Die 6 besten Koffersets im im Test inklusive Testsieger 2026
6 Koffersets, bestehend aus einem, zwei oder drei Koffern wurden für den folgenden Test eingehend unter die Lupe genommen. Die Sets wurden gewogen, vermessen sowie hinsichtlich der Material- und Verarbeitungsqualität beurteilt. Der Fokus bei der Beurteilung der Anzahl der Koffer und dem Packvolumen lag auf den unterschiedlichen Reisedauern, die durch das Set abgedeckt werden können. Im praktischen Teil des Tests wurden die Koffer gepackt, um die allgemeine Handhabung und die Innenaufteilung zu überprüfen. Außerdem wurden Ausstattungsmerkmale wie Rollen, Reißverschlüsse und Schlösser beurteilt.
Das beste Gesamtpaket im Test bot das Münicase M816 Hartschalenkofferset. Es hat Außenhüllen aus einem robusten ABS-Polycarbonat-Materialmix und bietet mit dem XL-Koffer mit Dehnfalte den größten Koffer im Test. Er hat ein Fassungsvermögen von 128 Litern und eignet sich auch für mehrwöchige Urlaube, während die beiden kleineren Koffer kürzere Reisen abdecken. Das Kofferset mit dem besten Lieferumfang ist das dreiteilige Kofferset von Kesser. Neben drei Koffern der Größen M, L und XL gehören eine Kofferwaage und drei hochwertige Gepäckanhänger aus Metall zum Lieferumfang. Bestes zweiteiliges Kofferset im Test wurde das Travelite Roomer 4W Hartschalenkofferset.. Die durchdachte Innenaufteilung der beiden Koffer der Größen M und L sowie die asymmetrische 1/3- zu 2/3-Aufteilung des Innenraums ermöglichen strukturiertes Packen und bieten ausreichend Platz auch für sperriges Gepäck.
An den detaillierten Kofferset-Test schließt sich ein umfangreicher Ratgeber an. Er beinhaltet eine Kaufberatung und beantwortet viele Fragen rund um die Themen Reisen und Kofferset. Abschließend folgt ein Blick darauf, ob die Stiftung Warentest bereits Koffersets getestet und ihre Ergebnisse veröffentlicht hat.
produktvergleich.de empfiehlt diese Koffersets

"produktvergleich.de Testsieger"

"Kofferset mit Waage und Gepäckanhängern"

"Bestes zweiteiliges Kofferset"
1. Testsieger: Münicase M816 Kofferset mit elastischen Spanngurten
Das Münicase M816 Hartschalenkofferset konnte sich mit dem besten Gesamtpaket als Testsieger durchsetzen. Es umfasst drei Koffer in den Größen M, L und XL und deckt damit unterschiedliche Reisearten vom kurzen Städtetrip bis zur längeren Urlaubsreise ab. Besonders praktisch im Alltag ist die abgestufte Größenwahl innerhalb des Sets: Während der kleinste Koffer für viele Flugreisen als Handgepäck genutzt werden kann, bieten die beiden größeren Varianten ausreichend Platz für längere Reisen oder umfangreicheres Gepäck.

Bereits beim Auspacken hinterließen die Koffer einen sehr guten Eindruck. Die Kombination aus ABS und Polycarbonat sorgt für stabile Hartschalen, gleichzeitig wirkten die Koffer nicht unnötig schwer oder klobig. Angaben zur Wasser-, Kratz- oder Schlagfestigkeit werden vom Hersteller jedoch nicht gemacht. Auch bei genauerem Hinsehen fielen im Test keine unsauberen Übergänge, schiefen Nähte oder schlecht verarbeiteten Stellen auf. Erhältlich ist das Set in mehreren eher gedeckten Farben wie Dunkelblau, Grau, Schwarz oder Dunkelgrün.
Geöffnet werden alle drei Koffer über umlaufende Reißverschlüsse mit integriertem TSA-Zahlenschloss. Im Praxistest liefen die Reißverschlüsse angenehm leichtgängig und hakten auch in den Rundungen nicht. Gleiches galt für die Schlösser, die sich unkompliziert einstellen und bedienen ließen. Eine Anleitung für die Einrichtung liegt dem Set bei.
Der Innenraum ist bei allen drei Größen identisch aufgebaut, wodurch beim Wechsel zwischen den Koffern keine Umgewöhnung nötig ist. Das Hauptfach bietet den größten Stauraum und wird durch elastische Spanngurte ergänzt, die das Gepäck zuverlässig fixierten. Die elastischen Spanngurte vereinfachten das Packen im Alltag spürbar. Anders als verstellbare Gurte müssen sie nicht jedes Mal neu angepasst werden und halten das Gepäck trotzdem sicher an Ort und Stelle. Im Deckel sitzt zusätzlich ein abgetrennter Bereich mit integriertem Netzfach im Trenner. Dadurch lässt sich Kleidung sauber von kleineren Gegenständen trennen und insgesamt deutlich übersichtlicher packen. Dokumente, Ladekabel oder flache Reiseunterlagen können im Netzfach schnell griffbereit verstaut werden.
Die beiden größeren Koffer lassen sich zusätzlich per Dehnfalte erweitern. Gerade auf der Rückreise erweist sich das oft als praktisch, wenn Souvenirs, zusätzliche Kleidung oder Einkäufe untergebracht werden sollen. Trotz voller Beladung ließen sich die Koffer problemlos schließen und auch die zusätzliche Reißverschlussreihe der Erweiterung funktionierte zuverlässig.
Für den Transport kommen vier um 360 Grad drehbare Zwillingsrollen zum Einsatz. Die Koffer liefen im Test ruhig und spurtreu über verschiedene Untergründe und ließen sich auch bei engeren Richtungswechseln kontrolliert manövrieren. Positiv fiel außerdem auf, dass die Koffer selbst bei schnellerem Schieben stabil blieben und nicht zum Kippen neigten. Die Größen L und XL haben zusätzlich seitliche Standfüße, wodurch sie auch quer sicher abgestellt werden können.
Auch die Teleskopgriffe hinterließen im Test einen guten Eindruck. Sie rasten zweistufig ein und ließen sich sauber ausziehen sowie wieder einschieben. Die größeren Koffer haben zusätzlich Tragegriffe an Ober- und Längsseite, was das Verladen und Anheben deutlich erleichterte. Bei dem kleineren Handgepäckkoffer genügte der einzelne Griff an der Oberseite im Alltag vollkommen.
Im Innenfutter befinden sich Wartungsöffnungen mit Reißverschlüssen, über die Rollen, Standfüße oder Griffe bei Bedarf ausgetauscht werden können. Die Ersatzteile sind beim Hersteller erhältlich. Die Hartschalen selbst erwiesen sich außerdem als pflegeleicht und ließen sich im Test unkompliziert mit einem feuchten Tuch reinigen.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Das Münicase M816 Hartschalenkofferset überzeugte im Test mit einer durchdachten Aufteilung, leichtgängigen Rollen und einer insgesamt guten Verarbeitung. Damit konnte es sich den Testsieg sichern. Durch die Kombination aus drei Größen eignet sich das Set sowohl für kurze Reisen als auch für längere Urlaube. Besonders praktisch im Alltag sind die identisch aufgebauten Innenräume, die elastischen Spanngurte und die Dehnfalten der beiden großen Koffer. Auch die Möglichkeit, Verschleißteile später selbst auszutauschen, fiel positiv auf. Abzüge gibt es lediglich dafür, dass keine Angaben zur Wasser-, Kratz- oder Schlagfestigkeit gemacht werden.
































- Gute Verarbeitungsqualität
- Koffergrößen decken unterschiedliche Anforderungen ab
- Größter XL-Koffer im Test
- Durchdachter Innenaufbau in allen Größen
- Elastische Spanngurte erleichtern das Packen
- Sehr leichtgängige Reißverschlüsse und TSA-Schlösser
- Ruhiges und stabiles Laufverhalten
- Dehnfalten bei den Größen L und XL
- Ersatzteile austauschbar
- Koffergröße M für viele Flugreisen als Handgepäck geeignet
- Keine Angaben zu Wasser-, Kratz- und Schlagfestigkeit
FAQ
2. Kofferset mit dem besten Lieferumfang: Kesser-Kofferset
Das KESSER-Kofferset besteht aus drei Hartschalenkoffern der Größen M, L und XL. Die Außenschale ist aus ABS-Kunststoff und mit einem horizontalen Rippenmuster versehen, das dem Set ein markantes Erscheinungsbild gibt. Verarbeitung und Materialqualität hinterließen beim Auspacken einen sehr guten Eindruck, an keinem der drei Koffer waren Mängel erkennbar.

