Die 8 besten Fritteusen im Test inklusive Testsieger 2026
Im Fritteusen-Test wurden 6 Öl-Fritteusen und 2 Heißluftfritteusen genau unter die Lupe genommen. In der Praxis mussten sich alle 8 Geräte an einer gemeinsamen Disziplin bewähren: der Zubereitung von Pommes frites. Der Testsieger mit dem besten Gesamtpaket wurde die Öl-Fritteuse Tefal Clear Duo, die nicht nur mit sehr schmackhaften Pommes frites überzeugen konnte. Die außergewöhnliche Form des Ölbehälters, die die Kaltzonen-Technik noch effektiver macht, das Luftstromsystem, das für weniger Gerüche sorgt und das Beschlagen des Sichtfensters verhindert, und die spezielle Bauweise, die das Abtropfen bei geschlossenem Deckel ermöglicht, sind nur einige Vorteile des Geräts. Ebenfalls sehr gut abgeschnitten haben die beiden Heißluftfritteusen im Test, die Braun TwinCook 5 Pro 3-in-1, die neben dem typischen Airfry-Modus auch noch die Funktionen Grill und Fast Oven bietet, und die Panasonic NF-BC1000 mit ihrer knapp 10 Liter fassenden Flex-Garschublade, die sich im Ganzen oder mit dem Trennsteg als zwei getrennt ansteuerbare Bereiche nutzen lässt. Gut abgeschnitten haben im Test auch die Öl-Fritteusen Tefal Filtra One, deren praktisches Ölfiltersieb das Öl länger frisch hält, und die Steba DF 300, die sich mit ihren drei Frittierkörben flexibel nutzen lässt und gut für Vielnutzer geeignet ist.
Im Anschluss an den detaillierten Test folgt ein umfassender Ratgeber, der neben einer hilfreichen Kaufberatung eine Entscheidungshilfe für die Frage „Öl-Fritteuse oder Heißluftfritteuse?“ bietet und viele weitere nützliche Informationen rund um Fritteusen bereithält. Abschließend folgt ein Blick auf Fritteusen-Tests der Stiftung Warentest und anderer unabhängiger Verbraucherformate.
produktvergleich.de empfiehlt diese Fritteusen

"produktvergleich.de Testsieger"

"Beste Heißluftfritteuse mit Grillfunktion"

"Beste Heißluftfritteuse mit Flex-Schublade"

"Beste Öl-Fritteuse für Vielnutzer"

"Beste Fritteuse mit Ölsieb"
- 1. produktvergleich.de empfiehlt diese Fritteusen
- 1.1. Tefal Clear Duo Fritteuse (produktvergleich.de Testsieger)
- 1.2. BRAUN TwinCook 5 Pro Fritteuse (Beste Heißluftfritteuse mit Grillfunktion)
- 1.3. Panasonic NF-BC1000 Fritteuse (Beste Heißluftfritteuse mit Flex-Schublade)
- 1.4. Steba DF 300 Fritteuse (Beste Öl-Fritteuse für Vielnutzer)
- 1.5. Tefal Filtra One Fritteuse (Beste Fritteuse mit Ölsieb)
- 2. Alle Produkte aus dem Fritteuse-Test
- 3. Vergleichstabelle mit allen Produktdetails
- 4. So hat produktvergleich.de getestet
- 5. Alle Infos zum Thema
Inhalt
1. produktvergleich.de Testsieger: Tefal Clear Duo Fritteuse mit Luftstromsystem
Die Tefal Clear Duo Fritteuse konnte sich als Testsieger behaupten. Die Öl-Fritteuse bietet das beste Gesamtpaket aus einfacher und komfortabler Bedienung, Sicherheit und leckerem Frittiergut. Außerdem bringt sie einige interessante Eigenschaften mit, die keine andere Fritteuse im Test hat.

Das Gerät besteht aus Edelstahl und schwarzem Kunststoff. Schon beim Auspacken machte die Fritteuse einen sehr hochwertigen Eindruck, weder am Material noch an der Verarbeitung gab es etwas auszusetzen. Mit einer rechteckigen Form und 28 x 48 x 30 Zentimetern in Breite, Tiefe und Höhe und einem Gewicht von 4,3 Kilogramm ist sie kein kleines kompaktes Gerät, doch dafür bringt sie ein Fassungsvermögen von bis zu 1,2 Kilogramm Frittiergut mit und eignet sich damit auch für größere Familien.
Beim näheren Hinsehen fiel zunächst die Form des Ölbehälters auf, der bis zu 3,5 Liter fasst und sich entnehmen lässt. Im Boden des Behälters befindet sich eine Vertiefung, durch die die Kaltzone noch effektiver wird. Das Heizelement hängt direkt oberhalb der Vertiefung frei im Öl, Reste von Frittiergut sinken dank der Behälterform tiefer ab als bei herkömmlichen Kaltzonen-Fritteusen, was das Öl zusätzlich schont. Das Bedienpanel mit dem Heizelement wird von hinten in eine breite Aussparung eingeschoben und sitzt dort sehr sicher. Das ist eine stabiler wirkende Lösung als die bei vielen Kaltzonen-Fritteusen üblichen Steg-Schienen-Verbindungen. Ein weiterer Vorteil: In dem silberfarbenen Behälter waren die Min- und Max-Markierungen für den Ölstand sehr gut erkennbar.
Auch die maximale Füllmenge des Frittierkorbs ist gut geregelt. Statt wie bei vielen anderen Geräten Maximalmengen für verschiedene Lebensmittel anzugeben, befindet sich im Korb der Tefal Clear Duo Fritteuse eine Markierung für die maximale Füllmenge, die auf einen Blick zeigt, wie viel Frittiergut eingefüllt werden darf. Laut Hersteller passen bis zu 900 Gramm Pommes frites und bis zu 1,2 Kilogramm Nuggets in den Korb, womit die Clear Duo für Drei- bis Vier-Personen-Haushalte gut geeignet ist.
Die Bedienung erfolgt über zwei Drehregler an der Front. Einer regelt die Temperatur stufenlos zwischen 150 und 190 Grad Celsius, der andere ist ein mechanischer Timer nach dem Eiuhr-Prinzip. Der Timer lässt sich nicht zurückdrehen und er schaltet das Gerät nach Ablauf der eingestellten Zeit nicht ab, sondern er gibt lediglich ein akustisches Signal als Erinnerung, dass die geplante Garzeit abgelaufen ist. Zusätzlich zu den beiden Drehreglern gibt es einen Ein/Aus-Schalter mit einer kleinen orangefarbenen Kontrolleuchte und eine grüne Kontrollleuchte, die erlischt, wenn die eingestellte Temperatur erreicht ist. Bei hellem Tageslicht war sie im Test etwas schwer zu erkennen.
Im Praxistest wurden 150 Gramm Pommes frites frittiert. Die Aufheizzeit lag mit 9 Minuten im guten Durchschnitt. Während des Frittierens zeigte sich einer der deutlichsten Vorteile der Clear Duo: das aktive Luftstromsystem mit integriertem Ventilator.
Die Garzeit war mit knapp 6 Minuten etwas länger als bei einigen anderen Geräten im Test, aber das Ergebnis war sehr gut: Die Pommes waren goldgelb, außen knusprig und innen locker und gehörten zusammen mit denen aus der Tefal Filtra One zu den Geschmackssiegern im Test. An der allgemeinen Handhabung gab es ebenfalls nichts auszusetzen. Der Deckel lässt sich leicht mit einer Hand öffnen und schließen. Zur Reinigung lässt er sich abnehmen, während der Nutzung blieb er zuverlässig geöffnet, bis er wieder zugeklappt wurde. Außerdem bietet er einen weiteren Vorteil, mit dem im Test nur die Tefal Clear Duo ausgestattet war: das Abtropfen bei geschlossenem Deckel.
Die abschließende Reinigung war angenehm unkompliziert. Der Ölbehälter, der Deckel und der Frittierkorb können einfach in der Spülmaschine gereinigt werden. Lediglich das Heizelement mit der Bedieneinheit muss von Hand gereinigt werden. Da sich der Ölbehälter entnehmen lässt, ist der Ölwechsel deutlich einfacher als bei Fritteusen mit fest eingebautem Behälter. Im Test ließ sich das Öl einfach ausgießen.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Die Tefal Clear Duo ist eine hochwertige Kaltzonen-Fritteuse, die aufgrund ihrer vielen Vorteile zum produktvergleich.de-Testsieger wurde. Sie bietet eine sehr gute Handhabung und einen hohen Bedienkomfort. Das aktive Luftstromsystem mit Ventilator reduziert die Geruchsentwicklung spürbar und verhindert das Beschlagen des Sichtfensters, was im direkten Vergleich mit anderen Geräten im Test positiv auffiel. Die besondere Form des Ölbehälters verstärkt die Vorteile der Kaltzonen-Technik, wodurch das Öl noch besser vor Verunreinigungen geschützt und länger verwendbar ist. Das Frittierergebnis war sehr gut und die Möglichkeit, die Abtropffunktion zu nutzen, ohne den Deckel zu öffnen, ist ein weiterer Pluspunkt. Wartung und Reinigung sind dank der spülmaschinengeeigneten Teile und des entnehmbaren Ölbehälters angenehm unkompliziert. Wer häufiger frittiert und dabei Wert auf Nutzungskomfort, eine gute Sicht in den Garraum und eine geringere Geruchsentwicklung legt, trifft mit der Clear Duo Fritteuse eine sehr gute Wahl.






































































- Sehr hochwertige Verarbeitung
- Aktives Luftstromsystem – deutlich weniger Geruchsentwicklung
- Sichtfenster beschlägt nicht
- Kaltzonen-Technik schützt das Öl
- Großes Fassungsvermögen – geeignet für 3 bis 4 Personen
- Frittierkorb mit Füllmengenmarkierung
- Korb lässt sich bei geschlossenem Deckel zum Abtropfen einhängen
- Entnehmbarer Ölbehälter – einfacher Ölwechsel und Reinigung
- Viele Teile spülmaschinengeeignet
- Mechanischer Timer mit akustischem Signal
- Gehäuse wird im Betrieb warm
- Timer schaltet Gerät nicht ab
- Grüne Temperaturleuchte bei Tageslicht etwas schwer erkennbar
FAQ
2. Beste Heißluftfritteuse im Test: Braun TwinCook 5 Pro mit Grillfunktion
Die Braun TwinCook 5 Pro 3-in-1 ging als beste Heißluftfritteuse aus dem Fritteusen-Test von produktvergleich.de hervor und belegt den zweiten Platz hinter der Tefal Clear Duo Öl-Fritteuse. Das Gerät ist vollständig in Schwarz gehalten, die stabilen Griffe sind silberfarben abgesetzt. Mit 35 x 43 x 38 Zentimetern in Breite, Tiefe und Höhe ist es kein kompaktes Küchengerät, das sich schnell verstauen lässt, sondern eher dafür gemacht, dauerhaft auf der Arbeitsplatte zu stehen. Das Kunststoffgehäuse machte im Test einen sehr hochwertigen Eindruck: Die Oberflächen waren sauber verarbeitet, nichts wackelte und es gab keine scharfen Kanten. Mit dem großen Touchscreen und den spiegelnden Oberflächen machte das Gerät auch optisch einen modernen Eindruck. Auf der Unterseite sind Antirutschfüße angebracht, die dem Gerät einen sicheren Stand geben.

