Die 10 besten Nasssauger im Test inklusive Testsieger 2026
Mit einem Nasssauger lassen sich, anders als mit einem herkömmlichen Staubsauger, feuchte Verschmutzungen und Flüssigkeiten aufsaugen. Zusätzlich kann mit einem solchen Gerät trockener Schmutz beseitigt werden. Dabei kommen die Sauger in verschiedenen Bereichen zum Einsatz, beispielsweise für Böden, Polster oder um Verschmutzungen im Auto zu entfernen. Doch welcher Nasssauger ist aktuell der beste? Um diese Frage zu beantworten, wurden in einem umfassenden Test 10 Nasssauger genauer unter die Lupe genommen. Dabei ging es zunächst um die Verarbeitung und den Lieferumfang der Geräte, bevor die Handhabung und Ergonomie bewertet wurde. Die Saugleistung wurde in zwei separaten Tests geprüft, einmal mit sauberem und einmal mit verschmutztem Wasser. Zudem wurde auf die Lautstärke und den Energieverbrauch der Nasssauger sowie auf eine einfache Entleerung des Behälters geachtet.
Testsieger wurde der Kärcher WD 6 P S V-30/6/22/T Nasssauger. Das Gerät lieferte nicht nur den größten Behälter und die beste Saugkraft, sondern auch eine stufenlose Einstellung der Saugleistung über einen Drehschalter. Für maximale Mobilität waren zudem fünf Laufrollen vorhanden. Den zweiten Platz belegte der Bosch AdvancedVac 20 Nasssauger, der am besten verarbeitet war und über ein Ablassventil für das effiziente Abfließen großer Wassermengen verfügte. Überzeugt haben zudem der Thomas Pet & Family Aqua+ als bester Nasssauger für Tierhaare und der Tineco Floor One i7 Fold Premium Nasssauger mit seiner Anti-Tangel-Funktion gegen Verwirrungen an der Bürste. Der Tineco Floor One S7 Max Pro Nasssauger, der die beste und präziseste Kantenreinigung im Test lieferte, landete auf Platz 5. Der Nilfisk Multi II Nasssauger wiederum war der einzige Nasssauger im Test mit einer Filterreinigungsanzeige.
Ein Ratgeber im Anschluss an die Testberichte erklärt die Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen im Handel und liefert wertvolle Tipps für die richtige Kaufentscheidung. Zudem gibt es eine Anleitung für die Reinigung von Teppichen und Polstermöbeln mit einem Nasssauger. Im FAQ-Bereich werden häufige Fragen rund um das Thema Nasssauger beantwortet, bevor es zum Abschluss eine Übersicht über Nasssauger-Tests der Stiftung Warentest und weiterer Testmagazine gibt.
produktvergleich.de empfiehlt diese Nasssauger

"produktvergleich.de Testsieger"

"Nasssauger mit der besten Verarbeitung"

"Bester Nasssauger für Tierhaare"

"Mit Anti-Tangel-Funktion gegen Verwirrungen"

"Nasssauger mit der besten Kantenreinigung"

"Nasssauger mit Anzeige für die Filterreinigung"
- 1. produktvergleich.de empfiehlt diese Nasssauger
- 1.1. Kärcher WD 6 P S V-30/6/22/T Nasssauger (produktvergleich.de Testsieger)
- 1.2. Bosch AdvancedVac 20 Nasssauger (Nasssauger mit der besten Verarbeitung)
- 1.3. Thomas Pet & Family Aqua+ Nasssauger (Bester Nasssauger für Tierhaare)
- 1.4. Tineco Floor One i7 Fold Premium Nasssauger (Mit Anti-Tangel-Funktion gegen Verwirrungen)
- 1.5. Tineco FLOOR ONE S7 Max Pro Nasssauger (Nasssauger mit der besten Kantenreinigung)
- 1.6. Nilfisk Multi II Nasssauger (Nasssauger mit Anzeige für die Filterreinigung)
- 2. Alle Produkte aus dem Nasssauger-Test
- 3. Vergleichstabelle mit allen Produktdetails
- 4. So hat produktvergleich.de getestet
- 5. Alle Infos zum Thema
Inhalt
1. Testsieger: Kärcher WD 6 P S V-30/6/22/T Nasssauger mit Ablassschraube und Steckdose
Der Kärcher WD 6 P S V-30/6/22/T Nasssauger ist ein Premium-Modell unter den zahlreichen Nass-Trockensaugern aus dem Hause Kärcher. Es gibt einige Komfortfunktionen, darüber hinaus ist das Gerät mit 1.300 Watt besonders leistungsstark. Vor dem Blick auf die Ergebnisse aus dem umfangreichen Alltagstest gibt es eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Saugers laut Anleitung des Herstellers:
- Maße / Gewicht: 41,8 x 38,2 x 69,3 Zentimeter (Länge x Breite x Höhe) / 9,3 Kilogramm
- Behältervolumen: 30 Liter
- Leistung: 1.300 Watt
- Luftdurchsatz: 270 Kubikmeter pro Stunde
- Saugkraft: 280 Millibar
- Länge des Saugschlauches: 2,2 Meter
- Aktionsradius des Geräts: 9,3 Meter
Bereits beim Auspacken offenbarte sich die bei Kärcher gewohnt gute und saubere Verarbeitung des Saugers. Der Lieferumfang beinhaltet einen 2,2 Meter langen Saugschlauch, eine Bodendüse, eine Fugendüse, die umfangreiche Bedienungsanleitung und einen Adapter für den Anschluss an Elektrowerkzeuge wie Sägen aller Art. Auch ein Faltenfilter ist mit dabei, ebenso wie fünf Laufrollen für die Unterseite des Nasssaugers.
produktvergleich.de hat den Nasssauger von Kärcher in mehreren Szenarien getestet. Es wurden Holzreste von einem Teppich, Flüssigkeit aus einem Behälter, eine Fußmatte aus einem Auto und kalte Asche rund um den Kamin aufgesaugt. Die überzeugenden Ergebnisse sind im folgenden Video zusammengefasst:
Wie im Video zu sehen, saugt der Kärcher WD6 auch problemlos kalte Asche auf. Warum das mit einem normalen Staubsauger keine gute Idee ist, wird hier erklärt.
Die Saugkraft lässt sich mit dem praktischen Drehschalter am Gerät anpassen und das sogar stufenlos. Bei den meisten anderen Modellen im Test gibt es, wenn überhaupt, nur zwei Saugstufen. Das ist ein großer Pluspunkt für den Kärcher WD 6 P S V-30/6/22/T. Ein Vorteil im Alltagstest war die Ablassschraube, mit der sich die aufgesaugten Flüssigkeiten ohne viel Anstrengung aus dem Behälter entfernen lassen. Allerdings hält der Drehverschluss der Schraube nicht zu 100 Prozent dicht, wie auch im Video zu sehen ist. Die mitgelieferten Düsen erfüllen ihren Zweck und funktionieren auf verschiedenen Untergründen sehr gut. Dank der fünf Rollen folgt der Staubsauger dem Nutzer überall hin. Lediglich auf hochflorigen Teppichböden haben die kleinen Rollen Probleme.
Hand- und Heimwerker dürfen sich über die integrierte Steckdose am Staubsauger freuen. Zusammen mit dem Adapter für den Saugschlauch, der mit den meisten Sägen und Schleifgeräten kompatibel ist, ergibt sich eine ideale Ergänzung. Sobald das an die Steckdose angeschlossene Gerät eingeschaltet ist, beginnt auch der Nasssauger von Kärcher mit seiner Arbeit. So bleibt die Baustelle sauber, Staub und Schmutz landen in dem 30 Liter fassenden Edelstahlbehälter. Das Kabel am Sauger hat eine Länge von 6 Metern. Eine automatische Aufwicklung gibt es indes nicht. Problematisch ist die Befestigung des Saugschlauchs am Sauger, das ist nicht ideal gelöst.
Kärcher bietet für den Nasssauger einige separat zu erwerbende Zubehörteile an. So gibt es ein Autoinnenreinigungsset mit einer extra breiten Autodüse und einem Saugpinselset zum Absaugen von empfindlichen Oberflächen. Filterbeutel und Flachfaltenfilter sind problemlos nachbestellbar. Verlängerungen für den Saugschlauch und das ein Meter lange Saugrohr sind ebenfalls erhältlich.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Der Kärcher WD 6 P S V-30/6/22/T Nasssauger überzeugte im Test durch eine sehr hohe Saugkraft und das große Volumen seines Behälters. Als einziges Modell der getesteten Geräte bietet er eine stufenlose Anpassung der Leistung über einen Drehschalter und als eines von nur zwei Geräten eine Ablassschraube zum effizienten Abfließen von großen Wassermengen. Weitere Highlights sind der Adapter für den Anschluss des Saugschlauches an Elektrowerkzeuge und die integrierte Steckdose. Die Filterkassette lässt sich herausnehmen und lieferte im Test eine gute Leistung. Schwächen gibt es kaum, höchstens die etwas komplizierte Befestigung des Saugschlauches zum Transport und die Tatsache, dass die Ablassschraube nicht zu 100 Prozent dicht war. In Summe stand das Ergebnis „Sehr Gut“ und die Auszeichnung als Testsieger.


















































- Herausnehmbare Filterkassette mit Flachfaltenfilter
- Steckdose für den Anschluss von Elektrogeräten und automatischer Schaltung des Saugers
- Drehschalter (Ein / Aus) mit stufenloser Leistungsregulierung
- Kabellänge 6 Meter
- 30-Liter-Behälter aus Edelstahl
- Ablassschraube für Flüssigkeiten
- Adapter für den Anschluss des Saugschlauches an Elektrowerkzeuge
- Vergleichsweise leise (73 Dezibel)
- Sehr hohe Saugkraft (280 Millibar)
- Sehr hoher Luftdurchsatz (270 m³/h)
- Befestigung des Saugschlauches zum Transport nicht ideal
- Ablassschraube nicht zu 100 Prozent dicht
- Vergleichsweise schwer (9,3 Kilogramm)
- Kein automatischer Stopp bei vollem Behälter
FAQ
2. Nasssauger mit der besten Verarbeitung: Der Bosch AdvancedVac 20
Mit dem Bosch AdvancedVac 20 Nasssauger steht ein ausgereiftes Gerät mit vielen Funktionen, ausreichend Zubehör und einer erstklassigen Verarbeitung zur Verfügung. Saugkraft und Filterleistung können überzeugen und es lassen sich mit dem Gerät zahlreiche Einsatzbereiche rund um Haus, Werkstatt sowie Garage abdecken. Welche Stärken und Schwächen den Testern bei der Nutzung in praxisnahen Testszenarien auffielen, zeigt der nachfolgende Testbericht auf. Zuvor gibt es eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Nasssaugers laut der Bedienungsanleitung von Bosch:
- Maße / Gewicht: 36,0 x 36,5 x 49,9 Zentimeter (Länge x Breite x Höhe) / 7,6 Kilogramm
- Behältervolumen: 20 Liter
- Leistung: 1.300 Watt
- Luftdurchsatz: 252 Kubikmeter pro Stunde
- Saugkraft: 260 Millibar
- Länge des Saugschlauches: 2,2 Meter
- Aktionsradius des Geräts: 6,0 Meter
Die Lieferung des Nasssaugers von Bosch erfolgte in einem Karton, wobei aus Sicht der Tester erfreulicherweise auf die Verwendung von Plastik weitestgehend verzichtet wurde. Bei Schlauch und Kabel kann das Gerät leider nicht brillieren: Das vergleichsweise dicke Stromkabel hat eine Länge von 4 Metern und der antistatische Schlauch bringt es auf immerhin 2,2 Meter. Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher Arbeitsradius von 6 Metern, einer der niedrigeren Werte im Test. Mitgeliefert werden darüber hinaus zwei Aufsätze: Ein Universal-Adapter aus Gummi für die Staubabsaugung bei Elektrowerkzeugen und eine leicht gebogene Grobschmutzdüse. Der Adapter schloss im Test luftdicht ab und passte auf die meisten Absaugstutzen, nicht nur auf die von Bosch-Geräten.
Für die Bodendüse des AdvancedVac 20 gibt es ebenfalls zwei Aufsätze: Einen Aufsatz mit Gummilippe, der für den Test von nassen Böden verwendet wurde, und einen mit Bürsten für Staub und allgemeinen Schmutz. Außerdem gibt es eine Fugendüse für das Saugen in Ecken oder Ritzen. Wem der Schlauch für das Saugen zu kurz ist, der kann auf insgesamt zwei Verlängerungsrohre zurückgreifen, die jeweils einen halben Meter lang waren. Das Zubehör ließ sich auf speziellen Halterungen am Sauger verstauen, ebenso der Saugschlauch. Abgerundet wurde das umfangreiche Zubehörpaket durch einen großen Staubbeutel für die Verwendung als Trockensauger und eine Vielzahl an Anleitungen. Dazu zählte eine Bedienungsanleitung, die sehr verständlich und mit ausreichend Abbildungen versehen war. Des Weiteren gab es eine Anleitung, wie sich durch eine kurze Registrierung bei Bosch ein Garantieanspruch von 3 Jahren freischalten lässt.
Bestnoten erhielt der AdvancedVac 20 von Bosch auch bei der Ausstattung. Am Deckel gibt es eine Automatiksteckdose mit einer Ausgangsleistung von 2.000 Watt. Sobald im Test ein Elektrowerkzeug dort angeschlossen wurde, schaltete sich der Nasssauger ebenfalls automatisch mit ein. Im unteren Bereich des Behälters befindet sich eine Wasserablassschraube, die praktisch ist, um den insgesamt 20 Liter fassenden Behälter schnell und unkompliziert zu entleeren. Auf der Rückseite gibt es hinter einer Klappe einen Anschluss für den Umbau des Saugers zu einer Gebläse-Einheit. Der Bosch-Nasssauger ist zudem sehr wendig und rollt dank zweier feststehender Hinterräder nicht unkontrolliert durch die Gegend. Die beiden kleinen Lenkrollen an der Unterseite haben sogar eine Feststellbremse, was sonst kein Nasssauger im Test aufweisen konnte. Besonders auf glatten Böden wie den im Test verwendeten Fliesen rollte der Nasssauger angenehm und leise.
Dieses Zusammenspiel basiert auf dem Prinzip der sogenannten „Master-Slave“-Schaltung, bei der ein „Master“-Gerät (in diesem Fall das Werkzeug) den „Slave“ (den Sauger) steuert. Das bringt noch weitere Vorteile mit sich, gerade im Hinblick auf Energieeffizienz und Komfort. Wichtig zu wissen ist aber, dass solche Steckdosen keine vollwertigen Baustromverteiler ersetzen können. Das liegt daran, dass sie nur auf eine bestimmte Leistung ausgelegt sind, meistens um die 2.000 Watt wie beim AdvancedVac 20 von Bosch. Leistungsstarke Maschinen wie große Tischkreissägen können diese Werte leicht überschreiten.
Damit kurz zur Filterleistung, wo Bosch einen runden Patronenfilter mit einem Durchmesser von knapp 14 Zentimetern verbaut hat. Dieser ist vergleichsweise groß und lieferte im Test eine sehr gute Leistung. Wichtig für den Zweck dieses Tests: Das Filtermaterial verträgt auch Nässe, der Filter musste also nicht – wie bei anderen Geräten im Test notwendig – mit einem Schaumstoffüberzug versehen oder gar ausgebaut werden, um Wasser oder sehr nasse Böden abzusaugen. Es sollte allerdings bedacht werden, dass es bis zu einem Tag dauern kann, bis der Filter nach dem Nasssaugen wieder vollständig getrocknet ist und er sich wieder für trockenen Staub verwenden lässt. Wird mit einem noch feuchten Filter bereits wieder Staub eingesaugt, setzt sich der Filter komplett zu.
Neben dem Patronenfilter befindet sich im Lieferpaket noch ein Filterüberzug, der den Faltenfilter vor zu schneller Verstopfung schützt und zudem sehr feinen Staub herausfiltern kann. Theoretisch ist dieser Überzug auch in der Lage, den Hauptfilter kurz vor Nässe zu schützen, doch er weichte im Test sehr schnell auf, weswegen ihn die Tester einfach wegließen. Trocknen muss der Patronenfilter danach so oder so. Bosch hat beim AdvancedVac 20 Nasssauger des Weiteren eine halbautomatische Filterreinigung verbaut, die aber den „Verfall“ der Saugleistung nur aufschieben konnte. Nach einiger Zeit musste der Filter im Test dennoch ausgebaut und manuell gereinigt werden. Das war nicht sonderlich kompliziert, ist aber ein Wartungsaufwand, den Geräte mit vollautomatischer Filterreinigung nicht haben.
Damit zum Praxistest, wo die Saugleistung des Nasssaugers auf dem Prüfstand war. Bevor es an die konkreten Testergebnisse geht, kurz vorweg: Das Arbeiten mit dem AdvancedVac 20 machte allen Testern einfach Spaß. Alle Funktionen machten einen durchdachten Eindruck, das Handling war leicht und nur der Hauptschalter war aufgrund des dicken Staubschutzes ein wenig schwerer zu steuern. Die auf einer Fläche von einem Quadratmeter verteilte Menge von einem Liter Wasser saugte der Bosch-Nasssauger in rekordverdächtigen 22 Sekunden ein, dafür wurden nur vier bis fünf Züge mit der Nassdüse benötigt. Beim Test mit einem Liter Schmutzwasser dauerte das Aufsaugen nur minimal länger (etwa 25 Sekunden) und es wurden ebenfalls nur fünf Längszüge benötigt.
Anschließend wurde mit einem Küchenpapier geprüft, wie viel Flüssigkeit sich noch auf der durch mehrere Schwallschutzleisten abgesteckten Testfläche befand. Das Resultat: Der Boden war nahezu komplett trocken, nur in den Fugen der Fliesen gab es noch sehr leichte Rückstände. Das zeigt auch das folgende Video aus dem Praxistest:
Auch die Saugleistung bei trockener Erde ließ sich sehen, weswegen das Gerät in allen drei Bereichen die Testnote „Sehr Gut“ erhielt. Beim Ausleeren des Behälters wurde die Wasserablassschraube benutzt, die sich allerdings bereits bei einer Viertelumdrehung öffnete, hier ist Vorsicht geboten! Der Schlauch selbst saß ebenfalls nach einer Vierteldrehung sicher am Gerät und auch das Stecksystem mit Dichtung ist den Testerfahrungen zufolge sehr nutzerfreundlich konstruiert.
Zum Abschluss des Tests gibt es noch einen kurzen Blick auf die Leistungsdaten. Der Hersteller gibt eine Aufnahmeleistung von 1.300 Watt auf höchster Stufe an, dieser Wert wurde im Test mit 1.480 Watt im Vollbetrieb aber übertroffen. Bedeutet: Die Saugleistung war zwar sehr stark, der Stromverbrauch aber auch entsprechend hoch. Noch kritischer muss die Geräuschemission des AdvancedVac 20 betrachtet werden. Auf eine Entfernung von einem Meter ermittelte produktvergleich.de eine Lautstärke von 85,8 Dezibel, nur die Geräte von Vacmaster und Masko waren noch lauter. Zudem war der Wert höher als die von Bosch angegebenen 78,0 Dezibel.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Der Bosch AdvancedVac 20 ist ein erstklassiger Allrounder mit starker Saugleistung und exzellenter Ausstattung, der sich nur knapp dem Testsieger von Kärcher geschlagen geben musste. Er liefert eine von Bosch bekannte hervorragende Verarbeitung und ist sehr nutzerfreundlich konstruiert. Darüber hinaus ist der Nasssauger multifunktional und findet seinen Platz in allen Werkstätten, Garagen, Baustellen und Häusern. Schwächen gab es wenige, höchstens der etwas erhöhte Stromverbrauch und die im Vergleich zur Konkurrenz leicht höhere Lautstärke im Maximalbetrieb. Zudem wären Features wie eine automatische Filterreinigung oder eine regulierbare Saugleistung wünschenswert gewesen. Das ändert aber nichts daran, dass produktvergleich.de den AdvancedVac 20 mit der Bestnote „Sehr Gut“ auszeichnet.










































































