Die Außenmaße betragen bei dem XL-Koffer 75 x 50 x 32 Zentimeter in Breite, Tiefe und Höhe, bei dem L-Koffer 66 x 45 x 28 Zentimeter und bei dem M-Koffer 55 x 40 x 25 Zentimeter. Das Fassungsvermögen liegt bei 120 Litern (XL), 84 Litern (L) und 55 Litern (M). Die Leergewichte betragen 4,1 Kilogramm (XL), 3,4 Kilogramm (L) und 2,7 Kilogramm (M). Damit sind die Koffer vielseitig einsetzbar vom Wochenendtrip bis hin zur mehrwöchigen Urlaubsreise. Der kleine Koffer entspricht den IATA-Richtlinien und wird von vielen Fluggesellschaften als Handgepäck akzeptiert.
Alle drei Koffer werden über einen Reißverschluss mit zwei gegenläufigen Zippern geöffnet und verschlossen, gesichert durch ein integriertes TSA-Zahlenschloss. Reißverschlüsse und Schloss liefen im Test durchgehend leichtgängig. Eine Bedienungsanleitung für das Zahlenschloss liegt bei.
Im Inneren sind die Koffer gleich aufgebaut: Jeder Koffer hat ein Hauptfach mit elastischen Spanngurten sowie ein Deckelfach mit Trenner, in dem sich jeweils ein Netzfach für flache Gegenstände befindet. Die Maße variieren je nach Koffergröße:
- Koffer Größe XL: Hauptfach 14 Zentimeter hoch, Deckelfach 9,5 Zentimeter hoch, Netzfach 64,5 x 29 Zentimeter
- Koffer Größe L: Hauptfach 12 Zentimeter hoch, Deckelfach 9,5 Zentimeter hoch, Netzfach 54 x 25 Zentimeter
- Koffer Größe M: Hauptfach 10 Zentimeter hoch, Deckelfach 8 Zentimeter hoch, Netzfach 44,5 x 20 Zentimeter
Alle Fächer ließen sich im Test gut erreichen und befüllen. Dehnfalten sind bei keinem der drei Koffer vorhanden.
Jeder Koffer hat einen Tragegriff an der Längsseite und einen an der Schmalseite. Die Griffe sind gummiert und bieten ausreichend Platz auch für größere Hände. An der gegenüberliegenden Längsseite befinden sich vier Standfüße, sodass sich die Koffer auch quer abstellen lassen. Sowohl auf den Rollen als auch auf den Standfüßen standen alle drei Koffer im Test sehr standfest.
Alle drei Koffer sind mit vier Einzelrollen ausgestattet, die um 360 Grad drehbar sind. Sie zeigten im Test ein gutes Laufverhalten. Kleine Unebenheiten wurden problemlos überwunden und die Koffer folgten auch plötzlichen Wendungen, ohne ins Kippen zu geraten. Ganz so flüssig wie auf Zwillingsrollen liefen sie jedoch nicht. Über die Teleskopgriffe ließen sich die Koffer bequem schieben. Der Griff des XL-Koffers lässt sich einstufig auf 30 Zentimeter ausfahren, die Griffe der L- und M-Koffer jeweils zweistufig. Im voll ausgezogenen Zustand befinden sich alle drei Teleskopgriffe auf gleicher Höhe, sodass auch zwei Koffer gleichzeitig bequem geschoben werden können. Während der Griff des XL-Koffers im Test sehr stabil wirkte, zeigten die Gestänge der beiden kleineren Koffer ein leichtes Spiel. Das Ein- und Ausfahren sowie das Arretieren funktionierte bei allen drei Koffern reibungslos.
Die Außenschalen sind pflegeleicht und lassen sich mit einem feuchten Tuch reinigen. In den Vertiefungen der Rippenstruktur kann sich allerdings etwas Schmutz absetzen, der sich nicht ganz so leicht entfernen lässt wie auf einer glatten Fläche. Wartungszugänge im Futter sind nicht vorhanden, was bei einem Defekt an den Rollen, den Tragegriffen oder dem Teleskopgestänge die Reparatur verteuern kann.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Das KESSER-Kofferset hinterließ im Test einen sehr guten Eindruck. Verarbeitung und Materialqualität waren durchgehend sehr gut, Reißverschlüsse und TSA-Schloss liefen leichtgängig, und alle drei Koffer standen sowohl auf den Rollen als auch auf den Standfüßen sehr sicher. Positiv bewertet wurde auch der Lieferumfang: Mit der Kofferwaage und den hochwertigen Adressanhängern bringt das Set zwei praktische Extras mit. Dehnfalten und Zwillingsrollen sind nicht vorhanden, sie hätten das Set noch weiter aufgewertet. Negativ fielen vor allem die fehlenden Wartungszugänge auf.




































































- Sehr gute Verarbeitungs- und Materialqualität
- Kofferwaage im Lieferumfang
- Hochwertige, wiederverwendbare Adressanhänger
- TSA-Schloss bei allen drei Koffern
- Elastische Spanngurte in allen drei Koffern
- Standfüße und gutes Laufverhalten bei allen drei Koffern
- Sehr standfest auf Rollen und Standfüßen
- Platzsparend ineinander stapelbar
- Teleskopgriffe der M- und L-Koffer mit leichtem Spiel
- Keine Dehnfalten
- Keine Wartungszugänge
- In der Rippenstruktur kann sich Schmutz absetzen
- Keine Zwillingsrollen
FAQ
3. Bestes zweiteiliges Kofferset: Travelite Roomer 4w mit asymmetrischer Innenaufteilung
Das Travelite Roomer 4W ist ein Hartschalenkofferset aus Polypropylen. Es umfasst zwei Koffer der Größen M und L. Die Koffer sind auch einzeln erhältlich und zusätzlich bietet Travelite einen Koffer der Größe S an, der separat erhältlich ist.

Verarbeitungs- und Materialqualität hinterließen im Test einen sehr guten Eindruck. Beide Koffer wirkten hochwertig und robust, Mängel waren nicht zu erkennen. Die Außenschalen sind mit einer leicht gerippten Struktur versehen, die dem Design eine moderne Optik verleiht. Optisch auffällig sind die umlaufenden silbergrauen Zierstreifen, die ober- und unterhalb des Reißverschlusses angebracht sind. Im gleichen Design befindet sich ein von dem Travelite Logo unterbrochener Zierstreifen auf dem Deckel. Sie verleihen dem Set ein einheitliches und ansprechendes Erscheinungsbild. Optisch auffällig sind auch die verdeckten Reißverschlüsse.
Die Außenmaße des L-Koffers betragen 78 x 43 x 35 Zentimeter in Breite, Tiefe und Höhe, beim M-Koffer sind es 66 x 37 x 29 Zentimeter. Das Fassungsvermögen liegt bei 101 Litern (L) und 74 Litern (M). Die Leergewichte betragen 4,1 Kilogramm (L) und 3,7 Kilogramm (M). Beide Koffer werden über einen umlaufenden Reißverschluss mit zwei gegenläufigen Zippern geöffnet und geschlossen. Die Reißverschlüsse und Zipper machten im Test einen sehr robusten Eindruck, liefen in den Rundungen jedoch gelegentlich leicht schwergängig. Beide Koffer sind mit einem TSA-Zahlenschloss ausgestattet, das sich sehr leichtgängig bedienen ließ und die großen Zipper sicher hält. Eine Bedienungsanleitung für das Zahlenschloss liegt dem Set bei.
Der Innenaufbau ist bei beiden Koffern identisch. Das Hauptfach ist mit einem Trenner ausgestattet, der mit einem Reißverschluss mit zwei gegenläufigen Zippern geöffnet und geschlossen wird. Im Trenner befindet sich ein Netzfach für flache Gegenstände. Bei dem M-Koffer misst das Netzfach im Hauptfachtrenner 53 x 24 Zentimeter, beim L-Koffer sind es 65 x 29 Zentimeter. Auch das Deckelfach ist mit einem Trenner ausgestattet, ebenfalls mit Reißverschluss und gegenläufigen Zippern. Im Trenner des Deckelfachs befindet sich ein unterteiltes Reißverschlussfach: ein geschlossenes Fach und ein Netzfach. Beim M-Koffer misst das Deckelfachtrenner-Fach insgesamt 53 x 21,5 Zentimeter und unterteilt sich in ein 35,5 Zentimeter breites geschlossenes Fach und ein 17,5 Zentimeter breites Netzfach. Beim L-Koffer sind es 65 x 27 Zentimeter gesamt, aufgeteilt in ein 44,5 Zentimeter breites geschlossenes Fach und ein 20,5 Zentimeter breites Netzfach. Alle Fächer ließen sich im Test sehr leicht erreichen und befüllen.
Das Deckelfach des kleineren Koffers ist 12 Zentimeter hoch, beim größeren Koffer sind es 8,5 Zentimeter. Nur der Koffer Größe M ist mit einer Dehnfalte ausgestattet, die das Deckelfach auf 14 Zentimeter erweitert. Sie ließ sich sowohl bei geöffnetem als auch bei geschlossenem Koffer problemlos öffnen und schließen. Der L-Koffer hat keine Dehnfalte.
Beide Koffer haben einen höhenverstellbaren Teleskopgriff aus Leichtmetall, der sich zweistufig arretieren lässt. Beim kleineren Koffer sind die Arretierpositionen auf 24,5 und 44 Zentimetern, beim L-Koffer auf 13 und 32 Zentimetern. Voll ausgezogen befinden sich beide Griffe auf gleicher Höhe, sodass sich auch beide Koffer gleichzeitig gut schieben lassen. Das Ausziehen und Einschieben funktionierte im Test sehr leicht, die Arretierung war zuverlässig. Besonders auffällig war die hohe Stabilität der Griffe. Sie wirkten zu keinem Zeitpunkt wackelig und hatten anders als die meisten anderen Teleskopgestänge so gut wie gar kein Spiel. Zum Tragen ist jeder Koffer mit je einem Griff an der Längsseite und der Schmalseite ausgestattet. Die Griffe bestehen aus Kunststoff und sind nicht gummiert. Im Test zeigte sich hier ein deutlicher Nachteil: Die Griffe liegen flach auf der Kofferoberfläche auf und lassen kaum Raum zum Greifen. Die Hand findet zwischen dem Griff und der harten Außenschale kaum Platz. Selbst mit kleinen Händen war das Greifen unangenehm und das Heben und Tragen der Koffer damit unnötig mühsam.
Deutlich besser als das Tragen funktionierte das Rollen der Koffer. Beide Koffer sind mit vier Zwillingsrollen aus gummiertem Kunststoff ausgestattet. Die Rollen sind um 360 Grad drehbar. Im Test zeigten sie auf verschiedenen Untergründen ein sehr gutes Laufverhalten. Kleine Unebenheiten meisterten sie ebenso problemlos wie schnelle Wendungen. Beide Koffer standen auf den Rollen sehr sicher und kippten auch bei leichter seitlicher Berührung nicht. Standfüße an der Längsseite, um die Koffer quer abzustellen sind ebenso wie Stoßecken nicht vorhanden.
Insgesamt sind die Koffer pflegeleicht. Die Außenschalen lassen sich mit einem feuchten Tuch reinigen. Die leicht gerippte Struktur kann dabei etwas mehr Aufwand erfordern, da sich in den Rillen Schmutz festsetzen kann. Im Innenfutter der Koffer befindet sich ein Service-Reißverschluss, über den Wartungsarbeiten durchgeführt werden können. Travelite bietet Ersatzteile an, die sich einfach selbst austauschen lassen sollen. Da es keinen Ersatzteilshop gibt, muss die Verfügbarkeit passender Teile jedoch zunächst beim Kundenservice erfragt werden.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Das zweiteilige Travelite Roomer 4W Kofferset hinterließ im Test einen sehr guten Gesamteindruck. Verarbeitungs- und Materialqualität, Teleskopgriffe und Rollverhalten überzeugten durchgehend. Besonders hervorzuheben ist die bewusst asymmetrische 1/3- zu 2/3-Aufteilung des Innenraums, durch die das Hauptfach eine außergewöhnliche Tiefe erhält und auch sperrigeren Gepäckstücken Platz bietet. Die weitere Innenausstattung mit den unterteilten Trennerfächern sorgt zusätzlich für gute Organisation des Gepäcks. Die Dehnfalte des kleineren Koffers ist ein weiterer Vorteil. Einziger echter Kritikpunkt sind die engen Tragegriffe, die das Heben und Tragen der Koffer unnötig erschweren. Die fehlenden Standfüße sind ein weiterer kleiner Nachteil.


















