Die Heißluftfritteuse hat zwei nebeneinander angeordnete Schubladen mit je 5 Litern Fassungsvermögen, was einem Gesamtvolumen von 10 Litern entspricht. Oberhalb der Schubladen verläuft ein durchgehender Sichtstreifen, der einen guten Blick auf das Gargut in beiden Körben ermöglicht, ohne die Schubladen öffnen zu müssen und damit Wärmeverluste während des Garens verhindert. Die Garkörbe haben eine PFAS-freie Keramik-Antihaftbeschichtung. Im linken Garkorb liegt eine herkömmliche Garplatte, im rechten eine schwere Grillplatte.
Technisch arbeiten die beiden Schubladen unterschiedlich. Im linken Garkorb sorgt Heißluft für gleichmäßige Frittierergebnisse. Der rechte Garkorb ist oben und unten mit einem Heizelement ausgestattet, sodass neben dem Heißluftfrittieren auch die Modi Grillen und Backen im Fast-Oven gewählt werden können.
Die Bedienung erfolgt über einen Touchscreen und einen zentralen Drehregler, über den sich die Programme einstellen lassen. Sie war intuitiv und bereitete im Test keinerlei Schwierigkeiten. Der Touchscreen reagierte präzise und zügig auf Berührungen. Für die linke Schublade stehen im Air-Fry-Modus acht voreingestellte Programme zur Verfügung:
- Pommes frites (TK)
- Pommes frites
- Nuggets
- Steak
- Fisch
- Hähnchen
- Gemüse
- Aufwärmen
Für die rechte Schublade stehen zusätzlich die Modi Grill und Fast Oven mit jeweils eigenen Programmen zur Verfügung. Die Betriebsanleitung enthält eine ausführliche Gartabelle mit Zeiten, Temperaturen und Mengenangaben für eine Vielzahl von Lebensmitteln, die einen schnellen Einstieg erleichtert und die Orientierung auch bei weniger gängigen Zutaten erleichtert.
Zwei weitere Funktionen unterstützen die gleichzeitige Zubereitung in beiden Schubladen. Mit der Match-Funktion werden Temperatur und Zeit beider Schubladen auf Knopfdruck synchronisiert, was sich anbietet, wenn in beiden Körben dieselbe Speise zubereitet werden soll, etwa, wenn größere Mengen Pommes frites oder Hähnchen-Nuggets gefragt sind. Die Sync-Funktion stimmt unterschiedliche Garzeiten aufeinander ab, sodass beide Gerichte gleichzeitig fertig werden, auch wenn sie unterschiedlich lange brauchen. Das ist praktisch, wenn etwa Gemüse und Fisch gleichzeitig auf den Tisch kommen sollen.
Im Praxistest wurden 150 Gramm Pommes frites in der linken Schublade im Air-Fry-Modus bei 180 Grad Celsius zubereitet. Das Gerät weist nach 10 Minuten durch ein akustisches Signal darauf hin, die Pommes während des Garvorgangs zu schütteln, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. Wie für eine Heißluftfritteuse üblich, war die Garzeit länger und erst nach 12 Minuten waren die Pommes fertig. Da keine Vorheizzeit erforderlich ist, ist die Zubereitungszeit jedoch ähnlich wie bei einer Öl-Fritteuse. Das Ergebnis war zufriedenstellend und die Pommes waren knusprig und innen locker. Sie waren gleichmäßig gegart, einzelne Pommes mit deutlich anderer Bräunung oder weichen Stellen fanden sich nicht. Im Vergleich zu Pommes aus einer Öl-Fritteuse fiel die Bräunung jedoch etwas geringer aus. Das ist bei der Heißluftmethode grundsätzlich so und kein gerätespezifischer Mangel. Die Pommes ließen sich nach dem Garvorgang gut entnehmen. Eine Geruchsentwicklung war im Test kaum wahrnehmbar. Gehäuse und Griffe blieben während des gesamten Betriebs kühl. Die abschließende Reinigung war unkompliziert und schnell erledigt. Die Garkörbe und Grillplatten sind spülmaschinengeeignet, was den Reinigungsaufwand auf ein Minimum reduziert. Durch die gute Antihaftbeschichtung ging auch die manuelle Reinigung mit warmen Wasser und Spülmittel schnell.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Die Braun TwinCook 5 Pro 3-in-1 ist eine Heißluftfritteuse für größere Haushalte, die mit zwei getrennten und technisch unterschiedlich ausgestatteten Garkörben überzeugt. Während beide Schubladen zum Heißluftfrittieren genutzt werden können, erweitert die rechte Schublade mit Grill- und Fast-Oven-Funktion die Einsatzmöglichkeiten erheblich. Von Pommes über Steak bis hin zu überbackenen Gerichten und Kuchen lassen sich viele Gerichte zubereiten. Im Pommes-Test lieferte das Gerät ein knuspriges, gleichmäßiges Ergebnis, das jedoch nicht mit dem einer Öl-Fritteuse vergleichbar ist. Bedienung und Reinigung sind einfach, die Verarbeitung ist hochwertig. Wer viel Kapazität, Flexibilität und die Möglichkeit sucht, zwei Gerichte gleichzeitig und unabhängig voneinander zuzubereiten, trifft mit der Braun TwinCook 5 Pro 3-in-1 eine gute Wahl.




































- Sehr hochwertige Verarbeitung
- Zwei unabhängige Garkörbe mit je 5 Litern Fassungsvermögen
- Durchgehender Sichtstreifen über beiden Schubladen für gute Sichtkontrolle
- PFAS-freie Keramik-Antihaftbeschichtung
- Garkörbe und Einlagen spülmaschinengeeignet
- Rechte Schublade mit Grill- und Fast-Oven-Funktion
- Intuitive Touchscreen-Bedienung
- Match- und Sync-Funktion
- Ausführliche Gartabelle in der Anleitung
- Knuspriges, gleichmäßiges Ergebnis im Pommes-Test
- Kaum Geruchsentwicklung
- Gehäuse und Griffe bleiben kühl
- Hoher Platzbedarf
- Pommes weniger gebräunt als aus der Öl-Fritteuse
- Längere Garzeit als in der Öl-Fritteuse
FAQ
3. Panasonic NF-BC1000 Fritteuse: Heißluftfritteuse mit Dampffunktion
Die Panasonic NF-BC1000 ist eine Heißluftfritteuse und arbeitet damit ohne Öl. Das Gerät ist vollständig in Schwarz gehalten. Mit 47 x 37,5 x 28 Zentimetern in Breite, Tiefe und Höhe sowie einem Gewicht von 9,5 Kilogramm ist es kein kompaktes Küchengerät, das sich schnell verstauen lässt, sondern eher dafür gemacht, dauerhaft auf der Arbeitsplatte zu stehen. Die Verarbeitung machte einen hochwertigen Eindruck. Das Kunststoffgehäuse wirkte solide, die Oberflächen waren sauber verarbeitet und nichts knarzte oder wackelte. Auf der Unterseite sind Antirutschfüße angebracht, die dem Gerät einen sicheren Stand geben. Die zwei markanten Griffe an der Schublade ließen sich sicher greifen. Das Netzkabel ist 97 Zentimeter lang.

Die Schublade hat ein Fassungsvermögen von 9,6 Litern. Ein großes Sichtfenster ermöglicht eine Kontrolle des Garguts, ohne die Schublade öffnen zu müssen, was Wärmeverluste vermeidet. Über die Beleuchtungsfunktion lässt sich die Innenbeleuchtung jederzeit einschalten. Der Garkorb besteht aus Metall und ist mit einer Antihaftbeschichtung versehen. Ein großer Grillrost liegt bei und mit dem Trennsteg lässt sich die Schublade in zwei voneinander unabhängige Garzonen aufteilen. Beide Zonen lassen sich mit unterschiedlichen Temperaturen und Garzeiten betreiben, was die gleichzeitige Zubereitung zweier verschiedener Speisen bei unterschiedlichen Garzeiten und Temperaturen ermöglicht. Wird die Sync-Funktion aktiviert, startet die Zone mit der kürzeren Garzeit zeitversetzt, sodass beide Speisen zeitgleich fertig sind. Wenn der Trennsteg nicht eingesetzt wird, kann der gesamte Garraum als eine große Zone genutzt werden, um beispielsweise eine große Menge Pommes oder einen Braten zuzubereiten.
Das folgende Herstellervideo stellt die Panasonic NF-BC1000 Heißluftfritteuse vor:
Die Bedienung erfolgt über einen Touchscreen und zwei Drehregler. Sie ist intuitiv und bereitete im Test keinerlei Schwierigkeiten. Nach dem Einschalten leuchtete das LC-Display kurz auf und schaltete sich dann automatisch wieder aus; per Tastendruck lässt es sich jederzeit reaktivieren. Über den Touchscreen lassen sich acht voreingestellte Programme aufrufen:
- Airfry
- Roast
- Bake
- Pizza
- Grill
- Aufwärmen
- Auftauen
- Fermentieren
Die Programme unterscheiden sich vor allem hinsichtlich der voreingestellten Garzeiten und der Temperaturen, die jedoch manuell anpassbar sind. Der Temperaturbereich reicht von 30 bis 230 Grad Celsius, die maximale Garzeit beträgt 8 Stunden im Fermentierungsprogramm.
Zusätzlich zu den Programmen stehen Optionen zur Seitenauswahl, zur Synchronisation beider Garzonen, zur Beleuchtung und zur Dampfzugabe zur Verfügung. Der Touchscreen reagierte im Test präzise auf Berührungen, die Drehregler ließen sich angenehm bedienen.
Für den Praxistest wurden 150 Gramm Pommes frites im Programm Airfry bei 200 Grad Celsius zubereitet. Zwar waren die Pommes erst nach 12 Minuten Garzeit fertig, dafür fiel jedoch das Vorheizen weg. Das Ergebnis war gleichmäßig und die Pommes frites waren knusprig, jedoch etwas weniger gebräunt als bei den Öl-Fritteusen. Die Geruchsentwicklung war im Test kaum wahrnehmbar. Die Pommes Frites ließen sich nach dem Garvorgang einfach entnehmen, zum Leeren des Garkorbs empfiehlt sich jedoch ein Löffel oder eine Grillzange. Zum Kippen ist die große Schublade eher unhandlich. Das Gehäuse entwickelte zwar im Betrieb nur geringe Wärme und die Griffe blieben kühl, doch der Garraum wird natürlich heiß, sodass beim Hantieren mit der großen Schublade ein Verletzungsrisiko besteht.
Die Heißluftfritteuse von Panasonic arbeitet mit einer Nennleistung von 2.450 Watt. Im Test wurde eine Leistungsaufnahme von 1.327 Watt gemessen. Die gemessene Betriebslautstärke lag bei 68,1 Dezibel. Die abschließende Reinigung gestaltete sich weitgehend unkompliziert. Garkorb, Grillplatten und Trennsteg haben eine Antihaftbeschichtung und ließen sich unter fließendem Wasser mit etwas Spülmittel problemlos säubern. Die Grillplatte und der Trennsteg sind spülmaschinengeeignet, der Garkorb muss von Hand gereinigt werden. Etwas mehr Reinigungsaufwand verursachten die spiegelnde Oberfläche, auf der Fingerabdrücke deutlich zu sehen waren, und das Sichtfenster.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Die Panasonic NF-BC1000 ist eine Heißluftfritteuse für größere Haushalte, die durch ihre flexible Nutzung überzeugt. Die große Schublade kann mit dem beiliegenden Trennsteg in zwei unabhängige Garzonen aufgeteilt oder als ein großer Garraum genutzt werden. Im Pommes-Test lieferte das Gerät ein gleichmäßiges, knuspriges Ergebnis. Die Dampffunktion ist ein Alleinstellungsmerkmal unter den Heißluftgeräten und hat sich im separaten Heißluftfritteusen-Test von produktvergleich.de bei der Zubereitung von Hähnchen bewährt. Bedienung und Handhabung sind einfach und durchdacht und auch die Reinigung geht schnell. Lediglich die spiegelnden Flächen am Gehäuse und das Sichtfenster erforderten etwas mehr Aufmerksamkeit. Wer einen großen Haushalt versorgt und Wert auf Vielseitigkeit sowie die Option zur Dampfzugabe legt, trifft mit der Panasonic NF-BC1000 eine gute Wahl.


















































- Hochwertige Verarbeitung
- Optisch ansprechendes Design in Schwarz
- Sichtfenster und Beleuchtung ermöglichen Kontrolle ohne Wärmeverlust
- Einziges Heißluftgerät im Test mit Dampffunktion
- Sehr große Schublade mit 9,6 Litern
- Flexible Nutzung durch Trennsteg
- Intuitive Bedienung über Touchscreen und Drehregler
- Acht Programme inklusive Fermentieren
- Antihaftbeschichtung an Garkorb, Grillplatte und Trennsteg
- Grillplatte und Trennsteg spülmaschinengeeignet
- Geringe Geruchsentwicklung
- Griffe blieben kühl
- Hoher Platzbedarf
- Spiegelnde Oberfläche anfällig für Fingerabdrücke
- Sichtfenster benötigt häufigere Reinigung
- Große Schublade zu schwer zu kippen
FAQ
4. Steba DF 300 Fritteuse für große Haushalte
Die Steba DF 300 ist eine Öl-Fritteuse aus Edelstahl und schwarzem Kunststoff. Material und Verarbeitung machten bereits beim Auspacken einen hochwertigen Eindruck, der sich im Laufe des Tests bestätigte. Mit 35 x 34 x 24,5 Zentimetern in Breite, Tiefe und Höhe und einem Gewicht von 3,7 Kilogramm ist es ein vergleichsweise großes und schweres Gerät. Allerdings bringt die Fritteuse eine entsprechende Leistung und ein entsprechendes Fassungsvermögen mit. Besonders positiv fiel die Ausstattung mit drei Frittierkörben auf.