- Beste Verarbeitung im Test
- Sehr gute Saugleistung (Trocken, nass und Schmutz)
- Exzellente Ausstattung mit Steckdose und Ablassschraube
- Nutzerfreundlich und ergonomisch konstruiert
- Multifunktional einsetzbar
- Hohe Saugkraft (260 Millibar)
- Hoher Luftdurchsatz (252 Kubikmeter pro Stunde)
- Großer Behälter (20 Liter)
- Starke Filterleistung im Test
- Praktisches Zubehör inklusive
- Halbautomatische Filterreinigung per Klopf-Mechanismus
- Vergleichsweise laut im Betrieb (über 85 Dezibel)
- Höchster Stromverbrauch im Test (1.480 Watt)
- Keine Anpassung der Saugleistung möglich
- Ohne automatische Filterreinigung
- Vergleichsweise geringer Aktionsradius
FAQ
3. Thomas Pet and Family Aqua+ – leistungsstarker Nasssauger für Tierhaare und anderen hartnäckigen Schmutz

Der Nasssauger Pet and Family Aqua+ von Thomas lag der Redaktion von produktvergleich.de für einen umfassenden Praxistest vor. Es handelt sich um einen Multifunktionsstaubsauger, den der Hersteller speziell für Haustierbesitzer anbietet. Doch er kann auch für Haushalte ohne Tiere interessant sein. Immerhin bringt der Nasssauger von Thomas eine Reihe an Besonderheiten mit. Allerdings konnten die Tester auch diverse Kritikpunkte feststellen. Mehr erfahren Leser in den folgenden Absätzen. Zuvor gibt es eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Nasssaugers laut der Bedienungsanleitung des Herstellers:
- Maße / Gewicht: 30,6 x 31,8 x 48,6 Zentimeter (Länge x Breite x Höhe) / 8,2 Kilogramm
- Behältervolumen: 6 Liter
- Leistung: 1.700 Watt
- Luftdurchsatz: 118,8 Kubikmeter pro Stunde
- Saugkraft: 280 Millibar
- Länge des Saugschlauches: 1,8 Meter
- Aktionsradius des Geräts: 11 Meter
Der Nasssauger von Thomas hat eine vergleichsweise hohe Leistungsaufnahme von 1.700 Watt. Im Test konnte allerdings „nur“ ein Wert von 1.422 Watt gemessen werden. Damit erreicht der Nasssauger eine erstaunlich hohe Saugleistung (angegeben mit 28.000 Pascal oder umgerechnet 280 Millibar – Bestwert im Test) und ist trotzdem vergleichsweise kompakt. Die hohe Leistung schlägt aber im Gewicht zu Buche: Der Sauger wiegt 8,2 Kilogramm, hier waren nur die großen Modelle von Kärcher und Masko noch etwas schwerer.
Beim Auspacken überzeugte der Nasssauger nicht nur durch sein kompaktes Design, sondern auch durch sein vielseitiges Zubehör. Zum Lieferumfang gehören eine Fugendüse, eine Sprühdüse, ein Sprühschlauch, eine Turbodüse, eine Teppichdüse mit Klappadapter für Hartböden und Teppiche sowie eine umschaltbare Bodendüse. Zudem liegen dem Lieferumfang, wie bereits oben erwähnt, spezielle Tierhaardüsen bei, die unter anderem eine einfache Entfernung von Haaren auf Polstern oder Teppichen ermöglichen.
Ein großer Vorteil in den Augen der Tester ist, dass der Pet and Family Aqua+ Schmutz wahlweise in einen Staubbeutel oder einen Wassertank einsaugen kann. Dabei bietet der Staubsauger ein solides Staubbeutelvolumen von bis zu 6 Litern. Mit den besten Modellen im Test, die bis zu 30 Liter bieten, kann der Nasssauger damit nicht mithalten, doch angesichts der Kompaktheit des Geräts war das Fassungsvermögen mehr als ausreichend. Beim Aufsaugen von nassem Schmutz arbeitet der Nass- und Trockensauger mit seinem speziellen Wasserfiltersystem.
In Sachen Handhabung erweist sich der Pet and Family Aqua+ trotz seines hohen Gewichts als durchaus komfortabel. Besonders gut gefallen hat den Testern die Möglichkeit, die Saugleistung direkt am Griff einzustellen. Ebenfalls positiv hervorzuheben ist das Teleskoprohr, das sich in einem großen Bereich zwischen 54 und 86 Zentimetern verstellen lässt. Ein kleines Manko ist der automatische Kabeleinzug, der im Test nicht immer zuverlässig funktioniert hat.
Beeindrucken kann zudem die Flexibilität des Modells: Sowohl auf Teppichen als auch auf Hartböden beseitigt der Staubsauger verschiedenste Verschmutzungen. Der Pet and Family Aqua+ kann nicht nur nass und trocken saugen, sondern auch wischen. Für die Reinigung der angesaugten Luft hat der Nass- und Trockensauger sowohl einen integrierten HEPA-13-Filter als auch einen Mikroabluftfilter. Letzterer ist ein sehr feiner Filter, der mikroskopisch kleine Stoffe wie Feinstaub, Bakterien, Aerosole und Mikroorganismen aus der Luft filtert, aber durchaus auch Gerüche. Im Vergleich zu anderen Filtern ist das Material eines Mikroabluftfilters sehr dicht.
Der Thomas Pet & Family Aqua+ Nasssauger wurde über mehrere Monate hinweg ausführlich getestet und er konnte komplett überzeugen. Auch mit diesem Sauger wurde ein Liter Wasser auf einer Fläche von einem Quadratmeter verteilt. Die Flüssigkeit konnte der Nasssauger der Marke Thomas innerhalb von rund 30 Sekunden einsaugen. Ähnlich lange benötigte das Gerät für einen Liter Schmutzwasser. Besonders erfreulich: auf der abgesteckten Testfläche konnten mit einem Küchenpapier keine Rückstände aufgesammelt werden, da dies der Nasssauger selbst schon erfolgreich erledigt hatte. Auch die Saugleistung bei trockener Erde war sehr gut. Obwohl dieser Staubsauger zu den schwereren Modellen im Test gehörte, war die Handhabung in allen Testszenarien kinderleicht.
Abgesehen von den vielen Vorteilen sind den Prüfern im Test des Pet and Family Aqua+ auch einige Nachteile aufgefallen – allen voran der hohe Stromverbrauch. Im Betrieb wurde ein Wert von 1.422 Watt gemessen, womit der Sauger im Vergleich zu anderen Modellen mehr als doppelt so viel Strom verbraucht. Die hohe Leistung macht sich auch am Geräuschpegel bemerkbar. Mit gemessenen 87,9 Dezibel (auf eine Entfernung von knapp einem Meter) ist der Nass- und Trockensauger ziemlich laut.
Ein externer Testbericht zum Pet and Family Aqua+ von Thomas findet sich im folgenden Video:
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Der Pet and Family Aqua+ Nasssauger von Thomas überzeugte im Praxistest der produktvergleich.de-Redaktion vor allem durch seine hohe Reinigungsleistung. Er beseitigt zuverlässig nassen sowie trockenen Schmutz und entfernt dank Wischfunktion sogar Flecken. Das spezielle Wasserfiltersystem wirkt unangenehmen Gerüchen entgegen. Damit ist der Nasssauger insbesondere für Haustierbesitzer eine gute Wahl. Wer allerdings einen stromsparenden oder möglichst leisen Sauger sucht, sollte sich nach einem anderen Modell umsehen. Hier liegen nämlich die Schwächen des Thomas Pet and Family Aqua+, der es im Gesamtranking auf einen starken dritten Platz schaffte.






























































