehr sicher, insbesondere im direkten Vergleich zu einem Holzkohle- oder Gasgrill. Da beim Betrieb kein offenes Feuer entsteht, ist das Risiko für Stichflammen oder unkontrollierte Brände deutlich geringer. Auch Funkenflug und eine starke Rauchentwicklung bleiben aus, weil die Hitze über elektrische Heizstäbe und nicht über Holzkohle oder Gas erzeugt wird. Genau deshalb eignen sich Elektrogrills besonders gut für Balkone oder sogar für den Innenbereich, sofern der Hersteller den Einsatz in geschlossenen Räumen ausdrücklich erlaubt. Dennoch sollte der Grill stets auf einer stabilen, ebenen und hitzebeständigen Oberfläche stehen. Außerdem ist ausreichend Abstand zu brennbaren Materialien wie Gardinen, Möbeln oder Dekorationen einzuhalten.
Darüber hinaus sind viele Elektrogrills mit zusätzlichen Sicherheitsfunktionen ausgestattet. Dazu gehören beispielsweise ein Überhitzungsschutz oder Kontrollleuchten, die anzeigen, ob das Gerät eingeschaltet oder noch heiß ist. Unabhängig von der Ausstattung sollte vor jedem Einsatz kontrolliert werden, ob das Stromkabel unbeschädigt ist und so verlegt wurde, dass keine Stolpergefahr besteht. Ebenso wichtig ist der Schutz vor Feuchtigkeit, denn Wasser und Elektrizität stellen eine gefährliche Kombination dar.
Trotz der vergleichsweise hohen Sicherheit ersetzt die Technik jedoch keinen verantwortungsvollen Umgang. Austretendes Fett kann sich entzünden, wenn es auf besonders heiße Bauteile gelangt. Deshalb sollte die Fettauffangschale regelmäßig geleert und gereinigt werden. Außerdem gilt für jeden Elektrogrill: Das Gerät darf während des Betriebs niemals unbeaufsichtigt bleiben.
Wie ist der richtige Umgang mit einem Elektrogrill?
Bei einem Elektrogrill wird das Grillgut in den meisten Fällen auf einem Grillrost über den erhitzten Heizstäben gegart. Modelle mit einer Grillplatte oder sogar einem Naturstein erfreuen sich zwar wachsender Beliebtheit, stellen im Vergleich zu klassischen Rostgrills aber weiterhin eher die Ausnahme dar. Unabhängig von der Bauart unterscheidet sich der richtige Umgang mit einem Elektrogrill in einigen Punkten deutlich von einem Holzkohle- oder Gasgrill. Damit beim Grillen keine typischen Fehler passieren, sollten die folgenden Hinweise beachtet werden:
- Bei vielen Elektrogrills dient die Fettauffangschale gleichzeitig als Wasserbehälter. Vor dem Grillen muss diese entsprechend den Herstellerangaben mit Wasser befüllt werden. Wichtig ist, dass sich der Wasserstand zwischen der Minimum- und Maximum-Markierung befindet. Dadurch werden Fettverbrennungen reduziert und der Grill bleibt sauberer. Außerdem sollte kontrolliert werden, dass die Auffangschale korrekt eingesetzt wurde. Bei vielen Geräten befindet sie sich bei der Auslieferung separat im Karton und wird deshalb leicht übersehen.
- Wichtig ist außerdem die Wahl des richtigen Grillguts. Nicht jedes Fleisch eignet sich zum Grillen. Insbesondere gepökeltes Fleisch sollte nicht auf den Grill gelegt werden, da bei hohen Temperaturen gesundheitsschädliche beziehungsweise krebserregende Stoffe entstehen können.
- Ein Elektrogrill darf niemals in unmittelbarer Nähe von leicht brennbaren Materialien betrieben werden. Vorhänge oder Gardinen können bereits durch hohe Temperaturen Feuer fangen. Mit einem geeigneten Aufstellort lässt sich dieses Risiko einfach vermeiden.
- Je nach Modell kann es bis zu 30 Minuten dauern, bis ein Elektrogrill vollständig aufgeheizt ist. Anschließend erreichen Heizstäbe, Grillplatte oder Grillrost sehr hohe Temperaturen. Deshalb sollten insbesondere Kinder während des Grillens ausreichend Abstand halten. Ebenso wichtig ist ein sicherer Stand des Geräts. Das gilt besonders für Tischgrills, die auf einer stabilen und ebenen Unterlage stehen müssen.