Die Bedienung erfolgt über zwei Drehregler für Temperatur und Timer. Der einstellbare Temperaturbereich reicht von 140 bis 190 Grad Celsius. Beim ersten Einschalten war ein Blick in die Bedienungsanleitung nötig: Die Fritteuse lässt sich nur in Betrieb nehmen, wenn der Timer eingeschaltet ist. Soll länger oder in mehreren Durchgängen frittiert werden, lässt sich der Timer auf die Position „ON“ stellen — dann bleibt das Gerät dauerhaft eingeschaltet, ohne dass die Uhr läuft. Der Timer funktioniert nach dem Eiuhr-Prinzip und reicht bis zu 30 Minuten. Zwei Betriebsleuchten zeigen den Status an: Eine orangefarbene Leuchte signalisiert, dass das Gerät in Betrieb ist, eine grüne zeigt das Aufheizen an und erlischt, wenn die eingestellte Temperatur erreicht ist. Beide Leuchten waren im Test gut sichtbar.
Die Nennleistung von 3.000 Watt ist die höchste im gesamten Test. Gemessen wurde eine Leistungsaufnahme von 2.706 Watt. Die hohe Leistung machte sich bei der Aufheizzeit positiv bemerkbar: Bis zum Erreichen der Frittiertemperatur dauerte es nur 6 Minuten. Das ist die kürzeste Aufheizzeit einer Öl-Fritteuse im Test, und das, obwohl die Steba-Fritteuse mit 5 Litern die größte Ölmenge fasst.
Die Handhabung bereitete überwiegend keine Probleme, allerdings war der Deckel etwas unpraktisch: Er muss zum Öffnen komplett abgenommen werden, was bei der Größe etwas umständlich ist. Das Sichtfenster im Deckel beschlug im Betrieb, sodass eine Sichtkontrolle ohne Abnehmen des Deckels nicht möglich war. Im Praxistest wurden 150 Gramm Pommes frites frittiert. Nach 5 Minuten und 30 Sekunden waren sie fertig. Das Ergebnis war überzeugend: Die Pommes frites waren außen goldgelb und knusprig, innen locker. Zum Abtropfen muss allerdings der Deckel abgenommen und abgelegt werden, was wieder zu einer umständlicheren Handhabung führt.
Die Reinigung ist vergleichsweise aufwändig, da alle Teile von Hand gereinigt werden müssen. Hilfreich ist, dass sich die Steba-Fritteuse, typisch für eine Kaltzonen-Fritteuse dieser Bauart, komplett auseinandernehmen lässt. Rahmen, Ölbehälter und die Bedienungseinheit mit dem Heizelement lassen sich mit wenigen Handgriffen voneinander trennen. Die Reinigung erfolgt in warmem Wasser mit einem handelsüblichen Spülmittel. Bei der Reinigung des Heizelements muss darauf geachtet werden, dass die Bedienungseinheit nicht mit Wasser in Berührung kommt. Der herausnehmbare Ölbehälter erleichterte den Ölwechsel deutlich. Das Öl ließ sich problemlos durch ein Sieb gießen.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Die Steba DF 300 ist eine gut verarbeitete Öl-Fritteuse für größere Haushalte und alle, die häufiger frittieren. Durch die drei Frittierkörbe ist das Gerät flexibel einsetzbar, die hohe Leistung sorgt für kurze Aufheizzeiten und die automatische Abschaltung ist ein durchdachtes Sicherheitsmerkmal, das kein anderes Gerät im Test bietet. Auf der Minusseite stehen die etwas umständliche Handhabung des Deckels, das beschlagende Sichtfenster und die fehlende Spülmaschineneignung, wodurch die Reinigung aufwändiger ausfällt.
















































- Hochwertige Verarbeitung
- Flexibel einsetzbar durch drei Frittierkörbe
- Großes Fassungsvermögen von bis zu 1,5 Kilogramm
- Hohe Leistung und kurze Aufheizzeit
- Automatische Abschaltung nach Timer-Ablauf
- Timer mit „ON“-Position für Dauerbetrieb
- Gut sichtbare Betriebsleuchten
- Kaltzonentechnik schützt das Öl
- Herausnehmbarer Ölbehälter
- Gutes Frittierergebnis bei kurzer Garzeit
- Deckel muss komplett abgenommen werden
- Sichtfenster beschlägt
- Handreinigung aufwändig
- Deutlich wahrnehmbare Geruchsentwicklung
FAQ
5. Tefal Filtra One Fritteuse mit Ölfilter
Die Tefal Filtra One ist eine Öl-Fritteuse aus weißem Kunststoff. Das Gehäuse machte einen guten ersten Eindruck, Material und Verarbeitung wirkten insgesamt hochwertig. Mit 27 x 34 x 27 Zentimetern in Breite, Tiefe und Höhe gehört das Gerät nicht zu den kompakteren Fritteusen und es braucht entsprechend viel Platz auf der Arbeitsplatte und im Schrank. Das relativiert sich jedoch durch das große Fassungsvermögen: Der Frittierkorb fasst bis zu 1,2 Kilogramm frische Pommes frites oder 900 Gramm Tiefkühlware, womit die Fritteuse auch für größere Haushalte geeignet ist. Das Gewicht beträgt 2,7 Kilogramm. Im Deckel sitzt ein Sichtfenster, durch das sich der Frittierfortschritt im Blick behalten lassen soll. Der Frittierkorb und das darunter eingehängte Ölfiltersieb bestehen aus Edelstahl.

Beim Einfüllen des Öls kam es zu einer kleinen Überraschung: Laut Bedienungsanleitung fasst der Ölbehälter zwischen 1,9 und 2,1 Litern Öl. Die an den Min- und Max-Markierungen tatsächlich messbare Menge liegt jedoch eher bei rund 3 Litern. Das ist eine merkliche Abweichung von den Herstellerangaben, die zunächst auf die schlicht gehaltene, ausschließlich bebilderte Bedienungsanleitung geschoben wurde, in der auch die Bedienung eines Timers beschrieben wird, mit dem das Gerät nicht ausgestattet ist. Auf der deutschen Website von Tefal ist das Gerät nicht gelistet, sodass sich der Widerspruch nicht aufklären ließ.
Im folgenden Video wird die Fritteuse vorgestellt:
Die Bedienung ist übersichtlich gestaltet und einfach. Neben zwei Tasten zum Öffnen des Deckels und zum Lösen des Frittierkorb-Griffs gibt es einen Schieberegler zur Temperatureinstellung sowie einen Ein-Aus-Schalter. Über dem Schieberegler sind die Aufheizzeiten und die für die jeweiligen Temperaturen empfohlenen Lebensmittel aufgedruckt, was die Orientierung erleichtert. Der einstellbare Temperaturbereich reicht von 150 bis 190 Grad Celsius. Eine kleine Kontrollleuchte am Einschalter zeigt an, dass das Gerät in Betrieb ist. Eine separate Leuchte, die das Erreichen der gewünschten Temperatur signalisiert, hat die Fritteuse nicht. Daher bleibt nur, sich an die angegebenen Zeiten zu halten und gegebenenfalls den Kochlöffeltest zu machen oder die Temperatur mit einem Thermometer zu messen.
Die Handhabung bereitete ebenfalls keine Probleme. Der Deckel lässt sich per Knopfdruck öffnen und springt dabei recht zügig auf. Ein leichtes Gegenhalten von oben ist sinnvoll, damit er kontrolliert öffnet. Zur Kontrolle des Garzustands musste der Deckel geöffnet werden, da das Sichtfenster schnell beschlug und keine Sichtkontrolle ermöglichte. Der Griff des Frittierkorbs lässt sich einfach einklappen und einrasten, sodass es nicht möglich ist, an dem herausstehenden Griff hängenzubleiben und versehentlich die Fritteuse mit dem heißen Fett umzureißen. Alle Griffe und auch das Gehäuse blieben im Betrieb angenehm kühl, sodass keine Verbrennungsgefahr bestand.
Im Praxistest wurden 150 Gramm Pommes frites frittiert. Das Aufheizen auf die empfohlene Frittiertemperatur von 175 Grad Celsius, die für Pommes frites auf dem Gerät angegeben wird, dauerte 11 Minuten und lag im Durchschnitt. Die Bräunung der Pommes frites verlief jedoch zunächst langsamer als erwartet, weshalb die Temperatur leicht erhöht wurde. Nach 6 Minuten und 15 Sekunden waren die Pommes fertig, das ist eine vergleichsweise lange Garzeit. Das Ergebnis ließ dafür nichts zu wünschen übrig: Die Pommes waren goldgelb, außen knusprig und innen fluffig. Geschmacklich gehörten sie zu den besten Frittierergebnissen im Test.
Die Reinigung und Wartung der Fritteuse erfordert etwas Aufwand. Deckel, Frittierkorb und Ölfiltersieb können schnell und unkompliziert in der Spülmaschine gereinigt werden. Einschränkend wirkt sich allerdings aus, dass der Ölbehälter nicht entnommen werden kann. Dadurch sind sowohl der Ölwechsel als auch die Grundreinigung des Behälters aufwändiger.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Die Tefal Filtra One ist eine gut verarbeitete Öl-Fritteuse für Drei- bis Vier-Personen-Haushalte. Eine einfache Bedienung, eine sichere Handhabung und übersichtliche Temperaturmarkierungen gehören zu den Stärken des Geräts. Besonders positiv fiel das Ölfiltersieb auf, das auf einfache Weise Reste von Frittiergut aus dem Öl filtert und es so länger frisch hält. Das Frittierergebnis war ausgezeichnet, die Garzeit fiel jedoch länger aus als bei anderen Geräten im Test. Negativ fiel auf, dass es kein optisches Signal für das Ende der Aufheizzeit gibt. Da der Ölbehälter nicht entnehmbar ist, sind Ölwechsel und Reinigung aufwändiger. Die entnehmbaren Teile lassen sich jedoch einfach in der Spülmaschine reinigen. Wer gelegentlich größere Mengen frittiert und dabei Wert auf ein hochwertiges Ergebnis legt, ist mit der Filtra One gut bedient.












































- Hochwertige Verarbeitung
- Großes Fassungsvermögen – geeignet für 3 bis 4 Personen
- Übersichtliche Temperaturmarkierungen mit Lebensmittelhinweisen
- Ölfiltersieb hält das Öl länger sauber
- Ausgezeichnetes Frittierergebnis
- Deckel, Frittierkorb und Ölfiltersieb spülmaschinengeeignet
- Gehäuse und Griffe bleiben kühl
- Einklappbarer Korbgriff
- Keine Temperatur-Kontrollleuchte
- Vergleichsweise lange Garzeit
- Ölbehälter nicht entnehmbar – Ölwechsel und Reinigung umständlich
- Sichtfenster beschlägt
- Abweichung zwischen Herstellerangabe und tatsächlichem Füllvolumen
- Deutlich wahrnehmbare Geruchsentwicklung
FAQ
6. Aigostar-Fritteuse für kleine Haushalte
Das Gerät von Aigostar ist eine Öl-Fritteuse. Sie fiel schon beim Auspacken durch ihre kompakte Größe auf: Mit 25 x 28 x 22 Zentimetern in Breite, Tiefe und Höhe und einem Gewicht von 1,78 Kilogramm ist sie leicht und handlich. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, das Bedienpanel ist mit einer Edelstahlplatte hinterlegt, auf der Garzeiten und Temperaturen für gängige Lebensmittel aufgedruckt sind. Das Material und die Verarbeitung wirkten allerdings insgesamt weniger hochwertig und der Drehregler zur Temperatureinstellung wackelte spürbar.