- Bester Nasssauger für die Entfernung von Tierhaaren (dank spezieller Tierhaardüsen)
- Wasserfiltersystem (Entfernung von unangenehmen Gerüchen)
- Hohe Saugleistung (28.000 Pascal / 280 Millibar)
- Mit Wischfunktion ausgestattet
- Mit Staubbeutel oder Wasserfilter nutzbar
- Viele Düsen im Lieferumfang
- Vergleichsweise hohe Leistungsaufnahme (1.700 Watt)
- HEPA-13-Filter und Mikroabluftfilter
- Kompaktes Design mit großen Rädern
- Hochwertige Verarbeitung (Qualität „Made in Germany“)
- Vergleichsweise schwer (8,2 Kilogramm)
- Hohe Lautstärke im Test (87,9 Dezibel)
- Hoher Stromverbrauch im Test (1.422 Watt)
- Vergleichsweise kurzer Saugschlauch (1,8 Meter)
- Nicht für Kies, Sand und/oder Schlamm geeignet
FAQ
4. Nasssauger mit Anti-Tangel-Funktion: Der Tineco Floor One i7 Fold Premium Nasssauger im ausführlichen Praxistest
Mit dem Floor One i7 Fold Premium bringt der chinesische Hersteller Tineco einen weiteren Nasssauger heraus, der mit zahlreichen technischen Neuerungen auf den Markt gekommen ist. Das auffälligste Merkmal ist der klappbare Stiel, der das Gerät besonders kompakt machen und zugleich die Reinigung unter niedrigen Möbeln erleichtern soll. Der Fokus auf ein faltbares Design ist eines der zentralen Merkmale der neuen Fold-Serie. Hinzu kommen praktische Extras wie eine Selbstreinigung und eine Anti-Tangel-Funktion. Doch wie schlägt sich der Nasssauger abseits des Datenblatts? Kann die Reinigungsleistung auch bei normalem Schmutz überzeugen? Und funktioniert der Klappmechanismus in der Praxis wirklich so komfortabel, wie es der Hersteller verspricht? Um diese Fragen zu beantworten, hat produktvergleich.de den Nass-Trockensauger über mehrere Tage hinweg auf Herz und Nieren geprüft. Vor dem Blick auf die Ergebnisse gibt es hier noch eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Saugers laut der Anleitung des Herstellers:
- Maße / Gewicht: 24 x 19 x 113 Zentimeter (Länge x Breite x Höhe) / 3,5 Kilogramm
- Behältervolumen: 0,7 Liter
- Leistung: 230 Watt
- Luftdurchsatz: Keine Angaben
- Saugkraft: 220 Millibar
- Länge des Saugschlauches: Entfällt (Akkubetrieb)
- Aktionsradius des Geräts: Unbegrenzt (Akkubetrieb)
Wichtig: Oben in der Produktbox ist die Standard-Version des Floor One i7 Fold verlinkt, im Test wurde aber die Premium-Version getestet. Technisch gesehen gibt es zwischen beiden Modellen keinen Unterschied, sie unterscheiden sich nur im Design (Weiß vs. Schwarz-Grün) sowie im Umfang des Lieferpakets, der bei der Premium-Variante deutlich umfangreicher ist.
Einer der großen Vorteile des Tineco Floor One i7 Fold Premium Nasssauger offenbarte sich direkt beim Auspacken aus dem Lieferkarton: Im Gegensatz zum Großteil der Konkurrenz mussten die Tester bei diesem Gerät nichts zusammenstecken. Selbst der abklappbare Griff war bereits montiert, da der Nasssauger nicht viel Platz einnimmt und locker in einen Karton passt. Mit einem Gewicht von nur 3,5 Kilogramm zählt das Modell zudem zu den leichtesten im Test. Beim Lieferpaket zahlte sich das Bestellen der Premium-Variante aus: Neben dem Sauger und einer zugehörigen Lade- und Reinigungsstation befanden sich im Paket jeweils zwei Ersatz-Bürstenrollen und Trockenfilter, eine Reinigungsbürste mit Borsten, 500 Milliliter einer Reinigungslösung und eine ausführliche Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen. Letztere war mit vielen Abbildungen versehen und wies kaum sprachliche Schwächen auf, was leider nicht bei allen Produkten im Test der Fall war.
Die Verarbeitung aller Teile war erstklassig: Das weiße Gehäuse mit schwarzen Elementen wirkte hochwertig und elegant, es gab keine scharfen Kanten oder Ecken. Alle Bauteile passten ohne Spiel ineinander, nirgends knarrte oder knirschte es. Der Klappmechanismus machte ebenfalls einen stabilen Eindruck und ließ sich mit geringem Kraftaufwand bedienen. Die Wassertanks und die Bedienelemente über dem Display und an der Rückseite des Griffs fügten sich stimmig in das Gesamtbild des Nasssaugers ein. Erwähnenswert war in den Augen der Tester die Bauform des Saugers, der sich mit dem einklappbaren Griff auf nur 8,5 Zentimeter in der Höhe zusammenfalten ließ. Das erleichterte im Praxistest die Handhabung und Führung unter Möbeln und in Ecken erheblich.
Eine kleine Besonderheit, die den Testern bereits beim Floor One S7 Max Pro aufgefallen ist, ist die Platzierung der Wassertanks. Der Tank für das Frischwasser für die Wischfunktion sitzt nicht, wie sonst üblich, an der Rückseite des Geräts, sondern direkt über der Walze im Bodenteil. Das ist aus Sicht der Tester ungünstig, da sich der Nutzer jedes Mal bücken muss, um den Tank zu entnehmen. Darüber hinaus ließ sich der Füllstand so weit unten nur schwer ablesen und die Oberfläche des Tanks wirkte durch Wasserflecken oft nass und fleckig. Was im Test dafür einfach ging, war das Entnehmen und Befüllen beider Tanks, des Frischwasser- und des Schmutzwassertanks. Der Tank für Frischwasser fasst 0,4 Liter, der für Schmutzwasser immerhin 0,7 Liter, dennoch sind beide Tanks vergleichsweise klein gehalten. Mit den riesigen Tanks der kabelgebundenen Modelle im Test kann das Gerät natürlich nicht mithalten.
Damit zur Ausstattung und Bedienung des Nass-Trockensaugers. Letztere erfolgt über zwei Tasten am oberen Ende des Gehäuses, direkt über dem Display. Eine Taste ist zum Ein- und Ausschalten des Geräts gedacht, die andere zum Wechsel zwischen den verschiedenen Reinigungsmodi. Insgesamt stehen vier Modi zur Verfügung:
- Eco-Modus: Ideal für alltägliche und regelmäßige Reinigungsarbeiten
- Quiet-Modus: Solide Saugleistung bei möglichst niedriger Geräuschentwicklung
- Suction-Modus: Zum Aufsaugen von Wasser oder Reinigen von nassen Flächen
- MAX-Modus: Maximale Saugleistung des Geräts wird angewendet
Ein kleines LED-Display zeigt in Echtzeit Daten wie den Akkustand, den ausgewählten Reinigungsmodus und Wartungshinweise an. Verzichtet wurde hingegen auf die von Tineco bekannte „iLoop“-Technik (Schmutzindikator als LED-Ring) sowie auf eine LED-Beleuchtung an der Bodendüse. Praktisch waren dafür die Sprachansagen des Modells, die sich über eine Taste an der Rückseite des Griffs aktivieren oder deaktivieren lassen. Insgesamt arbeitet der Nasssauger mit einer Saugleistung von 22.000 Pascal oder 220 Millibar, was für ein derart kleines Gerät sehr beeindruckend ist.
Lust, noch mehr zu erfahren? Das folgende YouTube-Video des Herstellers Tineco stellt den Floor One i7 Fold (aber nicht die Premium-Variante) kurz vor:
Damit zum wichtigsten Punkt jedes Nasssaugers und das ist nun einmal die Reinigungsleistung. Zum Starten des Nasssaugers von Tineco reichte es aus, den Griff ein wenig zu sich heran zu ziehen und über die Taste am Display einen Modus zu wählen. Standardmäßig eingestellt ist beim Einschalten der Eco-Modus. Sobald die Bürste am Boden rotiert, sorgt der Selbstantrieb des Nass-Trockensaugers selbständig dafür, dass sich das Gerät stetig nach vorne bewegt. Eigener Kraftaufwand war im Test praktisch nicht notwendig. Dabei hatte der Sauger in den Augen der Tester genau die richtige Geschwindigkeit, weder zu schnell, noch zu langsam. Wichtig zum Verständnis des Nasssaugers ist: Der i7 Fold Premium saugt und wischt immer gleichzeitig, ein reines Trockensaugen ohne Wischen ist nicht angedacht. Sobald der Frischwassertank leer ist, gibt der Nasssauger eine Warnung per Sprachansage aus und schaltet das Gerät automatisch ab.
Im Praxistest befreite der Tineco-Sauger einen Liter Wasser von einem Quadratmeter Fläche in nur wenigen Sekunden und der anschließende Test mit einem Blatt Küchenpapier offenbarte, dass nur wenige Rückstände auf dem Boden zurückblieben, bevorzugt am Rande der genutzten Testfläche. Das galt sowohl für den Test mit reinem Wasser als auch für den Test mit einem Liter Schmutzwasser. Verwendet wurde dabei übrigens der Suction-Modus, der genau für solche Einsätze gedacht ist und vollends überzeugen konnte. Das folgende Video zeigt den durchgeführten Küchenpapier-Test:
Doch der Nasssauger kann noch viel mehr, als nur Wasser vom Boden aufzusaugen: Er überzeugte die Tester auch beim Einsatz auf Hartböden, wo er feinen Schmutz aufnehmen sollte. Mit verstreutem Salz hatte der i7 Fold Premium überhaupt keine Probleme, doch gröbere Materialien wie Haferflocken oder verschüttetes Schokomüsli forderten das Gerät deutlich mehr. Die Schmutzaufnahme kann daher mit „Sehr Gut“ bei feinem Schmutz und „Gut bis Befriedigend“ bei grobem Schmutz bewertet werden.
Ein extrem sauberes Ergebnis lieferte der Tineco-Nasssauger beim Wischen von leichten Verschmutzungen auf Hartböden ab. Selbst auf Badfliesen, die sonst sehr anfällig und empfindlich gegenüber Schlieren sind, zeigte der Sauger ein nahezu streifenfreies Ergebnis. Erst bei eingetrockneten Flecken wie Wasserflecken zeigte der Nass-Trockensauger erste Probleme, denn diese blieben selbst nach dem Wischen auf höchster Stufe (MAX) zu Teilen sichtbar. Darüber hinaus war die Reinigung an Kanten und in Ecken zu kritisieren, wo die Walze zwar nahe an die Kanten herankam, aber eben nicht ganz, wie der Hersteller eigentlich verspricht. Wer bis in den letzten Winkel reinigen will, muss noch einmal per Hand nacharbeiten. Absolut überzeugt hat dagegen das faltbare Design, das für den Nasssauger ja namensgebend ist. Dank der niedrigen Bauhöhe im Fold-Mechanismus konnte bequem unter Möbeln gesaugt werden, sogar bis in die hinterste Ecke.
Mindestens genauso wichtig wie die Reinigungsleistung ist die Wartung und Reinigung des Geräts selbst. Hier trumpft der i7 Fold Premium mit einer Selbstreinigungsfunktion auf. Sobald der Sauger auf die Lade- und Reinigungsstation gesetzt wird, kann die Selbstreinigung über einen Knopf am Griff gestartet werden. Wichtig ist dafür, dass der Nass-Trockensauger mindestens zu 30 Prozent geladen ist und mindestens 40 Prozent des Frischwassertanks befüllt sind. Ist das der Fall, muss der Nutzer aber nichts mehr machen. Der Nasssauger wird von oben bis unten gereinigt, Walze und Saugrohr eingeschlossen. Nach der Reinigung trocknet sich das Gerät mit bis zu 85 Grad Celsius heißer Luft selbst, um die Bildung von Gerüchen und Bakterien zu verhindern. All das klappte im Test hervorragend, die Bürstenwalze sah selbst nach intensiver Nutzung wieder wie neu aus und auch sonst war kaum noch Schmutz im Gehäuse zu erkennen.
Lediglich der Schmutzwasserbehälter muss manuell gereinigt werden, was auch an seinem Prinzip liegt: Denn es landet nicht einfach alles in einem Tank, sondern der feste Schmutz und die Flüssigkeiten werden im Tank voneinander getrennt. So kann bei der Reinigung der feste Schmutz im Mülleimer entsorgt und das schmutzige Wasser beispielsweise in die Kloschüssel gekippt werden. Anschließend wird der Behälter einmal händisch nachgespült, wobei die Reinigungsbürste im Lieferpaket dabei hilft, den festsitzenden Schmutz aus Ecken und Kanten im Behälter zu entfernen. Was dagegen bei diesem Gerät nicht möglich ist, ist, die Reinigung über die App steuern zu lassen, da der i7 Fold Premium Nasssauger ausdrücklich nicht mit der Tineco-App kompatibel ist.
Damit abschließend noch zu Akku und Lautstärke, zwei wichtige Aspekte für viele Nutzer. Tineco setzt bei diesem Modell auf einen Lithium-Ionen-Akku (21,6 Volt) mit einer Kapazität von 2.500 Milliamperestunden. Das soll auf dem Papier eine Laufzeit von bis zu 50 Minuten bringen. produktvergleich.de machte den Test und kam im Eco-Modus bei vollständig geladenem Akku auf 43 bis 44 Minuten, ein sehr guter Wert. Nach 15 Minuten Nutzung waren noch 61 Prozent Akku im „Tank“. Die 25 Minuten, die im MAX-Modus möglich sein sollen, erreichte das Tester-Team aber nicht, hier waren es eher 16 bis 17 Minuten. Nichts auszusetzen gab es bei der Lautstärke, die Tineco mit „69 Dezibel“ angibt, ohne einen speziellen Modus zu erwähnen. Im Quiet-Modus wurden im Test 67,3 Dezibel gemessen, im Eco-Modus waren es 68,8 Dezibel, im Suction-Modus 70,7 Dezibel und im MAX-Modus 71,5 Dezibel. All diese Werte wurden aus einer Entfernung von knapp 50 Zentimetern ermittelt. Viele Konkurrenzgeräte liegen übrigens deutlich jenseits der Marke von 70 Dezibel, hier schneidet Tineco also einmal sehr gut ab.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Der Tineco Floor One i7 Fold Premium Nasssauger konnte die Tester von produktvergleich.de durch sein niedriges Gewicht, die starke Reinigungsleistung und die einfache Handhabung überzeugen. Ein besonderes Highlight ist die Anti-Tangel-Funktion, die Verstopfungen und Verwirrungen durch Tierhaare verhindert. Darüber hinaus sind die Selbstreinigungsfunktion und der praktische Selbstantrieb beim Saugen positiv aufgefallen. Die Akkulaufzeit ist gut und der Saugwischer arbeitete im Test vergleichsweise leise. Eine noch bessere Platzierung wurde letztlich nur durch die nicht ganz optimale Trockenreinigung und die Schwächen bei der Reinigung entlang von Kanten verpasst. Zudem sind die Tanks vergleichsweise klein. Dennoch ist das Gerät eine klare Empfehlung wert.






























































































































































- Anti-Tangel-Funktion reduziert Haarverwicklungen
- Effektive Selbstreinigung und Trocknung bei 85 Grad Celsius
- Faltbares Design für die Reinigung unter flachen Möbeln
- Vergleichsweise leicht (3,5 Kilogramm)
- Tolles Display und leichte Steuerung über Tasten
- Sehr gute Reinigungsleistung auf Hartböden (streifenfreie Reinigung)
- Selbstantrieb für geringen Kraftaufwand beim Saugen
- Saugt und wischt immer gleichzeitig
- Vier Reinigungsmodi zur Auswahl
- Wertige Verarbeitung und elegantes Design
- Vergleichsweise kleine Wasserbehälter (Frischwasser und Schmutzwasser)
- Reinigung direkt in Ecken könnte noch besser sein
- Nur für Hartböden wirklich gut geeignet
- Leichte Schwächen bei eingetrockneten Flecken
- Keine App-Steuerung möglich
- Frischwassertank ungünstig im Bodenteil montiert (erfordert Bücken beim Entnehmen)
- Füllstand des Frischwassertanks schlecht ablesbar
FAQ
5. Nasssauger mit exzellenter Kantenreinigung: Der Tineco Floor One S7 Max Pro mit beidseitig optimierter Bürstenführung
Der Tineco Floor One S7 Max Pro ist der einzige Nasssauger im Test, der nicht über ein Stromkabel, sondern über einen integrierten Akku mit Energie versorgt wird. Es handelt sich um einen Nass-Trockensauger mit Wischfunktion, der in erster Linie für die Verwendung auf Hartböden wie Parkett, Laminat, Fliesen oder Vinyl ausgelegt ist. Das Gerät saugt und wischt in einem Arbeitsvorgang und richtet sich damit an Haushalte, die vor allem glatte Bodenbeläge in ihrer Wohnung haben. Nur Polster und Teppiche kann das Gerät nicht nass reinigen. Die Tester von produktvergleich.de haben den Nasssauger von Tineco einem mehrtägigen Praxistest unterzogen. Welche Stärken und Schwächen sich dabei offenbarten, erfahren Leser in den folgenden Absätzen. Zuvor gibt es eine kurze Übersicht über die technischen Daten des Modells laut der Bedienungsanleitung des chinesischen Herstellers:
- Maße / Gewicht: 111,7 x 26,6 x 24,5 Zentimeter (Länge x Breite x Höhe) / 5,8 Kilogramm
- Behältervolumen: 0,85 Liter (Frischwasser) / 0,72 Liter (Schmutzwasser)
- Leistung: 220 Watt
- Luftdurchsatz: Keine Angaben
- Saugkraft: 230 Millibar
- Länge des Saugschlauches: Kein Saugschlauch vorhanden
- Aktionsradius des Geräts: Nicht durch ein Stromkabel begrenzt
Der Tineco Floor One S7 Max Pro Nasssauger kam in einem klassischen Produktkarton an, an dem außen bereits die wichtigsten Produktdaten aufgedruckt waren. Das Lieferpaket ist auf einen schnellen Einsatz ohne lange Montagezeiten ausgelegt und besteht neben dem Hauptgerät aus einer Ladestation mit Selbstreinigungsfunktion, einer Walzenbürste, einem HEPA-Filtersystem sowie Reinigungswerkzeugen zum Entfernen von Schmutz oder Haaren aus der Bürste. Je nach Set-Variante sind Ersatzfilter oder zusätzliche Bürstenrollen vorhanden, wobei das im produktvergleich.de-Test nicht der Fall war. Abgerundet wird das Lieferpaket von einer Reinigungslösung und einer ausführlichen Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen, darunter Deutsch und Englisch.
Die Verarbeitung des Nasssaugers machte einen soliden bis guten Eindruck: Alle Bauteile saßen fest und es gab weder wackelige Verbindungen noch scharfe Kanten. Das Gehäuse selbst besteht aus einem robusten Kunststoff und die Wassertanks sitzen passgenau wie dicht. Auch die dazugehörige Bodendüse machte im Test einen robusten und langlebigen Eindruck. Mit einem Gesamtgewicht von 5,8 Kilogramm ist das Gerät für einen Akku-Nasssauger zwar nicht gerade leicht, doch das Gewicht fiel im Alltagstest nicht auf, da ein Selbstantrieb den Kraftaufwand beim Schieben erheblich reduzierte. Letzterer funktioniert bidirektional und unterstützt deswegen sowohl beim Schieben als auch beim Rückwärtsziehen. Nur beim Transport über verschiedene Stockwerke machte sich das Gewicht im Test bemerkbar.
Eine kleine Besonderheit ist den Testern aufgefallen: Der Tank für das Frischwasser für die Wischfunktion sitzt nicht, wie sonst üblich, an der Rückseite des Geräts, sondern direkt über der Walze im Bodenteil. Das ist umständlich, da sich der Anwender jedes Mal bücken muss, um den Tank zu entnehmen. Zudem ließ sich der Füllstand so weit unten nur schwer ablesen und die Oberfläche des Tanks wirkte durch Wasserflecken häufig nass und fleckig. Was im Test hingegen problemlos funktionierte, waren das Entnehmen und das Befüllen des Tanks. Der Behälter für Schmutzwasser sitzt am unteren Ende des Gehäuses, er konnte ebenfalls leicht entnommen und entleert werden. Der Frischwassertank fasst 0,85 Liter, der für das Schmutzwasser 0,72 Liter, was für Akku-Nasssauger im „normalen“ Bereich liegt – mit den riesigen Tanks der kabelgebundenen Nasssauger kann das Gerät nicht mithalten.
Damit zur Bedienung, die beim FLOOR ONE S7 Max Pro über ein paar Tasten am oberen Ende des Geräts erfolgt. Ein kleines LED-Display zeigt in Echtzeit Daten wie Akkustand, ausgewählter Reinigungsmodus und Wartungshinweise an. Darüber hinaus ist der Akku-Nasssauger mit der sogenannten „iLoop“-Technik ausgestattet: Das heißt, ein LED-Ring am Display dient als exakter Schmutzindikator, der rot leuchtet, wenn Verschmutzungen von Sensoren in der Bürste am Boden erkannt werden. Die Farbe wechselt zu Blau, wenn die Fläche sauber ist.
Wie bei Tineco-Saugern üblich, sorgt ein grünes Frontlicht für eine großzügige Ausleuchtung im Bereich vor der Bodenbürste. Gerade in dunklen Ecken und unter Möbeln wurde die Sicht so erheblich verbessert. Ein weiteres Highlight ist die Sprachfunktion, die den Betrieb mit Ansagen auf Deutsch begleitet und über Tankfüllstand, Gerätestatus und Wartungsschritte informiert. So mussten die Tester während des Betriebs nicht ständig auf das Display schauen, um über aktuelle Details informiert zu sein.
Kabelgebundene Nasssauger punkten hingegen vor allem bei dauerhafter Leistung und Einsatzdauer. Da diese Geräte nicht auf einen Akku angewiesen sind, lassen sie sich ohne Unterbrechung betreiben und liefern eine etwas konstantere Saugleistung. Das ist gerade bei intensiver Reinigung oder der Reinigung von großen Flächen von Vorteil. Dafür sind kabelgebundene Modelle in der Praxis weniger flexibel, da das Kabel die Reichweite einschränkt und das Handling umständlicher macht.
Insgesamt bietet der Akku-Nasssauger vier Reinigungsmodi an. Der am häufigsten genutzte Modus im Test war der Automatikmodus, in dem der Nass-Trockensauger den Boden kontinuierlich analysiert und auf Grundlage dieser Daten die Saugleistung und Wasserzufuhr eigenständig reguliert. Das heißt: Bei stärkeren Verschmutzungen erhöhte das Gerät im Test die Leistung, bei leichten Verunreinigungen wurde die Leistung reduziert. Darüber hinaus gibt es einen Max-Modus für maximale Leistung, einen Quiet-Modus mit reduzierter Lautstärke und einen reinen Saugmodus für die Trockenreinigung, der im Praxistest uninteressant war. Um zwischen den Modi hin- und herzuwechseln, reicht ein einfacher Tastendruck.
Sehr praktisch war in der Praxis die eingebaute Sprühfunktion: Ebenfalls per Tastendruck ließ sich ein Wasserstrahl mit hohem Druck erzeugen, der präzise auf angetrocknete und hartnäckige Verschmutzungen gerichtet werden konnte. Mithilfe eines grünen LED-Lichts wurde im Test die Sprühstelle markiert, um die Kontrolle zu erleichtern. Soll die Reinigung pausiert werden, lässt sich der Nasssauger in eine aufrechte Parkposition bringen. Im Test stoppte der Motor dabei automatisch und startete wieder, sobald die Parkposition aufgehoben wurde. Praktisch war auch die Reinigung, denn der Sauger verfügt über eine automatische Selbstreinigungsfunktion per Knopfdruck. Dabei werden die Walze und die Leitungen mit heißem Wasser durchgespült und anschließend mit Heißluft getrocknet. Der Vorgang dauerte im Test nur wenige Minuten und wurde durchgehend von Sprachansagen begleitet. Anschließend musste nur noch der Schmutzwassertank entnommen und entleert werden.
Damit abschließend noch zur Reinigungsleistung, wo der Akku-Nasssauger durchgehend positive Ergebnisse lieferte. Trockener Schmutz wie Haare, Krümel oder Staub wurde problemlos aufgenommen und auch frisch verschüttete Flüssigkeiten beseitigte der Nass-Trockensauger restlos. Sichtbare Rückstände gab es in der Praxis keine. Ebenfalls effektiv zeigte sich das Gerät bei eingetrocknetem Schmutz: Ketchup-Flecken ließen sich mit nur wenigen Wischzügen entfernen, gerade wenn zur Unterstützung die Hochdruck-Sprühfunktion genutzt wird. An der Bodendüse befindet sich eine Gummilippe, die sich beim Rückwärtsfahren automatisch absenkt, was dafür sorgt, dass übrig gebliebene Flüssigkeiten zusätzlich abgezogen werden. Positiv fiel auch die Kantenreinigung auf, wie eingangs schon ausführlich berichtet.
Im Praxistest befreite das Gerät einen Liter Wasser von einem Quadratmeter Fläche in nur wenigen Sekunden und ein Küchenpapiertest zeigte, dass kaum Rückstände auf dem Boden zurückblieben. Das galt sowohl für den Test mit normalem Wasser als auch für den Test mit Schmutzwasser. Die Geräuschentwicklung des Nasssaugers bewegte sich im üblichen Rahmen. Direkt neben dem Gerät wurden mit einem entsprechenden Messgerät im Quiet-Modus 79,4 Dezibel gemessen. Im Max-Modus ist das Gerät mit fast 90 Dezibel deutlich lauter. Der integrierte Lithium-Ionen-Akku erreichte im Auto-Modus eine Laufzeit von circa 40 Minuten, im Max-Modus waren es dagegen nur knapp 25 Minuten. Eine vollständige Aufladung nach kompletter Entleerung des Akkus dauerte im Test etwa 4 Stunden, wobei die Ladestation dabei im Schnitt knapp über 33 Watt verbrauchte.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Der Tineco Floor One S7 Max Pro überzeugte im Praxistest von produktvergleich.de als leistungsfähiger Nass-Trockensauger für Hartböden. Besonderes Highlight des Geräts ist seine starke Kantenreinigung, beispielsweise entlang von Möbeln oder Fußleisten. Überzeugen konnten darüber hinaus die automatische Leistungssteuerung mit visuellem Schmutzindikator, die sehr gründliche Reinigungsleistung (nass und trocken) und der bidirektionale Selbstantrieb. Ebenfalls positiv fielen die Hochdruck-Sprühfunktion und die schnelle Selbstreinigung in der Lade- und Reinigungsstation auf. Nachteile gab es wenige, höchstens das hohe Gewicht für einen Akku-Nasssauger und die ungünstige Positionierung des Frischwassertanks im Bodenteil. Zudem war die Akkulaufzeit im Max-Modus begrenzt und das Gehäuse anfällig für Fingerabdrücke.






















