- Sehr gute Verarbeitungs- und Materialqualität
- Asymmetrische 1/3- zu 2/3-Aufteilung für mehr Stauraum im Hauptfach
- Sehr gutes Laufverhalten der gummierten Zwillingsrollen
- Sehr stabile und zuverlässige Teleskopgriffe
- Durchdachte Innenausstattung mit vielfach unterteilten Trennerfächern
- TSA-Schlösser
- Dehnfalte beim M-Koffer
- Tragegriffe sehr eng, auch für kleine Hände nicht bequem zu greifen
- Keine Standfüße
- Reißverschlüsse in den Rundungen gelegentlich leicht schwergängig
FAQ
4. BEIBYE JD 20245 Kofferset aus ABS-Kunststoff
Das BEIBYE JD 20245 Kofferset umfasst drei Hartschalenkoffer in den Größen M, L und XL. Durch die Kombination aus Handgepäckkoffer, mittelgroßer Variante und großem Reisekoffer deckt das Set unterschiedliche Reisearten vom Wochenendtrip bis zum längeren Urlaub ab. Die drei Koffer sind sowohl einzeln als auch im Set erhältlich. Der Koffer der Größe M entspricht mit seinen Abmessungen den IATA-Richtlinien und wird von vielen Fluggesellschaften als Handgepäck akzeptiert.

Die drei Koffer des Sets sind einheitlich gestaltet. Die Hartschalen bestehen aus ABS-Kunststoff und sind mit einem vertikalen Rippenmuster versehen. Verarbeitung und Materialqualität hinterließen im Test einen sehr guten Eindruck. An keinem der drei Koffer waren unsaubere Übergänge, Materialfehler oder andere Verarbeitungsmängel erkennbar. Laut Hersteller sind die Koffer wasserfest, schlagfest und kratzfest. Auffällig sind die silberfarbenen Akzente an den Rollen und Teleskopgriffen, die den drei Koffern eine gemeinsame Optik verleihen und gleichzeitig die Wiedererkennung am Gepäckband erleichtern. Das Set wird in insgesamt 19 Farbvarianten angeboten. Gedeckte Farben wie Grau, Schwarz und Beige sind ebenso erhältlich wie auffälligere Farben wie Grün, Rot und Gelb. Zur Lagerung können die Koffer platzsparend ineinander verstaut werden.
Alle Koffer sind mit einem umlaufenden Reißverschluss, zwei gegenläufigen Zippern und einem integrierten Zahlenschloss ausgestattet. Sowohl die Schlösser als auch die Reißverschlüsse ließen sich im Test leicht bedienen und liefen auch in den Kurvenbereichen ohne Stocken oder Hakeln. Eine gut verständliche Anleitung zur Einrichtung der Zahlenschlösser liegt bei. Die Schlösser sind jedoch nicht TSA-konform. Im Innenraum verfolgen alle drei Koffer das gleiche Konzept. Ein großes Hauptfach wird durch ein separates Deckelfach mit Trenner ergänzt, der zusätzlich ein verschließbares Netzfach enthält. Die Aufteilung erwies sich im Test bei allen Koffern als praktisch. Elastische Spanngurte, die sich leicht öffnen und schließen lassen, hielten sowohl kleinere als auch größere Gepäckmengen zuverlässig an ihrem Platz und zeigten sich einfach in der Handhabung.
Auch bei den Platzverhältnissen zeigte sich der Vorteil des Sets. Mit einem Fassungsvermögen von 38, 70 und 110 Litern stehen für unterschiedliche Reisedauern passende Größen zur Verfügung. Die Fachaufteilung bot ausreichend Raum für Kleidung, Schuhe und Reiseutensilien. Ein separates Laptopfach oder Außenfächer sind jedoch nicht vorhanden. Auch eine Dehnfalte zur Erweiterung des Packvolumens ist bei keinem der Koffer vorhanden.
Alle drei Koffer sind mit vier Zwillingsrollen ausgestattet, die um 360 Grad drehbar sind. Im Praxistest kamen sie auf unterschiedlichen Untergründen zum Einsatz. Die Koffer ließen sich auf Fliesen ebenso wie auf Asphalt leicht manövrieren und reagierten präzise auf Richtungswechsel. Auch voll beladen blieben sie stabil und kippten nicht. Die beiden größeren Koffer haben zusätzlich seitliche Standfüße und können daher auch quer abgestellt werden. Für den Transport sind die Koffer mit ausziehbaren Teleskopgriffen ausgestattet. Die Gestänge der beiden größeren Varianten wirkten stabil und zeigten kaum Spiel. Beim kleinsten Koffer war etwas mehr Bewegung im Gestänge vorhanden, er ließ sich dennoch gut handhaben. Die Griffe ließen sich einfach ausziehen und einschieben und arretierten zuverlässig. Auf höchster Stufe haben alle Teleskopgriffe die gleiche Höhe, sodass sich auch zwei Koffer bequem schieben ließen. Ergänzt werden die Teleskopgriffe durch gummierte Tragegriffe, die bei den Größen L und XL an Ober- und Längsseite angebracht sind. Der Handgepäckkoffer hat nur einen Tragegriff an der Oberseite, was für seine Größe ausreichend ist.
Die Außenschalen erwiesen sich im Test als pflegeleicht. Verschmutzungen konnten mit einem feuchten Tuch unkompliziert entfernt werden. Positiv fiel die Möglichkeit auf, Verschleißteile auszutauschen. Im Innenfutter befinden sich Wartungszugänge, über die Rollen und Griffe bei Bedarf erreicht werden können. Ersatzteile sind separat erhältlich und lassen sich mit einfachem Werkzeug austauschen. Das erhöht die Reparaturfähigkeit und kann die Nutzungsdauer der Koffer verlängern.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Das BEIBYE JD 20245 Kofferset hinterließ im Test einen insgesamt sehr guten Eindruck. Die drei Koffer decken unterschiedliche Reiseanforderungen sinnvoll ab und bieten eine einheitliche Ausstattung mit Zahlenschlössern, Zwillingsrollen und identischer Innenaufteilung. Verarbeitung, Laufverhalten und Bedienbarkeit überzeugten über alle Größen hinweg. Positiv fielen außerdem die austauschbaren Ersatzteile und die gute Reparaturfähigkeit auf. Abzüge gab es für den etwas weniger stabil wirkenden Teleskopgriff des kleinsten Koffers sowie für die fehlende Dehnfalte und die nicht TSA-konformen Zahlenschlösser.














































- Sehr gute Verarbeitungsqualität
- Drei Größen für unterschiedliche Reisearten
- Sehr gutes Laufverhalten der Zwillingsrollen
- Leichtgängige Reißverschlüsse
- Einheitliche Innenaufteilung in allen Größen
- Elastische Spanngurte
- Ersatzteile nachbestellbar und austauschbar
- Teleskopgriff des M-Koffers etwas weniger stabil
- Keine Dehnfalte zur Volumenerweiterung
- Keine TSA-Schlösser
FAQ
5. Amazon-Basics-Kofferset mit praktischer Zusatztasche für Kleinteile
Das Amazon-Basics-Kofferset besteht aus drei Hartschalenkoffern der Größen S, M und L. Die Koffer sind optional auch als Zweierset mit den Größen S und L oder einzeln erhältlich. Zusätzlich ist ein Koffer der Größe XS erhältlich. Die Koffer bestehen aus ABS-Kunststoff und haben ein Innenfutter aus Polyester. Sie sind einfarbig gehalten und tragen eine leichte Wellenstruktur, die der Oberfläche ein markantes Erscheinungsbild gibt. Es werden die fünf Farben Schwarz, Marineblau, Orange, Rosegold und Hellblau angeboten. Verarbeitung und Material hinterließen im Test einen ordentlichen und robusten Eindruck. An keinem der drei Koffer waren Mängel oder Schwachstellen erkennbar.