Der Frittierkorb besteht aus Edelstahl und fasst maximal 400 Gramm Pommes frites. Bei Garnelen und Hähnchen ist das Fassungsvermögen sogar auf 250 beziehungsweise 200 Gramm begrenzt, womit die Aigostar-Fritteuse vor allem für Singles und Paare geeignet ist. Die im Ölbehälter aufgeprägten Markierungen für den mindestens und den maximalen Ölstand sind gut erkennbar. Der Ölbehälter soll 2,5 Liter fassen, die Max-Markierung war im Test jedoch bereits bei 2 Litern erreicht.
Der Deckel ist mit einem kleinen Sichtfenster ausgestattet. Die Bedienungsanleitung empfiehlt, es vor der Nutzung dünn mit Öl einzureiben, damit es während des Frittierens nicht beschlägt. Im Deckel ist außerdem ein Geruchsfilter integriert. Der gesamte Deckel lässt sich mit einem Handgriff abnehmen, was die spätere Reinigung erleichtert. Geöffnet wird er mit einem Knopfdruck, auch das funktionierte im Test reibungslos. Der Griff des Frittierkorbs lässt sich einklappen, sodass nichts über das Gerät hinausragt. Das Ein- und Ausklappen per Knopfdruck funktionierte im Test zuverlässig und verringert das Risiko, die Fritteuse versehentlich umzustoßen.
Die Bedienungselemente beschränken sich auf den Drehregler zur Temperatureinstellung und den Knopf zum Öffnen des Deckels. Der einstellbare Temperaturbereich reicht von 130 bis 190 Grad Celsius. Einen Ein-Aus-Schalter gibt es nicht, das Gerät schaltet sich automatisch ein, sobald der Stecker eingesteckt wird. Zwei Kontrollleuchten zeigen den Betriebszustand an: Die rote Leuchte signalisiert, dass das Gerät in Betrieb ist, die grüne zeigt an, dass das Gerät aufheizt. Sie soll erlöschen, wenn die gewählte Temperatur erreicht ist. Bei hellem Tageslicht waren beide Leuchten nur schwer zu erkennen.
Für den Praxistest wurde eine Temperatur von 175 Grad Celsius eingestellt. Die grüne Kontrollleuchte erlosch jedoch auch nach 10 Minuten Aufheizzeit nicht, weshalb die Frittierbereitschaft des Öls mit dem Kochlöffeltest geprüft wurde.
Anschließend wurden 150 Gramm Pommes frites frittiert. Anders als das Aufheizen war der Garprozess sehr zügig: Nach nur 3 Minuten und 43 Sekunden waren die Pommes goldgelb und gleichmäßig frittiert. Das Sichtfenster beschlug jedoch trotz vorherigem Einreiben mit Öl und da das Gerät keine Innenbeleuchtung hat, wäre die Sicht ohnehin eingeschränkt gewesen. Um den Garfortschritt zu kontrollieren, musste der Deckel geöffnet werden, wobei heißer Dampf austrat. Fettspritzer blieben aus. Bei der anschließenden Verkostung zeigte sich, dass die Pommes frites nicht nur optisch gut gelungen waren, sie waren außen knusprig und innen locker.
Das Gehäuse entwickelte im Betrieb nur geringe Wärme, die Griffe und Bedienflächen blieben kühl. Die gemessene Betriebslautstärke lag bei 52,9 Dezibel. Die Geruchsentwicklung war jedoch trotz des integrierten Filters deutlich wahrnehmbar. Vier Antirutschfüße sorgten während des Betriebs für einen sicheren Stand. Einen Überhitzungsschutz scheint es nicht zu geben.
Die anschließende Reinigung gestaltete sich eher umständlich. Der Ölbehälter ist fest eingebaut und lässt sich nicht entnehmen. Da sich das Öl nicht ohne Weiteres Ausgießen lässt, sollte es mit einer Schöpfkelle entnommen werden. Der abnehmbare Deckel erleichterte die Reinigung zumindest und auch das geringe Gewicht des Geräts war hilfreich. Alles in allem war die Handhabung beim Wechseln des Öls und bei der Reinigung des Behälters jedoch eher beschwerlich. Der Frittierkorb ist das einzige Teil, das in der Spülmaschine gereinigt werden kann, alle anderen Teile müssen von Hand gespült werden.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Das Gerät von Aigostar ist eine sehr einfache Öl-Fritteuse, die im Praxistest dennoch mit gleichmäßigen, knusprigen Pommes überzeugte und das bei einer sehr kurzen Garzeit. Die Ausstattung ist auf das Wesentliche reduziert und Material sowie Verarbeitung fallen eher geringwertig aus. Durch den fest eingebauten Ölbehälter sind der Ölwechsel und die Reinigung umständlich. Die lange Aufheizzeit, der wackelige Drehregler und das beschlagende Sichtfenster gehörten ebenfalls zu den Minuspunkten des Geräts. Für kleine Haushalte, die nur gelegentlich frittieren und einen günstigen, unkomplizierten Einstieg suchen, ist das Gerät dennoch geeignet.


































- Kompakte Maße, geringer Platzbedarf
- Leicht und gut handhabbar
- Einfache Bedienung
- Überzeugendes Frittierergebnis
- Einklappbarer Korbgriff verringert Unfallrisiko
- Geruchsfilter im Deckel
- Gehäuse und Griffe bleiben kühl
- Frittierkorb spülmaschinengeeignet
- Deckel abnehmbar
- Verarbeitung eher geringwertig
- Wackeliger Drehregler
- Kein Ein-Aus-Schalter
- Kein Timer
- Keine Abschaltautomatik
- Kein Überhitzungsschutz
- Ölbehälter nicht entnehmbar
- Reinigung und Ölwechsel umständlich
- Sichtfenster beschlägt
- Kontrollleuchten bei Tageslicht schlecht erkennbar
- Deutlich wahrnehmbare Geruchsentwicklung
FAQ
7. Tristar FR-9327 Fritteuse für gelegentliches Frittieren
Die Tristar FR-9327 ist eine kompakte Öl-Fritteuse mit Maßen von 24 x 26 x 18,5 Zentimetern in Breite, Tiefe und Höhe und einem Gewicht von 1.771 Gramm. Das Gehäuse besteht aus Edelstahl. Griffe, Deckel und das Bedienpanel sind aus schwarzem Kunststoff. Die Materialqualität und Verarbeitung sind ausreichend, wirken aber nicht hochwertig. Das macht sich vor allem an den dünnen, teilweise scharfen Blechkanten am Ölbehälter und am Deckel bemerkbar.

Wie alle Kaltzonen-Fritteusen dieser Bauart lässt sich auch die Tristar-Fritteuse in ihre Einzelteile zerlegen: Gehäuse, Ölbehälter, Heizelement mit Thermostat und Deckel lassen sich voneinander trennen. Auch die Griffe am Gehäuse und der Korbgriff sind abnehmbar. Das Netzkabel kann in einem Fach unter der Bedieneinheit verstaut werden. Der Zusammenbau funktionierte ohne Schwierigkeiten. Der Korbgriff wird mit einer Drahtklemme eingehakt und lässt sich nicht wie bei der Fritteuse von Aigostar einklappen, was eine erhöhte Unfallgefahr durch versehentliches Hängenbleiben mit sich bringt. Das abnehmbare Heizelement schwebt aufgrund der Kaltzonen-Technik etwa einen halben Zentimeter über dem Boden des Ölbehälters. Speisereste, die durch den Korb fallen, sinken daher unter das Heizelement und verbrennen nicht, was das Öl länger frisch hält.
Die Tristar-Fritteuse wird über einen Drehregler bedient, der seitlich am Bedienelement sitzt. Damit lässt sich die Temperatur zwischen 130 und 190 Grad Celsius einstellen. Einen Ein-Aus-Schalter hat das Gerät nicht, es startet automatisch, wenn der Stecker in die Steckdose gesteckt wird. Über den Betriebszustand informieren zwei Kontrollleuchten: eine rote für den laufenden Betrieb und eine grüne, die während des Aufheizens leuchtet und erlischt, sobald die eingestellte Temperatur erreicht ist. Beide Leuchten waren bei Tageslicht allerdings schwer zu erkennen und mussten mit der Hand abgeschirmt werden. An der Geräterückseite befindet sich ein kleiner Reset-Knopf: Wenn die Fritteuse zu heiß wird, greift ein Überhitzungsschutz und schaltet das Gerät ab. Hat der Überhitzungsschutz ausgelöst, muss der Reset-Knopf gedrückt werden, um das Gerät nach dem Abkühlen wieder zu starten.
Die Nennleistung der Fritteuse beträgt 2.000 Watt. Im Test wurde eine Leistungsaufnahme von 1.905 Watt gemessen. Nachdem eine Temperatur von 175 Grad Celsius eingestellt wurde, dauerte es 6 Minuten und 30 Sekunden, bis die grüne Leuchte ausging und signalisierte, dass die Temperatur erreicht wurde.
Laut Bedienungsanleitung fasst der Frittierkorb maximal 200 Gramm Pommes frites aus frischen Kartoffeln. Werden Tiefkühl-Pommes verwendet wie im Test, sollen nur 100 Gramm eingefüllt werden, damit sich das Öl nicht zu stark abkühlt. Durch die geringe Kapazität ist die Fritteuse vor allem für Einzelpersonen geeignet, die gelegentlich kleine Portionen frittieren wollen. Angaben zur Füllmenge bei anderen Lebensmitteln macht der Hersteller nicht. Die Garzeit für 100 Gramm tiefgekühlte Pommes frites war mit 5 Minuten und 10 Sekunden vergleichsweise lang, doch das Ergebnis war überzeugend: Die Pommes waren goldgelb, gleichmäßig gebräunt, außen knusprig und innen locker.
Weniger überzeugend war die allgemeine Handhabung der Fritteuse. Das Edelstahlgehäuse wurde im Betrieb sehr heiß. Deckelgriff und Korbgriff blieben dagegen kühl. Das Sichtfenster beschlug während des Frittierens, wobei das Fehlen einer Innenbeleuchtung die Sicht ohnehin stark einschränkt. Zur Kontrolle des Garprozesses musste jedes Mal der Deckel abgenommen werden, was sich als etwas umständlich erwies. Das Einhängen des Frittierkorbs zum Abtropfen war problemlos möglich, beim Entnehmen blieb der Korb jedoch gelegentlich leicht am Ölbehälter hängen, was ein potenzielles Unfallrisiko darstellt. Außerdem dampfte das Gerät stark aus der Lüftungsöffnung im Deckel und der Geruch nach heißem Frittierfett war deutlich wahrnehmbar.
Auch die abschließende Reinigung konnte nicht ganz überzeugen. Da das Gerät vollständig zerlegbar ist, lassen sich alle Teile einzeln reinigen, was die Pflege erleichtert. Allerdings müssen alle Teile von Hand gereinigt werden.
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Die Tristar FR-9327 Fritteuse ist eine einfache Öl-Fritteuse, die mit einer Kaltzonen-Technik und vollständiger Zerlegbarkeit punkten kann. Im Praxistest lieferte sie ein überzeugendes Frittierergebnis. Ausstattung und Verarbeitungsqualität sind jedoch auf eher geringem Niveau. Die Handhabung ist durch das heiße Edelstahlgehäuse, den unhandlichen Deckel und den nicht einklappbaren Korbgriff etwas umständlich und erfordert Vorsicht. Wegen der sehr geringen Füllmenge eignet sich das Gerät vor allem für Einzelpersonen, die nur gelegentlich frittieren wollen.




























































- Kompakte Maße
- Kaltzonen-Technik
- Überhitzungsschutz
- Überzeugendes Frittierergebnis
- Deckel- und Korbgriff bleiben kühl
- Verarbeitung nicht hochwertig
- Scharfe Kanten am Ölbehälter
- Kein Ein-Aus-Schalter
- Kein Timer
- Edelstahlgehäuse wird sehr heiß
- Sehr geringe Füllmenge
- Sichtfenster beschlägt
- Kontrollleuchten bei Tageslicht kaum erkennbar
- Deckel beim Abnehmen umständlich
- Manuelle Reinigung erforderlich
FAQ
8. Bomann FR 2264 CB Fritteuse
Die Bomann FR 2264 CB ist eine Öl-Fritteuse mit einem Gehäuse aus Edelstahl. Das Bedienpanel sowie die Griffe am Gehäuse, am Deckel und am Frittierkorb bestehen aus schwarzem Kunststoff. Die Fritteuse hat die Maße 25 x 39,5 x 18 Zentimeter in Breite, Tiefe und Höhe und ein Gewicht von 2.244 Gramm. Insgesamt machen weder die Materialqualität noch die Verarbeitung einen besonders hochwertigen Eindruck. An den Rändern des Ölbehälters und des Deckels sind teilweise scharfe Kanten, die ein Verletzungsrisiko mitbringen. Am Ölbehälter ist an zwei Stellen der Lack abgeplatzt.