- Beste Kantenreinigung im Test
- Exzellente Reinigungsleistung auf Hartböden
- Automatische Anpassung von Wasser- und Saugleistung
- Visueller Schmutzindikator durch LED-Ring (rot, blau, grün)
- Bidirektionaler Selbstantrieb für einfaches Handling
- Hochdruck-Sprühfunktion mit LED-Markierung für hartnäckige Flecken
- Sprachfunktion mit praxisnahen Hinweisen
- Leichte Selbstreinigung in der mitgelieferten Station
- Mit Parksystem zum Abstellen bei Nichtbenutzung
- Übersichtliches LED-Display mit Ladestandsanzeige
- Geringe Restfeuchte dank absenkbarer Gummilippe
- Großes Lieferpaket mit Reinigungsbürste und Reinigungslösung
- Frischwassertank ungünstig im Bodenteil montiert (erfordert Bücken beim Entnehmen)
- Füllstand des Frischwassertanks schlecht ablesbar
- Vergleichsweise kurze Akkulaufzeit im Max-Modus
- Kunststoffgehäuse ist anfällig für Fingerabdrücke
- Hohes Gewicht für Akku-Nasssauger, gerade beim Etagen-Transport
- Keine Eignung für Teppiche, Kies, Schlamm oder Sand
FAQ
6. Einziger Nasssauger mit Filterreinigungsanzeige: Der Nilfisk Multi II für Werkstatt, Haus und Garten
Für alle, die auf der Suche nach einem leistungsstarken und preiswerten Nasssauger sind, ist der Multi II des dänischen Herstellers Nilfisk eine echte Option. Mit einer Leistung von 1.200 Watt, einem Fassungsvermögen von 22 Litern und einer starken Saugleistung von 200 Millibar bringt der Sauger ein gutes Gesamtpaket mit. Der gute Eindruck konnte in einem mehrtägigen Praxistest der Redaktion von produktvergleich.de bestätigt werden, wobei in erster Linie die starke Filterleistung und die integrierte Anzeige für die Filterreinigung überzeugten. Welche Stärken und Schwächen das Gerät im Test sonst noch aufwies, erfahren Leser in den folgenden Zeilen. Zuvor gibt es noch eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Multi II Nasssaugers laut der Bedienungsanleitung des Herstellers:
- Maße / Gewicht: 40,0 x 36,5 x 56,4 Zentimeter (Länge x Breite x Höhe) / 7,9 Kilogramm
- Behältervolumen: 22 Liter
- Leistung: 1.200 Watt
- Luftdurchsatz: 144 Kubikmeter pro Stunde
- Saugkraft: 200 Millibar
- Länge des Saugschlauches: 2,2 Meter
- Aktionsradius des Geräts: 7 Meter
Der Multi II Nasssauger kam in einem großen, blauen Karton in der Redaktion von produktvergleich.de an und wog inklusive Zubehör knapp über 10 Kilogramm. Er befand sich nicht vormontiert im Karton, sondern musste nach dem Auspacken von den Testern zusammengesetzt werden. Da die Räder und der Filter aber bereits vormontiert waren, hielt sich der Montageaufwand in Grenzen. Im Lieferpaket des Nasssaugers befindet sich ein 2,2 Meter langer Saugschlauch, der über einen Adapter an der Vorderseite an den Sauger angeschlossen wird. Für maximale Reichweite beim Arbeiten gibt es zudem zwei jeweils 0,5 Meter lange Verlängerungsrohre aus Edelstahl, die sich einfach an den Schlauch anstecken lassen. Ganz am Ende wird dann eine Bodendüse aufgesetzt, die vorne eine Gummilippe und hinten Bürsten hat und sich deswegen sowohl zum Nass- als auch zum Trockensaugen eignet. Alternativ ist der Anschluss einer Fugendüse zum Saugen von schwer erreichbaren Stellen und Ritzen möglich.
Das lange Schlauchpaket und das insgesamt 5 Meter lange Stromkabel können über zwei zusätzliche Kunststoffhaken, die sich am Gerät einhängen lassen, befestigt werden. Bei dem längeren Schlauch war das im Test nicht so einfach, aber trotzdem wurde die Funktion als praktisch bewertet, weil so das ganze Zubehör beim Einsatz immer dabei war. Um Elektrowerkzeuge mit dem Schlauch zu verbinden, lässt sich ein Gummiadapter mit verschiedenen Querschnitten nutzen. Abgerundet wird das insgesamt sehr solide und umfangreiche Lieferpaket durch einen Staubbeutel und eine Bedienungsanleitung. Letztere war leider die schlechteste im Test, enthielt gar keine Textpassagen und nur vage und unzureichende Abbildungen. Glücklicherweise sind Aufbau und Nutzung eines Nasssaugers unkompliziert, doch absolute Laien dürfte das eine oder andere dennoch neu sein.
Bezüglich der Verarbeitung gab es wenig bis nichts auszusetzen. Die Räder und Laufrollen des Nasssaugers waren bei der Lieferung bereits montiert und haben beim Shipping keinen Schaden genommen. Das ist ein häufiger Kritikpunkt von anderen Test-Redaktionen und Usern, den produktvergleich.de nicht bestätigen kann. Am Gerät selbst gab es nirgends scharfe Kanten oder Ecken, die herausstanden. Beim Material setzt Nilfisk Kunststoff beim Behälter sowie beim Saugschlauch und auf Edelstahl bei den beiden Saugrohren. In Summe war die Materialqualität gut, wenn auch nicht auf dem Niveau der Geräte von Herstellern wie Kärcher, Thomas und vor allem Bosch.
Die Angabe in Millibar ist aber nur die halbe Wahrheit. Für die tatsächliche Reinigungsleistung eines Nasssaugers spielt auch die Luftmenge eine entscheidende Rolle. Diese gibt an, wie viel Luft pro Zeitabschnitt durch den Sauger bewegt wird. Meistens wird sie in der Einheit Kubikmeter pro Stunde (m³/h) angegeben. Nur ein Sauger mit hohem Unterdruck UND hohem Luftdurchsatz sorgt für eine starke Saugleistung, während Sauger mit hohem Unterdruck, aber niedrigem Luftdurchsatz zwar stark „festhalten“, aber weniger Material bewegen. Als grober Richtwert: Für Heimwerker sollte der Unterdruck in einem Bereich von 180 Millibar aufwärts liegen, ein guter Luftdurchsatz ist ein Wert jenseits von 200 Kubikmeter pro Stunde.
Bezüglich der Ausstattung liegt der Nilfisk Multi II aber klar hinter der Konkurrenz von Kärcher und Bosch, die bauähnliche Geräte anbieten. Zwar gibt es die oben erwähnte Anzeige für die Filterreinigung, aber sowohl auf eine Steckdose zum Anschluss externer Geräte wie Sägen als auch auf eine Ablassschraube für das Wasser im Behälter hat der skandinavische Hersteller verzichtet. Stattdessen muss der Behälter nach dem Abnehmen des Deckels, was über je eine Behälterklemme links und rechts am Deckel klappt, manuell entleert werden. Im Test der produktvergleich.de-Redaktion, bei dem „nur“ ein Liter Wasser und ein Liter Schmutzwasser aufgesaugt wurde, war das noch kein Problem. Doch sobald die volle Kapazität des Nasssaugers erreicht wird, wird das Auskippen bei Kippentleerung zu einer mühseligen Angelegenheit.
Zum Schutz der Motoreinheit setzt Nilfisk beim Multi II auf ein mehrstufiges Filtersystem. Dieses besteht aus einem Hauptfilter, einem klassischen Patronen- oder Faltenfilter, der vergleichsweise groß war (was immer ein gutes Zeichen ist, da mehr Fläche mehr Filtration bedeutet). Dieser Filter war bereits vormontiert und saß direkt unterhalb des Motorkopfes. Optional kann beim Trockensaugen ein Staubbeutel vor den Filter gespannt werden, um diesen vor grobem Schmutz oder Staub zu schützen. Beim Nasssaugen darf der Beutel aber auf keinen Fall verwendet werden. Hier gibt es für den Schutz des Filters ein kleines Gitter aus Metall, das im Test hervorragend funktionierte. Der Filter war selbst nach mehreren Minuten Nasssaugen kaum feucht und ließ sich nach kurzer Trocknungszeit wieder zum Trockensaugen verwenden – das gab klare Pluspunkte, selbst im Vergleich zur Top-Konkurrenz von Kärcher und Bosch.
Damit zum Praxistest, wo der Nasssauger wie jedes Modell eine Fläche von einem Quadratmeter von einem Liter Wasser befreien musste. Beim Nilfisk-Sauger waren dafür knapp 40 Sekunden und jeweils vier Quer- und Längszüge notwendig. Anschließend blieb kaum Wasser auf dem Boden übrig, wie der Test mit dem Küchenpapier zeigte. Nur an wenigen Stellen sowie in den Fugen der Fliesen blieb etwas Wasser übrig. Dafür ist aber extra eine Fugendüse Bestandteil des Lieferpakets. Ein ähnliches Bild zeigte sich, als das Wasser mit etwa 10 Gramm Erde gemischt wurde. Für das Aufsaugen des Schmutzwassers benötigte der Nass-Trockensauger knapp 45 Sekunden und ebenfalls 7 bis 8 Züge mit der Bodendüse. Das waren allesamt gute Werte im Vergleich zur Konkurrenz, auch wenn zu den Top-Modellen noch etwas fehlte.
Abschließend noch ein kurzer Blick auf die Verbrauchswerte des Nasssaugers: Während der Hersteller in seiner Anleitung von einer „maximalen Lautstärke“ von 72 Dezibel spricht, ermittelten die Tester auf eine Entfernung von einem Meter zum Gehäuse eine Geräuschemission von 81,2 Dezibel. Das war einer der niedrigsten Werte im Test, dennoch muss der große Unterschied zur Angabe von Nilfisk erwähnt werden. Das Messgerät für die Leistung zeigte auf höchster Stufe einen Stromverbrauch von 1.255 Watt an, was ziemlich nahe an den 1.200 Watt liegt, die der Hersteller in der Anleitung angibt. Kombiniert mit der guten Saugleistung ergibt das eine gute Effizienz bei dem Nasssauger Multi II.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Der Nilfisk Multi II ist ein vielseitiger Industriestaubsauger, der die Tester von produktvergleich.de mit einer starken Filterleistung und der integrierten Filterreinigungsanzeige überzeugte. Die Verarbeitung ist gut, das Handling und die Montage einfach. In den Testszenarien konnte der Sauger durch Effizienz und eine angenehme Lautstärke glänzen, auch wenn die Saugleistung im Vergleich zu den Top-Modellen im Test nur „Gut“ und nicht „Sehr Gut“ war. Klare Schwächen gibt es bei der Ausstattung, wo der dänische Hersteller gänzlich auf eine Steckdose und eine Ablassschraube für das Wasser verzichtet. In Summe ist der Multi II ein gutes Gerät, mit dem preisbewusste Nutzer nicht viel falsch machen.




































































