Die Außenmaße betragen beim L-Koffer 78 x 52,6 x 32 Zentimeter in Breite, Tiefe und Höhe, beim M-Koffer 68 x 45,1 x 28,6 Zentimeter und beim S-Koffer 55 x 37,5 x 25,5 Zentimeter. Mit 5,4 Kilogramm (L), 4,3 Kilogramm (M) und 3,1 Kilogramm (S) Leergewicht gehören die drei Koffer nicht zu den leichtesten ihrer Klasse. Wer mit dem Flugzeug reist, sollte das bei der Kalkulation des verfügbaren Gepäckgewichts berücksichtigen.
Alle drei Koffer sind mit einem umlaufenden Reißverschluss versehen und zwei gegenläufigen Zippern ausgestattet. Die Reißverschlüsse waren überwiegend leichtgängig, hakten im Test an den Rundungen jedoch gelegentlich. Schlösser sind an den Koffern nicht vorhanden, ein externes Vorhängeschloss, das separat gekauft werden muss, lässt sich jedoch an der Zipperkonstruktion anbringen. Das ist ratsam für alle, die das Gepäck bei Flug- oder Busreisen der der Gepäckaufnahme übergeben. Wer hingegen mit dem eigenen PKW ins Hotel oder ein Ferienhaus fährt, benötigt nicht unbedingt einen verschließbaren Koffer.
Der Innenraum ist bei den drei Koffern des Sets gleich aufgeteilt. Es gibt ein Hauptfach und ein Deckelfach mit Trenner. Das Hauptfach ist mit elastischen Spanngurten ausgestattet, mit denen sich das Gepäck einfach und praktisch sichern ließ. Im Trenner des Deckelfachs befinden sich bei allen Koffern zwei getrennte Netzfächer für Reisedokumente, Magazine oder andere flache Gegenstände. Der Trenner ist mit einem umlaufenden Reißverschluss mit zwei gegenläufigen Zippern versehen, die Netzfächer haben jeweils einen Reißverschluss. Damit lässt sich das Gepäck sinnvoll aufteilen und strukturiert packen.
Alle drei Koffer haben eine Dehnfalte, die den Raum im Deckelfach vor dem Trenner um etwa 5 Zentimeter erweitert. Das Packvolumen erhöht sich dadurch bei dem kleinen Koffer um bis zu 25 Prozent, bei den beiden größeren um bis zu 15 Prozent. Wer die Volumenerweiterung bei dem Koffer der Größe S nutzt, muss die Handgepäcktauglichkeit prüfen: Der Koffer entspricht den IATA-Richtlinien und gilt bei vielen Fluggesellschaften als handgepäcktauglich. Mit geöffneter Dehnfalte überschreitet er die empfohlenen Maße jedoch. Ob er trotzdem in die Kabine darf, hängt von den Bestimmungen der jeweiligen Airline ab.
Für einen einfachen Transport sind alle drei Koffer mit Teleskopgriffen ausgestattet. Sie lassen sich bei dem großen Koffer einstufig auf einer Höhe 30 Zentimetern einrasten, beim mittleren Koffer zweistufig auf 21 und 39,5 Zentimetern und bei dem kleinen Koffer zweistufig auf 27 und 43,5 Zentimetern. Voll ausgezogen erreichen die drei Griffe nicht ganz dieselbe Höhe, der Griff des kleinen Koffers bleibt etwas niedriger. Das gleichzeitige Schieben zweier Koffer war dennoch gut möglich. Die Gestänge wirkten stabil, zeigten aber ein leichtes Spiel. Jeder Koffer hat außerdem einen Tragegriff an der Längsseite und einen an der Schmalseite. Die Griffe bestehen aus Kunststoff und ermöglichten ein sicheres Tragen der Koffer. Für Personen mit großen Händen könnten sie jedoch etwas zu eng sein.
Die Koffer rollen auf jeweils vier um 360 Grad drehbaren Einzelrollen. Auf glatten Untergründen liefen die Koffer ruhig und ließen sich gut steuern. Schon kleine Unebenheiten, Kanten oder Steinchen brachten die Rollen jedoch aus der Spur oder ließen sie kurz blockieren, was als größter Nachteil dieses Koffersets gewertet werden muss. Auf harten Böden waren die Rollen zudem vergleichsweise laut. Standfest waren alle drei Koffer dagegen sowohl auf den Rollen als auch auf den Standfüßen. Positiv fiel auf, dass Amazon-Basics den kleinen Koffer ebenfalls mit Standfüßen ausgestattet hat. Viele Hersteller verzichten bei den kleinen Handgepäckskoffern auf Extras wie Standfüße, eine Dehnfalte und einen zweiten Tragegriff an der Längsseite. Bei dem Amazon-Basics-Kofferset sind jedoch alle Koffer gleich ausgestattet.
Positiv bewertet wurde auch die Reinigungsfreundlichkeit. Die Koffer sind pflegeleicht und die Außenschalen lassen sich mit einem feuchten Tuch reinigen. Staub und Schmutz ließen sich so problemlos entfernen. Die Koffer sind außerdem mit Wartungszugängen im Innenfutter ausgestattet, um defekte Rollen und Griffe austauschen zu können. Spezifische Ersatzteile für dieses Kofferset bietet der Hersteller allerdings nicht an.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Das Amazon-Basics-Kofferset hinterließ im Test einen gemischten Eindruck. Die Innenorganisation mit den aufgenähten Zusatztaschen und den zwei Netzfächern pro Koffer ist durchdacht, die Dehnfalte bei allen drei Größen ist ein echter Vorteil. Auf der anderen Seite enttäuschten die Rollen: Auf glattem Untergrund funktionierten sie gut, auf Unebenheiten reagierten sie jedoch empfindlich. Hinzu kommen das höhere Eigengewicht und die fehlenden Schlösser. Wer viel Wert auf geordneten Stauraum legt und die Koffer nicht über größere Strecken rollen muss, findet in dem Set dennoch eine brauchbare Option.








































- Dehnfalte bei allen drei Koffern
- Standfüße bei allen drei Koffern
- Aufgenähte Zusatztasche für Kleinteile in allen Größen
- Gute Verarbeitungsqualität
- Elastische Spanngurte in allen Größen
- Sehr standfest auf Rollen und Standfüßen
- Platzsparend ineinander verstaubar
- Rollen blockieren auf Unebenheiten schnell
- Relativ hohes Eigengewicht
- Kein integriertes Schloss vorhanden
- Rollen auf harten Böden recht laut
FAQ
6. Coolife Kofferset mit vier Rollen pro Koffer
Anders als bei einem Kofferset üblich besteht das Coolife-Kofferset nicht aus zwei oder drei Koffern unterschiedlicher Größe, sondern aus einem Hartschalenkoffer der Größe L und drei Organizern aus Stoff. Für alle, die einen großen Reisekoffer mit einem durchdachten Packsystem suchen, ist das eine interessante Kombination. Wer hingegen ein klassisches Kofferset mit verschiedenen Koffergrößen erwartet, wird hier nicht fündig.