- Auf einem Elektrogrill lassen sich nicht nur Fleisch und Fisch, sondern selbstverständlich auch zahlreiche Gemüsesorten zubereiten. Besonders beliebt sind beispielsweise Maiskolben, Zucchinistreifen oder Paprikastreifen. Für empfindliches Grillgut kann eine zusätzliche Grillschale oder Aluschale hilfreich sein. Gleichzeitig bleibt der Grillrost dadurch deutlich sauberer.
- Nach dem Grillen sollte der Elektrogrill vollständig auskühlen, bevor mit der Reinigung begonnen wird. Anschließend lassen sich Grillplatte oder Grillrost meist problemlos mit einem weichen Schwamm sowie warmem Wasser und etwas Spülmittel reinigen. Auf eine Messingbürste oder andere harte Grillbürsten sollte dagegen verzichtet werden. Sie können die Antihaftbeschichtung vieler Grillplatten oder Grillroste dauerhaft und irreparabel beschädigen.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Elektrogrill
Welcher ist der beste Elektrogrill?
Viele Grillfans setzen auf die Geräte des Herstellers Weber. Die Marke genießt einen ausgezeichneten Ruf und steht seit vielen Jahren für eine hohe Verarbeitungsqualität sowie langlebige Produkte. Allerdings sind Modelle wie der Weber Q 1400, der Weber Pulse 1000 oder der Weber Pulse 2000 vergleichsweise teuer. Nicht jeder möchte oder kann diese Preise bezahlen. Die gute Nachricht: Inzwischen bietet der Markt zahlreiche leistungsstarke Alternativen zu einem Weber-Elektrogrill. Entscheidend sind eine hochwertige Verarbeitung, eine ausreichend hohe Leistung sowie eine Grillfläche, die zur geplanten Nutzung passt. Darüber hinaus können je nach persönlichen Ansprüchen weitere Ausstattungsmerkmale bei der Kaufentscheidung eine Rolle spielen.
Welcher Elektrogrill ist eine gute Wahl für den Balkon?
Für den Einsatz auf dem Balkon empfiehlt sich ein möglichst kompaktes Modell mit einer geringen Geruchs- und Rauchentwicklung. In vielen Fällen reicht dafür bereits ein klassischer Tischgrill vollkommen aus. Wichtig ist, dass die Abmessungen des Geräts zu den vorhandenen Platzverhältnissen passen und genügend Bewegungsfreiheit auf dem Balkon erhalten bleibt.
Viele Verbraucher fragen sich außerdem, ob das Grillen mit einem Elektrogrill auf dem Balkon überhaupt erlaubt ist. Eine pauschale Antwort gibt es darauf nicht. Grundsätzlich stehen Gerichte dem Elektrogrill jedoch deutlich aufgeschlossener gegenüber als einem Holzkohlegrill, da kaum Rauch entsteht. Welche Regelungen im Einzelfall gelten, erklärt ein Jurist im folgenden Video:
Welchem Zweck dient das Wasser im Elektrogrill?
Bei vielen Elektrogrills wird Wasser in die Fettauffangschale eingefüllt. Dadurch wird das vom Grillrost herabtropfende Fett aufgefangen und am Verbrennen gehindert. Auf diese Weise entstehen deutlich weniger unangenehme Gerüche. Gleichzeitig erleichtert das Wasser die spätere Reinigung des Grills erheblich. Deshalb sollte vor jedem Grillvorgang kontrolliert werden, ob sich ausreichend Wasser in der Auffangschale befindet.
Wie lange muss ein Elektrogrill vorgeheizt werden?
Im Durchschnitt benötigt ein Elektrogrill höchstens 10 Minuten, bis die Heizspiralen ihre Betriebstemperatur erreicht haben. Je nach Modell und Leistung kann die Aufheizzeit etwas kürzer oder länger ausfallen. Im Vergleich zur gesamten Grilldauer nimmt das Vorheizen jedoch nur wenig Zeit in Anspruch. Empfehlenswert ist es außerdem, den Elektrogrill möglichst an einem schattigen Standort aufzustellen und direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Während des Aufheizens können andere Vorbereitungen getroffen werden, da ein Elektrogrill im Gegensatz zu einem Holzkohlegrill keine permanente Kontrolle der Glut erfordert.