- Einziges Gerät mit Anzeige für die Filterreinigung
- Starke und langlebige Filterleistung dank Schutzgitter
- Gute Saugleistung, sowohl trocken als auch nass
- Sehr einfache Montage
- Gute Verarbeitung aller Teile
- Hoher Bedienkomfort dank langem Kabel und zwei Verlängerungsrohren
- Solide Länge des Saugschlauches (2,2 Meter)
- Großes Lieferpaket mit Düsen und Staubbeutel
- Vergleichsweise leise im Test (knapp über 81 Dezibel)
- Gute Eignung für Kies, Sand und Schlamm
- Schwächste Anleitung im Test (kein Text, verwirrende Abbildungen)
- Keine Steckdose für den Anschluss von Elektrowerkzeug
- Ohne Ablassschraube für Wasser im Behälter
- Vergleichsweise schwer (7,9 Kilogramm)
- Kein automatischer Stopp bei vollem Behälter
FAQ
7. Nasssauger mit gutem Selbstantrieb: Der Bissell CrossWave HF2 für harte Böden
Der Bissell CrossWave HF2 Nasssauger ist als leichter Nass-Trockensauger für die Verwendung auf Hartböden ausgelegt und kann dort als echter Spezialist angesehen werden. Das Gerät konnte im Praxistest vor allem mit seinem einfachen Handling und seiner guten bis exzellenten Saugleistung bei Nässe und Schmutz punkten. Welche Stärken und auch Schwächen der Nasssauger sonst noch zeigte, erfahren Leser in den folgenden Absätzen. Zuvor gibt es eine kleine Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Geräts laut der Bedienungsanleitung des Herstellers:
- Maße / Gewicht: 25 x 28 x 111,3 Zentimeter (Länge x Breite x Höhe) / 3,9 Kilogramm
- Behältervolumen: 0,58 Liter
- Leistung: 340 Watt
- Luftdurchsatz: Kein Saugschlauch vorhanden
- Saugkraft: Keine Angaben
- Länge des Saugschlauches: Kein Saugschlauch vorhanden
- Aktionsradius des Geräts: 7,5 Meter
Der Bissell CrossWave HF2 Nasssauger kam in einem unauffälligen, braunen Karton bei den Testern von produktvergleich.de an und war zu großen Teilen bereits vormontiert. Es musste lediglich der Bediengriff auf das Gehäuse gesetzt und der Frischwassertank auf der Rückseite eingesetzt werden. Was den Lieferumfang betrifft, waren die Tester ein wenig zwiegespalten: Positiv wurde vermerkt, dass neben dem Gerät selbst eine Flasche mit natürlichem Multiflächenreiniger (236 Milliliter) mitgeschickt wird. Zudem befinden sich im Paket eine Bürstenrolle für Hartböden, eine schwarze Aufbewahrungs- und/oder Reinigungsstation und mehrere Anleitungen. Für den Start ein solides Paket, allerdings hätten sich die Tester gerne weitere Bürsten, Düsen und Aufsätze gewünscht, vielleicht speziell für empfindliche Böden oder Teppiche. Auch ein Ersatzfilter wäre als Teil des Lieferumfangs nicht verkehrt gewesen.
Die Montage ging glücklicherweise einfach vonstatten, denn die Bedienungsanleitung enthielt keinerlei Text, sondern nur ein paar Abbildungen. Diese waren an manchen Stellen sehr missverständlich. Die Verarbeitung des Geräts ist insgesamt als gut bis solide zu bezeichnen. Denn der Nasssauger besteht zu großen Teilen aus Kunststoff, der zwar solide wirkt, aber erfahrungsgemäß nicht die robusteste und langlebigste Komponente ist. Dafür ist das Design sehr ansprechend sowie modern und das Gewicht mit knapp unter 4 Kilogramm ein echter Pluspunkt.
Wichtig für die Reinigung ist, den Behälter nach jedem Saugvorgang zu entleeren, da sich sonst im Inneren Bakterien bilden können, was zu den unangenehmen Gerüchen führt. Der Tank wird dafür entnommen, entleert und mit klarem Wasser nachgespült. Wichtig ist, dabei auch Dichtungen, Ecken und möglicherweise vorhandene Filtereinsätze zu berücksichtigen, da sich gerade hier gerne Rückstände ablagern. Bei Bedarf kann ein Reinigungsmittel verwendet werden, das aber einerseits mild sein sollte und andererseits gut ausgespült werden muss, damit es später beim Saugen nicht schäumt.
Die Bürstenrolle gibt es nicht bei allen Nasssaugern, doch wenn sie vorhanden ist und genutzt wird, kommt sie direkt mit dem Schmutz in Kontakt. Daher sollte sie nach dem Einsatz aus dem Gerät entnommen und unter fließendem Wasser ausgespült werden, bis keine sichtbaren Rückstände mehr vorhanden sind. Wichtig: Nach der Reinigung muss die Bürste unbedingt vollständig trocknen, bevor sie wieder eingesetzt wird. Denn eine feuchte Bürste ist der ideale Nährboden für Gerüche und Mikroorganismen.
In Sachen Handhabung und Komfort konnte der Bissell-Nasssauger auf ganzer Linie überzeugen. Dafür sorgt nicht nur der eingangs erwähnte Selbstantrieb, sondern auch das Zwei-Tank-System, bestehend aus einem Tank für Frischwasser und einem Tank für Schmutzwasser. Leider sind beide Tanks nicht sonderlich groß, was sich in den Praxistests zeigte. In beide Behälter passen jeweils etwa 0,58 Liter, ein durchschnittlicher Wert in der Welt der Nasssauger ohne Saugschlauch. Ein weiterer, klarer Komfortgewinn ist die Selbstreinigungsfunktion des Saugers, die über einen der beiden Knöpfe am Gehäuse aktiviert werden kann. Der zweite Knopf ist für das Ein- und Ausschalten des Nasssaugers, eine Leistungssteuerung in Stufen ist aber nicht möglich.
Für den passenden Schutz und die Langlebigkeit des Saugers sorgt die Einordnung nach der Schutzart IPX4. Diese garantiert einen umfassenden Schutz vor allseitigem Spritzwasser und gilt bei Nasssaugern als Basisausstattung, was die Schutzart betrifft. Der Filter des Nasssaugers saß im Schmutzwasserbehälter und konnte leicht entfernt werden, sobald letzterer aus dem Gerät entnommen wurde. Angesichts der Größe und der Art des Saugers war der Faltenfilter vergleichsweise klein, was die Leistung natürlich ein wenig beschränkte. In der Praxis bedeutet das, dass der Filter in regelmäßigen Abständen entnommen und gereinigt werden muss, um eine konstant hohe Saugleistung zu gewähren.
Im Alltagstest zeigte der CrossWave HF2 Nasssauger viel Licht, aber auch ein wenig Schatten. Wie alle Modelle musste der Sauger eine einen Quadratmeter große Fläche von einem Liter Wasser befreien. Dabei wurde gemessen, wie schnell das Gerät seine Aufgabe erledigte und ob Rückstände übrigbleiben. Zunächst zum Positiven: Die Saugleistung des CrossWave HF2 war sowohl beim Test mit normalem Wasser als auch beim anschließenden Test mit Schmutzwasser sehr gut. Dank des Selbstantriebs und der starken Bürstenrolle wurden nur wenige Züge längs und quer benötigt, um das Wasser auf der Fläche aufzusaugen. Selbst bei grobem Schmutz im Wasser zeigte das Modell keine Schwächen, es gab keine Schlierenbildung und der Küchenpapiertest zeigte, dass nur noch wenig Flüssigkeit auf den Fliesen zurückblieb. Doch das können alle Leser auch dem folgenden Video entnehmen:
Allerdings dauerte der Testdurchlauf beim CrossWave HF2 mit Abstand am längsten, was am geringen Behältervolumen des Nasssaugers liegt. In diesen passen nur 580 Milliliter, was zwangsweise dafür sorgte, dass die Tester den Praxistest einmal unterbrechen mussten, um den vollen Schmutzwasserbehälter auszuleeren. Das ging schnell und unkompliziert per Kippentleerung, zeigte aber die Einschränkungen des Geräts bezüglich der Nutzung in Werkstätten, in Garagen oder auf Baustellen. Stattdessen empfehlen die Tester den Nasssauger klar für die Nutzung in Wohnräumen oder Kellern, wo in der Regel keine großen Mengen an Wasser aufgesaugt werden müssen.
Damit abschließend noch kurz zu den Leistungs- und Verbrauchsdaten, wo es wenig bis nichts auszusetzen gibt. Mit einem Strommessgerät wurde die Leistungsaufnahme auf höchster Betriebsstufe getestet, das Gerät zeigte dabei einen Wert von 317,4 Watt an. Das ist nur unwesentlich weniger als die vom Hersteller versprochenen 350 Watt und angesichts der starken Saugleistung ein sehr niedriger Wert. Im letzten Schritt ermittelten die Tester die Lautstärke des Nasssaugers auf höchster Stufe. Aus einer Entfernung von einem Meter wurde ein Wert von 81,8 Dezibel angezeigt, ebenfalls einer der niedrigsten im Test. Dennoch muss erwähnt werden, dass die 74,3 Dezibel, die Bissell in der Anleitung verspricht, nicht erreicht werden konnten.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Der Bissell CrossWave HF2 Nasssauger überzeugt durch eine starke Saugleistung in Kombination mit einem einfachen Handling. Dafür sorgt der integrierte Selbstantrieb, durch den das Gerät dauerhaft einen leichten „Zug“ nach vorne hat. Positiv fiel den Testern zudem die Kombination aus Saugen und Wischen in einem Arbeitsgang auf, was den Reinigungsvorgang deutlich effizienter macht. Lautstärke und Stromverbrauch hielten sich im Praxistest zudem in Grenzen. Schwächen wurden bei der Größe des Behälters und bei der Anleitung vermerkt. Deswegen reichte es letztlich nicht für einen Platz ganz vorne, für mittelgroße Haushalte ist der CrossWave HF2 aber dennoch eine Empfehlung wert.






















































































- Einfachste Handhabung im Test dank integriertem Selbstantrieb
- Zwei-Tank-System für hygienische Reinigung mit sauberem Wasser
- Saugen und Wischen in einem Arbeitsvorgang möglich
- Starke Saugleistung bei Wasser und Schmutz
- Schutzart IPX4 (Schutz vor allseitigem Spritzwasser)
- Waschbarer Filter vor dem Schmutzwassertank
- Vergleichsweise leicht (3,9 Kilogramm)
- Sehr langes Stromkabel für maximale Flexibilität (774 Zentimeter)
- Mit Ablagestation und Reinigungslösung (236 Milliliter) im Lieferpaket
- Vergleichsweise leise im Betrieb (81,8 Dezibel)
- Niedrigster Stromverbrauch im Test (317,4 Watt)
- Bauartbedingt eingeschränkte Ecken- und Kantenreinigung
- Vergleichsweise kleine Behälter (jeweils nur 0,58 Liter)
- Für Teppiche nur bedingt geeignet, klarer Fokus auf Hartböden
- Regelmäßige Reinigung von Filter und Komponenten notwendig
- Schwache Bedienungsanleitung (verwirrende Abbildungen, kein Text)
- Keine Blasfunktion
- Ohne integrierte Steckdose
FAQ
8. In drei Varianten erhältlich: Der Vacmaster VQ1530SFDC Nasssauger für Sand, Kies und Schlamm
Der Vacmaster VQ1530SFDC ist ein klassischer Industriestaubsauger für die Verwendung in Werkstätten, Garagen und Innenbereichen, der kabelgebunden funktioniert. Das Gerät lässt sich sowohl mit als auch ohne Beutel betreiben und kann als Nasssauger wie als Trockensauger für Hartböden, Teppiche und Tierhaare sowie für Kies, Sand und Schlamm verwendet werden. Im Alltagstest konnte er durch seine hohe Leistung und sein vergleichsweise großes Behältervolumen punkten. Es gab neben vielen Stärken allerdings auch klare Schwächen, auf die die folgenden Absätze eingehen. Zuvor gibt es eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Nasssaugers laut Bedienungsanleitung des Herstellers:
- Maße / Gewicht: 37 x 37 x 57 Zentimeter (Länge x Breite x Höhe) / 8,3 Kilogramm
- Behältervolumen: 30 Liter
- Leistung: 1.500 Watt
- Luftdurchsatz: 174,6 Kubikmeter pro Stunde
- Saugkraft: 200 Millibar
- Länge des Saugschlauches: 4 Meter
- Aktionsradius des Geräts: 11 Meter
Positiv fiel bereits beim Auspacken der Karton des Nasssaugers auf, da dieser mit hilfreichen Montagehinweisen bedruckt ist. Für alle weiteren Fragen hinsichtlich Montage und Inbetriebnahme gibt es im Lieferpaket eine Bedienungsanleitung, die lediglich ausreichend betextet und bebildert war. Der Großteil des Zubehörs des Nasssaugers befand sich, wie bei vielen Modellen im Test, im Gehäuse des Gerätes. Leider haben die Tester festgestellt, dass der Montageaufwand wesentlich höher war als bei vergleichbaren Nasssaugern wie den Geräten von Kärcher oder Bosch, da die Räder zunächst angebracht und dann noch verschraubt werden mussten. Die Verarbeitung der Materialien war ordentlich, aber auch keine besondere Erwähnung wert.
Beim Zusammenstecken der einzelnen Teile kam es schnell zur ersten Herausforderung für die Tester: Denn das Rohr des Tragegriffs war an der Verbindungsstelle verbogen. Das Rohr musste zunächst geradegebogen werden, bevor es an den Saugschlauch angeschlossen werden konnte. Trotz des im Vergleich zur Konkurrenz hohen Eigengewichts von 8,3 Kilogramm erwies sich das Manövrieren des Nasssaugers im Test als sehr einfach, die Maße von 37 Zentimetern im Durchmesser und 57 Zentimetern in der Höhe waren auch nicht übermäßig sperrig. Ein 3 Meter langes Saugrohr und ein 4 Meter langer Schlauch gewährleisteten einen hohen Aktionsradius von 11 Metern – das sind allesamt Bestwerte im Test.
Punkten konnte der Nasssauger von Vacmaster bei der Ausstattung, wo es im Test kaum bessere Modelle gab. Das Gerät verfügt über eine Steckdose zum Anschließen von externen Elektrogeräten und hat an der Unterseite des Behälters eine Wasserablassschraube, die eine effektive und sichere Lösung zum Entlassen von großen Wassermengen war. Darüber hinaus war es möglich, das Zubehör direkt am Gerät aufzubewahren und ein Luftregler am Griff erlaubte den Testern eine Anpassung der Saugleistung. Ein praktischer Transportgriff konnte zudem den Transport des schweren Geräts erleichtern, während die integrierte Blasfunktion den Nasssauger zum Laubbläser machte oder das Aufblasen von Luftmatratzen erlaubte. Eine Kabelaufwicklung sorgte für Ordnung bei der Nutzung, auch wenn der Saugschlauch steif und wenig elastisch war, was das Handling etwas erschwerte.
Zur Ausstattung gehören des Weiteren der im Test verbogene Luftstromregelgriff, ein Schlauch mit Schnellverschluss, ein Staubbeutel für den Betrieb als Trockensauger und zwei Verlängerungsrohre mit einer Länge von jeweils einem halben Meter. Weiterhin enthalten waren eine Bodendüse für die Nutzung auf Hartböden und Teppichen, eine Fugendüse zum Saugen in Ecken oder Ritzen, eine Rundbürste und ein Adapter für Elektrowerkzeuge. Die Filterleistung sollen ein Einwegpatronenfilter und ein Schaumfilter sicherstellen. Letzterer wird zwischen Motoreinheit und Behälter gespannt, wenn die ursprüngliche Funktion zum Nasssaugen genutzt werden soll.
Im Test konnte der Nasssauger gute Ergebnisse bei den Nass- und Trockentests erzielen und auch mit Schmutzwasser gut umgehen. Des Weiteren gelang ihm eine gründliche Reinigung von Teppichen und er bewies seine Eignung bei Polstermöbeln und Autopolstern. Als 2-in-1-Gerät zum Nass- und Trockensaugen fand das Gerät zudem Nutzung in alltäglichen Reinigungsarbeiten: Verschüttete Flüssigkeiten ließen sich einfach entfernen, Milch und Cornflakes wurden im Test restlos vom Boden beseitigt. Das Wasser aus der Testfläche wurde sehr gut aufgenommen, das dauerte allerdings deutlich länger als bei den besten Modellen im Vergleich (gerade Kärcher und Bosch). Doch die auf dem Papier solide Saugleistung von 200 Millibar war durchaus zu spüren.
Damit noch zu den Leistungs- und Verbrauchsdaten, wo der Nasssauger nicht vollständig überzeugen konnte. Laut Hersteller soll das Gerät eine Leistung von 1.500 Watt bringen, gemessen wurden auf der höchsten Leistungsstufe aber „nur“ 1.127 Watt. Einerseits gut, weil der Sauger dann weniger Strom verbraucht, doch andererseits auch schlecht, weil sich die fehlende Saugkraft zu den Top-Modellen im Test bemerkbar machte. Noch schlechter wurde es bei der Lautstärke. 73 Dezibel sollen es laut Vacmaster sein, im Test wurde auf eine Entfernung von einem Meter aber eine Geräuschemission von 99,4 Dezibel gemessen. Die Lautstärke lässt sich zwar auf die hohe Leistung des Nasssaugers zurückführen, dennoch wurde die Lautstärke als sehr störend empfunden.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Der Vacmaster VQ1530SFDC ist ein vielseitig einsetzbarer Nasssauger, der mit einer robusten Bauweise und der Breite an verfügbaren Varianten hinsichtlich Leistung und Fassungsvermögen überzeugt. Auch die reichhaltige Ausstattung mit viel nützlichem Zubehör macht das Gerät zu einem praktischen Helfer für Werkstätten, Garagen und andere Innenbereiche. Zusätzliche Vorteile sind die Blasfunktion und die gute Saugleistung. Zu den Top-Modellen im Test zählte der Nasssauger dennoch nicht, dafür sorgten die nur durchschnittliche Materialqualität, der höhere Montageaufwand und die sehr hohe Lautstärke.


















