Der Koffer besteht aus einer Kombination aus ABS und Polycarbonat. Die Außenmaße betragen 76 x 52 x 30,5 Zentimeter in Breite, Tiefe und Höhe. Mit einem Fassungsvermögen von 93 Litern eignet sich der Koffer grundsätzlich für längere Reisen. Bei einem Leergewicht von 4,2 Kilogramm verbleiben bei einem Gepäcklimit von 23 Kilogramm rechnerisch 18,8 Kilogramm für den Inhalt. Schon beim ersten Hinsehen fiel im Test die Außenschale auf: Die leichte Netzstruktur gibt der Oberfläche ein charakteristisches Erscheinungsbild und die großformatigen silberfarbenen Zipper des TSA-Zahlenschlosses setzen einen deutlichen optischen Akzent. Material und Verarbeitung waren hochwertig und Schwachstellen ließen sich nicht ausmachen. Laut Herstellerangabe ist die Schale kratzfest.
Geöffnet wird der Koffer über einen Reißverschluss mit zwei gegenläufigen Zippern. Beide liefen im Test sehr geschmeidig, auch in den Rundungen gab es weder ein Hakeln noch ein Stocken. Das integrierte TSA-Zahlenschloss rastete sicher ein und ließ sich problemlos bedienen. Wer den Code ändern will, findet eine entsprechende Anleitung im Lieferumfang.
Der Innenraum teilt sich in drei Bereiche auf: Das Hauptfach mit einer Tiefe von 11,5 Zentimetern bildet den größten Stauraum, das Deckelfach mit 10 Zentimetern Tiefe nimmt den Rest auf. Im Trenner des Deckelfachs befindet sich ein Netzfach mit Reißverschluss, das sich für Reisedokumente, Ladekabel und ähnliche flache Gegenstände anbietet. Alle Bereiche waren im Test gut erreichbar. Die Spanngurte im Hauptfach sind in der Länge verstellbar und sicherten das Gepäck zuverlässig.
Beim Packen zeigte sich schnell, wie gut die Kombination aus Koffer und Organizern funktioniert. Oberbekleidung, Schuhe und Unterwäsche lassen sich sauber trennen und gezielt verstauen, ohne dass der Kofferinhalt beim Öffnen durcheinander gerät. Der bequeme Zugriff auf alle Fächer war gegeben und der Koffer ließ sich problemlos schließen.
Der Teleskopgriff aus Leichtmetall ließ sich leicht ausziehen und ebenso unkompliziert wieder einschieben. Die zweistufige Arretierung auf 41 und 21 Zentimetern funktionierte zuverlässig und der Griff saß stabil, ohne zu wackeln. Zum Tragen stehen je ein Griff an der Längs- und der Schmalseite zur Verfügung, beide lagen gut in der Hand.
An der Unterseite sind vier Einzelrollen angebracht, die sich um 360 Grad drehen lassen. Das Laufverhalten war insgesamt gut. Der Koffer folgte Richtungswechseln flüssig und rollte auf verschiedenen Untergründen gleichmäßig. Gegenüber den getesteten Koffern mit Zwillingsrollen war jedoch ein deutlicher Unterschied in der Lautstärke feststellbar, besonders auf Hartböden. Positiv beurteilt wurden die vier Standfüße an der Längsseite, die es ermöglichen, den Koffer beim Tragen auch bequem abzustellen. Stoßecken sind nicht vorhanden.
Der Pflegeaufwand der Außenschale ist überschaubar. Ein feuchtes Tuch reicht aus, um normale Verschmutzungen zu beseitigen. Allerdings neigt die Netzstruktur der Oberfläche dazu, Schmutzpartikel in den Vertiefungen festzuhalten, wodurch die Reinigung bei hartnäckigeren Verschmutzungen etwas zeitaufwändiger sein kann als bei einer glatten Schale.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Das Coolife-Kofferset überzeugte im Test mit einer sehr guten Verarbeitungs- und Materialqualität und einem stimmigen Gesamtpaket aus Koffer und Organizern. Wer einen großen Reisekoffer mit praktischen Packhilfen sucht, bekommt hier eine hochwertige Lösung. Zu beachten ist jedoch, dass das Set keinen zweiten oder dritten Koffer enthält. Der Set-Gedanke liegt hier in der Kombination mit den Organizern. Darüber hinaus gab es nur zwei kleine Kritikpunkte: Die Einzelrollen fallen im Vergleich zu Zwillingsrollen etwas lauter aus, die Netzstruktur der Schale erschwert die Reinigung leicht.
































