Typisch für eine Kaltzonen-Fritteuse lässt sich das Gerät von Bomann in viele Einzelteile zerlegen: Das Gehäuse, der Ölbehälter, das Heizelement mit Thermostat und der Deckel können getrennt werden. Auch der Korbgriff ist abnehmbar, die Griffe am Gehäuse sind fest angebracht. Das Gerät lässt sich durch die Demontage platzsparend lagern und das 91 Zentimeter lange Netzkabel kann in einem Fach unter der Bedieneinheit verstaut werden. Der Zusammenbau bereitet im Test keine Probleme. Der Korbgriff wird mit einer Drahtklemme eingehakt. Er lässt sich zur Lagerung nach innen einklappen oder abnehmen, steht aber bei der Nutzung der Fritteuse hervor, was beim versehentlichen Hängenbleiben zu Unfällen führen kann. Die Fritteuse arbeitet mit der Kaltzonen-Technik, sodass sich das Heizelement etwa einen halben Zentimeter über dem Boden des Ölbehälters befindet.
Die Bedienung der Fritteuse erfolgt über einen Drehregler, der sich an der Front des Bedienpanels befindet. Der Regler ist gut erreichbar und es kann eine Temperatur zwischen 130 und 190 Grad Celsius eingestellt werden. Das Gerät hat keinen separaten Ein-Aus-Schalter, zum Ausschalten muss der Regler auf null gestellt und der Stecker gezogen werden. Eine orangefarbene Kontrollleuchte zeigt den Betriebszustand an und erlischt, wenn die eingestellte Temperatur erreicht ist. An der Rückseite des Bedienpanels ist ein Reset-Knopf angebracht. Er muss gedrückt werden, wenn der Überhitzungsschutz ausgelöst und das Gerät abgeschaltet hat.
Der Ölbehälter fasst 3 Liter, die Markierungen für die maximale und minimale Befüllung sind in dem schwarzen Ölbehälter jedoch je nach Lichtverhältnissen nicht gut erkennbar. Zur Füllmenge des Frittierkorbs macht der Hersteller keine genauen Angaben, laut Bedienungsanleitung soll er nicht weiter als zu zwei Dritteln befüllt werden. Angaben zu spezifischen Lebensmitteln oder Portionsgrößen fehlen. Die Betriebstemperatur von 175 Grad Celsius wurde nach 8 Minuten erreicht und die Kontrollleuchte erlosch. Im Praxistest wurden 150 Gramm tiefgekühlte Pommes frites zubereitet. Die Garzeit betrug 3 Minuten und 12 Sekunden und das Ergebnis war überzeugend: Die Pommes waren goldgelb, außen knusprig und innen locker. Alle Pommes waren gleichmäßig gegart und es gab keine verbrannten Stellen.
Bei der Handhabung gab es einige Kritikpunkte. Zwar blieben der Deckelgriff und der Korbgriff kühl, doch das Edelstahlgehäuse wurde im Betrieb erwartungsgemäß sehr heiß. Der Deckel hat weder ein Sichtfenster noch öffnet er sich per Knopfdruck automatisch. Er ist nur aufgelegt und ein Blick auf das Frittiergut ist nur möglich, wenn der Deckel vollständig abgenommen wird. Das ist in der Praxis eher umständlich. Das Einhängen des Frittierkorbs zum Abtropfen funktionierte problemlos. Einen wechselbaren Filter oder eine Lüftungsöffnung hat der Deckel nicht, die Geruchsentwicklung durch das heiße Frittierfett war außerdem deutlich wahrnehmbar.
Die abschließende Reinigung war eher aufwändig. Da das Gerät weitgehend zerlegbar ist, lassen sich die Einzelteile separat reinigen, alle Teile müssen jedoch von Hand gesäubert werden, worauf der Hersteller in der Bedienungsanleitung hinweist. Ein Ölablasssystem ist nicht vorhanden, das Öl muss nach dem Abkühlen aus dem Behälter gegossen werden. Dabei ist wegen der teilweise scharfen Kanten am Ölbehälter Vorsicht geboten.
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Die Bomann FR 2264 CB ist eine einfache Öl-Fritteuse mit Kaltzonen-Technik, die im Praxistest ein überzeugendes Frittierergebnis lieferte. Die Aufheizzeit lag mit 8 Minuten im Rahmen der getesteten Geräte. Ausstattung und Verarbeitungsqualität bewegen sich jedoch auf eher niedrigem Niveau. Im Deckel sind weder ein Sichtfenster noch eine Lüftungsöffnung vorhanden, durch das erforderliche Abnehmen des Deckels zur Garkontrolle ist die Handhabung recht umständlich. Auch die manuelle Reinigung ist wenig nutzerfreundlich. Das Gerät eignet sich vor allem für kleine Haushalte, die nur gelegentlich frittieren und Wert auf eine kompakte Kaltzonen-Fritteuse legen.


































- Kaltzonen-Technik
- Überzeugendes Frittierergebnis
- Kurze Zubereitungszeit
- Überhitzungsschutz
- Deckel- und Korbgriff bleiben kühl
- Material und Verarbeitung nicht hochwertig
- Scharfe Kanten an Deckel und Ölbehälter
- Abgeplatzter Lack am Ölbehälter
- Kein Ein-Aus-Schalter
- Kein Timer
- Lange Aufheizzeit
- Edelstahlgehäuse wird sehr heiß
- Kein Sichtfenster
- Deckel beim Abnehmen umständlich
- Manuelle Reinigung erforderlich
- Kein Filter
- Deutlich wahrnehmbare Geruchsentwicklung
FAQ
8 beste Fritteusen aus dem Test in der großen Vergleichstabelle
So wurden die Fritteusen getestet
Im Test wurden sowohl klassische Öl-Fritteusen als auch Heißluftfritteusen geprüft. Zunächst erfolgte eine Bewertung von Materialqualität und Verarbeitung. Anschließend wurden Fassungsvermögen, Ausstattungsmerkmale und Sicherheitsfunktionen erfasst.
Für den Praxistest wurde das Lebensmittel gewählt, das als gemeinsamer Nenner für alle Fritteusen gilt und an dem sich jede Fritteuse messen muss: Pommes Frites. In jedem Gerät wurde eine Portion derselben Pommes-Sorte zubereitet, die sowohl für die Zubereitung in Öl als auch in der Heißluft geeignet ist. Dadurch entstanden vergleichbare Ausgangsbedingungen und damit eine einheitliche Bewertungsgrundlage. Sehr klar wurde dabei auch, dass die Öl-Fritteuse ein Spezialist auf ihrem Gebiet ist und unübertroffene Geschmacksergebnisse liefert, während Heißluftfritteusen moderne Küchengeräte sind, die sich vielseitig einsetzen lassen. Die Knusprigkeit und den Geschmack in Öl frittierter Pommes frites kann die Heißluftfritteuse nur imitieren, jedoch nicht erreichen. Dafür kann sie viele andere Lebensmittel und Gerichte zubereiten, wo die Öl-Fritteuse wiederum nicht mithalten kann.
Neben der Zubereitungszeit und dem Garergebnis flossen weitere Ergebnisse aus dem Praxistest in die Bewertung ein. Dazu zählten die Bedienbarkeit, der sichere Stand des Geräts während des Betriebs sowie mögliche Sicherheitsrisiken durch Fettspritzer oder ein erhitztes Gehäuse. Auch die Geruchsentwicklung wurde berücksichtigt. Abschließend wurde beurteilt, wie einfach und schnell sich die Geräte reinigen lassen. Bei den Öl-Fritteusen ging zusätzlich der Wartungsaufwand, insbesondere im Hinblick auf Ölwechsel und Filtersysteme, in die Bewertung ein.
Das Fazit zum Test der Fritteusen
Testsieger im Fritteusen-Test wurde eine Öl-Fritteuse: die Tefal Clear Duo mit dem besten Gesamtpaket. Mit dem Luftstromsystem, das für eine geringere Geruchsbelastung sorgt und effektiv verhindert, dass das Sichtfenster im Deckel beschlägt, und der im Test einzigartigen Möglichkeit, das Frittiergut abzutropfen, ohne den Deckel zu öffnen, bietet sie deutliche Vorteile. Die Plätze zwei und drei gehen an die beiden Heißluftfritteusen im Test. Die Braun TwinCook 5 Pro 3-in-1 Heißluftfritteuse auf dem zweiten Platz überzeugte durch die flexible Nutzung, da sie auch die Funktionen Grill und Fast Oven bietet. Ebenfalls flexibel einsetzbar mit acht voreingestellten Programmen und einer Flex-Garschublade, die sich sowohl als großer Garraum mit 9,6 Litern Fassungsvermögen als auch als zwei kleinere, einzeln ansteuerbare Bereiche nutzen lässt, ist die Panasonic NF-BC1000 Heißluftfritteuse. Der vierte Platz geht an die Steba DF 300 Öl-Fritteuse, ein robustes Gerät mit Kaltzonen-Technik, das gut geeignet ist für alle, die oft und viel frittieren. Platz fünf sicherte sich die Tefal Filtra One Ölfritteuse, die mit einem praktischen Ölsieb ausgestattet ist, mit dem sich herabgefallene Speisereste ganz einfach aus dem Öl entfernen lassen. Weniger gut schnitten die beiden Fritteusen von Bomann und Tristar ab. Das ist in erster Linie auf die Verarbeitung zurückzuführen, denn die Ölbehälter beider Geräte wiesen scharfe Kanten auf, die ein Verletzungsrisiko bergen.