- In verschiedenen Varianten hinsichtlich Leistung und Fassungsvermögen erhältlich
- Gute Ausstattung (Blasfunktion, Steckdose, Halterungen, …)
- Hohe Leistung (1.500 Watt)
- Vergleichsweise großer Behälter (30 Liter)
- Großer Aktionsradius (circa 11 Meter)
- Mit oder ohne Beutel verwendbar
- Behälter und Tank aus robustem Edelstahl
- Gute Saugergebnisse bei nass, trocken und Schmutz
- Gut geeignet für Alltagsreinigung (Polster, Möbel und ähnliche Oberflächen)
- Mit manueller Kabelaufwicklung ausgestattet
- Gute Eignung für Sand, Kies und Schlamm
- Sehr hohe Lautstärke (fast 100 Dezibel)
- Luftstromregelgriff war bei Lieferung verbogen
- Qualität der Materialien nur durchschnittlich
- Etwas höherer Montageaufwand
- Bedienungsanleitung etwas kurz und wenig bebildert
- Saugschlauch nicht flexibel genug
FAQ
9. Das Leichtgewicht im Test: Einhell TC-VC 1240 S Nasssauger mit niedrigem Stromverbrauch
Der Einhell TC-VC 1240 S ist einer leichtesten und kompaktesten Nasssauger im Handel, der gleichzeitig eine solide Grundausstattung liefert. Besonders praktisch im Alltag ist die Kombination aus dem niedrigen Gewicht (3,3 Kilogramm) und den vier Laufrollen an der Unterseite, wodurch sich der Sauger flexibel in Werkstatt, Garage und Haushalt einsetzen lässt. Zusätzlich gibt es eine, für diese Preisklasse nicht selbstverständliche, Blasfunktion für die Reinigung von schwer zugänglichen Stellen. Zunächst gibt es eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Nasssaugers laut der Bedienungsanleitung des deutschen Herstellers:
- Maße / Gewicht: 39 x 47 x 55 Zentimeter (Länge x Breite x Höhe) / 3,3 Kilogramm
- Behältervolumen: 12 Liter
- Leistung: 950 Watt
- Luftdurchsatz: Keine Angaben
- Saugkraft: 180 Millibar
- Länge des Saugschlauches: 1,5 Meter
- Aktionsradius des Geräts: 4 Meter
Der Einhell TC-VC 1240 S Nasssauger kam in einem für den bayerischen Hersteller typischen schwarz-roten Karton, auf dem außen bereits wichtige Informationen zum Produkt aufgedruckt waren. Direkt zu Beginn fiel ein kleiner Unterschied zur Konkurrenz auf, denn tatsächlich mussten bei diesem Modell der Griff mithilfe von zwei Schrauben und die Laufrollen über ein Stecksystem an der Unterseite montiert werden. Das funktionierte in weniger als 5 Minuten, weswegen es nur minimale Abzüge im Vergleich zur sofort einsatzfähigen Konkurrenz gab. Bezüglich der Verarbeitung reihte sich der Einhell-Sauger im Mittelfeld ein, es gab keine offensichtlichen Mängel oder scharfe Kanten, aber das Gerät wirkte, bedingt durch das niedrige Gewicht, an manchen Stellen etwas wackelig. Der 12 Liter große Behälter besteht aus Edelstahl, während die anderen Komponenten weitgehend aus Kunststoff gefertigt sind.
Positiv fiel der üppige Lieferumfang auf: Dieser besteht neben dem Nasssauger aus einem 1,5 Meter langen Saugschlauch und gleich drei Verlängerungsrohren mit einer Länge von jeweils 35 Zentimetern. Zudem gibt es eine kleine Saugdüse aus Aluminium, die auch als Adapter für den Anschluss der Fugendüse sowie der im Lieferpaket enthaltenen Bodendüse fungiert. Bei letzterer handelt es sich um eine Kombidüse zum Nasssaugen und Trockensaugen. Dafür hat die Düse eine harte Kante (Lippe) zum Nasssaugen und eine klassische Bürste für Dreck oder Staub. Passend dazu kann der passende Filter gewählt werden, denn Einhell liefert sowohl einen Schaumfilter zum Nasssaugen als auch einen klassischen Staubfilter mit. Abgerundet wird das umfangreiche Lieferpaket durch einen Staubbeutel für den Behälter, eine mehrsprachige Bedienungsanleitung mit Montagetipps sowie ein Garantiedokument.
Seine Stärken voll ausspielen kann der Einhell-Nasssauger, wenn es an die geplanten Einsatzzwecke geht. Er eignet sich durch seine Kombidüse sowohl für Hartböden als auch für Teppiche und kann selbst, wenn auch mit leichten Einschränkungen bei der Effektivität, bei Tierhaaren zum Einsatz kommen. Zudem ist das Aufsaugen von Sand und Kies möglich und selbst leichten Schlamm kann das Gerät bewältigen. Etwas weniger positiv war das Bild bezüglich der Ausstattung: Zwar gibt es einen Kabelhaken und entsprechende Vorrichtungen für das Verstauen von Schlauchrohr und Zubehör, doch auf eine automatische Kabelaufwicklung hat der Hersteller verzichtet.
Sehr positiv ist die Möglichkeit, den Blasanschluss an der Rückseite zu nutzen, um selbst schwer erreichbare Stellen zu reinigen. Dafür hat der Nasssauger keine Ablassschraube für das im Behälter gesammelte Wasser, was bedeutete, dass der Behälter manuell auszukippen ist. Auch Profi-Features wie eine Selbstreinigung, eine App-Steuerung oder ein automatischer Saugstopp bei vollem Tank sind nicht integriert. Dafür können vor die Motoreinheit gleich zwei Filter gespannt werden (Nass- und Trockenfilter) und es gibt eine Fugendüse, die beim Saugen in Ecken hilfreich ist. Leider wurde auf eine integrierte Steckdose zum Anschluss von externen Elektrogeräten von Einhell ebenfalls verzichtet.
Für die Praxis bedeutet das: Die Lautstärke ist weniger eine Frage von „erlaubt“ oder „verboten“, sondern des Einsatzzweckes und der Arbeitsumgebung. In Werkstätten oder auf Baustellen sind auch laute Geräte akzeptabel, da hier der Geräuschpegel meistens sowieso sehr hoch ist. Im privaten Bereich sind leise Nasssauger aber klar von Vorteil. Wichtig ist aber auch: Für eine ausgewogene Bewertung der Lautstärke sollte nicht nur der Dezibel-Wert, sondern auch die subjektive Geräuschcharakteristik (dröhnend, hochfrequent, etc..) berücksichtigt werden.
Damit zum Praxistest, in dem die Tester mit dem Sauger wie bei allen Modellen eine Fläche von einem Quadratmeter von einem Liter Wasser befreien mussten. Dafür benötigte der Einhell-Sauger mit 50 Sekunden deutlich länger als alle anderen Nasssauger im Test mit der Ausnahme des Industriestaubsaugers von Masko. Während bei den Premium-Modellen im Test nur wenige Züge längs notwendig waren, um die gesamte Fläche zu säubern, mussten die Tester beim Einhell-Gerät mehrfach längs und quer über die Fliesen gehen. Ein ähnliches Bild zeigte sich, als dem Wasser ein paar Gramm Erde hinzugefügt wurden, um die Saugleistung bei Schmutzwasser zu testen. Dabei kam es zu einer nicht unerheblichen Schlierenbildung und es blieb viel Erde auf der Testfläche zurück. Zudem zeigte der Test mit einem Stück Küchenpapier, dass die Fläche selbst nach der zeitaufwendigen Reinigung noch immer leicht feucht war. Das ist auch dem folgenden Video zu entnehmen:
Abschließend noch kurz zu den Verbrauchs- und Leistungsdaten des Nasssaugers, wo der Einhell TC-VC 1240 S Nasssauger ein deutlich besseres Bild abgab als bei der Saugleistung. Das Messgerät der Tester zeigte auf der höchsten Betriebsstufe eine Leistungsaufnahme von 1.015 Watt. Das ist einerseits ein wenig mehr als die von Einhell angegebenen 950 Watt, andererseits aber im Vergleich zur bauähnlichen Konkurrenz der niedrigste Wert im Test. Der TC-VC 1240 S ist also ein stromsparendes Modell. Da die Saugleistung aber nur durchschnittlich bis mäßig ist, wurde auch die Effizienz des Nasssaugers nur als „Durchschnitt“ bewertet. Ein großes Problem war die Lautstärke des Nasssaugers, der auf eine Entfernung von einem Meter mit 93,5 Dezibel auf höchster Stufe gemessen wurde. Das ist der zweithöchste Wert im Test und laut genug, dass die Tester empfehlen würden, bei längerer Nutzung auf einen Gehörschutz zu setzen.
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Der Einhell TC-VC 1240 S Nasssauger konnte im Praxistest der produktvergleich.de-Redaktion nicht restlos überzeugen und belegte daher einen der hinteren Plätze. Zwar war das Gerät durch sein niedriges Gewicht und die vier Laufrollen sehr mobil sowie solide verarbeitet, doch die Ausstattung ließ ohne integrierte Steckdose oder Ablassschraube zu wünschen übrig. Darüber hinaus war die Saugleistung des Saugers unterdurchschnittlich, gerade, was das Aufsaugen von Schmutzwasser betrifft. Mit 93,5 Dezibel im Höchstbetrieb zählte der Einhell-Sauger dann auch noch zu den lautesten Geräten im Test. Letztlich verhinderten nur der geringe Stromverbrauch und der ausgezeichnete Lieferumfang mit zwei Filtern und drei Verlängerungsrohren sowie diversen Düsen ein schlechteres Abschneiden.






























































































- Leichtgewicht unter den Testmodellen (nur 3,3 Kilogramm)
- Exzellenter Lieferumfang (zwei Filter, drei Verlängerungsrohre)
- Mit vier Laufrollen für mehr Mobilität
- Robuster Edelstahl-Behälter (12 Liter)
- Geeignet für Sand, Kies und Schlamm
- Einsatz auf Teppichen und Hartböden dank Kombidüse möglich
- Gute Standsicherheit
- Vergleichsweise geringer Stromverbrauch (1.015 Watt im Test)
- Mit Staubbeutel zum Trockensaugen geliefert
- Saugleistung durchschnittlich bis mäßig (gerade bei Schmutz)
- Sehr laut im Betrieb (93,5 Dezibel)
- Ohne Ablassschraube zum Entleeren des Behälters
- Kleiner Montageaufwand notwendig (Griff, Laufrollen)
- Keine integrierte Steckdose am Gerät
- Sehr kurzes Stromkabel (250 Zentimeter)
FAQ
10. Industriestaubsauger mit Blasfunktion: Der MASKO® 18540-1 Nasssauger in drei verschiedenen Farben
Der MASKO® 18540-1 ist ein funktionaler Nass-Trockensauger aus dem unteren Preissegment. Der Sauger liefert eine einfache Bedienung und solide Ausstattung, zeigt aber klare Schwächen bei der Verarbeitung, der Saugleistung und der Lautstärke. Das verhinderte letztlich eine bessere Platzierung des auf den ersten Blick sehr ansprechenden Nasssaugers. Bevor es in den folgenden Absätzen an die konkreten Erkenntnisse aus dem mehrtägigen Praxistest geht, gibt es hier eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Geräts, wie sie in der Bedienungsanleitung des Herstellers stehen:
- Maße / Gewicht: 32,5 x 34 x 65 Zentimeter (Länge x Breite x Höhe) / 8,5 Kilogramm
- Behältervolumen: 30 Liter
- Leistung: 1.800 Watt
- Luftdurchsatz: 208,8 Kubikmeter pro Stunde
- Saugkraft: 180 Millibar
- Länge des Saugschlauches: 3 Meter
- Aktionsradius des Geräts: 8 Meter
Bereits zu Beginn des Tests gab es beim MASKO® 18540-1 Nasssauger eine kurze Verwirrung: Der Sauger wurde ursprünglich in der gelb-schwarzen Variante bestellt und kam auch im entsprechenden Karton an. Dementsprechend groß war die Überraschung, als sich beim Auspacken ein rot-schwarzer Nasssauger präsentierte. Negativ fiel zudem sofort auf, wie viel Plastik bei der Lieferung verwendet wurde. Jedes Zubehörteil mit Ausnahme der Räder und Laufrollen war in eine Plastikfolie gepackt, der Nasssauger an sich ebenfalls. Das ist wenig nachhaltig und wenig umweltbewusst.
Ansonsten gibt es bezüglich des Lieferumfangs wenig bis nichts auszusetzen: Dabei ist der Sauger inklusive eines antistatischen Saugschlauches mit einer starken Länge von 3 Meter und einem 4 Meter langen Stromkabel. Zum Zubehör zählen eine umschaltbare Bodendüse zum Nass- und Trockensaugen, eine Fugendüse zum Reinigen an schwer erreichbaren Stellen wie Ecken und Ritzen und ein ausziehbares Teleskoprohr, das in einer Länge von 65 bis 100 Zentimetern verstellt werden kann. Am Rohr selbst befindet sich eine kleine Aufhängung, die dafür gedacht ist, dass das Kabel während des Betriebs nicht im Weg herumliegt. Abgerundet wird das grundsolide Lieferpaket durch einen Nassfilter, einen Staubbeutel und eine Anleitung. Diese war gut verständlich, aber vielleicht ein wenig zu kompakt gehalten, was Informationen zu den verschiedenen Ausstattungsmerkmalen betrifft.
Leichte Schwächen stellten die Tester bei der Verarbeitung fest: Der große Behälter aus Edelstahl (30 Liter) wirkte deutlich weniger robust als die der Konkurrenz und der Saugschlauch aus Kunststoff war zwar flexibel, aber ebenfalls zu wenig robust. Einzig das Saugrohr aus Edelstahl konnte qualitativ überzeugen. Negativ zu erwähnen ist zudem der erhöhte Montageaufwand im Vergleich zur höher platzierten Konkurrenz. Das liegt in erster Linie daran, dass die Laufrollen vorne und die großen Räder hinten separat beilagen und montiert werden mussten. Das ist kein großer Aufwand, doch gerade die kleinen Laufrollen ließen sich nur unter großem Kraftaufwand in die vorgesehenen Öffnungen an der Unterseite des Behälters schieben. Einmal montiert, gab es zudem keine Möglichkeit mehr, die Rollen ohne den Einsatz von zusätzlichem Werkzeug wieder abzunehmen.
Allerdings ist ein großer Tank nicht automatisch die beste Wahl für jeden Nutzer. Denn mit wachsendem Volumen steigen natürlich auch die Abmessungen und das Gewicht des Nasssaugers. Ein Nasssauger mit 30 Litern Fassungsvermögen ist um ein Vielfaches sperriger und unhandlicher als ein kompaktes Modell mit 5 bis 10 Litern. Daher gilt: Wer das Gerät hauptsächlich für die Autoreinigung oder kleinere Arbeiten im Haushalt nutzt, ist mit einem kleineren Behältervolumen oft besser dran. Hier überwiegen die Vorteile von besserer Mobilität, einfacherem Verstauen und einem allgemein besseren Handling.
Sehr einfach ist hingegen das Handling des Industriestaubsaugers. Das liegt am vergleichsweise langen Schlauch (3 Meter) und Kabel (4 Meter), was in der Kombination einen Arbeitsradius von 8 Metern ermöglicht. Die Rollen erleichtern den Transport, gerade auch auf unebenen Böden. Positiv wurde von den Testern zudem die Ausstattung vermerkt, die mit den besten Geräten im Test mithalten kann. Die integrierte Steckdose ist ein praktisches Feature, das der Konkurrenz häufig fehlt und den Anschluss von Elektrowerkzeugen wie Stichsägen oder Kreissägen erlaubt. Zumindest, solange diese Geräte eine maximale Leistung von 2.000 Watt nicht überschreiten. Was allerdings nicht vorhanden ist, ist die sogenannte Master-Slave-Automatik, die den Sauger zusammen mit dem angeschlossenen Werkzeug ein- und ausschaltet. Stattdessen musste der Sauger im Test manuell angeschaltet werden, bevor die Steckdose funktionierte.
Sehr praktisch ist darüber hinaus die Ablassschraube für Wasser im unteren Bereich des Behälters, die nicht bei jedem Nasssauger im Test vorhanden war. Sie erlaubt es, größere Mengen an Wasser direkt aus dem Behälter zu entleeren, ohne dabei auf eine manuelle Kippentleerung setzen zu müssen. Der Nasssauger von MASKO® bietet zudem die Möglichkeit, als Gebläseeinheit verwendet zu werden. Dafür wird der Saugschlauch vom normalen Sauganschluss an der Vorderseite abgezogen und auf den Luftauslass gesteckt, der sich am Motorkopf beziehungsweise Deckel befindet. Anschließend kann mit dem Nasssauger loser Staub auf einen Haufen geblasen werden, um ihn anschließend aufzusaugen. Theoretisch ist es damit im Herbst auch möglich, loses Laub im Garten zusammenzutreiben.
Damit zum Praxistest, wo der Sauger wie alle Modelle im Test eine Fläche von einem Quadratmeter von einem Liter Wasser säubern musste. Dafür benötigte der MASKO®-Sauger deutlich länger als alle anderen Nasssauger, nämlich handgestoppte 63 Sekunden. Während bei den besten Geräten im Test nur wenige Züge längs und quer notwendig waren, bis das Wasser aufgesaugt war, waren beim MASKO®-Sauger bis zu 20 Züge nötig, um die Fläche ansatzweise trocken zu bekommen. Beim Test mit einem Liter Schmutzwasser zeigte sich ein ähnliches Bild, was die benötigten Züge betrifft, und die Zeit bis zum Aufsaugen verlängerte sich sogar noch einmal auf etwa 70 Sekunden. Zudem bildete der Sauger klar erkennbare Schlieren und es blieb ein kleiner Teil an Erde / Dreck zurück, der gar nicht aufgesaugt wurde. Der anschließende Test mit einem Stück Küchenpapier offenbarte zudem, dass die Testfläche nach wie vor recht feucht war, wie Leser auch dem folgenden Video entnehmen können:
Abschließend noch zu den Verbrauchs- und Leistungsdaten, wo der MASKO® 18540-1 Nasssauger ebenfalls kein herausragendes Bild abgab. Das Messgerät der Tester zeigte auf höchster Betriebsstufe eine Leistungsaufnahme von 1.486 Watt an – der höchste Wert im Test, wenn auch ein deutliches Stück entfernt von den 1.800 Watt, die der Sauger eigentlich liefern soll. Angesichts der nur durchschnittlichen bis mäßigen Saugleistung ist das deutlich zu hoch und der Nasssauger war damit eindeutig das ineffizienteste Gerät im ganzen Test. Zudem war der Nasssauger im Betrieb extrem laut, das Messgerät zeigte auf eine Entfernung von einem Meter eine Geräuschemission von 91,5 Dezibel an. Das war einer der höchsten Werte im Test und um fast 20 Dezibel mehr, als der Hersteller angibt (73 Dezibel).
produktvergleich.de zieht folgendes Fazit
Der MASKO® 18540-1 Nasssauger kann bezüglich Saugleistung, Lautstärke und Stromverbrauch nicht mit den Spitzengeräten im Test mithalten und belegt deswegen im Vergleich der produktvergleich.de-Redaktion den letzten Platz. Eigentlich schade, denn die Ausstattung des Nass-Trockensaugers mit Steckdose, Wasserablassschraube und speziellem Nassfilter kann sich sehen lassen. Hinzu kommt das einfache Handling dank mehrerer Laufrollen und Tragegriff. Leider ist die Verarbeitung aber höchstens durchschnittlich und der Montageaufwand vergleichsweise hoch. Grundsätzlich ist der MASKO®-Sauger kein schlechtes Gerät, doch im Vergleich zur Konkurrenz im Test hinkt er hinterher.








































































