- Sehr gute Verarbeitungs- und Materialqualität
- Drei hochwertige Organizer für strukturiertes Packen
- Leichtgängige Reißverschlüsse und TSA-Schloss
- Stabiler, zuverlässig arretierender Teleskopgriff
- Vier Standfüße für sicheren Stand
- Kein klassisches Kofferset mit mehreren Koffergrößen
- Einzelrollen lauter als Zwillingsrollen
- Netzstruktur erschwert die Reinigung leicht
- Keine Angaben zur Wasserbeständigkeit
FAQ
6 beste Koffersets aus dem Test in der umfangreichen Vergleichstabelle
So wurden die Koffersets getestet
Im ersten Schritt wurden alle Koffer der getesteten Sets optisch und haptisch hinsichtlich der Material- und Verarbeitungsqualität geprüft. Dabei wurden Außenmaterial, Reißverschlüsse, Rollen, Teleskopgriffe sowie Tragegriffe auf Verarbeitungsmängel kontrolliert. Bei Koffern mit Dehnfalte wurde die Tiefe sowohl im geschlossenen als auch im vollständig erweiterten Zustand gemessen. Die Einschätzungen beruhen auf subjektiven Praxiseindrücken und stellen keine Laborprüfung dar. Zusätzlich wurden sämtliche Koffer gewogen und vermessen.
Im Praxistest wurde anschließend beurteilt, wie sinnvoll die jeweiligen Koffergrößen unterschiedliche Reisearten und Reisedauern abdecken. Bei Sets mit mehreren Koffern wurde zudem die Zusammenstellung der Größen bewertet. Dafür wurden die Koffer mit Kleidung und typischem Reisegepäck befüllt und sowohl leer als auch gepackt getestet. Bewertet wurden die Zugänglichkeit und Aufteilung der Fächer, die Übersichtlichkeit beim Packen sowie die Handhabung von Reißverschlüssen und Schlössern. Zusätzliches Zubehör wie Organizer, Adressanhänger oder Kofferwaagen wurde hinsichtlich Verarbeitung, Handhabung und praktischem Nutzen geprüft.
Anschließend wurden die Koffer getragen sowie auf Asphalt und Fliesen gezogen, geschoben und manövriert. In die Bewertung flossen das Laufverhalten, die Laufruhe und die wahrgenommene Lautstärke der Rollen, die Kippsicherheit bei Richtungswechseln sowie die Handhabung von Teleskop- und Tragegriffen ein. Positiv berücksichtigt wurden außerdem ein im Verhältnis zur Koffergröße geringes Eigengewicht, eine praktische Innenaufteilung, integrierte TSA-Schlösser und Erweiterungsmöglichkeiten durch Dehnfalten.
Das Fazit zum Test der Koffer
Verlierer gab es im Kofferset-Test von produktvergleich.de nicht, denn alle getesteten Sets hielten den Anforderungen gut oder sehr gut stand. Am besten schnitt das Münicase M816 Hartschalenkofferset ab, das mit seiner gut verarbeiteten Außenschale aus ABS und Polycarbonat sowie dem Koffer mit dem größten Fassungsvermögen im Test überzeugte. Die Koffer der Größen L und XL sind mit einer Dehnfalte ausgestattet, mit der sich das Volumen um bis zu 20 Prozent vergrößern lässt, beim XL-Koffer auf 128 Liter. Der kleine Koffer der Größe M eignet sich als Handgepäckkoffer, für einen Wochenendtrip oder für eine Geschäftsreise mit ein oder zwei Übernachtungen. Damit deckt das Set vom Kurztrip bis hin zur mehrwöchigen Urlaubsreise nahezu alle Reiseszenarien ab. Die gute Ausstattung mit Zwillingsrollen, leichtgängigen Reißverschlüssen und TSA-Schlössern, elastischen Spanngurten und einer sinnvollen Innenaufteilung rundet das Set ab.
Den zweiten Platz im Test sicherte sich das Kofferset von Kesser, das vor allem mit seinem Lieferumfang hervorstach. Drei hochwertige Gepäckanhänger aus Metall und eine batteriebetriebene Kofferwaage werden mit den drei Koffern geliefert. Platz drei ging an das zweiteilige Kofferset von Travelite, das vor allem mit den durchdachten Innenfächern und der asymmetrischen 1/3-zu-2/3-Aufteilung punkten konnte. Es ist eine gute Wahl für alle, die keinen kleinen Handgepäckkoffer brauchen und mit zwei größeren Koffern auskommen.
Die Plätze vier und fünf gingen an die Koffersets von BEIBYE und Amazon Basics, die beide insgesamt einen guten Eindruck hinterließen, mit den drei Erstplatzierten jedoch nicht mithalten konnten. Bei den Koffern von BEIBYE überzeugten vor allem die elastischen Spanngurte, das sehr gute Laufverhalten der Zwillingsrollen und die Reparierbarkeit durch nachbestellbare und austauschbare Ersatzteile. Das Set von Amazon Basics überzeugte durch die praktischen, eingenähten Zusatztaschen für Kleinteile sowie die Dehnfalten und Standfüße bei allen drei Koffern. Das letztplatzierte Set von Coolife bot ebenfalls viele Vorzüge inklusive einer Außenhülle aus ABS-Polycarbonat wie beim Testsieger. Allerdings besteht das Set nur aus einem Koffer und drei sehr hochwertigen Organizern aus Stoff.
Was ist ein Kofferset?
Ein klassisches Kofferset besteht aus mindestens zwei Koffern, die meist unterschiedliche Größen haben und derselben Produktlinie angehören. Im Handel werden unter der Bezeichnung Kofferset teilweise auch Zusammenstellungen aus einem Koffer und zusätzlichen Taschen oder Organizern angeboten. Die einzelnen Modelle sind aufeinander abgestimmt. Die einzelnen Bestandteile sind normalerweise gestalterisch aufeinander abgestimmt und bestehen häufig aus den gleichen Materialien. Koffer unterschiedlicher Größe lassen sich bei vielen Sets platzsparend ineinander verstauen. Die meisten Koffersets enthalten zwei oder drei Koffer. Einige Hersteller erweitern den Lieferumfang um eine Kosmetik– oder Umhängetasche als zusätzliches Gepäckstück.
Welche Arten von Koffersets gibt es?
Koffersets unterscheiden sich vor allem in zwei Punkten: beim Material der Außenschale und beim Umfang des Sets. Zur Auswahl stehen Hartschalen- und Weichschalen-Sets. Abhängig von der Zusammenstellung umfasst ein Set meist zwischen zwei und vier Gepäckstücke.
Material der Außenschale
Das Material der Außenschale beeinflusst die Robustheit, den Schutz des Inhalts und das Eigengewicht. Entscheidend sind außerdem Materialstärke, Konstruktion und Verarbeitung. Davon hängt auch ab, für welche Reiseart und welchen Einsatzzweck sich ein Set besonders gut eignet.
Hartschalen-Koffersets
Bei einem Hartschalen-Set bestehen die Außenschalen der Koffer aus einem festen und starren Material. Meist kommen Kunststoff oder Aluminium zum Einsatz. Koffersets aus Aluminium sind grundsätzlich in höheren Preisklassen angesiedelt. Bei den Kunststoffen werden vor allem ABS und Polycarbonat verarbeitet. ABS ist günstiger und deshalb bei preiswerten Sets weit verbreitet. Koffersets aus Polycarbonat kosten meist etwas mehr, bieten jedoch zusätzliche Vorteile. Die feste Außenhülle verteilt Stöße und Druckbelastungen und schützt den Inhalt dadurch besser als eine flexible Textilhülle. Insbesondere Schalen aus Polycarbonat können bei starkem Druck vorübergehend nachgeben, ohne unmittelbar zu brechen.
Ihre größte Stärke zeigen diese Materialien beim Schutz des Gepäcks. Die starre Außenhülle eines Hartschalenkoffers federt Stöße ab und gibt bei Druck von außen nicht nach. Das ist besonders auf Flugreisen wichtig, da das Gepäck beim Verladen in den Frachtraum nicht immer schonend behandelt wird. Außenschalen aus Kunststoff oder Aluminium nehmen kaum Wasser auf. Über Reißverschlüsse und andere Übergänge kann jedoch Feuchtigkeit eindringen, sofern diese nicht entsprechend abgedichtet sind. Sie schützt den Inhalt auch dann vor Regen, wenn der Koffer zur Gepäckabgabe gebracht oder in das Flugzeug verladen wird. Zu den Nachteilen zählen das höhere Eigengewicht gegenüber Weichschalenkoffern und die geringe Flexibilität beim Packen. Die feste Schale selbst lässt sich beim Packen kaum ausdehnen. Einige Hartschalenkoffer verfügen jedoch über eine Dehnfalte, mit der sich das Packvolumen vergrößern lässt. Hartschalenkoffer werden häufig als Aufgabegepäck genutzt, da ihre feste Außenschale den Inhalt gegen Druck und Stöße schützen kann.
Weichschalen-Koffersets
Bei einem Weichschalen-Set besteht die Außenhülle der Koffer aus einem flexiblen Textilmaterial. Meist wird dafür Polyester oder Nylon verwendet. Beide Materialien sind strapazierfähig und leichter als die starren Kunststoffe oder das Aluminium von Hartschalen-Sets. Die flexible Hülle gibt beim Packen nach. Dadurch bleibt etwas mehr Spielraum, wenn der Koffer voller ausfällt als geplant. Viele Weichschalenkoffer verfügen außerdem über Außentaschen. Reisedokumente oder kleinere Gegenstände bleiben dadurch schnell erreichbar, ohne dass der gesamte Koffer geöffnet werden muss.
Beim Schutz des Inhalts schneiden Weichschalen-Sets schwächer ab. Die flexible Hülle bietet weniger Widerstand gegen Stöße und Druck von außen. Der Schutz vor Nässe hängt bei Weichschalenkoffern von der Beschichtung des Gewebes sowie von den Nähten und Reißverschlüssen ab. Unbeschichtetes oder nicht ausreichend abgedichtetes Gewebe kann bei länger anhaltendem Regen Feuchtigkeit durchlassen. Für Reisen mit dem Auto oder der Bahn sind Weichschalen-Sets häufig die flexiblere Wahl.
Auch im Auto müssen Koffer sicher verstaut werden. Worauf dabei zu achten ist, zeigt das ProSieben-Magazin taff im folgenden Video:
Umfang des Sets
Die meisten Koffersets bestehen aus zwei oder drei Koffern. Ein zweiteiliges Set enthält üblicherweise einen Handgepäckkoffer und einen größeren Koffer für das Aufgabegepäck. Dreiteilige Sets setzen sich meist aus einem Handgepäckkoffer, einem mittelgroßen Koffer und einem großen Koffer für das Aufgabegepäck zusammen. Damit decken sie nahezu alle Reisearten ab, vom kurzen Wochenendtrip bis zum zwei- oder dreiwöchigen Urlaub. Bei Weichschalen-Sets gehört mitunter eine Reisetasche statt eines dritten Koffers zum Lieferumfang. Seltener ergänzen Hersteller ein Set aus zwei oder drei Hartschalenkoffern um eine Reisetasche.
Welche Größen sollte ein Kofferset enthalten?
Koffersets sind in verschiedenen Größenkombinationen erhältlich. Welche Zusammenstellung am besten passt, hängt vor allem davon ab, wie häufig und wie lange gereist wird. Als grobe Orientierung dienen folgende Richtwerte:
- Handgepäckkoffer bieten häufig ein Volumen von etwa 30 bis 45 Litern. Entscheidend für die Mitnahme in der Kabine sind jedoch die Außenmaße einschließlich Rollen und Griffen sowie die Vorgaben der jeweiligen Fluggesellschaft. Er eignet sich für Kurztrips von einem bis 2 Tagen oder als Bordgepäck bei Flugreisen.
- Ein Koffer der Größe S bietet ein Fassungsvermögen von etwa 40 bis 60 Litern. Damit eignet er sich für Wochenendtrips und kurze Reisen mit einer Dauer von 2 bis 4 Tagen.
- Ein Koffer der Größe M fasst etwa 60 bis 75 Liter. Er bietet ausreichend Platz für Reisen von rund einer Woche.
- Ein Koffer der Größe L bietet ein Fassungsvermögen von etwa 75 bis 100 Litern. Er ist für längere Urlaube von 2 Wochen und mehr ausgelegt.
- Ein Koffer der Größe XL fasst 100 Liter oder mehr. Er kommt bei längeren Fernreisen oder einem besonders hohen Gepäckbedarf zum Einsatz.
Bei diesen Angaben handelt es sich um Richtwerte. Die Größenbezeichnungen S, M, L und XL sind nicht genormt. Ein Modell, das ein Hersteller als Koffer der Größe M anbietet, kann bei einem anderen Hersteller bereits der Größe L entsprechen. Aussagekräftiger als die jeweilige Größenbezeichnung ist deshalb das Volumen in Litern. Die meisten Hersteller führen diesen Wert in ihren Produktbeschreibungen auf.
Für wen ist ein Kofferset geeignet?
Ein Kofferset ist sinnvoll, wenn regelmäßig Reisen unterschiedlicher Dauer anstehen. Für ein verlängertes Wochenende, eine einwöchige Städtereise und einen zweiwöchigen Sommerurlaub werden verschiedene Koffergrößen benötigt. Ein gutes Kofferset deckt genau diesen Bedarf ab, ohne dass jede Größe einzeln angeschafft werden muss. Zudem sind Koffersets häufig günstiger als der separate Kauf aller enthaltenen Koffer.
Auch für Paare und Familien, die gemeinsam verreisen, bietet sich ein Kofferset an. Jeder Reisende erhält einen eigenen Koffer. Zugleich passen alle Gepäckstücke optisch zusammen und stammen aus derselben Produktlinie. Das erspart die Suche nach einzelnen Koffern verschiedener Hersteller, die am Ende möglicherweise weder optisch noch funktional gut zusammenpassen. Werden die Koffer nicht benötigt, lassen sie sich platzsparend ineinander verstauen. Bei einzeln gekauften Koffern ist das wegen der nicht aufeinander abgestimmten Größen häufig nicht möglich.
Vorteile und Nachteile eines Koffersets
Ein Kofferset bietet gegenüber dem Einzelkauf einige handfeste Vorteile, bringt jedoch auch Nachteile mit sich. Der größte Vorteil liegt häufig im Preis. Der separate Kauf aller enthaltenen Koffer ist in der Regel spürbar teurer als das komplette Set. Zudem stammen sämtliche Koffer aus derselben Produktlinie und lassen sich platzsparend ineinander verstauen. Bei einer zusammengewürfelten Auswahl einzelner Koffer verschiedener Hersteller funktioniert das nur selten.
Die Zusammenstellung eines Koffersets ist allerdings vorgegeben. Wird eine bestimmte Kombination verschiedener Größen benötigt, lässt sich der Einzelkauf deshalb kaum vermeiden. Außerdem sind die Koffer innerhalb eines Sets fast immer in einer einheitlichen Farbe erhältlich. Abhängig von den persönlichen Vorlieben kann das ein Vorteil oder ein Nachteil sein. Für verschiedene Koffer in unterschiedlichen Farben bietet der Einzelkauf mehr Auswahl. Wer dagegen optisch aufeinander abgestimmte Gepäckstücke bevorzugt, findet in einem Set genau diese Lösung.
- Günstiger als der Einzelkauf
- Einheitliches Design
- Platzsparende Lagerung, da sich die Koffer ineinander verstauen lassen
- Mit einem Kauf für unterschiedliche Reisedauern und Anlässe ausgestattet
- Keine individuelle Zusammenstellung der Größen möglich
- Keine Auswahl verschiedener Farben und Designs innerhalb des Sets
- Benötigt häufig mehr Lagerplatz
Welches Kofferset passt zum individuellen Reiseverhalten?
Wer hauptsächlich mit dem Flugzeug reist, sollte bei der Auswahl des Sets besonders auf zwei Punkte achten: das Eigengewicht der Koffer und die Maße des kleinsten Modells. Je leichter die Koffer sind, desto mehr Gepäck darf innerhalb der Freigepäckgrenze mitgenommen werden. Ebenso wichtig sind die Außenmaße. Da jede Fluggesellschaft eigene Vorgaben für das Handgepäck festlegt, sollte der kleinste Koffer des Sets die Maße von 56 × 45 × 25 Zentimetern nicht überschreiten. Das entspricht der Empfehlung des internationalen Luftfahrtverbands IATA, an der sich die meisten Fluggesellschaften orientieren. Hartschalen-Sets sind für Flugreisen meist die bessere Wahl, weil ihre starre Außenschale den Inhalt beim Verladen in den Frachtraum zuverlässiger schützt.
Wer überwiegend mit dem Auto reist, hat bei der Auswahl mehr Spielraum. Gewicht und Maße unterliegen keinen festen Vorschriften. Entscheidend ist, ob die Koffer in den Kofferraum passen. Sollen regelmäßig alle Koffer des Sets mit auf Reisen gehen, empfiehlt sich vor dem Kauf ein Abgleich der Gesamtmaße mit dem verfügbaren Kofferraumvolumen. Weichschalen-Sets bieten im Auto einen Vorteil. Ihre flexible Außenhülle gibt nach und erleichtert das Verstauen in engen oder bereits gut gefüllten Kofferräumen.
Wer sowohl mit dem Flugzeug als auch mit dem Auto oder der Bahn reist, findet in einem Weichschalen-Kofferset häufig den besten Kompromiss. Es ist leichter als ein Hartschalen-Set, lässt sich flexibler verstauen und eignet sich für die meisten Reisesituationen. Beim Schutz des Inhalts auf Flugreisen bleibt es allerdings etwas hinter einem Hartschalen-Set zurück.
Welchen Belastungen ein Koffer auf einer Flugreise standhalten muss, zeigt das folgende Video eines Gepäckstücks auf dem Weg von Atlanta nach New York:
Was gibt es beim Kauf eines Koffersets zu beachten?
Damit das Kofferset zu den persönlichen Reisegewohnheiten passt, sollten vor dem Kauf einige Faktoren geprüft werden. Die folgenden Punkte zählen zu den wichtigsten Kaufkriterien für ein Kofferset.
- Hart- oder Weichschale? Die erste und wichtigste Entscheidung beim Kauf eines Koffersets betrifft die Wahl zwischen Hart- und Weichschale. Sie beeinflusst nicht nur das Material, sondern auch das Gewicht, die Schutzwirkung und die Einsatzmöglichkeiten aller Koffer im Set. Wer häufig fliegt oder empfindliche Gegenstände transportiert, ist mit einem Hartschalen-Kofferset besser beraten. Für Reisen mit dem Auto oder der Bahn und bei hohen Ansprüchen an ein geringes Eigengewicht bietet sich dagegen ein Weichschalen-Set an.
- Material: Bei Hartschalen-Sets stehen vor allem ABS und Polycarbonat zur Auswahl. Polycarbonat ist widerstandsfähiger. Es gibt bei starkem Druck nach, ohne zu brechen, und hält auch einer intensiven Nutzung länger stand. Sets aus ABS sind günstiger, aber weniger belastbar. Bei starken Stößen neigt das Material eher zu Rissen. Besonders strapazierfähig und robust sind Hartschalen-Koffersets aus Aluminium. Dafür fällt ihr Kaufpreis höher aus. Bei Weichschalen-Sets gilt Nylon gegenüber Polyester als die strapazierfähigere Wahl. Das Material ist abriebfester und reißfester, kostet in der Regel aber auch mehr.
- Gewicht: Das Eigengewicht der Koffer spielt vor allem für Flugreisende eine wichtige Rolle. Ein großer Koffer aus ABS kann 4 bis 5 Kilogramm wiegen. Ein vergleichbarer Hartschalenkoffer aus Polycarbonat oder ein Weichschalenkoffer bringt häufig nur 3 bis 3,5 Kilogramm auf die Waage. Bei einer Freigepäckgrenze von 23 Kilogramm ergibt sich daraus ein Unterschied von fast 2 Kilogramm. Beim Handgepäckkoffer sollte das Leergewicht möglichst unter 2,5 Kilogramm liegen, da viele Fluggesellschaften das Handgepäck auf 8 Kilogramm begrenzen. Wer ein geringes Eigengewicht bevorzugt, ist deshalb mit einem Hartschalen-Kofferset aus Polycarbonat oder einem hochwertigen Nylon-Weichschalen-Set besser beraten als mit einem günstigen Hartschalen-Set aus ABS. Dafür muss allerdings ein höherer Kaufpreis eingeplant werden.
- Umfang des Sets: Zweiteilige Sets decken bereits viele Reisesituationen ab. Wer häufig unterschiedlich lange Reisen unternimmt, bleibt mit einem dreiteiligen Set flexibler. Allerdings bietet nicht jeder Hersteller sämtliche Größenkombinationen an. Wird eine bestimmte Zusammenstellung benötigt, sollte das verfügbare Angebot deshalb vor dem Kauf geprüft werden.
- Rollen: Vier Rollen sind in den meisten Situationen die praktischere Wahl. Der Koffer lässt sich aufrecht neben dem Körper bewegen und muss dafür nicht gekippt werden. Zwillingsrollen bestehen aus zwei nebeneinander montierten Rollen pro Einheit. Sie laufen gleichmäßiger und sind robuster als Einzelrollen. Auf unebenem Untergrund wie Kopfsteinpflaster bieten Koffer mit zwei Rollen allerdings Vorteile. Ihre fest montierten Rollen weichen nicht ungewollt zur Seite aus.
- Griffe und Teleskopgriff: Der Teleskopgriff sollte sich in mehreren Stufen arretieren und an die eigene Körpergröße anpassen lassen. Ein zu kurzer Griff zwingt beim Ziehen zu einer gebückten Haltung. Mit einem zu langen Griff lässt sich der Koffer dagegen nur schwer kontrollieren. Zusätzlich zum Teleskopgriff sollten alle Koffer des Sets über einen Tragegriff verfügen. Ab Größe M empfiehlt sich außerdem ein Griff an der Seite. Damit lässt sich der Koffer beim Verstauen im Gepäckfach oder beim Tragen über Treppen sicher greifen.
- Schloss und TSA: Die meisten Koffersets sind mit integrierten Zahlenschlössern ausgestattet. Wer in die USA reist, sollte auf TSA-Schlösser achten. Die US-Sicherheitsbehörde TSA öffnet aufgegebenes Gepäck bei der Einreise routinemäßig für Kontrollen. Ein TSA-Schloss lässt sich mit einem behördlichen Generalschlüssel öffnen und anschließend wieder ordnungsgemäß verschließen. Fehlt ein TSA-Schloss, kann das vorhandene Schloss aufgebrochen und der Koffer beschädigt werden, ohne dass ein Anspruch auf Schadenersatz besteht.