Was kann auf einem Elektrogrill gegrillt werden?
Ein Elektrogrill eignet sich für die Zubereitung unterschiedlichster Lebensmittel. Neben Fleisch und Fisch lassen sich auch zahlreiche Gemüsesorten oder Obst problemlos grillen. Entscheidend ist, dass die jeweiligen Garzeiten und Zubereitungshinweise beachtet werden. Passendes Grillzubehör wie Grillzangen oder Pfannenwender erleichtert die Handhabung zusätzlich.
Wie lange braucht ein Steak auf einem Elektrogrill?
Die Grilldauer hängt in erster Linie von der gewünschten Garstufe ab. Ob Rare, Medium oder Well Done bevorzugt wird, beeinflusst die benötigte Zeit ebenso wie die Leistung des Elektrogrills und die Dicke des Steaks. Für ein möglichst gutes Ergebnis sollte der Grill vollständig vorgeheizt und der Grillrost leicht mit Öl eingepinselt werden. Während des Grillvorgangs empfiehlt es sich, das Steak rechtzeitig zu wenden, damit es gleichmäßig gart.
Was tun, wenn der Elektrogrill brennt?
Auch wenn ein Elektrogrill im Vergleich zu einem Holzkohle- oder Gasgrill als deutlich sicherer gilt, kann es in Ausnahmefällen zu einem Brand kommen. Das Risiko steigt insbesondere bei älteren Geräten ohne Überhitzungsschutz. Sämtliche Elektrogrills im Praxistest von produktvergleich.de verfügten allerdings über einen entsprechenden Schutzmechanismus.
Ganz wichtig: Ein brennender Elektrogrill darf niemals mit Wasser gelöscht werden. Gelangt Wasser auf heißes Fett, verdampft es schlagartig. Dadurch werden heißes Fett und Wasserspritzer explosionsartig in alle Richtungen geschleudert. Das kann schwere Verbrennungen verursachen und den Brand sogar weiter anfachen. Darüber hinaus besteht die Gefahr eines Kurzschlusses. Gleichzeitig erhöht sich das Risiko eines elektrischen Schlags, der im schlimmsten Fall lebensgefährlich sein kann.
Stattdessen empfiehlt es sich, stets eine Löschdecke in der Nähe des Elektrogrills bereitzuhalten. Mit ihr lässt sich das Feuer abdecken und durch Sauerstoffmangel ersticken. Alternativ kann bei einem Grill mit Deckel dieser geschlossen werden, um dem Feuer ebenfalls den Sauerstoff zu entziehen. Ebenso geeignet ist ein Feuerlöscher der Klasse F, der speziell für Fett- und Ölbrände entwickelt wurde.
Unabhängig davon gelten dieselben Sicherheitsregeln wie bei allen anderen Grillarten: Der Elektrogrill darf während des Betriebs niemals unbeaufsichtigt bleiben. Außerdem sollte stets darauf geachtet werden, dass ausreichend Abstand zu leicht entflammbaren Gegenständen wie Vorhängen, Holzmöbeln oder anderen brennbaren Materialien eingehalten wird.
Wie gut ist der Geschmack vom Elektrogrill?
Wie gut das Grillgut vom Elektrogrill schmeckt, ist letztlich eine Frage des persönlichen Geschmacks. Im Vergleich zu einem Holzkohle- oder Gasgrill gelingt der Garvorgang mit einem Elektrogrill in der Regel schneller und komfortabler. Fleisch erhält dabei meist ansprechende Grillstreifen und Bratspuren, ähnlich wie beim Braten in einer Grillpfanne. Gleichzeitig entsteht nur sehr wenig Rauch. Genau dieser Rauch gehört für viele Grill-Enthusiasten jedoch zum typischen Grillerlebnis und trägt entscheidend zum Geschmack bei. Das klassische Raucharoma, das beim Grillen mit Holzkohle entsteht, lässt sich mit einem Elektrogrill nicht vollständig nachbilden. Zwar versuchen einige Hersteller, diesen Effekt mithilfe spezieller Räucherchips oder Aromaplatten zu erzeugen, an das charakteristische Aroma eines Holzkohlegrills reicht das Ergebnis jedoch nicht heran.