- In drei Farbvarianten erhältlich (Rot, Gelb oder Blau)
- Sehr gute Ausstattung (Steckdose, Blasfunktion, Ablassschraube)
- Einfaches Handling dank vier Laufrollen
- Vergleichsweise langer Saugschlauch (3 Meter)
- Großes Behältervolumen (30 Liter)
- Starke Leistung auf dem Papier (1.800 Watt)
- Geeignet für Sand, Kies und Schlamm
- Umfangreiches Lieferpaket (Teleskoprohr, Nassfilter und Staubbeutel)
- Geschützt vor Spritzwasser nach Schutzart IPX4
- Gute Standsicherheit
- Automatischer Stopp bei vollem Behälter
- Vergleichsweise schwache Saugleistung, gerade bei Schmutz
- Durchschnittliche bis mäßige Verarbeitung
- Extrem laut im Betrieb (über 90 Dezibel)
- Vergleichsweise hoher Stromverbrauch (1.486 Watt im Test)
- Erhöhter Montageaufwand (Räder müssen angebracht werden)
- Bedienungsanleitung etwas kurz gehalten
- Ohne automatische oder halbautomatische Filterreinigung
FAQ
10 beste Nasssauger aus dem Test in der großen Vergleichstabelle
So wurden die Nasssauger getestet
Der Test der 10 Nasssauger begann mit einer ausführlichen Recherche zu den Herstellerinformationen. Diese wurde später mit eigenen Erfahrungen und den im Test ermittelten Messwerten verglichen. Im eigentlichen Praxistest stand zunächst das Auspacken der Geräte im Vordergrund. Dabei lag der Fokus auf der Nachhaltigkeit der Verpackung und der Sicherheit beim Transport. Anschließend wurde die Verarbeitung des Geräts sowie die Qualität der verwendeten Materialien geprüft. Wichtig war, dass die Nasssauger keine scharfen Kanten oder Ecken aufwiesen, an denen sich unaufmerksame Tester oder Kinder verletzen können. Im nächsten Schritt wurde der Lieferumfang geprüft: Gab es eine Anleitung? Wie verständlich war diese? Und was war neben Saugrohr, Saugschlauch und Filter noch im Paket dabei? Im Anschluss wurden Messungen bezüglich Kabellänge, Gewicht und Maße durchgeführt und die Mobilität der Nasssauger getestet. Von besonderer Bedeutung war dabei der Aktionsradius, der sich aus einer Kombination aus Schlauchlänge, Rohrlänge und Kabellänge berechnet. Ein großer Pluspunkt bei der Handhabung war ein drehbarer Schlauchanschluss, doch auch für einen ergonomischen Tragegriff, eine Schlauch- oder Rohrhalterung und ein Parksystem gab es Pluspunkte.
Dann ging es an den Test, in dem die Aufnahmeleistung, die Geschwindigkeit und die Restfeuchtigkeit im Fokus standen. Dafür wurde ein Liter Wasser auf einer Fliesenfläche von einem Quadratmeter verteilt. Dabei wurde die Raumtemperatur konstant gehalten und die Fläche vor jedem Test komplett trockengewischt. Anschließend wurde mit dem Sauger langsam einmal längs über die Fläche gefahren, dann noch einmal quer. Hierbei wurde die Zeit bis zur sichtbaren Trocknung gemessen und zusammen mit der Anzahl der benötigten Züge notiert. Außerdem legten die Tester nach dem Saugen ein Blatt Küchenpapier auf bis zu fünf Stellen der Fläche und drückten 5 Sekunden lang, um zu sehen, wie viel oder wenig Flüssigkeit mehr aufgenommen wird. Im Anschluss wurde ein Schmutzwassertest durchgeführt, bei dem ein Liter Wasser mit 10 Gramm Erde verrührt wurde und auf derselben Fläche verteilt wurde. Dabei wurde geprüft, wie schnell der Schmutz vom Gerät aufgenommen wird.
Wichtig war für die Tester zudem, wie laut und stromintensiv die Nasssauger arbeiten. Daher wurde die Lautstärke jedes Geräts auf der höchsten Stufe aus einer Entfernung von einem Meter gemessen. Zudem kam ein Strommessgerät zum Einsatz, das die Leistungsaufnahme im Betrieb prüfte. Beide Werte wurden anschließend mit den Angaben des Herstellers verglichen. Zum Abschluss wurden noch die Reinigung des Behälters sowie des Filters und das Entleeren des Behälters getestet. Modelle mit einer automatischen Filterreinigung bekamen dabei in der Regel bessere Bewertungen als solche ohne. Zudem zeigte sich, dass Behälter mit einer glatten Innenfläche am leichtesten auszuwischen waren.
Fazit zum Test der Nasssauger
Alle 10 getesteten Nasssauger erhielten von der produktvergleich.de-Redaktion mindestens die Bewertung „Befriedigend“, besonders überzeugen konnten sechs Modelle. Dazu zählt der Testsieger, der Kärcher WD 6 P S V-30/6/22/T Nasssauger, der mit dem größten Behälter, der besten Saugleistung und den meisten Laufrollen überzeugt. Er bietet zudem als einziges Gerät im Test eine stufenlose Anpassung der Saugkraft über einen Drehschalter an der Vorderseite. Der Bosch AdvancedVac 20 Nasssauger auf Platz zwei überzeugt mit der besten Verarbeitung im Test. Zudem liefert er ein integriertes Ablassventil, das den effizienten Abfluss großer Wassermengen erlaubt.

Der Thomas Pet and Family Aqua+ auf Rang drei ist der beste Nasssauger für Haushalte mit Haustieren, da er zusammen mit dem Testsieger die beste Saugkraft (280 Millibar) bietet. Das beste Modell für Tierhaare ist der Tineco Floor One i7 Fold Premium auf Rang 4, wähend mit dem Tineco Floor One S7 Max Pro Nasssauger das Modell mit der besten Kantenreinigung im Test auf Platz fünf des Gesamtrankings landete. Erwähnenswert ist zudem der Nilfisk Multi II Nasssauger auf Platz sechs, der als einziges Modell im Test mit einer Anzeige für die Filterreinigung ausgestattet ist.
Nasssauger – was ist das?

Ein Nasssauger wird häufig auch als Nass-Trockensauger, Mehrzwecksauger oder Allessauger bezeichnet. Der große Vorteil dieser Geräte liegt in ihrer Vielseitigkeit. Sie sind sowohl für trockene als auch für feuchte Verschmutzungen ausgelegt und lassen sich dadurch in zahlreichen Bereichen einsetzen. Während klassische Staubsauger meist nur trockenen Schmutz aufnehmen können, bewältigt ein Nasssauger zusätzlich Flüssigkeiten und feuchten Dreck.
Mit einem solchen Gerät lassen sich beispielsweise Tierhaare, Staub, Krümel und andere trockene Verschmutzungen entfernen. Ebenso können verschüttete Getränke, feuchte Erde oder nasser Schmutz problemlos aufgesaugt werden. Wird etwa ein Glas Wasser oder eine andere Flüssigkeit verschüttet, nimmt der Nass-Trockensauger die entstandene Pfütze zuverlässig auf. Schmutz und Flüssigkeiten gelangen dabei über Saugschlauch und Saugrohr in den Auffangbehälter des Geräts.
Eingesetzt werden Allessauger vor allem im professionellen Umfeld. Auf Baustellen, in Werkstätten, Fabrikhallen oder Büros gehören sie vielerorts zur Standardausstattung. Gleichzeitig steigt ihre Beliebtheit im privaten Bereich kontinuierlich an. Dort kommen sie unter anderem in Garagen, Gärten, Hobbywerkstätten oder bei Renovierungsarbeiten zum Einsatz. Auch zahlreiche Aufgaben im Haushalt lassen sich mit einem Nasssauger komfortabel erledigen.
Vier Alternativen zum Nass-Trockensauger im Überblick
Neben klassischen Nass-Trockensaugern existieren weitere Spezialgeräte, die für bestimmte Einsatzbereiche entwickelt wurden. Je nach Anwendungsgebiet kann eine dieser Alternativen die bessere Wahl sein:
- Der Waschsauger: Ein Waschsauger ist eine spezielle Form des Nasssaugers. Teilweise wird er auch als Polsterreiniger oder Teppichreiniger bezeichnet. Seine Besonderheit besteht darin, dass er Reinigungsmittel aktiv auf die zu säubernde Oberfläche aufbringen kann. In der Regel verfügt ein solches Gerät über zwei Behälter. Einer davon wird mit sauberem Wasser und Reinigungsmittel befüllt. Im zweiten Behälter sammelt sich das aufgesaugte Schmutzwasser. Während der Reinigung sprüht der Waschsauger das Frischwasser-Reinigungsmittel-Gemisch auf die Oberfläche, löst den Schmutz und nimmt die verschmutzte Flüssigkeit unmittelbar wieder auf. Besonders geeignet ist diese Technik für Autositze, Polstermöbel, Teppichböden und textile Wandbehänge.
- Der Schlammsauger: Ein Schlammsauger wird häufig auch als Teichsauger oder Teichschlammsauger bezeichnet. Er wurde speziell für die Reinigung von Gartenteichen entwickelt. Mit seiner Hilfe lassen sich Algen, Laub, Faulschlamm und andere Ablagerungen entfernen. Das Gerät saugt Wasser aus dem Teich an, filtert die enthaltenen Verschmutzungen heraus und führt das gereinigte Wasser anschließend wieder dem Teich zu.
- Der Aschesauger: Ein Aschesauger, der teilweise auch als Kaminsauger bezeichnet wird, ist speziell auf die Aufnahme von Asche ausgelegt. Er eignet sich insbesondere für die Reinigung von Kaminen, Öfen und Grills. Dank seiner Bauweise kann er Ascherückstände sicher aufnehmen, die mit herkömmlichen Staubsaugern nicht entfernt werden sollten.
- Der Industriestaubsauger: Industriestaubsauger sind für den Einsatz in Werkstätten, auf Baustellen und in industriellen Arbeitsbereichen konzipiert. Sie verfügen in der Regel über eine höhere Leistung und eine robustere Konstruktion als klassische Haushaltsstaubsauger. Viele Modelle sind dank spezieller Filtersysteme in der Lage, Metallpartikel, Holzspäne oder Feinstaub zuverlässig aufzunehmen. Allerdings sollte beachtet werden, dass nicht jeder Industriestaubsauger auch für Flüssigkeiten geeignet ist. Zahlreiche Geräte sind ausschließlich für trockenen Schmutz vorgesehen.
Einen Nasssauger kaufen: Worauf achten?