Das folgende Video zeigt, wie ein Koffer beim Zoll kontrolliert wird:
Pflege und Handhabung des Koffersets
Ein hochwertiges Kofferset kann viele Jahre lang genutzt werden. Eine sorgfältige Handhabung und die richtige Pflege tragen dazu bei, seine Lebensdauer zu verlängern.
Richtige Handhabung
Besonders beim Tragen und Ziehen kommt es auf die richtige Handhabung an. Die Teleskopstange ist ausschließlich zum Ziehen des Koffers vorgesehen. Wird der Koffer daran angehoben, ist sie einer Belastung ausgesetzt, für die sie nicht konstruiert wurde. Dadurch drohen dauerhafte Schäden. Zum Anheben verfügen die Koffer über Tragegriffe an den Schmal- und Längsseiten.
Nach dem Gebrauch sollte der Teleskopgriff vollständig eingefahren werden, damit er während des Transports nicht beschädigt wird. Koffer mit 4 Spinnerrollen laufen am besten in aufrechter Position. Werden sie gekippt und schräg gezogen, lastet das Gewicht einseitig auf den Rollen. Das kann ihre Lebensdauer deutlich verkürzen. Über Treppen oder Bordsteinkanten sollte der Koffer deshalb am Griff getragen und nicht gezogen werden.
Hakende Reißverschlüsse dürfen nicht mit Gewalt geöffnet oder geschlossen werden. Defekte Rollen und Griffe sollten möglichst früh ersetzt werden. So lässt sich verhindern, dass aus einem kleinen Schaden ein größeres Problem entsteht.
Außenreinigung
Hartschalenkoffer aus Kunststoff sind vergleichsweise pflegeleicht. Grober Schmutz lässt sich mit einem trockenen Tuch oder einem weichen Handbesen entfernen. Bei hartnäckigeren Verschmutzungen hilft ein feuchtes Tuch. Oberflächliche Kratzer können mit einer Polierpaste behandelt werden. Bei Weichschalen-Sets empfiehlt sich ein Blick in die Pflegehinweise des Herstellers, da Polyester und Nylon unterschiedlich behandelt werden müssen. Die Rollen lassen sich abbürsten oder mit einem feuchten Tuch abwischen.
Innenreinigung