Was ist eine Fritteuse und welche Arten gibt es?
Eine Fritteuse ist ein Küchengerät zum Garen von Lebensmitteln in heißem Fett. Beim klassischen Frittieren wird eine größere Menge Speiseöl oder Fett auf hohe Temperaturen erhitzt, meist zwischen 160 und 190 Grad Celsius. Die Lebensmittel werden vollständig oder weitgehend von dem heißen Fett umschlossen. Dadurch entsteht eine rasche Krustenbildung an der Oberfläche, während das Innere gegart wird.
Seit einigen Jahren ist eine zweite Gerätekategorie verbreitet: die Heißluftfritteuse, die auch als Airfryer bezeichnet wird. Sie arbeitet nicht mit einer größeren Fettmenge, sondern mit zirkulierender Heißluft. Technisch unterscheidet sie sich damit grundlegend von der Öl-Fritteuse.
Mit dem Oberbegriff Fritteuse werden heute also zwei sehr unterschiedliche Gerätetypen bezeichnet: die Öl-Fritteuse und die Heißluftfritteuse. Die Öl-Fritteuse ist das klassische Gerät: Öl wird in einem Behälter auf Frittiertemperatur erhitzt und die Lebensmittel werden in einem Korb ins heiße Fett eingetaucht. Das Ergebnis ist typischerweise eine besonders knusprige, gleichmäßige Kruste und ein intensiver Geschmack, der durch das Fett mitgeprägt wird. Öl-Fritteusen gibt es als Tischgeräte für den Haushalt und als leistungsstarke Geräte für die Gastronomie.
Die Heißluftfritteuse funktioniert nach einem anderen Prinzip: Ein Heizstab und ein Ventilator erzeugen einen Strom heißer Luft, der das Gargut von allen Seiten umströmt. Das Ergebnis ähnelt dem des Backofens mit Umluftfunktion, fällt aber in der Regel knuspriger aus und das mit deutlich weniger Fett als in der Öl-Fritteuse. Heißluftfritteusen sind vor allem als kompakte Küchengeräte für den Haushalt verbreitet und bieten oft eine größere Vielseitigkeit beim Garen.
Die Heißluftfritteuse arbeitet dagegen mit zirkulierender heißer Luft, die zwar ebenfalls eine Maillard-Reaktion auslöst, aber weniger intensiv: Die Wärmeübertragung ist geringer, die Oberfläche trocknet, statt in Fett zu garen, und ohne Fettaufnahme fehlt ein wesentlicher Geschmacksträger. Das Ergebnis ist knusprig, aber geschmacklich leichter und weniger gebräunt. Für die meisten Menschen ist das klassische Frittierergebnis geschmacklich das Referenzerlebnis, denn es ist schlicht das, womit Pommes frites seit Jahrzehnten verbunden werden.
Wie Pommes im Backofen, in der Heißluftfritteuse und in der Ölfritteuse zubereitet werden und bei welcher Zubereitungsart sie am besten schmecken, zeigt das folgende Video:
So funktioniert eine Öl-Fritteuse
Eine Öl-Fritteuse besteht im Kern aus einem Ölbehälter, einem Heizelement und einem Frittierkorb. Das Prinzip ist denkbar simpel: Das Speiseöl wird auf Temperatur gebracht, der mit Lebensmitteln befüllte Korb wird eingetaucht und das heiße Fett erledigt den Rest. Weil das Gargut von allen Seiten gleichzeitig vom Öl umschlossen wird, entsteht die typische Kruste rundum und in kurzer Zeit. Entscheidend dabei ist die Position des Heizelements: Bei einfacheren Geräten sitzt es unter dem Ölbehälter, bei Fritteusen mit Kaltzonen-Technik hängt es frei im Öl.
Für gleichbleibende Ergebnisse beim Frittieren ist die Temperaturkontrolle entscheidend. Wird zu viel kaltes Gargut auf einmal eingetaucht, sinkt die Öltemperatur ab und das Ergebnis wird fettig statt knusprig. Die meisten Haushaltsgeräte regeln die Temperatur automatisch nach, hochwertigere Modelle sind dabei präziser und schneller.
Das geschmackliche Ergebnis einer Öl-Fritteuse ist schlicht unübertroffen. Das heiße Fett versiegelt die Oberfläche in Sekunden, das Innere bleibt saftig, die Kruste ist gleichmäßig und intensiv gebräunt. Diesen Geschmack erreicht keine Heißluftfritteuse, kein Backofen, keine Pfanne. Doch der Nachteil liegt auf der Hand: Das Gargut nimmt einiges an Fett auf und der Kaloriengehalt der Speisen steigt merklich an. Dazu kommen die Geruchsbelastung beim Frittieren, die je nach Gerät und Filterausstattung erheblich sein kann, sowie der erhöhte Reinigungsaufwand durch das Öl. Wer das in Kauf nimmt, bekommt dafür einen Geschmack, der seinesgleichen sucht.
- Unübertroffene Knusprigkeit und Geschmack
- Gleichmäßige Bräunung von allen Seiten
- Kurze Zubereitungszeiten
- Geeignet für große Mengen
- Doppelkorb-Modelle für unterschiedliche Speisen
- Hoher Fettverbrauch
- Gargut nimmt Fett auf und der Kaloriengehalt der Speisen steigt
- Geruchsbelastung in der Küche
- Fettspritzer möglich
- Reinigungsaufwand durch Ölwechsel und Behälter
- Sicherheitsrisiken durch heißes Öl
- Aufwendige Ölentsorgung
- Keine Vielseitigkeit (nur Frittieren)
So funktioniert eine Heißluftfritteuse
Vorweg muss gesagt werden: Frittieren im klassischen Sinn kann die Heißluftfritteuse nicht, denn sie arbeitet ohne oder mit nur sehr wenig Öl. Ein Heizelement und ein Ventilator erzeugen einen Strom heißer Luft, der das Gargut im Garkorb von allen Seiten umströmt. Das Prinzip ähnelt dem eines Umluftbackofens, arbeitet aber in einem deutlich kleineren Raum und ist damit intensiver und schneller. Anders als bei der Öl-Fritteuse entsteht die Kruste nicht durch den Fettkontakt, sondern durch die Hitze der zirkulierenden Luft. Das Ergebnis ist durchaus knusprig und lecker, bei Pommes, Paniertem oder Krapfen aber geschmacklich nicht identisch mit klassisch Frittiertem. Der charakteristische Geschmack, den das heiße Fett mitgibt, lässt sich durch Heißluft nicht vollständig ersetzen. Wer damit leben kann, wird mit der Heißluftfritteuse in den meisten Fällen sehr gut zurechtkommen. Vorteilhaft ist dabei auch der deutlich geringere Kaloriengehalt, da beim Garen kein Fett aufgenommen wird.
Was die Heißluftfritteuse der Öl-Fritteuse klar voraushat, ist ihre Vielseitigkeit. Neben Pommes, Hähnchen und Fisch können in der Heißluftfritteuse auch Gemüse, Muffins, Toast, Brot, Kuchen, Aufläufe und sogar Braten zubereitet werden. Viele Geräte bieten voreingestellte Programme für gängige Gerichte, die Temperatur und Zeit automatisch anpassen. Außerdem gibt es zahlreiche Geräte mit Doppelschublade und Match- beziehungsweise Sync-Funktion. Dabei werden zwei Garzonen mit unterschiedlichen Temperaturen und Zeiten unabhängig voneinander betrieben und sind gleichzeitig fertig. Pommes in der einen Zone, Hähnchen in der anderen und beides gleichzeitig auf dem Tisch: Das ist ein echter Alltagsvorteil. Die Öl-Fritteuse kann das alles nicht: Sie ist auf das Frittieren in heißem Fett beschränkt und damit ein Spezialgerät, das genau das sehr gut beherrscht, aber eben nur das.
- Deutlich weniger Fett, geringerer Kaloriengehalt
- Kein Frittieröl notwendig
- Geringe Geruchsbelastung
- Keine Fettspritzer
- Einfache Reinigung
- Vielseitig einsetzbar: Frittieren, Backen, Grillen, Rösten, Aufwärmen
- Voreingestellte Programme bei vielen Modellen
- Geringes Sicherheitsrisiko
- Geschmack nicht identisch mit klassisch Frittiertem
- Kein klassisches Frittieren in Öl möglich
- Bei einigen Speisen schütteln oder wenden erforderlich
Öl oder Heißluft: die Entscheidungshilfe
Beim Kauf einer Fritteuse sind mehrere Entscheidungen zu treffen und sie lassen sich am besten der Reihe nach angehen. Die erste und wichtigste ist die Grundsatzfrage: Öl oder Heißluft? Wer diese Frage beantwortet hat, kann im nächsten Schritt einschätzen, welche Größe und Ausstattung zum eigenen Haushalt passt. Erst dann lohnt es sich, die konkreten Kaufkriterien des jeweiligen Gerätetyps unter die Lupe zu nehmen.
Öl-Fritteuse und Heißluftfritteuse sind zwei grundverschiedene Geräte. Was beide gemeinsam haben, lässt sich schnell auf einen Nenner bringen: Pommes Frites. Alles andere trennt sie. Die Heißluftfritteuse übernimmt Aufgaben, an die mit der Öl-Fritteuse gar nicht erst zu denken ist: Braten, Gemüse, Brot, Kuchen. Die Öl-Fritteuse hingegen beherrscht Dinge, die der Heißluftfritteuse schlicht verwehrt bleiben: Krapfen, Churros, Gemüse im Backteig, Paniertes. Pommes frites können beide. Aber besser macht sie die Öl-Fritteuse. Das wichtigste Entscheidungskriterium ist daher: Wer frittieren will, entscheidet sich für die Öl-Fritteuse. Die Heißluftfritteuse ist ein vielseitiges Küchengerät, das sehr viel kann, aber das Frittieren trägt sie nur im Namen.
Wer nach dieser Einordnung noch unentschieden ist, findet in den folgenden Punkten weitere Entscheidungshilfe.
Geschmack und Knusprigkeit: Krapfen, Churros, Zwiebelringe, Nuggets, Backteig, klassische Pommes: was aus einer Öl-Fritteuse kommt, schmeckt anders. Nicht ein bisschen anders, sondern grundlegend anders und für die meisten besser. Das heiße Fett gibt dem Gargut ein Aroma, das durch Heißluft nicht reproduzierbar ist. Die Kruste ist dichter, intensiver, satter. Wer weiß, wie frisch frittierte Krapfen schmecken, wird die Heißluftversion als das erkennen, was sie ist: eine gute Alternative, aber kein Ersatz.
Fettgehalt und Kalorien: Das Gargut nimmt in der Öl-Fritteuse Fett auf, der Kaloriengehalt steigt merklich. In der Heißluftfritteuse wird, wenn überhaupt, mit minimalen Fettmengen gearbeitet, das Ergebnis ist deutlich kalorienärmer. Wer bewusst auf Kalorien achtet, hat hier einen klaren Vorteil auf Seiten der Heißluftfritteuse.
Geruchsbelastung: Frittieren mit Öl entwickelt einen Geruch, der weniger an frisch zubereitetes Essen erinnert als an eine Imbissbude nach Ladenschluss. Er setzt sich in Räumen, Textilien und Haaren fest und hält sich hartnäckig. Je nach Gerät und Filterausstattung zieht er durch die ganze Wohnung. Die Heißluftfritteuse produziert dagegen kaum nennenswerte Gerüche, was besonders in kleinen Wohnungen oder offenen Küchen ein echtes Argument ist. Wer eine Fritteuse ohne starke Geruchsentwicklung sucht, ist mit der Heißluftfritteuse oft besser bedient.
Reinigungsaufwand: Die Reinigung einer Öl-Fritteuse ist aufwändig: Öl wechseln, Behälter reinigen, Filter pflegen. Die Pflege der Heißluftfritteuse beschränkt sich auf die Reinigung des Garkorbs, der bei den meisten Geräten spülmaschinengeeignet ist. Wer wenig Zeit oder wenig Lust auf Reinigung hat, fährt mit der Heißluftfritteuse klar besser.
Sicherheitsaspekte: Heißes Öl bietet ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko durch Fettspritzer, Verbrennungsgefahr und Brandgefahr. Die Heißluftfritteuse ist in dieser Hinsicht deutlich unkritischer. Für Haushalte mit Kindern oder Personen mit wenig Erfahrung im Umgang mit Frittiergeräten ist das ein relevantes Argument.
Vielseitigkeit: Die Öl-Fritteuse frittiert und das macht sie hervorragend. Die Heißluftfritteuse trägt zwar das Wort Fritteuse im Namen, frittiert im eigentlichen Sinne aber nicht: Sie backt, grillt, röstet und wärmt auf und erzielt dabei knusprige Ergebnisse mit deutlich weniger Fett. Wer ein Gerät sucht, das viele Aufgaben in der Küche übernimmt, kommt an der Heißluftfritteuse kaum vorbei.
Stromkosten und Energieverbrauch: Heißluftfritteusen sind in der Regel effizienter als Öl-Fritteusen, weil der kleinere Garraum schneller auf Temperatur gebracht wird und die Garzeiten oft kürzer ausfallen. Bei gelegentlicher Nutzung ist der Unterschied gering, bei regelmäßigem Einsatz summiert er sich.
Letztendlich ist es also wirklich der Geschmack, der entscheidet. Auch wenn viele Punkte für die moderne Heißluftfritteuse sprechen, kann sie bei Pommes und anderen klassisch frittierten Speisen geschmacklich nicht mithalten.
Die besten Pommes frites sucht Björn Freitag in der WDR-Serie „Der Vorkoster“. Ob und wo er fündig geworden ist, zeigt das folgende Video:
Kaufberatung: Welche Fritteuse ist die richtige?
Wer sich für einen Gerätetyp entschieden hat, steht vor der nächsten Frage: Welche Größe, welche Ausstattung, welches Gerät passt zum Alltag? Die Größe sollte sich nach der Haushaltsgröße richten und nach der Anzahl der Personen, die regelmäßig verköstigt werden sollen.
- Singles, Paare und kleine Haushalte bis drei Personen: Kompakte Geräte mit geringem Fassungsvermögen reichen meist völlig aus. Wichtiger als Kapazität sind oft schnelle Einsatzbereitschaft, einfache Reinigung und ein überschaubarer Stromverbrauch. Wer wenig Platz hat, muss auf die Stellfläche achten.
- Familien und große Haushalte mit mehr als vier Personen: Beim Kauf einer Fritteuse für große Familien zählt vor allem das Fassungsvermögen. Wer regelmäßig für vier oder mehr Personen kocht, braucht ein Gerät, das entsprechende Mengen in einem Durchgang schafft.
- Senioren: Einfache, klar beschriftete Bedienelemente sind hier oft wichtiger als viele Programme und Funktionen. Der Korb sollte leicht und gut greifbar sein. Eine zuverlässige Sicherheitsausstattung mit automatischer Abschaltung und Überhitzungsschutz ist kein Extra, sondern Grundvoraussetzung.
- Vielkocher und alle, die wenig Zeit haben: Kurze Aufheizzeiten und schnelle Garzeiten sind entscheidend. Wer das Gerät täglich nutzt, sollte auf eine einfache Reinigung achten.
Bei der Öl-Fritteuse gilt: Hier zählt die Ölmenge, nicht der Garraum. Für zwei bis drei Personen reichen 2 bis 3 Liter Ölkapazität, für vier Personen und mehr sollten es mindestens 3 Liter sein. Im Zweifel ist es besser, eine größere Fritteuse zu wählen, denn ein zu kleines Gerät zwingt zu mehreren Durchgängen, was Zeit kostet und die Qualität des Ergebnisses mindert.
Allgemeine Kaufkriterien
Da sich Öl-Fritteusen und Heißluftfritteusen so stark voneinander unterscheiden, sind unterschiedliche Kaufkriterien wichtig. Einige Faktoren sollten jedoch unabhängig vom Gerätetyp beachtet werden.
- Platzbedarf und Stellfläche: Beide Gerätetypen sind in verschiedenen Größen erhältlich. Heißluftfritteusen benötigen zusätzlich rundum Wandabstand für die Luftzirkulation. Das sollte bei der Planung des Stellplatzes berücksichtigt werden.
- Bedienkomfort: Einfache Geräte mit Drehregler und Temperaturanzeige sind intuitiv bedienbar. Digitalgeräte mit Display, Programmen und Timerfunktion bieten mehr Komfort, erfordern aber eine gewisse Eingewöhnungszeit.
- Reinigungsaufwand: Spülmaschinengeeignete Teile erleichtern die Pflege erheblich. Vor dem Kauf lohnt ein Blick darauf, welche Teile abnehmbar und wie zugänglich die Innenflächen sind.
Kaufkriterien für die Öl-Fritteuse
Wer sich für eine Öl-Fritteuse entschieden hat, sollte beim Kauf auf folgende Punkte achten:
- Leistung: Die Leistung einer Öl-Fritteuse bestimmt maßgeblich, wie schnell das Öl die gewünschte Frittiertemperatur erreicht und wie gut diese Temperatur bei eingetauchtem Gargut gehalten werden kann. Für Geräte mit bis zu 2 Litern Ölkapazität reichen 1.500 bis 1.800 Watt aus, größere Geräte ab 3 Litern sollten mindestens 2.000 bis 2.500 Watt mitbringen. Öl-Fritteusen mit zu geringer Leistung kühlen beim Einlegen des Garguts stärker ab und brauchen länger, um die Temperatur wieder zu erreichen. Die frittierten Lebensmittel werden dadurch fettig statt knusprig.
- Ölmenge (min./max.): Jede Fritteuse benötigt eine Mindestmenge Öl, damit das Heizelement sicher betrieben werden kann, und eine Maximalmenge, die nicht überschritten werden darf. Wer kleine Portionen zubereitet, sollte auf eine niedrige Mindestmenge achten. Ein großes Gerät mit hoher Mindestfüllmenge ist bei kleinen Portionen unwirtschaftlich. Wer regelmäßig größere Mengen frittiert, orientiert sich an der Maximalmenge und damit an der möglichen Gargutmenge pro Durchgang.
- Aufheizzeit: Öl-Fritteusen benötigen je nach Leistung und Ölmenge mehrere Minuten, bis die Frittiertemperatur erreicht ist. Wer das Gerät häufig nutzt, sollte auf eine kurze Aufheizzeit achten.
- Maximale Füllmenge: Sie bestimmt, wie viel Gargut in einem Durchgang zubereitet werden kann. Als Orientierung gilt: Für zwei bis drei Personen reichen 2 bis 3 Liter Ölkapazität, für vier Personen und mehr sollten es mindestens 3 Liter sein.
- Kaltzonen-Technik: Geräte mit Kaltzonen-Technik halten das Öl länger sauber, weil abgesunkene Reste nicht verbrennen. Das schont das Öl und spart langfristig Kosten.
- Ölablass-System: Ein integriertes Ölablass-System erleichtert den Ölwechsel erheblich und spart beim Umfüllen heißen Öls eine potenzielle Gefahrenquelle.
- Überhitzungsschutz, Thermosicherung, automatische Abschaltung: Diese drei Sicherheitsmechanismen decken unterschiedliche Szenarien ab. Der Überhitzungsschutz greift, wenn das Öl eine kritische Temperatur überschreitet. Die Thermosicherung ist eine mechanische Notabschaltung, die bei einem Defekt des Thermostats verhindert, dass das Öl sich unkontrolliert weiter erhitzt. Die automatische Abschaltung schaltet das Gerät nach Ablauf des Timers ab. Alle drei sollten bei jeder Öl-Fritteuse vorhanden sein.
- Geruchs- oder Fettfiltersystem: Aktivkohlefilter reduzieren Gerüche, Fettfilter halten Fettpartikel zurück, bevor sie in die Raumluft gelangen. Beim Kauf lohnt ein Blick darauf, ob die Filter austauschbar oder waschbar sind und wie einfach der Wechsel ist, denn ein Filter, der nie gewechselt wird, nützt nichts.
- Temperaturregelung: Bei einfachen Geräten wird die Temperatur per Drehregler eingestellt, hochwertigere Modelle sind oft mit einer digitalen Temperaturregelung mit Displayanzeige ausgestattet. Der Drehregler ist intuitiv, aber ungenau und die tatsächliche Öltemperatur kann deutlich von der eingestellten abweichen. Digitale Thermostate regeln präziser und halten die eingestellte Temperatur auch beim Einlegen kalten Garguts stabiler.
- Reinigung des Ölbehälters: Herausnehmbare, spülmaschinengeeignete Behälter erleichtern die Reinigung erheblich. Bei Geräten mit Kaltzonen-Technik, bei denen das Heizelement direkt im Öl sitzt, muss es bei jeder Reinigung mitgesäubert werden. Das sollte beim Kauf bedacht werden.
- Standfestigkeit: Eine Fritteuse mit heißem Öl muss sicher und stabil stehen. Rutschfeste Füße und eine solide Konstruktion sind dabei von großer Wichtigkeit.
- Kabellänge: Von der Kabellänge ist abhängig, wo das Gerät aufgestellt werden kann. Bei der Wahl eines sicheren Standortes dürfen bei einer Ölfritteuse keine Kompromisse gemacht werden und auch die Nutzung eines Verlängerungskabels ist nicht zu empfehlen. Öl-Fritteusen ziehen je nach Modell bis zu 2.500 Watt. Das ist ein Wert, den handelsübliche Verlängerungskabel oft nicht dauerhaft verkraften und der im schlimmsten Fall zu einer Überhitzung oder einem Kabelbrand führen kann.
Die perfekten Pommes zuhause in der Ölfritteuse zubereiten? Das folgende Video zeigt, wie es geht:
Kaufkriterien für die Heißluftfritteuse
Beim Kauf einer Heißluftfritteuse sind folgende Kriterien wichtig:

- Garraumgröße / maximale Füllmenge: Das Fassungsvermögen bestimmt, wie viel Gargut in einem Durchgang zubereitet werden kann. Als Orientierung gilt etwa ein Liter pro Person. Für Singles und Paare reichen 2 bis 3 Liter, für drei bis vier Personen empfehlen sich 4 bis 6 Liter, für größere Haushalte mindestens 7 Liter. Wichtig: Der Garkorb darf nicht überfüllt werden, da die Heißluft zirkulieren muss. Die nutzbare Menge liegt also immer etwas unter dem angegebenen Fassungsvermögen.
- Leistung und Temperatur: Heißluftfritteusen haben je nach Größe eine Leistung zwischen 1.200 und 2.000 Watt. Eine höhere Leistung bedeutet kürzere Aufheizzeiten und stabilere Temperaturen beim Garen. Der Temperaturbereich sollte mindestens bis 200 Grad Celsius reichen, um knusprige Ergebnisse zu erzielen.
- Bedienkonzept: Einfache Geräte mit Drehregler für Temperatur und Zeit sind intuitiv bedienbar und ohne Eingewöhnungszeit nutzbar. Geräte mit Touchscreen und digitaler Steuerung bieten mehr Komfort und Präzision, erfordern aber eine gewisse Einarbeitung. Wer ein Gerät sucht, das einfach und ohne viel Nachdenken funktioniert, ist mit einem klaren, übersichtlichen Bedienkonzept besser beraten als mit vielen Tasten und Menüebenen.
- Programme und Zubereitungsarten: Viele Heißluftfritteusen bieten voreingestellte Programme für gängige Gerichte wie Pommes, Hähnchen oder Fisch. Das ist praktisch, ersetzt aber kein eigenes Ausprobieren, da die Programme auf Durchschnittswerte ausgelegt sind.
- Einzel-, Doppel- oder Flex-Garkorb: Geräte mit einem einzelnen Garkorb sind die Standardvariante. Geräte mit zwei unabhängigen Garzonen ermöglichen die gleichzeitige Zubereitung verschiedener Speisen mit unterschiedlichen Temperaturen und Garzeiten. Das ist praktisch, wenn regelmäßig zwei Lebensmittel mit unterschiedlichen Garzeiten zubereitet werden sollen, zum Beispiel Fleisch oder Würstchen und Pommes. Manche Hersteller bieten flexible Systeme an, bei denen der Garraum je nach Bedarf als eine große oder zwei getrennte Zonen genutzt werden kann.
- Reinigung des Garkorbs: Wer viel Wert auf eine einfache Reinigung legt, sollte darauf achten, dass die Garkörbe und andere Einzelteile wie Grillbleche und Garraumtrenner in der Spülmaschine gereinigt werden können.
Das folgende Video zeigt, wie Pommes aus der Heißluftfritteuse besonders knusprig werden:
Sicherheitshinweise zur Nutzung einer Fritteuse
Bei der Nutzung einer Öl-Fritteuse ist Vorsicht geboten. Heißes Fett gehört zu den gefährlichsten Stoffen in der Küche: Es erhitzt sich auf Temperaturen von weit über 100 Grad Celsius, ist schwer zu kontrollieren und kann zu schweren Verbrennungen oder einem Fettbrand führen. Folgende Punkte sollten bei der Nutzung unbedingt beachtet werden:
- Niemals Wasser in die Nähe von heißem Fett: Wasser verdampft beim Kontakt mit heißem Öl schlagartig und reißt das Fett mit sich. Die Folge sind heftige Fettspritzer, die schwere Verbrennungen verursachen können. Das gilt auch für nasses oder angetautes Gargut.
- Gerät nie unbeaufsichtigt lassen: Heißes Fett kann sich entzünden, wenn es zu stark erhitzt wird oder Fremdstoffe ins Öl gelangen. Die Fritteuse sollte während des Betriebs nicht unbeaufsichtigt bleiben.
- Überfüllung vermeiden: Zu viel Gargut auf einmal lässt das Öl aufschäumen und überlaufen. Die maximale Füllmenge des Herstellers sollte eingehalten werden.
- Stabiler, hitzebeständiger Untergrund: Die Fritteuse gehört auf eine stabile, hitzebeständige Unterlage. Kunststoffoberflächen und wackelige Ablagen sind kein geeigneter Stellplatz.
- Kabel nicht über die Tischkante hängen lassen: Kinder können am herunterhängenden Kabel ziehen und die Fritteuse zum Kippen bringen. Aber auch Erwachsene können daran hängenbleiben. Das Kabel sollte immer ordentlich weggeführt werden.
- Das richtige Verhalten im Brandfall: Bei einem Fettbrand darf niemals Wasser zum Löschen verwendet werden, das verstärkt das Feuer explosionsartig. Die Fritteuse sollte, wenn möglich, mit dem Deckel abgedeckt werden, um die Sauerstoffzufuhr zu unterbrechen. Am besten ist es, einen Fettbrandlöscher verwenden. Im Zweifel sollte das Gerät nicht angefasst und die Feuerwehr gerufen werden.
Sicherheitshinweise für die Heißluftfritteuse
Im Vergleich zur Öl-Fritteuse ist die Heißluftfritteuse deutlich unkomplizierter und sicherer in der Handhabung. Einige Punkte sollten dennoch beachtet werden. Das Gehäuse wird während des Betriebs warm, an einigen Stellen auch heiß. Kleine Kinder sollten das Gerät daher nicht unbeaufsichtigt bedienen. Beim Öffnen des Garkorbs während oder nach dem Betrieb kann außerdem heißer Dampf austreten. Heißluftfritteusen blasen außerdem heiße Abluft seitlich oder hinten aus. Das Gerät braucht daher rundum ausreichend Abstand zur Wand und zu anderen Gegenständen, damit die Luft ungehindert zirkulieren kann und das Gehäuse nicht überhitzt. Vorsicht ist bei der Nutzung von Backpapier geboten: Es kann durch den Luftstrom in der Heißluftfritteuse herumgewirbelt werden und so direkten Kontakt mit den Heizelementen bekommen und sich entzünden. In der Regel ist der Einsatz von Backpapier in der Heißluftfritteuse nicht erforderlich.
Praktische Tipps für die Öl-Fritteuse
Gutes Frittieren ist kein Hexenwerk, aber ein paar Handgriffe machen den Unterschied zwischen einem ordentlichen und einem wirklich guten Ergebnis. Die folgenden Tipps helfen beim richtigen Frittieren.
- Pommes doppelt frittieren: Wer wirklich knusprige Pommes haben will, frittiert zweimal. Im ersten Durchgang kommen die Pommes bei etwa 140 Grad Celsius ins Öl und garen dort vier bis sechs Minuten durch, bis sie weich sind, aber noch keine Farbe haben. Dann werden sie herausgenommen, kurz abgetropft und ruhen für 10 bis 15 Minuten. Danach geht es bei 175 Grad Celsius zum zweiten Mal ins Öl, diesmal für 2 bis 4 Minuten, bis die gewünschte Bräunung erreicht ist. Die Kruste wird deutlich knuspriger als beim einmaligen Frittieren und bleibt es auch länger. Wichtig für das doppelte Frittieren ist eine Fritteuse mit zuverlässigem Thermostat.
- Selbstgemachte Pommes: Wer nicht auf Tiefkühlware zurückgreifen will, kann die Pommes auch aus frischen Kartoffeln machen. Für selbstgemachte Pommes ist die Kartoffelwahl entscheidend. Festkochende Sorten ergeben die knusprigsten Ergebnisse, weil sie weniger Wasser enthalten. Vorwiegend festkochende Sorten liefern ein weicheres Inneres bei trotzdem knuspriger Außenseite. Mehligkochende Kartoffeln sind weniger geeignet, sie werden innen fluffig, aber außen ungleichmäßig. Die Stifte sollten möglichst gleichmäßig geschnitten sein, damit sie gleichzeitig fertig werden, und vor dem Frittieren so lange in kaltem Wasser eingeweicht werden, bis das Wasser klar bleibt. So wird überschüssige Stärke ausgewaschen, die sonst dafür sorgt, dass die Pommes kleben und weniger knusprig werden. Danach müssen sie gründlich trockengetupft werden, bevor sie ins Öl kommen.
- Frittiergut auf Küchenpapier abtropfen lassen: Nach dem Frittieren sollten die Lebensmittel kurz auf Küchenpapier gelegt werden, das überschüssiges Fett aufnimmt und dafür sorgt, dass die Kruste knusprig bleibt, statt fettig und weich zu werden.
- Erst nach dem Frittieren würzen: Salz entzieht den Lebensmitteln Wasser, das sich im heißen Öl entlädt und für Spritzer sorgt. Andere Gewürze wie Pfeffer, Paprika und Knoblauch verbrennen bei den hohen Temperaturen und werden bitter. Deshalb wird erst nach dem Frittieren gewürzt, am besten direkt auf dem Küchenpapier.
- Frittiergut nicht zu stark bräunen: Beim starken Erhitzen stärkehaltiger Lebensmittel entsteht Acrylamid, ein potenziell krebserregender Stoff. Die Faustregel lautet daher: vergolden statt verkohlen. Wer eine Fritteuse mit Kaltzonen-Technik nutzt, reduziert das Risiko zusätzlich, weil herabsinkende Reste nicht verbrennen und sich kein Acrylamid aus verkohlten Partikeln ins Öl überträgt.
- Panade für ein saftiges und knuspriges Ergebnis: Eine Panade schützt das Gargut beim Frittieren. Außen entsteht eine knusprige, gebräunte Kruste, während das Innere saftig bleibt. Typischerweise werden Schnitzel, Fischfilets, Hähnchenteile, Gemüse und Käse paniert. Dafür muss eine Panierstraße aus drei Stationen errichtet werden: zuerst Mehl, dann verquirltes Ei, dann Semmelbrösel oder Panko. Das Mehl sorgt dafür, dass das Ei haftet, das Ei dafür, dass die Brösel halten. Überschüssiges Mehl muss vor dem Ei-Bad gut abgeklopft werden und das Frittiergut muss trocken sein, sonst löst sich die Panade ab. Wer es besonders kross mag, paniert doppelt.
- Backteig für Gemüse und Co: Für Zwiebelringe, Fisch und Gemüse gibt es eine Alternative zur Panade: den Backteig. Er besteht aus Mehl, Ei und einer kohlensäurehaltigen Flüssigkeit. Oft wird Bier verwendet, das durch die Kohlensäure für einen lockeren, leichten Teig sorgt und ihm einen würzigen Eigengeschmack gibt, während Mineralwasser als alkoholfreie Alternative genauso gut funktioniert. Wichtig: Kein Pils verwenden, der Hopfengeschmack macht den Teig bitter. Gut geeignet sind Helles, Lager oder Weizen, die dem Teig ein mild-malziges Aroma geben. Der Teig sollte kalt und cremig-zähflüssig sein, dickflüssig genug, um am eingetauchten Gargut zu haften, aber nicht so dick, dass er eine klotzige Hülle bildet. Das Gargut muss trocken sein, sonst löst sich der Teig beim Frittieren ab.
Reinigung und Wartung der Fritteuse
Reinigung und Wartung sind vor allem bei Öl-Fritteusen ein wichtiges Thema, da der Aufwand bei Heißluftfritteusen überschaubar ist. Garkörbe und andere Einzelteile können häufig in die Spülmaschine oder werden alternativ von Hand abgewaschen. Wesentlich aufwändiger ist es jedoch bei der Öl-Fritteuse. Dort sind deutlich mehr Aufgaben zu erledigen.