Wie laut ist ein Elektrogrill im Betrieb?
Ein Elektrogrill arbeitet im Betrieb in der Regel sehr leise und verursacht deutlich weniger Geräusche als ein Gas- oder Holzkohlegrill. Die Heizspirale selbst arbeitet nahezu geräuschlos. Lediglich bei einigen Modellen ist ein kleiner Lüfter zur Temperaturregelung verbaut, der während des Betriebs leicht hörbar summen kann. Ein Gasgrill erzeugt dagegen häufig ein deutlich wahrnehmbares Zischen oder Knistern, wenn Gas verbrennt oder Fett in die Flammen tropft. Bei einem Holzkohlegrill sorgen glühende Kohlen und gelegentlich sprühende Funken ebenfalls für eine höhere Geräuschkulisse. Die Geräuschemission eines typischen Elektrogrills liegt meist zwischen 40 und 50 Dezibel und entspricht damit etwa einem leisen Gespräch oder einem leise laufenden Kühlschrank.
Lässt sich ein Elektrogrill auch bei Regen verwenden?
Grundsätzlich eher nicht. Ein Elektrogrill sollte bei Regen nur mit größter Vorsicht betrieben werden, da Wasser und Strom eine gefährliche Kombination darstellen. Kommt das Gerät dennoch bei leichtem Niederschlag zum Einsatz, müssen sowohl der Grill als auch die Stromversorgung zuverlässig vor Feuchtigkeit geschützt werden. Andernfalls drohen Kurzschlüsse, Defekte am Gerät oder im schlimmsten Fall gefährliche Stromschläge. Bei starkem Regen sollte grundsätzlich auf den Betrieb eines Elektrogrills im Freien verzichtet werden. Wird der Elektrogrill dagegen in geschlossenen Räumen verwendet und ist dies laut Hersteller zulässig, spielt Regen selbstverständlich keine Rolle.
Gibt es einen Testsieger im Elektrogrill-Test der Stiftung Warentest?
Die Stiftung Warentest hat insgesamt 12 Elektrogrills getestet. Der Testbericht wurde im April 2020 veröffentlicht. Im Rahmen des Vergleichs überprüften die Verbraucherschützer unter anderem die Aufheizzeit, den Stromverbrauch sowie weitere wichtige Eigenschaften der Geräte. Wie die einzelnen Elektrogrills abgeschnitten haben, welche Modelle die Note „Gut“ erhielten und welcher Grill zum Testsieger gekürt wurde, lässt sich im ausführlichen Testbericht nachlesen. Dieser kann hier heruntergeladen werden. Für den Download erhebt die Stiftung Warentest eine geringe Gebühr.
Im Juli 2023 veröffentlichte die Verbraucherorganisation außerdem einen Test von 12 marinierten Schweinenackensteaks. Welche Produkte dabei besonders überzeugten und welcher Testsieger ermittelt wurde, kann hier nachgelesen werden.
Darüber hinaus untersuchte die Stiftung Warentest im Juni 2023 insgesamt 14 Backofen- und Grillreiniger. Die Ergebnisse dieses Vergleichs wurden hier veröffentlicht.
Wer auf dem Elektrogrill regelmäßig Fisch zubereitet, dürfte sich außerdem für den Test von 17 Räucherlachsprodukten interessieren. Dieser stammt aus dem Dezember 2024 und kann hier nachgelesen werden.
Glossar – wichtige Begriffe einfach erklärt
Was Leser außerdem wissen wollen
Welche Elektrogrills sind die besten?
Welche Produkte haben im Test von produktvergleich.de besonders überzeugt – und aus welchen Gründen?
Quellenangaben
- test.de
- test.de
- oekotest.de
- stuttgarter-zeitung.de
- de.wikipedia.org
- ndr.de
- focus.de
- test.de
- test.de
- etm-testmagazin.de
- selbermachen.de
- infoboard.de
- test.de
- test.de
- oekotest.de
- oekotest.de
- oekotest.de
- oekotest.de
- oekotest.de
- test.de
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