Welcher Nasssauger letztlich der beste ist, hängt immer von den individuellen Anforderungen und dem geplanten Einsatzgebiet ab. Ein Modell, das für gelegentliche Reinigungsarbeiten im Haushalt vollkommen ausreicht, kann bei professionellen Anwendungen schnell an seine Grenzen stoßen. Deshalb lohnt sich vor dem Kauf ein genauer Vergleich der wichtigsten Ausstattungsmerkmale.
Zu den entscheidenden Kaufkriterien gehören:
- Die Leistung: Viele Nasssauger arbeiten mit einer Leistung zwischen 1.000 und 1.800 Watt. Für die meisten Aufgaben im privaten Umfeld ist dieser Bereich vollkommen ausreichend. Professionelle Geräte erreichen teilweise Leistungen von 5.000 Watt oder mehr und sind für den intensiven Dauereinsatz ausgelegt. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass eine hohe Wattzahl nicht automatisch eine bessere Reinigungsleistung bedeutet. Sie liefert in erster Linie Informationen über den Stromverbrauch. Hier findet sich ein Online-Rechner, mit dessen Hilfe sich der Stromverbrauch elektrischer Geräte berechnen lässt.
- Das Behältervolumen: Für typische Reinigungsarbeiten im Haushalt reicht meist ein Behältervolumen zwischen 10 und 20 Litern aus. Sollen größere Flächen gereinigt werden, empfiehlt sich ein größerer Tank. Im gewerblichen oder industriellen Bereich lohnt sich häufig ein besonders großes Behältervolumen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Ein größerer Behälter muss deutlich seltener entleert werden, wodurch die Arbeit effizienter abläuft.
- Das Behältermaterial: Die Auffangbehälter bestehen meist entweder aus Kunststoff oder Edelstahl. Günstigere Nasssauger setzen häufig auf Kunststoffbehälter. Diese punkten durch ihr geringeres Gewicht und lassen sich dadurch leichter transportieren. Gleichzeitig sind sie jedoch meist weniger robust. Modelle mit Edelstahlbehälter wirken hochwertiger und überzeugen durch ihre hohe Widerstandsfähigkeit.
- Die Behälterentleerung: Besonders praktisch sind Geräte mit Ablassfunktion oder integrierter Pumpe. Bei einem Nasssauger mit Ablassschraube kann das aufgesaugte Wasser nach Abschluss der Reinigung bequem über eine externe Ableitung abgelassen werden. Ein Modell mit Pumpe bietet vor allem bei größeren Wasserschäden Vorteile. Das Wasser wird dabei angesaugt und direkt über einen Schlauch in den Abfluss transportiert. Dadurch entfällt das ständige Unterbrechen der Arbeit zum Entleeren des Behälters, selbst wenn größere Wassermengen aufgenommen werden müssen.
Die Kabellänge: Die Länge des Stromkabels hat direkten Einfluss auf den Aktionsradius des Geräts. Einige Nasssauger verfügen über vergleichsweise kurze Kabel, während andere Modelle Kabellängen von 7 Metern oder mehr bieten. Für die Reinigung großer Flächen ist ein langes Kabel oft von Vorteil. Bei kleineren Einsatzbereichen kann ein überlanges Kabel jedoch störend wirken, sofern keine automatische Kabelaufwicklung vorhanden ist.- Die Schlauchlänge: Neben dem Kabel beeinflusst auch die Länge des Saugschlauchs die Reichweite des Geräts. Ein langer Schlauch ist insbesondere dann hilfreich, wenn schwer erreichbare oder höher gelegene Bereiche gereinigt werden sollen. Empfehlungen zur passenden Schlauchlänge für den gewerblichen Einsatz finden sich hier.
- Das Gewicht: Je geringer das Gewicht eines Nasssaugers ausfällt, desto komfortabler gestalten sich Transport und Handhabung. Vor allem bei häufig wechselnden Einsatzorten spielt dieser Faktor eine wichtige Rolle.
- Die Steckdose: Viele Nasssauger verfügen über eine integrierte Gerätesteckdose. Dadurch können elektrische Werkzeuge direkt am Sauger angeschlossen werden. Besonders Heimwerker profitieren von dieser Ausstattung. Empfehlenswert sind Modelle mit automatischer Ein- und Ausschaltfunktion. In diesem Fall startet der Sauger automatisch, sobald das angeschlossene Werkzeug eingeschaltet wird. Zusätzlich sollte auf die maximale Anschlussleistung der Steckdose geachtet werden. Sie gibt an, welche Geräte über die Steckdose betrieben werden dürfen.
- Die Blasfunktion: Die meisten Nasssauger verfügen zusätzlich über eine Blasfunktion. Mit ihrer Hilfe lassen sich beispielsweise Laub aus Kiesflächen oder Verschmutzungen aus schwer zugänglichen Bereichen entfernen.
Die Halterungen: Zahlreiche Modelle besitzen praktische Halterungen für Kabel, Saugrohr, Saugschlauch und Zubehör. Dadurch lassen sich die Komponenten nach der Reinigung ordentlich verstauen und sind jederzeit griffbereit.- Die Betriebsart: Die meisten Nasssauger werden über Netzstrom betrieben. Solche Geräte bieten häufig eine höhere Leistung und ermöglichen längere Einsatzzeiten. Daneben sind Akku-Nasssauger erhältlich. Diese arbeiten unabhängig von Steckdosen und bieten dadurch mehr Flexibilität. Gleichzeitig fällt ihre Leistung oftmals geringer aus und die Einsatzdauer wird durch die Akkukapazität begrenzt.
- Die Düsen: Viele Nasssauger werden mit verschiedenen Düsen ausgeliefert. Zur Grundausstattung gehört meist eine Bodendüse für unterschiedliche Bodenbeläge. Darüber hinaus finden sich bei zahlreichen Modellen Fugendüsen, Polsterdüsen oder Hartbodendüsen im Lieferumfang. Eine Fugendüse eignet sich für schmale Zwischenräume, Heizkörper oder Fugen. Polsterdüsen erleichtern die Reinigung von Möbeln und Fahrzeugsitzen. Hartbodendüsen wurden speziell für Fliesen sowie andere glatte und feste Bodenbeläge entwickelt.
In nahezu jedem Haushalt gehört ein klassischer Staubsauger zur Grundausstattung. Besonders weit verbreitet sind dabei Zyklonsauger. Gleichzeitig erfreuen sich Nasssauger einer wachsenden Beliebtheit. Beide Gerätekategorien unterscheiden sich jedoch deutlich hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeiten sowie ihrer Vor- und Nachteile.
Die grundlegende Funktionsweise beider Saugerarten ist ähnlich und wird im folgenden Video anschaulich erklärt:
Der Nasssauger
Ein Nasssauger nimmt trockene Verschmutzungen, feuchten Schmutz sowie Flüssigkeiten auf. Dadurch eignet sich das Gerät für zahlreiche Reinigungsaufgaben im Haushalt, in der Werkstatt oder im gewerblichen Bereich. Besonders für Familien mit Kindern und für Haustierbesitzer kann sich die Anschaffung eines Nasssaugers lohnen. Ebenso gilt ein Allessauger als interessante Lösung für Allergiker. Der Grund: Der aufgesaugte Staub wird im Wasser gebunden und dadurch deutlich weniger stark aufgewirbelt. Auf diese Weise kann ein Nasssauger dazu beitragen, das Raumklima spürbar zu verbessern.
Darüber hinaus arbeiten Mehrzweckreiniger häufig besonders gründlich. Viele Modelle überzeugen zudem durch ihre robuste Bauweise, eine hohe Stabilität und eine lange Lebensdauer. Zu den Nachteilen zählen hingegen der oftmals höhere Energieverbrauch sowie der meist höhere Anschaffungspreis. Außerdem fallen Nasssauger häufig größer und sperriger aus als klassische Staubsauger und arbeiten teilweise mit einer höheren Lautstärke.
- Zum Entfernen von trockenem und feuchtem Schmutz geeignet
- Aufsaugen von Flüssigkeiten meist möglich
- Optimal für Allergiker
- Verbesserung der Raumluft
- Sorgfältigere Arbeitsweise
- Höhere Stabilität
- Meist teurer
- Sperriger
- Oft höhere Lautstärke
- Größerer Energieverbrauch
Der Staubsauger
Bei einem herkömmlichen Staubsauger handelt es sich um einen sogenannten Trockensauger. Das bedeutet, dass sich mit ihm ausschließlich trockene Verschmutzungen wie Krümel, Staub oder Tierhaare entfernen lassen. Flüssigkeiten und feuchte Verschmutzungen sollten dagegen nicht mit einem Trockensauger aufgenommen werden. Gelangt Feuchtigkeit in das Gerät, kann dies zu Schäden am Motor und an weiteren Bauteilen führen.
Für die alltägliche Reinigung im Haushalt reicht ein klassischer Staubsauger in vielen Fällen vollkommen aus. Die Geräte überzeugen vor allem durch ihre einfache Handhabung. Sie sind meist kompakter gebaut, weniger sperrig und bringen häufig ein geringeres Gewicht mit. Darüber hinaus arbeiten viele Modelle leiser als Nasssauger. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass klassische Staubsauger in der Regel günstiger in der Anschaffung sind.
- Handlicher
- Häufig leiser
- Meist günstiger
- Nicht zum Aufsaugen von Flüssigkeiten oder feuchtem Schmutz geeignet
- Geringere Stabilität
- Staubsauger mit Beutel sind nicht optimal für Allergiker
Mit einem Nasssauger Teppiche, Polstermöbel & Co. reinigen – so gelingt es
Mit einem Nasssauger lassen sich unterschiedlichste Oberflächen und Materialien gründlich reinigen. Die Geräte eignen sich beispielsweise für Autoinnenräume, Teppiche, Polstermöbel, Matratzen sowie glatte Bodenbeläge. Einer der größten Vorteile der Nassreinigung besteht darin, dass sich nicht nur oberflächliche Verschmutzungen, sondern auch tiefer sitzender Schmutz und hartnäckige Flecken entfernen lassen. Gleichzeitig kann die regelmäßige Reinigung dazu beitragen, Materialien länger in einem gepflegten Zustand zu halten und ihr Erscheinungsbild aufzuwerten. Wie sich Polster und andere Oberflächen mit einem Nasssauger reinigen lassen, zeigen die folgenden Schritte:
- Vor Beginn der Reinigung sollte die Gebrauchsanweisung des Geräts vollständig gelesen werden. Dadurch lassen sich Bedienfehler vermeiden und die Herstellerhinweise berücksichtigen.
- Im nächsten Schritt wird die zu reinigende Fläche trocken abgesaugt, um groben Schmutz, Staub und lose Partikel zu entfernen. Hierfür kann der Nasssauger selbst oder alternativ ein herkömmlicher Staubsauger, ein Handstaubsauger oder ein Besen verwendet werden.
- Anschließend wird das Reinigungsmittel aufgetragen. Je nach Material kann dieses mit einem Tuch eingearbeitet, mit einem Schwamm aufgetupft oder direkt auf die Oberfläche gesprüht werden.
- Danach sollte das Reinigungsmittel einige Minuten einwirken. So erhält es ausreichend Zeit, um Schmutzablagerungen und Flecken zu lösen.
- Nun kommt der Nasssauger zum Einsatz. Mit seiner Hilfe werden Wasser, Schaum und gelöster Schmutz aufgenommen. Dabei empfiehlt sich die Verwendung der jeweils passenden Düse. Gleichzeitig sollte darauf geachtet werden, dass das Reinigungsmittel nicht in Ritzen, Fugen oder andere schwer zugängliche Bereiche gedrückt wird.
- Nach Möglichkeit sollte möglichst die gesamte Feuchtigkeit aus dem Material entfernt werden. Bleibt zu viel Nässe zurück, verlängert sich die Trocknungszeit erheblich. Außerdem steigt das Risiko für Fleckenbildung oder Schimmel.
- Nach der Reinigung sollte dem Material ausreichend Zeit zum vollständigen Trocknen gegeben werden. Dieser Schritt ist wichtig, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
- Zum Abschluss empfiehlt es sich, den Schmutzbehälter des Nasssaugers gründlich auszuspülen und anschließend ebenfalls trocknen zu lassen. Verbleibende Feuchtigkeit kann andernfalls die Bildung von Schimmel im Gerät begünstigen.
Die richtige Reinigung und Pflege eines Nasssaugers erklärt
Die regelmäßige Reinigung, Wartung und Pflege eines Nasssaugers sind entscheidend, damit das Gerät dauerhaft zuverlässig arbeitet, hygienisch bleibt und eine möglichst lange Lebensdauer erreicht. Da Nasssauger nicht nur Staub und trockenen Schmutz, sondern auch Wasser und andere Flüssigkeiten aufnehmen, können sich im Inneren vergleichsweise schnell Schmutzrückstände, Gerüche und im ungünstigsten Fall sogar Schimmel bilden. Aus diesem Grund empfiehlt sich nach jeder Nutzung eine gründliche Reinigung. Gleichzeitig trägt die regelmäßige Pflege dazu bei, die Saugleistung langfristig auf einem hohen Niveau zu halten. Die folgende Anleitung zeigt Schritt für Schritt, worauf bei der Reinigung eines Nasssaugers geachtet werden sollte.
Schritt 1: Behälter nach jeder Nutzung entleeren Nach jeder Verwendung sollte der Sammelbehälter vollständig entleert werden. Besonders wichtig ist dies nach dem Aufsaugen von Wasser, Schlamm oder anderen feuchten Verschmutzungen. Bleiben Flüssigkeiten über längere Zeit im Behälter stehen, können sich Bakterien vermehren und unangenehme Gerüche entstehen. Für die Reinigung wird zunächst der Behälter entnommen oder der Deckel geöffnet. Welche Vorgehensweise erforderlich ist, hängt von der Bauweise des jeweiligen Nasssaugers ab. Anschließend wird der Inhalt vorsichtig ausgegossen. Viele größere Modelle verfügen über eine Ablassschraube oder einen Ablassschlauch, wodurch sich Flüssigkeiten besonders komfortabel entleeren lassen. Danach sollte der Behälter gründlich mit klarem Wasser ausgespült werden, um sämtliche Rückstände zu entfernen.
Schritt 2: Innenraum gründlich ausspülen
Im Anschluss an das Entleeren des Behälters empfiehlt sich die gründliche Reinigung des Innenraums. Hierfür eignet sich warmes Wasser in Kombination mit etwas mildem Spülmittel besonders gut. Hartnäckige Verschmutzungen lassen sich mit einem Schwamm oder einer weichen Bürste entfernen. Anschließend sollte der Behälter sorgfältig ausgespült werden, damit keine Rückstände des Reinigungsmittels zurückbleiben. Verbleibende Reinigungsmittelreste können beim nächsten Einsatz Schaumbildung verursachen oder die Entstehung unangenehmer Gerüche begünstigen.
Schritt 3: Filter reinigen / austauschen Zu den wichtigsten Komponenten eines Nasssaugers zählt der Filter. Seine Aufgabe besteht darin, Schmutzpartikel und feinen Staub zurückzuhalten und den Motor vor Beschädigungen zu schützen. Je nach Modell kommen unterschiedliche Filtersysteme zum Einsatz. Verbreitet sind beispielsweise Patronenfilter, Flachfaltenfilter und Schaumstofffilter. Wurde ausschließlich trockener Schmutz aufgesaugt, reicht es häufig aus, den Filter auszuklopfen oder mit Druckluft zu reinigen. Einige Geräte verfügen zusätzlich über eine integrierte Filterreinigungsfunktion. Dabei wird der Filter durch einen kurzen Luftstoß von Staubablagerungen befreit. Ist der Filter stärker verschmutzt, sollte er – sofern es sich um einen waschbaren Filter handelt – unter fließendem Wasser gereinigt werden. Anschließend muss der Filter vollständig trocknen, bevor er wieder eingesetzt wird. Ein feuchter Filter kann die Saugleistung beeinträchtigen und im ungünstigsten Fall sogar Schäden am Motor verursachen.
Schritt 4: Schlauch und Zubehör reinigen Ein Bereich, der bei der Reinigung häufig übersehen wird, ist der Saugschlauch. Gerade nach dem Aufsaugen von Schlamm, Tierhaaren oder stark verschmutztem Wasser können sich im Inneren Ablagerungen bilden. Die Reinigung gestaltet sich meist unkompliziert. In vielen Fällen genügt es, den Schlauch mit warmem Wasser durchzuspülen. Dazu wird er einfach unter fließendes Wasser gehalten. Bei stärkeren Verschmutzungen können lange Reinigungsbürsten oder spezielle Schlauchreiniger hilfreich sein. Auch Bodendüsen, Fugendüsen und weiteres Zubehör sollten regelmäßig gereinigt werden. Die meisten Aufsätze lassen sich problemlos unter fließendem Wasser säubern. Anschließend sollten sämtliche Teile vollständig trocknen, bevor sie erneut verwendet werden.
Schritt 5: Gerät trocknen lassen Einer der wichtigsten und zugleich am häufigsten unterschätzten Schritte besteht darin, alle Komponenten nach der Reinigung ausreichend trocknen zu lassen. Verbleibende Feuchtigkeit im Behälter, im Schlauch oder am Filter kann bereits nach kurzer Zeit unangenehme Gerüche verursachen. Zusätzlich steigt das Risiko einer Schimmelbildung. Deshalb sollten sämtliche Bauteile nach der Reinigung offen an der Luft trocknen. Ideal sind gut belüftete Bereiche wie Balkon, Terrasse, Garage oder Garten. Erst wenn alle Komponenten vollständig trocken sind, sollten sie wieder eingebaut beziehungsweise an den Nasssauger angeschlossen werden.
Fünf häufig gestellte Fragen zu Nasssaugern
Wo sind Nasssauger erhältlich?
Nasssauger sind über zahlreiche Vertriebswege erhältlich. Eine große Auswahl bieten bekannte Onlineshops wie Amazon oder eBay. Darüber hinaus führen viele Fachhändler, Baumärkte und Elektrofachmärkte entsprechende Geräte in ihrem Sortiment. Auch Discounter und Supermärkte bieten von Zeit zu Zeit Nasssauger im Rahmen von Aktionsangeboten an. Dadurch stehen Interessenten verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um ein passendes Modell zu finden und Preise miteinander zu vergleichen.
Lässt sich ein Nasssauger mieten?
Wer keinen Nasssauger kaufen will, kann alternativ auf Mietangebote zurückgreifen. Neben spezialisierten Online-Mietservices bieten auch zahlreiche Baumärkte entsprechende Geräte zur Ausleihe an. Besonders interessant ist diese Möglichkeit dann, wenn der Nasssauger lediglich für einen einmaligen oder kurzfristigen Einsatz benötigt wird. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn nach dem Einzug in ein neues Haus eine gründliche Reinigung ansteht, ein Wasserschaden beseitigt werden muss oder umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt werden. Vor einer Entscheidung empfiehlt sich ein Vergleich der entstehenden Mietkosten mit dem Kaufpreis eines geeigneten Geräts.
Wird für den Gebrauch eines Nasssaugers ein Beutel benötigt?
Beim Nasssaugen wird in der Regel kein Staubsaugerbeutel benötigt. Flüssigkeiten und Schmutz werden direkt im Auffangbehälter gesammelt. Dieser sollte nach Möglichkeit nach jeder Nutzung entleert und gereinigt werden, damit sich keine Gerüche oder Ablagerungen bilden. Wird der Nasssauger dagegen regelmäßig zum Trockensaugen eingesetzt, kann die Verwendung eines Staubsaugerbeutels sinnvoll sein. Dadurch wird die Entsorgung des Schmutzes erleichtert und der Reinigungsaufwand am Behälter reduziert.
Welcher Filter wird beim Einsatz eines Nasssaugers benötigt?
Von der Nutzung eines Nasssaugers ohne Filter ist grundsätzlich abzuraten. Der Filter erfüllt eine wichtige Schutzfunktion und verhindert, dass Schmutzpartikel oder andere aufgesaugte Stoffe in den Motor gelangen. Dadurch trägt er wesentlich zur Lebensdauer und Funktionsfähigkeit des Geräts bei. Welcher Filter verwendet werden sollte, hängt vor allem von den aufzusaugenden Materialien ab. Für das Nasssaugen eignet sich in vielen Fällen ein Schaumstofffilter besonders gut. Faltenfilter kommen dagegen überwiegend beim Trockensaugen zum Einsatz. Zusätzlich bieten verschiedene Hersteller weitere Spezialfilter für spezielle Einsatzgebiete an.
Welche Materialien sollten nicht mit einem Nasssauger aufgesaugt werden?
Auch wenn Nasssauger als besonders vielseitige Reinigungsgeräte gelten, eignen sie sich nicht für jede Art von Verschmutzung. Einige Materialien können das Gerät beschädigen oder sogar ein Sicherheitsrisiko darstellen. Deshalb sollte vor der Nutzung geprüft werden, ob der jeweilige Stoff für die Aufnahme mit einem Nasssauger geeignet ist. Zu den Materialien, bei denen besondere Vorsicht geboten ist oder die grundsätzlich nicht mit einem herkömmlichen Nasssauger aufgenommen werden sollten, zählen:
- Asche: Asche sollte nur dann aufgesaugt werden, wenn der Nasssauger ausdrücklich für diesen Einsatzzweck geeignet ist. Andernfalls können Schäden am Gerät entstehen. Zusätzlich besteht Brandgefahr. Wer Asche mit einem nicht speziell dafür ausgelegten Nasssauger entfernen möchte, sollte zumindest einen geeigneten Aschefilter verwenden. Alternativ empfiehlt sich der Einsatz eines speziellen Aschesaugers. Wichtig ist außerdem, dass die Asche vor dem Aufsaugen vollständig abgekühlt ist. Bei den meisten Aschesaugern liegt die maximale Temperatur bei etwa 40 Grad Celsius.
- Schlamm: Für die Reinigung von Gartenteichen oder Pools sollte möglichst ein geeigneter Filter verwendet werden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Schlamm und andere Rückstände das Gerät beschädigen. Alternativ kann ein spezieller Teich- oder Poolsauger die bessere Wahl sein.
- Gesundheitsschädliche Stoffe: Hierzu zählen beispielsweise Asbest, Feinstaub oder Mineralfasern. Solche Stoffe sollten nur mit geeigneten Spezialfiltern aufgenommen werden. Zusätzlich empfiehlt sich das Tragen einer geeigneten Schutzmaske, um gesundheitliche Risiken zu minimieren.
- Brennbare Stoffe: Brennbare, explosive oder leicht entzündliche Stoffe wie Spiritus, Benzin oder Öl dürfen keinesfalls mit einem Nasssauger aufgenommen werden. Andernfalls besteht die Gefahr einer Explosion oder eines Brandes.
- Bestimmte Reinigungsmittel: Auch bei aggressiven Reinigungsmitteln ist Vorsicht geboten. Vor dem Aufsaugen sollte geprüft werden, um welchen Stoff es sich handelt und ob möglicherweise chemische Reaktionen mit anderen Rückständen im Behälter auftreten können.
Hat die Stiftung Warentest einen Nasssauger-Test durchgeführt?
Bislang hat die Stiftung Warentest weder einen Nasssauger-Test noch einen Waschsauger-Test veröffentlicht. Sollte die Verbraucherorganisation künftig entsprechende Geräte prüfen, werden die Ergebnisse an dieser Stelle ergänzt. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Stiftung Warentest das Thema Sauger bislang vernachlässigt hat. In den vergangenen Jahren wurden regelmäßig verschiedene Staubsauger unterschiedlicher Hersteller untersucht und miteinander verglichen. Der umfangreiche Staubsauger-Test der Stiftung Warentest wurde zuletzt im Januar 2026 aktualisiert und umfasst inzwischen 129 getestete Modelle. Zum Testfeld gehören unter anderem klassische Bodenstaubsauger mit Beutel, beutellose Bodenstaubsauger, Handstaubsauger mit Kabel sowie moderne Akku-Staubsauger. Bewertet wurden die Geräte insbesondere hinsichtlich ihrer Saugleistung, der Handhabung, der Umwelteigenschaften und der Haltbarkeit. Dadurch erhalten Verbraucher einen umfassenden Überblick über die Stärken und Schwächen der einzelnen Modelle. Weitere Informationen zum Staubsauger-Test der Stiftung Warentest sind hier erhältlich.
Darüber hinaus aktualisierte die Stiftung Warentest zuletzt im Juni 2026 ihren Saugroboter-Test. Insgesamt wurden 44 Modelle verschiedener Hersteller untersucht. Dazu gehören unter anderem Geräte von AEG, Miele, Samsung, Vorwerk, iRobot, Dyson, Grundig und Ecovacs. Zu den wichtigsten Bewertungskriterien zählten die Reinigungsleistung, die Praxistauglichkeit, die Handhabung, die Umwelteigenschaften sowie das Datensendeverhalten der jeweiligen Apps. Weitere Informationen zum Test von Saug- und Wischrobotern stehen hier zur Verfügung.
Glossar – wichtige Begriffe einfach erklärt
Was Leser außerdem wissen wollen
Welche Nasssauger sind die besten?
Welche Produkte haben im Test von produktvergleich.de besonders überzeugt – und aus welchen Gründen?
Quellenangaben
- test.de
- oekotest.de
- hausbautipps24.de
- test.de
- test.de
- oekotest.de
- oekotest.de
- kaminofen.info
- bosch-home.com
- stromverbrauchinfo.de
- staubsaugermanufaktur.de
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| Platz 1: Sehr gut (1,1) | Kärcher WD 6 P S V-30/6/22/T Nasssauger ⭐️ | 06/2026 | 189,90€1 | Zum Angebot* |
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