- Ölwechsel: Das Frittierfett muss regelmäßig gewechselt werden. Wann genau, hängt davon ab, was und wie oft frittiert wird, aber es gibt klare Anzeichen: Das Öl wird dunkler, riecht ranzig oder bitter, schäumt beim Erhitzen stark oder entwickelt einen unangenehmen Geruch beim Frittieren. Wer diese Zeichen ignoriert, bekommt nicht nur schlechtere Ergebnisse, sondern riskiert auch die Bildung schädlicher Stoffe im Öl. Als grobe Orientierung gilt: Bei regelmäßiger Nutzung sollte das Öl nach acht bis zehn Frittiervorgängen gewechselt werden, bei stark riechenden Lebensmitteln wie Fisch früher.
- Öl filtern und wiederverwenden: Zwischen den Ölwechseln lässt sich die Lebensdauer des Öls verlängern, indem es nach jedem Frittieren durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter gefiltert wird, um Speisereste zu entfernen. Diese Reste verbrennen beim nächsten Erhitzen sonst und beeinträchtigen Geschmack und Qualität des Öls. Geräte mit Kaltzonen-Technik bieten einen klaren Vorteil, weil herabsinkende Reste nicht verbrennen und das Öl länger sauber bleibt.
- Reinigung des Geräts: Nach dem Abkühlen sollte der Ölbehälter geleert und gereinigt werden. Bei vielen Geräten ist der Behälter herausnehmbar und spülmaschinengeeignet, was die Reinigung erheblich erleichtert. Bei Fritteusen mit Kaltzonen-Technik hängt das Heizelement frei im Öl und muss bei jeder Reinigung mitgesäubert werden, was etwas mehr Sorgfalt erfordert. Frittierkorb und Deckel lassen sich bei den meisten Geräten ebenfalls abnehmen und separat reinigen.
- Filterpflege: Wer eine Fritteuse mit Aktivkohle- oder Fettfilter hat, sollte die Filterintervalle des Herstellers beachten. Ein verbrauchter Filter ist schlechter als kein Filter, weil er gesättigte Fettpartikel und Gerüche wieder abgibt, statt sie zurückzuhalten.
- Ölentsorgung: Frittieröl darf nicht in den Ausguss, weil es die Rohre verstopft und Kläranlagen belastet. Auch in der Mülltonne darf es nicht einfach so entsorgt werden. Abgekühltes Öl wird in einem verschlossenen Behälter zum Wertstoffhof gebracht oder über kommunale Sammelstellen entsorgt. Viele Supermärkte und Tankstellen bieten ebenfalls Altölbehälter an.
FAQ – Fragen und Antworten rund um Fritteusen
Was kostet eine Fritteuse?
Sowohl Öl-Fritteusen als auch Heißluftfritteusen werden in einem breiten Preisspektrum angeboten. Einfachere Geräte sind bei beiden Typen bereits für einen mittleren zweistelligen Betrag erhältlich. Für hochwertige Fritteusen liegen die Preise im niedrigen dreistelligen Bereich.
Wo gibt es Fritteusen zu kaufen?
Vor Ort im stationären Handel werden Fritteusen vor allem in Elektro-Märkten angeboten. Dort werden sowohl klassische Öl-Fritteusen als auch Heißluftfritteusen verkauft. Auch in Baumärkten und gut sortierten Warenhäusern gibt es oft Fritteusen zu kaufen, allerdings meist in kleiner Auswahl. Discounter bieten mitunter Fritteusen als Aktionsware an, vor allen Dingen Heißluftfritteusen sind dort zu finden. Eine deutlich größere Auswahl bietet das Internet. In diversen Online-Shops und auf Verkaufsplattformen wie Amazon werden Öl-Fritteusen und Heißluftfritteusen in allen Preisklassen angeboten. Vergleiche lassen sich einfach durchführen und die Geräte werden bequem nach Hause geliefert.
Wie viel Öl wird für die Öl-Fritteuse benötigt?
Jede Öl-Fritteuse hat eine Mindest- und eine Maximalmenge, die auf dem Gerät oder im Behälter markiert sind. Die Mindestmenge muss eingehalten werden, damit das Heizelement sicher betrieben werden kann. Als grobe Orientierung gilt: Für zwei bis drei Personen reichen 2 bis 3 Liter Ölkapazität, für vier Personen und mehr mindestens 3 Liter.
In welchem Behälter kann das Öl aufbewahrt werden?
Das Öl wird am besten in einem sauberen, luftdicht verschlossenen Glas- oder Kunststoffbehälter gelagert. Es sollte kühl und dunkel stehen, idealerweise im Kühlschrank. So hält sich gefiltertes Öl bis zu 4 Wochen.
Wie lange dauert das Vorheizen und wie schnell sind Pommes fertig?
Im Test brauchten die Öl-Fritteusen je nach Leistung und Ölmenge 8 bis 11 Minuten bis zur Frittiertemperatur. Die Pommes waren danach in etwa 4 bis 6 Minuten fertig. Eine Heißluftfritteuse muss meist nicht vorheizen, Pommes brauchen dort aber länger, je nach Menge etwa 12 bis 20 Minuten.
Ist die Zubereitung in der Heißluftfritteuse gesünder?
Da kaum Fett verwendet wird, ist der Kaloriengehalt deutlich niedriger als bei klassisch Frittiertem. Bei der Bildung von Acrylamid ist die Lage jedoch weniger eindeutig. Acrylamid entsteht grundsätzlich beim Braten, Backen oder Frittieren von Kartoffel- und Getreideprodukten, besonders wenn sie stark gebräunt werden. Studien und Untersuchungen zeigen unterschiedliche Ergebnisse. Einige Untersuchungen berichten, dass bei der Zubereitung in Heißluftfritteusen deutlich weniger Acrylamid entstehen kann als beim klassischen Frittieren, teilweise sogar deutlich geringere Mengen. Während andere Untersuchungen keinen klaren Unterschied zwischen Öl- und Heißluftfritteuse feststellen konnten, kam eine englischsprachige Studie zum genau gegenteiligen Ergebnis und fand die höchsten Acrylamidwerte in Pommes frites aus dem Airfryer.
Entscheidend sind vor allem Temperatur, Garzeit und Bräunungsgrad der Lebensmittel. Je stärker Pommes oder andere stärkehaltige Produkte erhitzt und gebräunt werden, desto mehr Acrylamid kann entstehen. Wer auf eine goldgelbe statt dunkle Bräunung achtet und moderate Temperaturen wählt, kann die Acrylamidbildung unabhängig vom Gerät deutlich reduzieren.
Wie laut ist eine Heißluftfritteuse?
Heißluftfritteusen arbeiten mit einem Ventilator und sind damit hörbar. Die meisten Geräte liegen zwischen 50 und 65 Dezibel, vergleichbar mit einer laufenden Spülmaschine oder einer Dunstabzugshaube auf mittlerer Stufe.
Ist eine Heißluftfritteuse ein Ersatz für den Backofen?
Für viele Alltagsgerichte kann die Heißluftfritteuse den Backofen ersetzen. Sie heizt schneller vor, verbraucht weniger Energie und liefert bei kleinen Mengen oft knusprigere Ergebnisse als der Backofen. Für große Mengen, flaches Backgut wie Pizzen oder Bleche mit mehreren Lagen ist der Backofen nach wie vor die bessere Wahl. Als Ergänzung zum Backofen ist die Heißluftfritteuse für viele Haushalte sinnvoll, als vollständiger Ersatz ist sie oft jedoch nur bedingt geeignet.
Was tun, wenn die Öl-Fritteuse brennt?
Am besten lässt sich ein Fritteusenbrand mit einem Fettbrandlöscher bekämpfen. Es darf niemals Wasser zum Löschen verwendet werden, denn das verstärkt einen Fettbrand explosionsartig. Wenn möglich, sollte die Fritteuse mit dem Deckel abgedeckt werden, um die Sauerstoffzufuhr zu unterbrechen. Wenn sich das Feuer nicht sofort kontrollieren lässt, sollte sofort die Feuerwehr gerufen werden.
Gibt es einen Fritteusen-Test der Stiftung Warentest?
Das belgische Partnermagazin der Stiftung Warentest, Testachats, hat im Dezember 2025 24 Öl-Fritteusen getestet. Einige der getesteten Geräte sind auch in Deutschland erhältlich. Überprüft wurden im Test unter anderem die Zubereitungsdauer, Textur, Bräunung und Knusprigkeit von Pommes frites, der Energieverbrauch sowie die anschließende Reinigung der Geräte. Weitere Informationen zu dem Test sind hier abrufbar.
Bereits im Dezember 2024 hatte die Stiftung Warentest einen Heißluftfritteusen-Test durchgeführt. In dem Test wurden neben anderen Lebensmitteln auch Pommes frites zubereitet, sowohl in kleinen, als auch in größeren Portionen. Insgesamt 20 Heißluftfritteusen von Herstellern wie Tefal, Philips, Ninja, Panasonic und Russell Hobbs mit einem oder zwei Garräumen standen auf dem Prüfstand.
Sechs der Geräte erhielten das Qualitätsurteil „Gut“, davon fünf Modelle mit einem Garraum. Die restlichen 14 Geräte erhielten ein „Befriedigend“. Wer wissen will, welche Heißluftfritteusen gut abgeschnitten haben, kann die Testergebnisse hier gegen eine Gebühr freischalten.
Auch die Pommes frites für die Fritteusen hat die Stiftung Warentest unter die Lupe genommen. Im Januar 2024 wurde ein Test von 19 Tiefkühl-Pommes-frites veröffentlicht, darunter neben klassischen Pommes frites auch Süßkartoffel-Pommes. Neben einer sensorischen Prüfung auf Aussehen, Geruch, Geschmack, Mundgefühl und Textur wurden der Fettgehalt und die Fettqualität untersucht. Außerdem wurde geprüft, ob die Pommes frites Schadstoffe enthalten. Zehn Produkte konnten mit dem Qualitätsurteil Gut abschließen, fünf Produkte erhielten im Sensoriktest sogar die Note Sehr gut. Zwei Produkte wurde aufgrund erhöhter Schadstoffbelastung nur mit Ausreichend beurteilt. Die Testergebnisse sind hier gegen eine Gebühr abrufbar.
Gibt es weitere unabhängige Fritteusen-Tests?
Das schweizerische Magazin Kassensturz hat im Dezember 2022 acht Heißluftfritteusen getestet. Nur der Testsieger schaffte es nach Ansicht der Tester, Pommes frites so zuzubereiten, dass sie mit dem Ergebnis aus einer Öl-Fritteuse vergleichbar sind. Die Testergebnisse sind hier nachzulesen und im folgenden Video zu sehen:
Glossar – wichtige Begriffe einfach erklärt
Was Leser außerdem wissen wollen
Welche Fritteusen sind die besten?
Welche Produkte haben im Test von produktvergleich.de besonders überzeugt – und aus welchen Gründen?
Quellenangaben
- test.de
- test.de
- oekotest.de
- dgfett.de
- tippsundtricks24.de
- pagewizz.com
- lecker.de
- test.de
- guter-rat.de
- spiegel.de
- technikzuhause.de
- kitcheneers.de
- fitforfun.de
- chemie.de
- planet-wissen.de
- test.de
- verbraucherzentrale.de
- oekotest.de
- cvuas.de
- pmc.ncbi.nlm.nih.gov
- test.de
- srf.ch
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