Wird der Innenraum nach jeder Reise kurz gesäubert, bleibt der Aufwand überschaubar. Grober Schmutz lässt sich besonders einfach entfernen, indem der Koffer umgedreht und ausgebürstet oder ausgeschüttelt wird. Für feineren Staub eignet sich ein Handstaubsauger. Das Innenfutter sollte entsprechend den Hinweisen des Herstellers gereinigt werden. Bei einigen Koffern lässt es sich herausnehmen und waschen.
Garantie und Reparierbarkeit
Bei der Garantie lohnt sich ein genauer Blick in das Kleingedruckte. Einige Hersteller werben mit einer lebenslangen Garantie. Abgedeckt sind jedoch fast immer nur Fertigungsfehler und damit Mängel, die bereits ab Werk bestanden. Eine Rolle, die nach 3 Jahren regelmäßiger Nutzung im Urlaub abbricht, fällt nicht darunter.
Wichtiger als die Garantiedauer ist deshalb häufig die Frage, ob sich Verschleißteile wie Rollen, Griffe und Teleskopgestänge ersetzen lassen. Hochwertige Sets verfügen oft über einen Wartungszugang im Innenfutter. Dabei handelt es sich um einen Reißverschluss, über den die Schrauben von Rollen, Griffen und Teleskopgestänge erreichbar sind. Für den Austausch reicht häufig ein einfacher Schraubendreher aus. Einige Hersteller bieten passende Ersatzteile separat zum Kauf an. Bei anderen Anbietern müssen die Koffer zur Reparatur eingeschickt werden.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Koffersets
Welche Koffergröße wird für welchen Zeitraum benötigt?
Als grobe Orientierung gilt: Ein Handgepäckkoffer mit einem Volumen von 30 bis 40 Litern reicht für einen Kurztrip von 1 bis 2 Tagen. Für ein verlängertes Wochenende von 2 bis 4 Tagen ist ein kleiner Koffer mit einem Fassungsvermögen von 40 bis 60 Litern die richtige Wahl. Das Gepäck für einen einwöchigen Urlaub passt in der Regel in einen mittelgroßen Koffer mit einem Fassungsvermögen von 60 bis 75 Litern. Für Reisen von 2 Wochen oder länger empfiehlt sich ein großer Koffer mit mindestens 75 Litern Volumen. Diese Angaben dienen als Richtwerte. Wer viele Schuhe mitnimmt oder im Winter verreist, benötigt erfahrungsgemäß etwas mehr Platz.
Was kostet ein gutes Kofferset?
Die Preisspanne bei Koffersets ist groß. Einfache zweiteilige Sets aus ABS-Kunststoff sind bereits für einen niedrigen bis mittleren dreistelligen Betrag erhältlich. Für ein hochwertiges dreiteiliges Set aus Polycarbonat oder robustem Nylon ist mit einem höheren dreistelligen Betrag zu rechnen. Sets namhafter Hersteller wie Samsonite oder Rimowa kosten deutlich mehr.
Wo gibt es Koffersets zu kaufen?
Koffersets sind sowohl im stationären Handel als auch im Internet erhältlich. Im Fachhandel lassen sich die Koffer vor dem Kauf genau ansehen. Zudem können die Verarbeitung geprüft und die Rollen ausprobiert werden. Im Internet ist die Auswahl dafür deutlich größer. Auch die Preise verschiedener Anbieter lassen sich dort leichter vergleichen. Bewertungen anderer Käufer können bei der Kaufentscheidung helfen, sollten allerdings kritisch eingeordnet werden.
Welche bekannten Hersteller von Koffersets gibt es?
Zu den bekanntesten Herstellern von Koffersets zählen Samsonite, Travelite, Hauptstadtkoffer und American Tourister. Samsonite gehört zu den ältesten und bekanntesten Unternehmen der Branche und wurde 1910 in den USA gegründet. American Tourister gehört ebenfalls zur Samsonite-Gruppe und ist im mittleren Preissegment angesiedelt. Travelite ist ein Hamburger Familienunternehmen mit langer Tradition und gilt als solide Wahl im mittleren Preissegment. Hauptstadtkoffer ist eine Berliner Koffermarke der Sagenta GmbH, die vor allem erschwingliche Hartschalenkoffer anbietet. Darüber hinaus bieten zahlreiche weitere Hersteller Koffersets an, darunter Stratic, Roncato und Beibye.
Wie wird ein Koffer richtig gepackt?
Ein Koffer mit einer durchdachten Packordnung benötigt weniger Volumen. Gleichzeitig lassen sich die gesuchten Dinge unterwegs schneller finden. Schwere Gegenstände wie Schuhe gehören nach unten und direkt an die Rückseite des Koffers. Dadurch bleibt der Schwerpunkt niedrig und der Koffer rollt stabiler. Gerollte Kleidung benötigt weniger Platz als gefaltete Kleidungsstücke. Lücken zwischen den Schuhen oder an den Rändern lassen sich mit Socken und kleinen Utensilien füllen.
Zerbrechliche und empfindliche Gegenstände werden zuletzt oben aufgelegt und zum Schutz in weiche Kleidungsstücke gewickelt. Bleibt die Dehnfalte auf der Hinreise geschlossen, steht auf dem Rückweg zusätzlicher Platz für Mitbringsel zur Verfügung. Toilettenartikel lassen sich in kleine Reisefläschchen umfüllen. Das spart Platz und ist bei Flüssigkeiten im Handgepäck auf Flugreisen ohnehin vorgeschrieben.
Weitere Tipps zum richtigen Packen eines Koffers zeigt das folgende Video vom ARD Marktcheck:
Wie werden Koffersets richtig gelagert?
Der praktische Vorteil eines Koffersets zeigt sich auch bei der Aufbewahrung. Die einzelnen Koffer lassen sich platzsparend ineinander verstauen, sodass lediglich der größte Koffer Stellfläche benötigt. Ideal ist ein trockener und kühler Lagerort. Feuchtigkeit kann Reißverschlüsse und textile Materialien angreifen und die Bildung von Schimmel begünstigen. Werden die Koffer längere Zeit nicht genutzt, sollten sie leer und mit leicht geöffnetem Reißverschluss gelagert werden. So kann die Luft im Inneren zirkulieren.
Wie lange hält ein Kofferset?
Die Lebensdauer hängt von der Qualität des Sets, der Häufigkeit der Nutzung und dem Umgang mit den Koffern ab. Ein hochwertiges Set aus Polycarbonat oder robustem Nylon kann bei sorgfältiger Behandlung viele Jahre halten. Günstige Sets aus ABS sind anfälliger für Risse und Brüche. Das gilt besonders, wenn die Koffer häufig als Aufgabegepäck genutzt werden. Entscheidend ist außerdem, ob sich Verschleißteile wie Rollen und Griffe austauschen lassen. Bei hochwertigen Sets ist das oft möglich, bei günstigen Einstiegsmodellen dagegen häufig nicht.
Gibt es einen Kofferset-Test der Stiftung Warentest?
Einen speziellen Kofferset-Test hat die Stiftung Warentest bislang nicht durchgeführt. Im April 2021 veröffentlichte das Verbraucherportal jedoch einen Test von Koffern und Reisetaschen. Einige der geprüften Modelle sind auch als Set erhältlich. Die Ergebnisse lassen sich deshalb auf die entsprechenden 2- oder 3-teiligen Sets übertragen.
Die Stiftung Warentest prüfte 18 Koffer bekannter Hersteller wie American Tourister, Samsonite, Travelite und Titan. Im Test waren 7 Hartschalenkoffer, 7 Weichschalenkoffer und 4 Rollreisetaschen vertreten. Die Experten untersuchten die Handhabung, Haltbarkeit, Verarbeitung und Umwelteigenschaften. Zusätzlich wurde geprüft, ob die Produkte bedenkliche Schadstoffe enthielten.
Das Ergebnis fiel durchwachsen aus. Nur wenige Modelle überstanden Härtetests wie den Falltest oder die Fahrt über eine Holperleiste. Zudem enthielten 3 Modelle zu viele Schadstoffe. Interessierte können die Ergebnisse gegen eine Gebühr hier abrufen.
Weitere Informationen zum Koffer-Test der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2021 bietet das folgende Video der Verbraucherorganisation:
Glossar – wichtige Begriffe einfach erklärt
Was Leser außerdem wissen wollen
Welche Koffersets sind die besten?
Welche Produkte haben im Test von produktvergleich.de besonders überzeugt – und aus welchen Gründen?
Quellenangaben
- test.de
- oekotest.de
- spiegel.de
- motorradonline.de
- 1000ps.de
- iata.org
- chemie.de
- fairlyfab.com
- kunststoffe.de
- utopia.de
- utopia.de
- test.de
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